Supercomputer

5.9.02025 4.9 (8)

Beitragsfoto: Supercomputer

Weblog

Erfreulich gerade zu lesen, dass auch manch andere Blogger ihre Beiträge im Laufe eines Tages ergänzen. Und dies soll auch einen eigenen Namen haben: „Tagebuchblog“. Auf alle Fälle hat es mich nun dazu motiviert, um diesen Blog-Beitrag noch zu ergänzen.

Vor wenigen Minuten wurde ich von einem netten Banker darauf hingewiesen, dass es ihm gefällt, wenn man seine Zweigstelle im Internet positiv bewertet. Ich bekenne mich schuldig und gebe hiermit zu Protokoll, dass ich viel lieber etwas positiv als negativ bewerte. Den Fehler, den viel zu viele Mitbürger dabei begehen ist, dass sie letztendlich damit beginnen, die Dinge schön zu schreiben. Und dies hilft außer dem Schönschreiber keinem weiter.

Auch ich freue mich darüber, wenn man das Blog hier positiv bewertet, am einfachsten geht dies, wenn man auf die entsprechenden Sternchen klickt. Manche nutzen auch die Gelegenheit und kommentieren einzelne Beiträge — wie bereits gesagt, das „Schönschreiben“ hilft dabei keinem weiter.

Noch mehr würde ich mich darüber freuen, wenn man zudem die Gelegenheit nutzt und in mein inzwischen nur noch digital vorhandenes Gästebuch schreibt.

Ganz besonders freue ich mich aber darüber, wenn man mein Blog auf dem unabhängigen Bewertungsportal „Trustpilot“ und dabei noch möglichst positiv bewertet. Denn letztendlich sind es die Kommentare und Bewertungen, die einem Blog etwas Leben einhauchen.

Jupiter

Selbstverständlich freue ich mich darüber, dass wir nun Jupiter haben. Seit 25 Jahren verfolge ich die Liste der aktuell 500 größten Computer mit noch größerem Interesse.

Die Tagesschau (05.09.2025 06:38 Uhr) schreibt dazu: „Deutschland liegt in der globalen Rangliste der Supercomputer mit gut 40 Rechnern zwar weit vorne, doch das ist nicht das ganze Bild.“ Stimmt, denn Deutschland hat unter den ersten 50 Supercomputern mit dem europäischen Jupiter (Platz 4), der nur rein zufällig bei uns steht (!), mit Juwels nur einen weiteren europäischen Computer auf Platz 43, also keinen.

Richtiger Weise merkt die Tagesschau weiter an: „Unternehmen wie Amazon, Microsoft und Google beispielsweise lassen ihre wesentlich leistungsstärkeren Rechner nicht in die Liste aufnehmen, und auch China reicht seit Jahren keine Daten mehr ein.

Das aktuelle Fazit aus der Liste ist, dass wir mit Helma, dem ersten deutschen Supercomputer aus Erlangen den Platz 51 belegen und sehr viele europäische Länder weit vor uns liegen. Und so müssten wir es endlich einmal zur Kenntnis nehmen, dass wir ohne unsere europäischen Nachbarn überhaupt nichts Besonderes sind — wenn wir überhaupt etwas gut können, dann nur noch mit dem Mund!

Und seit dieser Regierung ist es nun offiziell, dass der ÖRR auch nur noch Hofberichterstattung betreibt. Und wenn es Dieter Schwarz mit seiner Heilbronner KI-Initiative wirklich ernst meint, dann stellt er einen echten Supercomputer nach Heilbronn; dann hätten die beiden neuen Heilbronner Gaskraftwerke tatsächlich auch einen Sinn und Zweck, außer jenen, um ein paar „systemrelevante“ Personen reich zu machen.

Da ich jüngst ein paar Uraltrechner „geerbt“ habe, denn mein Jüngster hat einmal ausgemistet, bastele ich gleich einmal selber an meinem ganz eigenen Supercomputer; dazu müsste mir allerdings Detlef Stern etwas zur Hand gehen, denn diese muss man nicht nur miteinander verdrahten, man benötigt auch noch eine entsprechende Software.

Sollte demnächst der Strom etwas knapp werden, dann handelt es sich hierbei bestimmt um meine ersten Schaltversuche. Merke: wenn man bei uns die Sache nicht gleich selber macht, dann geschieht hier überhaupt nichts!

Vermischtes

Eine Gesellschaft in der selbst fremde Fahnenflüchtige besser versorgt werden als die eigenen Soldaten stimmt etwas ganz gewaltig nicht! Bevor wir einen einzigen deutschen Soldaten in der Ukraine verheizen, sollten wir erst einmal dafür sorgen, dass die Millionen an ukrainischen Drückebergern sich zuerst um ihr eigenes Land kümmern.

