9.10.02023 4.8 (5)

Beitragsfoto: Kriegsbild | © Wendelin Jacober auf Pixabay

The menu

Mark Mylod hat mir gestern den Abend gerettet. Sein Film handelt um einen renommierten Chefkoch, der plötzlich genug von seinen Kunden hat. Ralph Fiennes gefällt mir in seiner Rolle als Chef ganz besonders, der Rest des Ensembles gehört wohl zum Menü mit dazu.

Auf alle Fälle ist der Film unterhaltsam und spart auch nicht an Kritik. Seth Reiss und Will Tracy schrieben das Drehbuh, welches auf einer Geschichte von Tracy basiert. Der Film kam erstmals am 2. September 2022 mit seinem Start beim Toronto International Film Festival ins Kino.

Terror

Nachdem auch Deutschland die Hamas alleine in den letzten beiden Jahren mit gut 200 Millionen Euro mit aufgerüstet hat, war es nun wieder soweit und die Hamas-Terroristen konnten wohl und dies für alle ziemlich überraschend bei ihrem Angriff auf Israel erste Erfolge erzielen. Damit eskaliert ganz offensichtlich die Russische Föderation ihren Angriffskrieg auf die westliche Welt ein weiteres Mal.

Die kriminellen hamasfreundlichen Demonstrationen von Teilen unserer Bevölkerung lassen so langsam erahnen, wohin das Ganze bald auch bei uns führen wird. Genau jene Zustände, die wir schon länger aus der Lavente her kennen, könnten auch bei uns bald zur Normalität werden.

Und wir Europäer sind weiterhin nicht darauf vorbereitet. Trotz Ukrainekrieg, einer Eskalation auf dem Balkan und nun der Großangriff auf Israel finanzieren wir weiterhin munter die Russische Föderation und deren Verbündete — nur etwas versteckter. Schlimmer noch, wir lassen dabei unsere eigenen Verbündeten hängen und speisen diese mit leeren Worten ab. Ein paar Politiker stecken sich wieder einmal kleine Fähnchen ans Revers und das war es auch.

Wladimir Putins langjährige Investitionen in westliche Politiker zahlen sich langsam aber sicher aus.

Nachtrag

Die Tagesschau zeigt am 9.10.2023, 12:45 Uhr auf, „wie die EU die Palästinenser finanziert. … Gehälter, Pensionen, Sozialhilfe: Für die palästinensische Autonomiebehörde gilt die EU als wichtigster Geldgeber.Allein in der Dreijahresperiode von 2017 bis 2020 flossen rund 1,3 Milliarden Euro aus Europa in die Palästinensergebiete. … Deutschland trägt davon mehr als ein Fünftel. Dazu kommen weitere Direkthilfen aus den Mitgliedsländern, insgesamt summieren sich die Zahlungen der Europäer auf 2,3 Milliarden Euro.

Hinzu kommen noch die Geldbeträge, die die in Europa lebenden Palästinenser regelmäßig an ihre Vettern vor Ort schicken. So wird man den Terrorismus bestimmt nicht austrocknen oder gar abschaffen!

Bayernwahl

Trotz der Tatsache, dass es im Bund so richtig kracht und die SPD völlig zurecht eine Niederlage nach der anderen einfährt, hat Markus Söder das zweitschlechtestes CSU-Ergebnis aller Zeiten erzielt, nur 1950 war die CSU schlechter aufgestellt — was man unter den damaligen Verhältnisse noch nachvollziehen konnte.

Man könnte nun meinen, dass die Zeiten für Schwätzer und Blender so langsam zu Ende gehen. Positiv ist auf alle Fälle der Wahlsieg von Boris Rhein von der CDU in Hessen zu sehen, der weiter hoffen lässt!

Wenn unsere demokratischen Parteien jetzt nicht erkennen, dass sie ganz schnell wieder durch die Bank Kandidaten aufstellen müssen, die kompetent, glaubhaft und vor allem nicht korrupt sind, dann werden bei uns die Nazis schneller wieder „ermächtig“ als es uns allen lieb sein kann.


Geldschein

29.9.02023 5 (7)

Beitragsfoto: Geldschein | Nahaufnahme einer Euro-Note | © Pixabay

Eingetütet

Die beiden nächsten etwas größeren Veranstaltungen der EUROPA-UNION im Jahr 2024 sind jetzt unter Dach und Fach. Am Samstag, 13. April 2024 gibt es den Europa-Ball in der Harmonie und wir hoffen, möglichst viele tanzbegeisterte Europäer für einen Ball gewinnen zu können.

