Kreidetafel

Forumsende 4.8 (10)

Beitragsfoto: Kreidetafel | © Pixabay

„Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“ und so wird auch das Forum hier im Blog bald Geschichte sein. Nicht, dass es mir zuletzt viel Mühen bereitet hätte, aber weniger ist bekanntlich mehr und ich versuche zudem bereits seit Jahren in allen Dingen etwas kürzer zu treten — Stichwort: Death-Cleaning.

Selbst meine eigenen Websites sind über die Jahre hinweg immer weniger geworden. Und so wurde meine Domain-Sammlung inzwischen sehr überschaubar; kein Vergleich mehr zu den Anfangsjahren des Internets, wo Domain-Namen für eine richtige Goldgräberstimmung sorgten.

Der Vollständigkeit halber führe ich noch die restlichen Domains mit auf, für die ich weiterhin mit zuständig bin — aber auch diese werden immer weniger.

Von mir für Vereine und Verbände betriebene Websites:

Von mir für Stiftungen und Künstler betriebene Websites:

Da ich ein paar Jahrzehnte lang im Internet unterwegs war, kann es durchaus sein, dass es noch weitere Domains und Websites gibt, die mir inzwischen entfallen sind — diese müssen sich dann ganz von alleine in Wohlgefallen auflösen.

Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln

Anfangs hatte ich immer wieder eigenständige Foren betrieben, welche allerdings nie sehr lange bestanden. Und kaum hatte ich ein Forum stillgelegt, wurde ich wieder nach einem solchen gefragt. Zum Schluss habe ich dann das letzte Forum namens „Europastammtisch.eu“ hier in dieses Blog mit übernommen und änderte je nach Bedarf die Themengebiete.

Da aber auch hierbei die Zahl der Nutzer sehr begrenzt blieb, hatte ich damit begonnen, das Forum als eine Erweiterung für mein Blog zu verwenden. Somit machte dessen Betrieb ein wenig Sinn. Und so fanden die Leser dort u. a. meine Blogroll, meine digitalen Fußnoten und Querverweise sowie auch Fragen & Antworten zum Blog.

Hypothesis

Einer Idee von Chris Aldrich folgend hatte ich das Tool Hypothesis vollumfänglich in mein Blog mit eingebunden. Da auch hier die Nutzer sehr wenige waren und sich zudem manche Leser über die Leiste am rechten Seitenrand beschwerten, hatte ich Hypothesis nun nur noch im Forum und im diesbezüglichen Blog-Beitrag in Betrieb. Nun kommt das Tool auch noch hier einmal an den rechten Rand dieses Beitrags.

Waschechte Hypothesis-Nutzer haben das Tool mit in ihre jeweiligen Browser übernommen und bedürfen keiner extra Einbindung über eine Website. Und so soll diese Einbindung hier eher das Interesse für dieses Tool wecken.

Einfacher können Sie eigentlich kaum das Internet kommentieren und bei Bedarf ihre Kommentare mit anderen Hypothesis-Nutzern teilen.

Zettelkasten

Auch wenn mein Blog wie ein unstrukturierter Zettelkasten funktioniert, habe ich dank Detlef Stern zusätzlich einen echten digitalen Zettelkasten. Auch wenn dieser zumindest aktuell kaum besser als mein Blog bestückt und geführt wird, hat er genügend Potenzial, um „später einmal“ so wie es ein Zettelkasten sollte, Verwendung zu finden.

Entsprechende Diskussionen gab es im Zuge von COVID-19 mithilfe unterschiedlichster Chaträume. Zumindest für mich sieht es so aus, als ob diese Gesprächsreihe ebenfalls eingeschlafen ist. Deswegen hatte ich einmal ein entsprechendes Forum eingerichtet. Leider fand sich auch dort kein Berufener, um die Diskussion schriftlich zu starten.

Nun werden noch einzelne Foren-Beiträge in meinen Zettelkasten wandern. Manche, wie dieser hier, wurden zu einem Blog-Beitrag umgewandelt. Wahrscheinlich aber werden wie bei mir üblich die meisten Beiträge im digitalen Nirwana verschwinden — was, wenn überhaupt, auch nur bei mir ein klein wenig Sentimentalität hervorrufen wird.

