Europäische Bewegung

31.10.02023 4.5 (6)

Beitragsfoto: Screenshot von der Europäischen Bewegung Baden-Württemberg Website

Vermischtes

Die letzten beiden Tage gab es die übliche Fahrt mit dem meseno-Bus, die Erledigung der obligatorischen Vereinsaufgaben und eine kleine Feier. Dank meiner besseren Hälfte, letzteres mit leckerem Essen kombiniert.

Auch an dieser Stelle möchte ich mich für die vielen Glückwünsche bedanken. Ich habe fast ein schlechtes Gewissen dabei, denn aufgrund meiner vielfältigen Basteleien und Spielereien habe ich keinen Überblick mehr über die Geburtstage in meiner näheren wie auch weiteren Umgebung. Vor Jahren löste ich diese Herausforderung ganz gut mit einer eigenen Website, welche ich dann leider aufgrund der völlig überzogenen Datenschutzregeln wieder aufgegeben habe. Heute bin ich schlauer und weiß, dass ich zumindest die Geburtstagsdaten in einer lokale Datenbank sichern können hätte. Da ich aber auch alle meine lokalen Datenbanken aufgegeben habe, wäre wohl nur eine Papierlösung in Frage gekommen und dazu bin ich einfach nicht mehr bereit.

Alternativ hätte ich diese personenbezogenen Daten einem Mail- oder anderem Programm anvertrauen können — sehr viele tun dies offensichtlich. Diese Lösung hat mir aber noch nie so richtig zugesagt, deshalb hatte ich auch meine eigene entsprechende Website geschaffen; denn auch die ursprünglich u. a. bei Linkedin sehr praktische Zusatzfunktion funktioniert eigentlich nur bis zu einer bestimmten Personenzahl. Selbst dann, wenn man nur die dort vorbereitete Glückwunschfunktion verwendet, wäre man sonst gut und gerne 30 Minuten am Tag beschäftigt.

Sie sehen, ich komme da nicht so ohne Weiteres raus. Und deswegen sei es mir verziehen, wenn ich wieder einmal einen Geburtstag vergessen habe.

Europäische Bewegung

Gestern musste ich feststellen, dass die Website der Europäischen Bewegung Baden-Württemberg doch etwas in die Jahre gekommen war; meine bessere Hälfte wollte dort etwas einstellen und technische Probleme traten auf. Ein kurzer Blick und ich stellte fest, dass ich auf dieser Website das letzte Mal im Mai 2017 tätig geworden war.

Gut sechs Jahre Betrieb ohne nennenswerte Probleme — zumindest kann ich mich an keine mehr erinnern — sprechen für das CMS und die Installation desselben.

Und da ich gerade nichts am Weblog zu basteln hatte, ging ich mal ins Backend der Website. Keine 30 Minuten später war meine bessere Hälfte wieder mit der Website zufrieden. Einige Plugins weniger und mit einem neuen Theme versehen, bin auch ich nun wieder auf der sicheren Seite — weniger ist oftmals mehr!

Übrigens, über die Europäische Bewegung habe ich auch bereits einmal einen Blog-Beitrag geschrieben. Diesen findet man hier.


Smiley

Das Forum neu entdeckt 4.3 (3)

Beitragsfoto: Beispielbild | © Pixabay

Der derzeitige Trend geht wohl zu allumfassenden sogenannten Content Management Systemen als „eierlegende Wollmilchsäue“, die alles, was das so Internet bietet, in einem einzigen System abbilden.

Dieses Phase habe ich bereits hinter mir und werde dieses Jahr wohl auch das letzte derartige System auf meinen Servern stilllegen. Im Gegenzug habe ich für mich die altbewährte Foren-Software wiederentdeckt und für die Europäer unter uns eigenständige Foren eingerichtet, die während der COVID-19 Zeit dazu dienen, die Diskussionen über Themen mit Europabezug am Laufen zu halten und zudem die Suche nach einer geeigneten Software für einen virtuellen Europastammtisch unterstützen sollen.

Jetzt bin ich selber einmal gespannt, wie dieses alte Format aus den 1990er-Jahren heutzutage bei den Nutzern ankommt?

Foren im World Wide Web sind seit dieser Zeit nämlich vermeintliche Spielwiesen für „Nerds“, dienen aber auch sehr gut als Diskussions- oder Wissensplattformen, indem sie Erfahrungen weitergeben und erste Hilfe bei wichtigen Fragen bieten können. Noch heute finden sich Tausende Nutzer täglich in den verschiedensten Foren wieder, wo sie Beiträge lesen und posten, Anhänge verschicken oder verlinken und für sich und andere das Leben etwas kurzweiliger und unterhaltsamer gestalten.

Auch die jüngst neu hinzugekommenen Foren des Europastammtisches sollen dies für möglichst viele Nutzer erreichen.