Und die inzwischen 8. Hertensteiner Gespräche finden erneut und zwar am Samstag, 21. September 2024 im Parkhotel Heilbronn statt. Interessierte können sich beide Termine schon einmal in ihre Kalender eintragen.

Fördergelder

Eigentlich wird in der Europäischen Union Transparenz sehr groß geschrieben und ihre Mitgliedstaaten sind dazu verpflichtet, dies auch in nationales Recht umzusetzen, ganz besonders dann, wenn EU-Fördermittel fließen. Und diese EU-Fördergelder prasseln auf alle Mitgliedstaaten nur so herab — ganz besonders auf jene, die wissen wie man Fördertöpfe anzapft. Es ist kein Geheimnis in der EU, dass wir Deutschen dabei besonders gut sind. Und wenn dies einmal nicht ausreichen sollte, dann setzen wir zusammen mit unseren französischen Nachbarn einfach zusätzliche nationale Sonderzahlungen um.

Egal ob es nun nationale oder europäische Fördergelder — bezahlt werden sie übrigens von uns Steuerzahlern, zumindest von jenen, die nicht genug verdienen, um darum herumzukommen — sind, es muss sichergestellt sein, dass wir Bürger wissen oder zumindest erfahren können, wohin sie fließen und wer sie letztendlich auch erhält.

Seit Jahren versuche ich dies für die europäischen Fördergelder herauszubekommen, welche uns Heilbronnern zu Gute kommen. Eigentlich müsste dies von der Stadtverwaltung transparent auf deren Website dargelegt werden — tut es aber nicht! Zusätzlich sollten dies auch die Empfänger kundtun. Bis auf Arkus Heilbronn — großes Lob an dieser Stelle — macht das aber keiner.

Und auch die Aufbaugilde, die ganz aktuell Thema in der Heilbronner Stimme ist, erhält EU-Fördermittel. Leider wird dies weiterhin in Heilbronn verschwiegen, so wie auch bei den von der Stadtspitze so hochgelobten neuen Entwicklungsprojekten. Ich vermute einmal, dass in Heilbronn nicht ohne Dieter Schwarz, sondern vor allem und ganz besonders ohne die EU einfach nur tote Hose wäre.

So langsam frage ich mich, warum die Stadt Heilbronn den Erhalt von EU-Geldern so vehement verheimlicht? Zwei mögliche Antworten fallen mir dabei ein: erstens, man ist kein EU-Freund oder zweitens, man veruntreut die EU-Fördermittel ähnlich wie in Ungarn.

Zahnersatz

Die beste Werbung für die AfD und weitere widerliche Gestalten macht derzeit der große CDU-Vorsitzende, wahrscheinlich nur, um sich als Juniorpartner einer möglichen rechtsnationalen Koalition ins Spiel zu bringen; hat er doch gerade von der SPD eine Abfuhr erhalten.

Anstatt plumpe Lügen zu verbreiten und damit Antidemokraten und Parteivolk zu begeistern, könnte er doch einmal prüfen lassen, wie viele Milliarden Euro an Steuergeldern alleine nur seine völlig inkompetenten Politik-Kollegen Andreas Scheuer, Jens Spahn, Ursula von der Leyen oder Annegret Kramp-Karrenbauer in den letzten Jahren völlig sinnlos aus dem Fenster geworfen haben.

Ich vermute einmal, dass man damit nicht nur allen Unionsbürgern sämtliche Zähne sanieren könnte, sondern zusätzlich allen Flüchtlingen und dies auch noch für die kommenden Jahre.

Aber um das Allgemeinwohl geht es der Union schon lange nicht mehr, sondern deren Abgeordnete wollen nur so schnell wie möglich wieder zurück an die Futtertröge und Honigtöpfe. Denn es gibt gerade sehr lukrative Sondervermögen „zu verwalten“ und demnächst wohl auch wieder Masken und weitere Utensilien sehr gewinnbringend zu vermitteln, sozusagen „zu verscheuern“.


Gesprächskreis 2023

25.9.02023 4.8 (4)

Beitragsfoto: Gesprächskreis 2023

Sitzung

Am Abend gab es noch eine Besprechung mit dem Vorstand der Freien Wähler und eine weitere mit unseren Bezirksbeiräten. Nach gut zwei Stunden stehen nun ein paar weitere Termine fest und ich habe zusätzlich noch die eine oder anderen Sache vorab zu erledigen.