Auf alle Fälle aber waren die mit meinen Websites, Foren, Chaträumen, Apps und Blogs verbrachten Stunden, Zeiten der Entspannung und Zerstreuung. Das echte Leben findet bekanntlich weiterhin analog statt!


Dilbert Electronic Candy Dispenser

Dilbert Electronic Candy Dispenser 4.9 (7)

Beitragsfoto: Candy Dispenser

Als Dilbert Fan war es in den 1990er-Jahren fast schon eine Pflicht, einen solchen Süßigkeiten-Spender zu besitzen. Und so war es keine Frage, dass ich einen solchen bei einem Kalifornienaufenthalt erwarb. Ich hatte die Rechnung damals ohne meine beiden Söhne gemacht und so zierte der Dilbert Electronic Candy Dispenser über Jahre hinweg das dortige Kinderzimmer.

Ich wunderte mich schon damals darüber, dass die Batterien, die stets im Gerät verblieben, nicht auch nur ein einziges Mal ihren Dienst versagten und zu Schwierigkeiten führten. Wahrscheinlich hatte ich aber immer wieder oder gar eine gute Fee ganz brav die Batterien gewechselt.

Vor ein paar Jahren zog der Dilbert dann mit nach Heilbronn um und … landete schließlich in einer Ecke meines Büros. Dort fand ich ihn und zu meinem völligen Erstaunen funktionierte er erneut auf Anhieb; ich müsste jetzt nur noch ein paar M&M einfüllen. Wenn ich mich aber richtig erinnere, dann die original M&M, denn die neueren, größeren passen nicht so richtig in den Spender. Dies stellte ich verwundert fest als wir den Süßigkeiten-Spender bei einem Straßenfest einsetzten und meine bessere Hälfte Mühe hatte, an die richtigen Süßigkeiten zu gelangen. Dort erfreute er dann zwei Mädchen ganz besonders, welche inzwischen auch zu zwei reizenden jungen Damen herangewachsen sind.

Aktuell hat der Dilbert Electronic Candy Dispenser wieder einen prominenten Platz im Büro, und ich gucke mal, wie lange die Batterien dieses Mal halten. Übrigens, dieser Beitrag fand sich bereits einmal im Forum dieses Blogs. Da ich aber wieder einmal am Verschlanken bin und vermeintlich Unnötiges ausmiste, habe ich schon einmal diesen Beitrag nun ins Blog herübergerettet und unter der Kategorie „Technologie“ abgelegt.

Wenn ich mich auch hierbei richtig erinnere, dann bekam ich seit dem 14. August 2022, dem Tag als ich einen Foren-Thread starten wollte, nur eine einzige Nachfrage, ob ich den Kauf eines solchen Dilbert Electronic Candy Dispensers tatsächlich empfehlen könne.

Auf alle Fälle aber haben sich heute wie von mir bereits angekündigt die Grünen mit der CDU und der SPD darauf geeinigt, den Schuldenkanzler ins Amt zu heben. Wenn es schon Billionen Euro zu verteilen gibt, dann möchte auch kein grüner Abgeordneter völlig unbeteiligt daneben stehen.

Demnächst rasseln die M&M nur so aus dem Spender …

Fediverse Reactions

Lesezeichen

Clutter makes a home 5 (4)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Annie Midori Atherton | The Atlantic

Minimalism is neat, but clutter makes a home — I don’t love the look of mismatched junk, but the mess satisfies a deeper emotional need. (zuletzt aufgerufen am 20.2.2024, 11.30 Uhr)

„Most of my relations, my father included, did not lead particularly big lives. Their names are not carved into buildings or attached to scholarships. Only a handful of people think of them still, and one of those people is me. But their personal possessions remain and say: Someone was here. As I go about my day, folding laundry, or thinking through what needs to be done, my clutter reminds me of the people who have filled my life and, now, my apartment.“


Einmal eine andere Meinung zu im Blog bereits öfters thematisierten Minimalismus. Die Argumentation ist durchaus verständlich und auch nachvollziehbar. Spannend wäre es für mich zu erfahren, was Annie Midori Atherton in ein paar Jahrzehnten zum Thema Death-Cleaning schreibt.