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Dissertationen 4.9 (7)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Jochen Zenthöfer | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Hervorragende Dissertationen des Jahres 2022 – Doktorandenlob (zuletzt aufgerufen am 14.11.2023, 9.15 Uhr)

„Bei der Sichtung Tausender Doktorarbeiten, die im vergangenen Jahr in Deutschland veröffentlicht wurden, sind uns einige Perlen aufgefallen. Zehn Einladungen zur Lektüre.“

Die öffentlich zugänglichen Arbeiten stammen von Florentine-Amelie Rost (die Verführung des Wassers), Anneli Kraft (das gute Glas), David Dursun (digitale Technologien), Constanze Dauert (Lipizzaner), Pia Djermester (sexuelle Belästigung), Isabelle Claire Gebhardt (Grundelgehirne), Nicole Christine Power Guerra (hepatisch-zerebrale Kommunikation), Peter Hofer (die Ohrfeige), Patrick Hemmerich (Musikermedzin) und Emil Schlichter (Johann Arndt) und sind auf Deutsch verfasst.


Wer schon einmal selbst versucht hat, eine Dissertation oder zumindest ein Buch zu schreiben, der weiß, um welchen Aufwand es sich dabei handelt. Obige Dissertationen behandeln Themen, die sehr viele Bürger interessieren könnten. Sie garantieren im Gegensatz zu den Social Media und anderen Kanälen gesicherte Informationen und zusätzlich zumindest interessante Schlussfolgerungen durch die Autoren.

Beruflich hatte ich mich früher sehr gerne auf die Arbeiten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags abgestützt, bei meinem ersten Buchprojekt lernte ich dann auch Doktorarbeiten als gute Quellen und Hinweise zu schätzen.

Und so kann ich diesen Beitrag von Jochen Zenthöfer nur begrüßen. Vielleicht lässt sich nun der eine oder andere Leser ebenfalls dazu hinreißen, wissenschaftliche Arbeiten als Grundlage für die eigenen Überlegungen zu verwenden.


9.11.02023 5 (6)

Beitragsfoto: Kriegsbild | © Wendelin Jacober auf Pixabay

Enttäuscht

Eine große Enttäuschung ist für mich das Verhalten offizieller Vertreter der islamischen Glaubensgemeinschaften in Heilbronn, von denen ich den einen oder anderen persönlich kenne. Bestenfalls ducken sie sich weg und nehmen dabei selbst den Mord an deutschen Staatsbürgern billigend zur Kenntnis.

Wenn man schon in ein doch so fremdes Land wie Deutschland einwandert, auch wenn dies als Kind in Begleitung der eigenen Eltern unfreiwillig erfolgte, muss man es wenigstens versuchen, sich in die dortige Gesellschaft zu integrieren — immer nur bloßes Jammern, wie böse angeblich die Deutschen zu einem sind, reicht da nicht.

Deutsche Staatsräson ist es völlig zurecht, dass wir unsere jüdischen Mitbürger besonders schützen, da diese tatsächlich von uns Deutschen in der Vergangenheit unsägliches Leid erleiden mussten. Deshalb muss auch jeder, der Deutscher sein oder auch nur in unserem Land leben möchte, sich ohne Wenn und Aber zu unserem Land und unseren Werten bekennen!

Wer dies nicht möchte, dem steht es frei, in andere Länder abzuwandern und dort glücklich zu werden. Das aktuelle Schweigen der islamischen Religionsvertreter lässt mich nun daran zweifeln, ob es tatsächlich eine gute Idee ist, um in Heilbronn prominente Moscheen zu erstellen.

Nachtrag 13.11.2023

Auf Anfrage der Heilbronner Stimme vom 9.11.2023 hat Erdinc Altuntas in seiner Funktion als DITIB-Vorsitzender am 12.11.2023 geantwortet (Antwort liegt mir vor). Es handelt sich dabei um ein allgemeingültiges Statement, das den Schwerpunkt auf einen „antimuslimischem Rassismus“ legt und zudem Beispiele anführt, wie deutsche Muslime bedroht und beleidigt werden.

