Blitz

Made my day! 5 (1)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Inzwischen bemüht sich auch die KI mit Sprüchen auf Latein zu glänzen. Was die LLM nur noch menschlicher macht.

Heute durfte ich lachen als mir eine KI „vigilia pretium libertatis“ um die Ohren haute. Da habe ich das LLM doch glatt gefragt, was das denn hieße?

Die Antwort haute mich vom Hocker: „Achten Sie auf den Preis der Freiheit!“

Hört sich auf alle Fälle ganz gut an, macht irgendwie auch etwas Sinn und vielleicht meinte das die KI mir tatsächlich auch mitteilen zu wollen.

Wer gerne eine etwas andere Meinung haben möchte oder vielleicht wissen möchte, was die Römer damit meinten, der kann gerne hier nachschlagen.

Es würde mich nicht wundern, wenn diese KI-Übersetzung künftig der gültige Standard unseres Wissens ist.

Bene valete!


Blitz

Zurück 5 (2)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Aber ruck zuck! Sämtliche im Bundestag vertretenen Parteien und die ehemalige FDP bemühen sich mit allen Kräften wieder ins 20. Jahrhundert zu gelangen.

Was eigentlich erstaunlich ist, da dies allen schaden wird — bis auf den Ewiggestrigen!

Die Liberalen sind bereits weg vom Fenster und die letzten mit noch etwas Hirn in der SPD werden gerade ausgemustert und durch Parteikonservative ersetzt, die wie eine Bärbel Bas den eigenen Untergang auch noch schön finden — dabei hat die heutige SPD mit den Sozialdemokraten vor 1933 überhaupt nichts zu tun und wird sich so auch niemals in schlechten Zeiten für unsere Demokratie stark machen. Deren Genossen gucken alleine darauf, dass für sie selbst noch etwas herausspringt.

Und schon sind wir bei der Union, die als ehemaliger konservativer Zwilling von einem Zurück zwar selbst auch nichts zu gewinnen hat, aber damit doch noch eine kleine Weile länger durchhalten kann. Und geschichtlich betrachtet haben sich diese Gewinnler schon immer als Steigbügelhalter bewährt.

Wenn wir schon politisch zurückgehen, was nach einem generellen intellektuellen Rückschritt nur folgerichtig ist, werden wir nun auch wirtschaftlich, technologisch und gesellschaftlich ins vergangene Jahrhundert zurückfallen.

Diesel, Erdöl, Erdgas, Kupferdraht, Telefax, Wehrpflicht, Zivildienst, Frauenhass und alles mit kleinen Kindern wird wieder en vogue. Einfach die gute alte Zeit!

Dass alte Menschen verstärkt unter Demenz leiden ist bekannt, dass aber ganze Parteien darunter leiden können, dürfte neu sein.

Apropos die Grünen, die hab’ ich bereits vergessen …


Lesezeichen

Leseverstehen 4.4 (5)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Dana Goldstein | The New York Times

Reading Skills of 12th Graders Hit a New Low (zuletzt aufgerufen am 9.9.2025, 8.25 Uhr; meine Leser können diesen Artikel kostenfrei lesen)

„High school seniors had the worst reading scores since 1992 on a national test, a loss probably related to increases in screen time and the pandemic. Their math scores fell as well. …

Only about a third of 12th graders are leaving high school with the reading and math skills necessary for college-level work, he added. …

Over the last decade, both adults and children began to replace reading time with screen time, social media and, increasingly, streaming video. And over the same period, the federal government and many states relaxed policies that were intended to hold schools and teachers accountable for student learning.“


Ganz folgerichtig bietet die New York Times an, dass man sich diesen Artikel auch anhören kann. Ich wette, bald gibt es auch kleine Filmchen, wo die Autorin den Inhalt vortanzt.

Angefangen hat das Ganze bereits vor Jahrzehnten als selbst bei der FAZ immer mehr Bilder zu sehen waren, diese immer größer wurden und damit der jeweilige Text kleiner. Zuvor hatten sich schon der Spiegel und die Zeit von ellenlangen Artikeln verabschiedet.

Weil die Schüler in meiner alten Grundschule weder in der Lage sind, um meinen Lesungen zu folgen, noch halbwegs die Inhalte zu verstehen, habe ich schon etwas länger das Vorlesen wieder aufgegeben — ein paar Jahre lang bemühte ich mich, leider aber vergebens.

Seit den 1990er-Jahren erwarte ich selbst von Abiturienten nicht mehr unbedingt, dass sie des Lesens und Schreibens wirklich mächtig sind. Viele von diesen waren einfach nicht in der Lage, um ein Handwerk zu erlernen.

Und wer von diesen jungen Menschen dann feststellt, dass es mit dem Denken und Lernen doch nicht so einfach ist, der sitzt dann halt so lange an einer Hochschule herum, bis er gnadenhalber einen Bachelor erhält.