Aber schon jetzt zeichnet sich der Trend ab, dass für viele Mitbürger die eher gegenstandslosen aber auf jeden Fall sehr unverbindlichen Unterhaltungen via Chat-Räumen und dabei möglichst mit Video-Funktion die Ultima Ratio sind, wobei man zugegebener Maßen sehr gut seine eigene Frisur und einen eigens ausgewählten Hintergrund, sei es die Fototapete einer Bücherwand oder möglichst bunte Zertifikate von weniger bekannten Hochschulen und Institutionen, zur Schau stellen kann. Das eigene „Schaulaufen“ frei nach dem altbekannten Motto „Mehr Schein als Sein“ hat unsere Gesellschaft auch in Zeiten von COVID-19 noch fest im Griff.

Die althergebrachte Foren-Software ist dazu weniger in der Lage. Ganz im Gegenteil, denn hier trennt sich die Spreu vom Weizen, denn jeder aktive Teilnehmer ist gezwungen, seine Gedanken in schriftlicher Form niederzuschreiben und damit den anderen Teilnehmern möglichst plausibel darzulegen und auch für spätere Konsultationen zur Verfügung zu stellen.

Und wenn im Gegenzug dann ein Andersdenkender seine Gedanken formuliert, geschieht es, dass durchaus neue Aspekte zum Vorschein kommen und jeder seine Gedanken und Vorstellungen zumindest neu ordnen kann. Eine Win-Win Situation für alle, die sich die Mühe machen, auch selber einmal eigene Gedanken zu formulieren und anderen zur Kommentierung anzubieten.

Für all jene, deren Erfolgsmodell lediglich ist, die Niederschriebe anderer Leute möglichst gekonnt vorzulesen und mit zunehmender Praxis auch in leicht vereinfachter Form nachzusprechen, sind solche Foren sicherlich ein Horror. Aber auch hier gilt, die Übung macht den Meister, und ich bin mir ziemlich sicher, dass sehr viele, sobald sie eigene Versuche in Foren starten, durchaus ihr Potential erkennen und damit die Foren-Welt insgesamt bereichern werden.

Wie bereits gesagt, ein Forum war schon immer eine Win-Win Situation für alle – unabhängig ob es ein Forum Romanum oder nur eine sehr vereinfachte digitale Version davon ist.

Nachtrag

Am 7. März 2022 habe ich dieses Forum aus dem Internet genommen und durch ein Forum auf diesem Weblog ersetzt.

„Ich rede mit mir selbst und setze mich durch.“

Jean-Claude Juncker,  im Gespräch mit Stephan Mayer im „Alpha-Forum“ 

Wordpress-Logo

Umzug des Weblogs 5 (10)

Beitragsfoto: WordPress-Logo | © 27707 auf Pixabay

Ich hatte es mir nicht einfach gemacht, als ich heute endlich mit meinem Blog auf WordPress umgezogen bin. Über Jahre hinweg habe ich ein mehr oder weniger selbstgebasteltes CMS verwendet, das sich ursprünglich aus einer militärischen Anwendung weiterentwickelt hatte.

Schon in den 1980er-Jahren waren die meisten militärischen Anwender davon überzeugt, dass Computer und Datenbanken nur dann wirklich Sinn machen, wenn sie untereinander verknüpft sind. In den 1990er-Jahren gab es dann wunderbare erste Systeme, wobei eines gleich von Anfang an auf alle zur Verfügung stehenden Microsoft-Produkte zurückgriff. Und damit war es nicht wirklich schwer, um ein solches System auch privat aufzusetzen.

Über die Jahre hinweg wurde alles etwas komplizierter und musste zudem auch noch schön aussehen — CSS lässt grüßen. Und so war es bald kaum noch möglich, zumindest für mich, ohne Hilfe mein Webblog weiterzubetreiben. Praktisch aber, meine damalige Idee, den laufenden Blog einfach zu duplizieren und als Grundlage für weitere Websites zu verwenden — so entstanden unzählige Websites und ich konnte sämtliche externe Hilfe einfach ebenfalls vervielfältigen.

Mit diesem System war ich eigentlich ganz zufrieden, bis unsere Vereinsjugend (JEF) darauf drängte, alles mit WordPress haben zu wollen — sie überzeugten mich dann damit, dass sie mit WordPress als Grundlage doch so einige Vereinsseiten eigenständig übernehmen können.

Und jetzt läuft auch mein Weblog auf WordPress, da ein CMS für meinen Geschmack völlig ausreichend ist.

Nachtrag 23.10.2023

Inzwischen hat sich für mich WordPress voll und ganz bewährt. Es gibt sicherlich wieder neuere und auch bessere Systeme, aber für mich keinen Grund, um erneut umzusteigen — „Never change a running system“.

Übrigens, auf die angekündigte Übernahme von manchen Websites warte ich noch heute.