Konzert

Musikvideo zum Tag 5 (6)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Auch wenn der Europatag bei uns nie und nimmer ein Feiertag werden wird, einfach nur deshalb weil wir niemals mehrheitlich zu Demokraten geworden sind. Wir ertragen die Demokratie eigentlich nur, so lange sie uns vor unserer Verantwortung aus der Geschichte befreit und uns ein möglichst gutes Leben garantiert. Im Falle, das eine von beiden Bedingungen in Frage gestellt werden kann, kommen wir auf unsere vordemokratischen Erfahrungen als die gute alte Zeit zu sprechen und sehnen uns wieder nach starken Männern, Frauen oder gar ganzen Familien — möglichst noch blaublütig.

Der Normalbürger kennt heute noch die Kaiserenkel eher beim Namen als die Ministerpräsidenten eines etwas weiter entfernteren Bundeslandes. Aber genug mit dem Frust! Es gilt heute 40 Jahre Europatag zu feiern, genauer gesagt, jenen der Europäischen Union, was schon als kleineuropäische Lösung durchgehen muss. Halt, ich wollte heute feiern!

Schön dabei, dass ich vom Betriebsamt vier Flaggen abholen durfte, die heute noch vor und in der Harmonie von uns gehisst werden. Noch schöner, dass es Heilbronner und weitere Gäste aus den umliegenden Gemeinden gibt, die heute mit uns den Europa-Ball genießen wollen. Am schönsten, dass es Parteien, Vereine und eine Band gibt, die diese Gelegenheit ergreifen, um sich nicht nur den Gästen vorzustellen, sondern noch wichtiger, auch ein Teil des Ganzen zu sein.

Heute ist ein Tag zum Feiern und der Europa-Ball wird für alle wieder ein Erlebnis werden, an das man noch sehr lange mit Freude zurückdenken kann.

Ich bringe mich schon einmal in Ballstimmung und habe dazu einen Song von AC/DC ausgewählt. „Play Ball“ dürfte der richtige Einstieg sein. Dieser befindet sich auf dem Album „Rock or Bust“ (2014).

Passend für heute auch der Song „Back in Black“ (kleiner Insider), welcher sich auf dem gleichnamigen Album von 1980 befindet.

Zum Schluss dann noch nicht der „Highway“, sondern viel passender das Lied „You Shook Me All Night Long“, das sich auf demselben Album wie der Vorgängersong befindet.

So langsam komme ich in Stimmung, begebe mich zu den Proben und zum Aufbau. Auch ein Tanzball möchte vorbereitet werden.

Nachtrag

Der Hinweis kam sofort, dass ich 1979 ausdrücklich hier im Blog präferiere und demzufolge auch das kurz von mir erwähnte Album mit betrachten hätte müssen.

„Highway to Hell“ ist das erste Album der Gruppe, welches ich selbstverständlich bereits 1979 erworben habe. Nun noch, aber nicht der Top1 Hit, sondern besser zum Tag passend der zweite Song auf dem Album: „Girls Got Rhythm“. 


Fediverse Reactions
Landschaft

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Beitragsfoto: Landschaft | © Ursula Hecht

Vermischtes

Die letzte Meldung des gestrigen Tages war für mich der gescheiterte Einzug der Bayern ins Champions-League-Finale — und so konnte ich völlig entspannt zu Bett.

Meine Wortentdeckung des Tages: Aquathermie (18.11.2025). Bin einmal gespannt, ob wir darüber noch mehr hören und lesen werden.

Zwar steht mit dem Europa-Ball eine größere Veranstaltung vor der Tür, was uns nicht davon abhält, die kommenden Veranstaltungen weiter auszuplanen. Und so habe ich mir für diesen Blog-Beitrag ein Foto von Ursula Hecht ausgeliehen. Wer von den Lesern weiß, von wo aus die Aufnahme gemacht wurde?

