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Bilder

Bekanntlich sagen Bilder oftmals mehr als Worte, und so fange ich inzwischen wieder damit an, meine Weblog-Beiträge erneut mit Fotos zu schmücken. Dabei achte ich nun besonders darauf, dass die Bilder bestmöglich zum entsprechenden Beitrag passen.

Und schon habe ich eine kleine Herausforderung mehr. Nämlich, welches Foto passt am besten zum Beitrag und wo finde ich ein solches?

Im Falle, dass Sie ein passendes Foto für einen Beitrag haben, gerne auch, wenn bereits eines vorhanden sein sollte, dann lassen Sie mich dies bitte wissen und ich gucke, ob ich Ihr Foto einbinden kann. Selbstverständlich wird das Foto mit einer Namensnennung (© Max Mustermann) versehen.

Farce

Ganz ohne die Mitarbeit oder das Zutun unserer demokratischen Parteien, gibt es inzwischen sogar eine Kandidatin für das Amt des Heilbronner Oberbürgermeisters.

Neben dem aktuellen OB, der wohl wieder antreten muss, um den Posten für einen bisher nur in den Hinterzimmern unseres „Stadtklüngels“ herumgereichten Kandidaten freizuhalten, hat schon vor etwas längerer Zeit ein Stadtrat seine Bewerbung eingereicht. Das Besondere dabei, dass dieser zur „Fraktion der Ewiggestrigen“ gehört, die gerne wieder an ihre Erfolge von 1933 anknüpfen möchten.

Die Dritte im Bunde ist nun wohl eine Migrantin aus der Russischen Föderation, die ganz offensichtlich erkannt hat, dass es sich als Heilbronner OB doch ganz gut leben lässt. Auf jeden Fall kann man ihr zugute halten, dass sie jenen Bürgern, die den aktuellen OB nie wählen werden, nun eine halbwegs gangbare Alternative gibt.

Die Bewerbungsfrist endet am 10. Januar 2022 um 18 Uhr; wobei jeder Bewerber mit seiner Bewerbung 150 Unterstützerunterschriften von Heilbronner Wahlberechtigten vorlegen muss. Noch besteht die Chance, dass sich weitere Kandidaten melden — vielleicht sogar welche, die man als Bürger mit gutem Gewissen auch wählen kann. Leider besteht aber in Heilbronn so schnell keine Chance, dass sich die Heilbronner Verantwortlichen unsere demokratischen Parteien auch als verantwortliche Demokraten verhalten.

Hinterzimmergemauschel und dies nur mit dem Ziel, sich selbst als Parteibonze in die möglichst beste Position zu manövrieren, ist so etwas von 1980er Jahre, das können wir uns als Großstadt nicht wirklich noch viel länger leisten.

Rauchverbot

Immer mehr Menschen und auch Staaten kommen zu der Überzeugung, dass Rauchen nicht nur den Menschen, ob Raucher oder auch nur zufälliges Opfer, schadet, sondern auch der Umwelt und der Natur insgesamt sehr große Schäden zufügt. Ganz zu schweigen von den Milliardenkosten, die Raucher alleine bei uns in Deutschland verursachen. Die organisierten Drogendealer, alias Zigarettenhersteller, werden dabei vom Staat besonders gut und gerne geschützt und sogar von sämtlichen Haftungsansprüchen freigestellt — es ist wohl immer noch sehr von Vorteil, wenn man die richtigen „Entscheider“ schmiert.

So ist der „Smokefree Aotearoa 2025 Action Plan“ der neuseeländischen Regierung eine besonders begrüßenswerte Aktion und kann als mutiger Schritt in die richtige Richtung angesehen werden.

Leider sind wir bei uns in Heilbronn von solchen drastischen Schritten noch meilenweit entfernt. So konnte ich gestern wieder einmal selbst miterleben, wie in unserem Hallenbad, dem Soleo, im Becken und am Beckenrand geraucht wurde. Nach einigen Diskussionen haben sich die Raucher dann doch dazu durchgerungen und sind wieder in ihre Raucherecke zurückgekehrt.

Nach all den Jahren vergeblicher Mühen, um in unseren Hallenbädern einen Mindeststandard an Hygiene und Badekultur zu erreichen, bin ich inzwischen schon froh darüber, dass die Badenden nicht mehr mit der Bierflasche in der Hand im Sportbecken stehen.

Die jüngsten Entscheidungen in Neuseeland sollten auch den Verantwortlichen für unsere Hallenbäder zu denken geben und diese dazu motivieren, ein ausdrückliches Rauchverbot in den Hallenbädern zu erlassen.

Denn es gibt weiterhin keine plausible Erklärung dafür, dass man als Schwimmaufsicht, als Angestellter im Hallenbad oder gar als Badegast im Hallenbad rauchen können muss — und modern oder progressiv war diese Heilbronner Besonderheit auch noch nie!


Website des Tages

Bundesgesundheitsministerium über das Rauchen

Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland. Jährlich sterben in Deutschland über 127.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums.