Ich habe es dennoch geschafft, um mir noch diese Woche ein Gespräch mit Detlef Stern zu sichern. Wahrscheinlich aber nicht, um mich weiter mit dem Fediverse zu beschäftigen. Das wird noch ein Weile warten müssen.

Tür & Angel

Auch wenn Tür-und-Angel-Gespräche meist nicht mit voller Aufmerksamkeit geführt werden, blieb es mir nicht erspart, die letzten Tage doch ein paar davon führen zu müssen; allerdings keines in pädagogischer Hinsicht oder gar mit einer solchen Bedeutung. Die letzten beiden — und besonders das heutige — zwischen Autotüren, was das Ganze noch etwas „dramatischer“ macht. Aber sämtliche mit der mir möglichen Aufmerksamkeitsspanne.

Dazwischen finden noch ein paar schnelle Austausche per SMS oder E-Mail statt, so dass ich eigentlich schon längst die Bremse anziehen müsste, denn sonst kommt es in den kommenden Tagen dazu, dass ich mich noch zu „Sattelbefehlen“ hinreißen lasse.

Auf jeden Fall aber verlege ich gerade meinen Schwerpunkt hin zu den Freien Wählern, die diese Woche mit der jährlichen Mitgliederversammlung ein paar wichtige Entscheidungen zu treffen haben.

Gespräche

Sehr erfreut war ich nachdem ich mir am Samstag bei den 7. Hertensteiner Gesprächen der EUROPA-UNION einen ersten Überblick über alle Gesprächsteilnehmer verschafft hatte. Zum einen war die Anzahl derer, die trotz Anmeldung nicht gekommen waren erfreulich gering und zum anderen kamen noch weitere „Überraschungsgäste“ mit hinzu. Damit konnten wir tatsächlich unsere erste Zielmarke von 80 Teilnehmern erreichen.

Wie bereits bei den 1. Hertensteiner Gesprächen anvisiert und durch die Folgegespräche auch bestätigt, gibt es für solch intensive Gespräche eine Teilnehmerobergrenze, die ungefähr bei 120 Teilnehmern liegen dürfte. Darüber hinaus wird es sehr schwierig werden, um sämtliche Teilnehmern noch voll und ganz erreichen und involvieren zu können.

Auch die Herkunft der Teilnehmer war dieses Mal sehr erfreulich, neben Teilnehmern aus Berlin, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg, waren weitere Teilnehmer aus der Schweiz, Luxemburg, Belgien und Frankreich mit dabei. Diese brachten ihre Expertise aus den unterschiedlichsten europäischen Verwendungen mit und deckten damit die gesamte Vielfalt Europas ab. Spannend auch, dass nicht nur Mitglieder von Bündnis 90 / Die Grünen, der Christlich Demokratischen Union Deutschlands, der Freien Demokratischen Partei Deutschlands, der Freien Wähler Heilbronn, der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und Volt Deutschland mit dabei waren, sondern diese „auf Augenhöhe“ mit weiteren Teilnehmern ohne jegliche politische Bindung interagierten. Das einigenden Band für alle war dabei „Europa“ und die Anerkennung seiner Notwendigkleit für die Zukunft unserer Gesellschaft.

Sehr interessant auch der Blick von außen auf die Teilnehmer. Die beiden anwesenden Journalisten sahen die Teilnehmer allesamt als Europa-Experten und -Fachleute an, was ohne Frage für die Qualität der Gespräche spricht.

Die Qualität und Dauer der Gespräche forderte von allen erneut Tribut, denn am Abend gab es wohl keinen Teilnehmer, der nicht erschöpft zu Bett gegangen ist. Das obige Foto, welches nachmittags in einem Gesprächskreis von mir aufgenommen wurde, zeigt ganz gut, wie anstrengend solche Gespräche sein können. Und selbst sehr erfahrene Parlamentarier waren erneut von der Intensität der Gespräche beeindruckt: neun Stunden Diskussionen in wechselnden Gesprächskreisen und zu unterschiedlichen Themen fordern jedes Aufnahmevermögen heraus. Und wenn man dann selber noch „seinen Punkt machen“ möchte, kommt eine ganz normale Anspannung mit hinzu, die jeden ob Profi oder Amateur an die eigenen Grenzen führt.

Und so waren für alle Beteiligten erneut auch diese neun Stunden mehr als anstrengend aber dennoch wieder viel zu kurz! Und so freue ich mich schon heute auf die kommenden 8. Hertensteiner Gespräche.