Bevor wir auf die neue Koalition in Baden-Württemberg gucken, lohnt sich ein Blick auf das erste Jahr exGroko. Albrecht von Lucke meint dabei, dass wir gerade einen Kipppunkt in der Kanzlerschaft erleben würden. Die Tagesschau versucht hier das erste Jahr zu analysieren. Derweil bringt bei uns ein CDU-Abgeordneter das Ende der Koalition ins Gespräch.

Anstatt nicht oder schlecht zu regieren, könnte man es doch einmal mit etwas Solidität und Verlässlichkeit versuchen — meine 5 Pfennig zum heutigen Tag.

Koalition

Gestern kam der Koalitionsvertrag auf den Tisch. Gerne füge ich in hier mit an. Sehr viel Geschwafel, wobei in der Europapolitik sich der Rechtsruck nun nicht mehr verleugnen lässt. Jetzt bekommt auch die Paneuropa Union wieder Geld und Einfluss.

Wobei unsere Volksvertreter und selbst die Verantwortlichen in diesem „Verband der Ewiggestrigen“ Schwierigkeiten mit dessen Schreibweise haben — was sich inzwischen sogar auf unseren Verband auswirkt, denn dort verdingen sich diese Menschen ebenfalls schon etwas länger; entgegen unseren eigenen Statuten. Wohl auch deshalb hat unsere völlig unbedarfte Verbandsjugend das neue Logo so vehement durchgesetzt — viel zu viele dieser Möchtegernkarrieristen fahren inzwischen zweigleisig.

Mein Fazit: es lohnt sich nicht wirklich in den Vertrag zu gucken, denn jeder von uns weiß doch ganz genau, dass er mit Veröffentlichung nur noch in Teilen gültig ist und auf alle Fälle keine Relevanz für die neue Regierung haben wird. Das hatte noch keiner der hier im Blog aufgeführten Koalitionsverträge.

Spannend aber das Ende des Vertrags:

„Für den Fall, dass ein Abgeordneter oder mehrere Abgeordnete des Landtags von Baden-Württemberg im Laufe der 18. Legislaturperiode in eine andere Fraktion wechseln oder eine Fraktion verlassen sollten, gilt: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Baden-Württemberg und die CDU Baden-Württemberg werden in unveränderter Form an der gemeinsam gewählten Landesregierung und den vereinbarten Inhalten festhalten. Die Grünen stellen weiter den Ministerpräsidenten. Es wird keine nachträgliche Veränderung an der Zuteilung der Ministerien oder anderen vereinbarten Funktionen an die beiden Regierungspartner vorgenommen. …“

Koalitionsvertrag

Glasfaser

Gestern kam ein gutes Team der Telekom und verlegte gleich zwei Glasfasersteckdosen. Das Vorgängerteam hatte vor Kurzem noch eine vorgesehen. Die neue Begründung nachvollziehbar, aber nicht kundenfreundlich. Den von der Telekom angelieferten Router mit Modem bestaunten alle drei Mitarbeiter und empfahlen mir einen anderen Router, den ich im Telekom-Shop holen solle. Detlef Stern hatte mir vorab eine Fritzbox empfohlen. Im Laden gab es dann den zeitgemäßeren Telekomrouter nicht und so empfahl mir der freundliche Mitarbeiter vor Ort denselben Router wie Detlef.

So gab ich meine beiden Leihgeräte im Shop zurück und erwarb in einem anderen Laden eine Fritzbox. Wieder von meinem Stadtbummel zurück, wartet bereits eine E-Mail der Telekom auf mich, dass ich nun den Router installieren könne. Nach ein paar Minuten war dies ohne jegliche Probleme geschehen und ich hatte erstmals eigenes Glasfaser, auf das ich übrigens seit den 1990er-Jahren wartete. Wobei mein CD-Spieler bereits in den 1980er-Jahren mit einem Glasfaserkabel an den Verstärker angebunden war, diese Verbindung steht heute noch.