Geburtstag des Tages

Sophus Lie

Beitragsfoto: Affenmusik | © Pixabay
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Radschulwegeplan

Es ist immer wieder beeindruckend mit anschauen zu müssen, wie Stadtverwaltung und Gemeinderat ab und zu aufwachen und dann jedes Mal völlig erstaunt darüber sind, dass eigentlich ganz selbstverständliche Dinge bei uns nicht existieren oder funktionieren.

Vor einiger Zeit hatte ich selbst nach städtischen Radwegeplänen gesucht und wurde mit etwas älteren und wenig aussagekräftigen Dokumenten vertröstet. So hätte es mich tatsächlich erstaunt, wenn es in Heilbronn einen Radschulwegeplan gibt.

Es langt doch, dass wir als Stadt für teures Geld in irgendwelchen „Fahrradvereinigungen“ vertreten sind und auch irgendwelche entsprechenden Auszeichnungen, wie etwa „fahrradfreundliche Stadt“, vorweisen können. Da müssen wir doch nicht noch fahrtaugliche Radwege oder gar einen entsprechenden Plan haben.

Wiederum lustig, wer jetzt alles daran schuld sein soll: laut Stadtverwaltung, genauer Bürgermeister Wilfried Hajek (Heilbronner Stimme, 9.11.21: 25), die Schulen.

Als ob in Zeiten ungenügender Vorgaben der Verwaltung, wie die Schulen z.B. eine Pandemie händeln sollen, oder woher sie die notwendigen Lehrkräfte bekommen und sonstige, von der Politik verursachten, Probleme — von den Eltern ganz zu schweigen, die bei uns u.a. extra Parkplätze vor den Schulen fordern, aber am liebsten ihre eigenen Kinder für immer in der Schule belassen würden — unsere Schulen auch noch der Stadtverwaltung einen mundgeblasenen Plan für Radwege vorlegen könnten.

Da wundert es auch nicht, dass jetzt seitens des Gemeinderats die ersten Forderungen nach finanziellen Anreizen kommen: das Geld anderer Leute zum Fenster hinauswerfen als die übliche Leitungslösung.

Wie wäre es damit? Die Stadt fordert weitere Soldaten vom Bund an und schickt die zuständigen städtischen Mitarbeiter in den verdienten Urlaub.

Blog E-Mail

Die Idee hinter den automatisierten E-Mail-Benachrichtigungen, welche angemeldete Weblog Nutzer beständig erhalten, ist nicht, dass man unbedingt auch jeden Blog-Beitrag liest, sondern nur jene, die einen auch interessieren.

Dies ist eine, zumindest meines Erachtens, praktikablere Lösung als die RSS Feeds des Weblogs zu abonnieren, denn damit wird man — weil es nicht bei diesen Feeds bleiben wird, wenn man sich einmal für RSS entschieden hat — noch schneller vor die eigentliche Frage gestellt, wie viel an Informationen man überhaupt verarbeiten kann?

Mit Detlef Stern und Thomas Michl kenne ich mindestens zwei Menschen, die mir diesbezüglich vehement widersprechen und dabei die Vorteile von RSS preisen werden.

Ich selbst hatte immer wieder entweder selbst gehostete oder fremdbetriebene RSS Reader im Gebrauch, konnte mich aber mit keiner Art letztendlich auch anfreunden.

So empfehle ich das einfachere E-Mail-Abo und rate dabei, wenn man weitere Websites abonniert, zu einer dafür vorgesehenen eigenen E-Mail-Adresse.

Vorbereitungen

Demnächst darf ich nicht nur zum vierzehnten Mal als Delegierter an einem Bundeskongress teilnehmen, dieses Mal allerdings nur virtuell, sondern auch zum sechzehnten Mal eine Kreisversammlung leiten.

Das will alles vorbereitet sein, und wer jetzt glaubt, dass dabei mit der Zeit Routine einkehrt, der kennt uns Föderalisten noch nicht. Aber das ist gerade das Schöne daran!

Und wenn dann alles vorbereitet ist, stellt sich jedes Mal die Frage, wie viele Mitstreiter man zu den Gremiensitzungen motivieren kann, oder welche Mitglieder sich, rein intrinsisch motiviert, dieser Aufgabe wieder stellen werden?

Die Vorbereitungen konnte ich auch dazu nutzen, um die Vereins-Website ein wenig umzubauen und, weil ich schon dabei war, ganz nebenbei auch an meinem Weblog ein wenig herumbasteln — wie sich jetzt herausstellt, ist meine Fähigkeit zum Multitasking inzwischen weniger gut ausgeprägt und so hat das Weblog jetzt einige Macken mehr.


Website des Tages

Jüdisches Museum Berlin

Von der NS-Führung zentral organisiert und gelenkt, wurden die Gewalt­aktionen auf lokaler und regionaler Ebene von Angehörigen der SA und der SS mit einem hohen Maß an Eigen­initiative durch­geführt.

Ungefähr 400 Menschen wurden ermordet oder in den Suizid getrieben. Über 1.400 Synagogen und Bet­stuben sowie etwa 7.500 Geschäfte und Wohnungen wurden zerstört, jüdische Fried­höfe und andere Ein­richtungen der Gemeinden wurden verwüstet.