Erdinc Altuntas hätte sicherlich anders und auch besser antworten können, wenn ihm dies die türkische Regierung erlaubt hätte.

Pogrome

Pogrome sind in Deutschland unweigerlich mit dem 9. November 1938 verbunden, auch wenn wir Heilbronner dafür laut Kilian Krauth einen Tag länger gebraucht haben sollen (Heilbronner Stimme, 9.11.2023, 9:03 Uhr). Wobei die Osteuropäer und Russen sich auch nach Ende des Zweiten Weltkrieges nicht davon abhalten ließen, weiterhin Juden zu verfolgen und zu ermorden. Und noch heute sind Pogrome keine Geschichte, sondern leider so aktuell wie die letzten Jahrhunderte zuvor. Der Antisemitismus treibt neben dem Nationalismus sogar ganz neue Blüten, was ich mit dem allgemeinen Rückgang der menschlichen Intelligenz in Verbindung bringe — wobei künstliche Intelligenz uns diesbezüglich sicherlich nicht weiterhelfen können wird. Im Gegenteil, es besteht die Gefahr, dass sie dem Mob noch mehr Freizeit und Gelegenheit für Pogrome bietet, da man diese Menschen zu anderem nicht mehr gebrauchen kann.

Reinhard Müller schreibt unter dem Titel „Das Leid des anderen achten“ in der FAZ (8.11.2023) das Folgende:

„Der 9. November in all seinen Facetten sollte deshalb an die Menschlichkeit erinnern, die Demokratie und Rechtsstaat vorausgeht. Der Staat kann kein friedliches Zusammenleben befehlen, aber die Voraussetzungen dafür schaffen. Durch Bildung und Beispiel. ‚In Verantwortung vor Gott und den Menschen‘ ist das Grundgesetz geschaffen worden. Das ist immer noch ein guter Nährboden für ein tolerantes Miteinander.“

Reinhard Müller, FAZ (8.11.2023)

Deswegen müssen wir dringend unser Bildungssystem wieder auf Vordermann bringen und sollten zumindest bei der Einwanderung nach Deutschland zwingend einen standardisierten Intelligenztest zur Pflicht machen — Zutritt nur ab einem IQ von 120.

Stammtische

Die beiden letzten Tage konnte ich abends bei Stammtischen ausklingen lassen. Beide waren nicht nur gut besucht, sondern hatten auch sehr interessante und spannende Themen zu bieten. Zumindest für jene Mitbürger, die sich für Europa und Lokalpolitik interessieren — eigentlich sind dies Themen, die für jeden Bürger von Interesse sein müssten.

Vor Kurzem hatte ich im Ratskeller einen sehr guten Zwiebelrostbraten auf dem Teller, dieses Mal gab es Gans an Maronen mit gefüllter Apfelscheibe, dazu Knödel und Rotkraut — die beste Gans, die ich in den letzten Jahren gegessen habe. Rainer Mosthaf und sein Küchenchef Michael Ochmainski haben sich damit selbst übertroffen.

Beim gestrigen Stammtisch im Besen von Rolf Heinrich hatte ich Kutteln in Rotweinsoße, ebenfalls eine sehr köstliche Angelegenheit. Alles in allem zwei Abende mit guten Gesprächen und gutem Essen — was möchte man mehr?


Lesezeichen

Gute Schulen 5 (5)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Sarah Mervosh | The New York Times

Who Runs the Best U.S. Schools? It May Be the Defense Department. — Schools for children of military members achieve results rarely seen in public education (zuletzt aufgerufen am 15.10.2023, 09.50 Uhr; meine Leser können den Beitrag übrigens kostenfrei lesen).

„With about 66,000 students — more than the public school enrollment in Boston or Seattle — the Pentagon’s schools for children of military members and civilian employees quietly achieve results most educators can only dream of.“


Da unser öffentliches Schulsystem immer mehr in Trümmern liegt und die Kinder von Soldaten ganz besonders darunter zu leiden haben, wäre es eine sehr feine Sache, wenn wir in Deutschland ein ähnliches System etablieren könnten.

Bundesdeutscher Neid und Missgunst werden dies sicherlich zu verhindern wissen.