Nun meldet mein Magenta-App, dass es nicht ganz korrekt mit einem von der Telekom auch offiziell empfohlenen Router funktionieren könne. Was vielleicht auch erklärt, dass die Telekom entgegen der eigenen E-Mail — von denen ich gestern schon einen ganzen Schwung bekam — weiterhin davon ausgeht, dass ich einen Hybrid-Anschluss habe.

Diesen muss ich nun noch zurückbauen und dessen Leihgeräte ebenfalls an die Telekom zurückgeben. Nun bin ich einmal gespannt darauf, wann die Bürokratie erledigt sein wird.

Leider musste ich feststellen, dass ich meine Mesh-Geräte der Telekom nicht mit der Fritzbox verknüpft bekomme — im Falle, dass dies nicht an mir liegt, wäre dies ein weiteres Armutszeugnis für unser digitales Deutschland. Auf alle Fälle habe ich für mich einen Workaround gefunden, der es mir ermöglicht, nun ohne diese Geräte auszukommen — zumindest vorerst.

Die alten Telefone funktionieren weiterhin, auch mit der Fritzbox. Mein Fazit für heute: Die Verbindung steht und die wichtigsten Geräte sind alle online.


Europa-Ball 2025

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Beitragsfoto: Europa-Ball

Meilensteine

Aktuell stehen ein paar Meilensteine an. Nach meinem Geschmack sicherlich ein paar zu viel, aber man ist nicht immer Herr des Verfahrens. Was mich allerdings sehr erfreut ist, dass unsere Kreisvorstandssitzungen inzwischen regelrechte Profiveranstaltungen sind. Gestern Abend schaffte es Oliver Durst bereits das Protokoll zu liefern und dies noch bevor ich den Versammlungsort verlassen hatte — Chapeau!

Ich arbeite inzwischen auch mit kleinen Incentives, zum Beispiel gibt es nun fast immer eine Folgeveranstaltung, die auf 60 Minuten nach Beginn der Vorstandssitzung terminiert ist. Da auch die meisten Mitglieder um die Bedeutung und Notwendigkeit von Terminen wissen, hat dies zur Folge, dass die Kreisvorstandssitzung nach 45 Minuten beendet sein muss, um nicht beide Veranstaltungen miteinander zu verweben.

Auf alle Fälle machen solche Veranstaltungen richtig Spaß. Was ich von manchen anstehenden Meilensteinen nicht gerade behaupten kann. In wenigen Minuten möchte die Telekom bei mir die Glasfaserdose (GF-TA) setzen lassen. Seit gestern bin ich auch im Besitz zweier Leihgeräte der Telekom, nämlich einem glasfaserfähigem Router mit Glasfaser-Modem (ONT). Was ich eigentlich wollte war einen glasfaserfähigen Router mit integriertem Modem! Warum zwei Geräte, wenn auch eines geht?

Ich will aber nicht meckern, die Telekom hätte mir auch ein Telefax liefern können. Nun muss ich gucken, wie ich die beiden Leihgeräte wieder loswerde und mir am besten selber einen entsprechenden Router zulege — was man heutzutage nicht selber macht, macht einem inzwischen mehr Arbeit als notwendig.

Der nächste Meilenstein der Telekom ist ebenfalls gesetzt, denn bis zum November 2026 möchte die Telekom die Glasfaserleitung in Betrieb nehmen. Was mir ausreichend Zeit gibt, um selber nach einem Router zu gucken. Inzwischen verstehe ich auch, warum wir Jahrzehnte benötigen, um Deutschland flächendeckend mit Glasfaser zu versorgen.

Parteiadel

Erbärmlich was gerade im Vereinigten Königreich geschieht. Und dabei dachte ich, dass Krisen dazu genutzt werden können, um mit alten Zöpfen aufzuräumen. Und so begrüßte ich auch die Entscheidung der Labourregierung — nach all den Jahrzehnten — tatsächlich eines ihrer Wahlversprechen zu halten und den Erbadel aus dem Parlament zu entfernen.