Leser
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Selbstverständlich freue auch ich mich darauf, wenn es Reaktionen zu meinen Beiträgen gibt. Manche Leser nutzen dazu die gute alte E-Mail, aber auch das Telefon, und wenn ich schon selbst nicht mehr an den einen oder anderen Blog-Beitrag denke, werde ich doch ab und zu noch darauf persönlich angesprochen.

Am einfachsten ist es allerdings für alle Beteiligten, die entsprechende Kommentarfunktion zu nutzen. Leider wird darauf sehr selten zurückgegriffen — zumindest von Menschen, die ich als solche auch zuordnen kann.

Um das Ganze nun noch ein wenig einfacher zu machen, habe ich jetzt einmal eine „Sternebewertungsfunktion“ hinzugefügt.

Mal schauen, wie dies bei meinen Lesern ankommt. — Die Bewertung erfolgt ohne Hinweis auf den eigenen Namen oder die eigene IP-Adresse.

Verdorfung

In jeder Stadt gibt es ganz bestimmte Kreise, die sich mehr oder weniger um sich, sich aber auch um städtische Angelegenheiten kümmern. Wenn sich beides miteinander verbinden lässt, um so besser. Bekannt dafür dürfte Köln sein, wo man das Ganze mundartlich so gerne als Klüngel bezeichnet.

Das erfolgreichste Modell dieser, nennen wir es einmal Vetternwirtschaft ist sicherlich in Berlin zu finden, wobei sich alle Beteiligten inzwischen völlig hemmungslos selbst an bundesdeutschen Steuergeldern bedienen. Dort ist das Ganze schon so aus dem Ruder gelaufen, dass selbst die optimistischsten Berliner von einer „Verdorfung“ ihrer Stadt sprechen.

Und selbst Putin zollt der Berliner Regierung inzwischen Respekt, denn die haben es, im Gegensatz zu ihm, geschafft, dass völlig verkorkste Wahlen weiterhin als demokratisch anerkannt und angesehen werden.

Schauen wir aber nicht nach Berlin, denn eine Verdorfung setzt überall dort ein, wo sich Teile der Stadtbevölkerung

  • völlig aus der Verantwortung nehmen und nicht einmal mehr wählen gehen und
  • wirklich alles kommentarlos hinnehmen, was ihnen so seitens des Gemeinderats und der Stadtverwaltung präsentiert wird.

Das geht erstmals auch ganz gut, da es sich bei den „Machern“ um eine etwas kleinere Menge an Bürgern handelt, die sich um die Geschicke der Stadt kümmern und sich dabei einfach und unkompliziert untereinander einigen können.

Leider aber ist das Leben und vor allem eine Stadtgesellschaft nicht so unkompliziert, und so rutschen diese „Macher“ langsam aber sicher in einen Teufelskreis aus dem es kein Entrinnen mehr gibt — dem sie bis zum eigenen Ableben, dem bitteren Ende, auch angehören müssen. Sie drehen sich dann nur noch im Kreis und schmoren im eigenen Saft, Probleme werden nicht mehr wahrgenommen und der Realitätsverlust nimmt seinen Verlauf.

Damit einher geht auch ein schleichender Legitimitätsverlust, den man früher gerne mit dem Hinweis auf Gott versucht hat zu kompensieren. Bei uns in Heilbronn hört man jetzt immer öfters unter vorgehaltener Hand: „Das will der Dieter Schwarz so.“ oder „Der wird vom Dieter Schwarz gewünscht.“

Dazu fällt mir inzwischen nur noch das Folgende ein: „Wenn das der Führer wüsste!“

Wenn wir die Verdorfung Heilbronns verhindern möchten, dann ist es an der Zeit, dass wir

  • nicht alles glauben, was uns die Heilbronner Stimme so auftischt oder wir von unseren Gemeinderäten so hören — erstere muss mit ihrem Blatt Geld verdienen und letztere wollen wiedergewählt werden;
  • wieder anfangen, uns selbst in das Stadtgeschehen einzumischen und einzubringen;
  • auf jeden Fall immer von unserem Wahlrecht Gebrauch machen — denn wer nicht wählen geht, der zählt bei uns auch nicht!

Und wer bei uns in Heilbronn nicht zählt, um den kümmert sich in Heilbronn auch niemand. Hier gibt es ein ganz aktuelles und sehr, sehr trauriges Beispiel!

Weblog

Nachdem mich Detlef Stern darauf aufmerksam machte, dass es eine kleine technische Unstimmigkeit auf meinem Blog gibt, habe ich die Gelegenheit sogleich genutzt und ein wenig gebastelt. So habe ich u.a. Google Analytics wieder entfernt und auch die Zählerstände der Beitrags- und Seitenaufrufe zurückgesetzt.

Jetzt bin ich einmal gespannt darauf, ob ich eine kleine Verbesserung herbeiführen konnte, oder ob es nur eine „Verschlimmbesserung“ war. Auf jeden Fall aber hatte ich meinen Spaß dabei und auch wieder einmal etwas gelernt.


Geburtstag des Tages

Rudolf Virchow

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