Wie wir es nun erfahren müssen, ist auch dies nur die halbe Wahrheit und ein noch größerer Wahlbetrug an den Wählern als zuvor! Denn nun ernennen die Parteien ihre Parteispender und weitere „systemrelevante“ Menschen einfach zu Parteiadelige auf Lebenszeit. Damit wird der Sitz im britischen Oberhaus nicht mehr geerbt, sondern einfach nur gekauft.

Was die britische Demokratie wieder zu etwas ganz Besonderen macht. Denn während sich die Reichen in anderen Ländern ihre Abgeordneten noch kaufen müssen, können sie sich im Vereinigten Königreich den Posten gleich selbst zuschanzen — auf Lebenszeit.

Vermischtes

Heute habe ich noch kurzentschlossen meinen Hypothesis-Account gelöscht. Vom 3. September 2022 bis zum 30. März 2025 hatte ich darüber insgesamt 225 Anmerkungen auf Internet-Seiten hinterlassen. Nun ist auch dieser Service für mich Geschichte.

Gestern kam Josip Juratovic überraschend zum Europastammtisch. Nun ist sichergestellt, dass auch die SPD (Gründung: 1890, 1875, 1869 und nun bereits schon 1863) beim Europa-Ball vertreten sein wird. Es wäre unschön gewesen, wenn die zweitältesten deutsche Partei — auch das Zentrum (1870) soll bei uns noch herumvegetieren — nicht mit in der Harmonie dabei gewesen wäre, zumal wir dort u. a. 40 Jahre Europatag begehen werden.

Was macht man als Minister im Sommerloch? Man bringt möglichst pressewirksam einen Buckelwal um. Der deutschen Journaille gefällt es und hinterher will es wieder keiner gewusst haben, geschweige denn gewesen sein. Mir tut der Wal leid, der für deutsche Proleten totgequält wurde und dabei völlig sinnlos leiden musste. Würde mich auch nicht mehr wundern, wenn unsere Experten nun eine Walreligion gründen und die Bundesregierung eine neue Walsteuer schafft.

Gestern erst ein nettes Gespräch mit Detlef Stern und danach gleich in die Vorlesung. Von 100 Studenten, die bei mir Klausur schreiben möchten, waren die üblichen 30 bis 40 Studenten anwesend. Eine Studentin wusste, was heute auf dem Programm stand und zwei Studenten hatten für mich völlig überraschend ihre Hausaufgaben gemacht. Die entsprechende Präsentation ganz passabel. Danach gab es noch weitere zwei Freiwillige, die ihre Ergebnisse vortrugen.

Insgesamt sind es meist zwischen 5 % und 10 % der Studenten, die sich für das Thema ein klein wenig begeistern können, zumindest aber versuchen, es zu verstehen. Nicht ganz zufällig sind es auch meist zwischen 5 % und 10 % der Studenten, die gute Klausuren schreiben. Bis zu weiteren 70 % der Studenten kann man mit ein wenig guter Absicht attestieren, dass sie ausreichend Kenntnisse erworben haben, um im Zuge des weiteren Studiums das Thema verstehen zu lernen. Bei gut 20 % der Studenten ist allerdings Hopfen und Malz verloren.

Was mich insgesamt fragen lässt, was viel zu viele Studenten motiviert, um überhaupt mit einem Studium zu beginnen. Ich frage tatsächlich nach, bekomme leider keine zufriedenstellenden Antworten. Der Wirtschaft wird es egal sein, Hauptsache noch ein Zertifikatsinhaber mehr, denn man muss Bürogebäude füllen. Weil mit vollen Bürogebäuden wird man als Firma systemrelevant und lebt in Folge davon von staatlichen Transferzahlungen.

Wenn wir unsere Kleinbetriebe und den Mittelstand nicht hätten, dann könnten wir bei uns schon sehr lange das Licht ausmachen.