Dank Jason Kottke weiß ich nun, dass es eine Website über die Galaxie der Star Wars-Filme gibt. Sich dort zu tummeln ist immer noch weit besser als seine Zeit als Montagsmarschierer zu verbringen. Und auch umweltverträglicher als z. B. mit einem Wohnmobil unterwegs zu sein.

Als Gianni Versace 1997 ermordet wurde, fand ich dies sehr bedauerlich, da er selbst für mich Banause sehr gute und noch interessantere Klamotten fabrizierte — ich hatte darüber bereits berichtet. Nur Coco Chanel stand bei mir damals noch höher im Kurs. Einem Karl Lagerfeld konnte ich alleine wegen seines Gehabes nie etwas abgewinnen, bewunderte es als junger Mann aber, dass er es immer wieder schaffte, hübsche Mädchen zum Laufen zu bringen.

Gestern nun starb Giorgio Armani, den ich alleine schon dafür gut fand, dass er es schaffte, dass wir damals noch jungen Männer aus der Schmuddelecke kamen, und dies obwohl wir T-Shirt mit Anzug, auch noch mit Sportschuhen kombiniert, ganz praktisch fanden. Und noch praktischer, endlich nur mit einer Anzugsjacke über die Jeans geworfen als nicht völlig underdressed wahrgenommen zu werden.

Als Soldaten mussten wir zwar mindestens zwei Anzüge haben, konnte damit im Gegensatz zu den Jura oder Medizin studierenden oder eine Banklehre machenden Altersgenossen sonst wenig anfangen. Und wenn wir dann außerhalb unserer eigenen Blase abends oder am Wochenende unterwegs sein wollten, sorgte in den 1980er-Jahren ein Giorgio Armani dafür, dass nun gutes Aussehen und eine Anzugsjacke völlig reichten, um in der normalen Welt akzeptiert zu werden. Um uns während oder nach einer harten Woche „in Schale zu schmeißen“ hatten wir meist keine Lust und mit Uniform hätten wir damals nur für Aufruhr und Entsetzen gesorgt.

Giorgio Armani brachte so ein wenig italienischen Lebensstil in unsere ansonsten steife Gesellschaft, wo ein Gianni Versace schon wieder eine Nummer zu groß war und nur in der damaligen Schickeria Einzug halten konnte. So brachte Giorgio Armani Normalität zu uns, während Gianni Versace zusätzlich noch für Entzücken sorgen konnte.

Nun aber steht zu befürchten, dass wir Deutsche uns wieder in braune Hemden kleiden, uns meist völlig unrechtmäßig und möglichst in militärischen Uniformen zeigen und aus vollen Halse brüllen, dass sich alle anderen außer uns selbst für unser Land in den Soldatentod stürzen müssen!

Auf alle Fälle aber und wir müssen nur in den Bundestag gucken kommen die steifen Anzüge wieder zurück! Die dortigen Wehrdienstverweigerer und Drückeberger ziehen nun sogar ganz freiwillig Uniform an. Und so werden wir bald alle den Tod dieser beiden Modeschöpfer sehr bedauern.

Heute musste ich zudem meinen Gedankenblitz „500“ mit einem entsprechenden Nachtrag versehen, denn das gemeinsame Händchenhalten von Putin, Modi, Kim und Xi wird bei unseren Berufsdemokraten nicht ohne Folgen bleiben.

Nur einen Vergleich bei der Nachhaltigkeit im Stadtbusverkehr: München hat bereits 100 Elektrobusse im Betrieb. Heilbronn einen einzigen. Seit 2019 prüft die Stadtverwaltung, ob Elektrobusse überhaupt einen Sinn machen.


Umstrukturierung

23.7.02025 4.6 (8)

Beitragsfoto: Umstrukturierung | © Shutterstock

Gespräche

In den kommenden Tagen erwarte ich das eine oder andere sehr produktive Gespräch. Am Freitag eines mit Käffchen und falls es klappen sollte (Öffnungszeiten), sogar in einer neuen Location.

In Hannover durfte ich in den 1980er-Jahren einmal ein Restaurant kennenlernen, das es nur genau für diesen Zweck gab, nämlich Hannoveraner Geschäftsleuten bei Bedarf ein angenehmes Gesprächsumfeld zu bieten. Wir stoßen rein zufällig und zu einer ungewöhnlichen Zeit darauf, wunderten uns, dass das Restaurant auf war, aber keine Gäste hatte. Noch mehr, dass die sehr reizenden Kellner mit uns ins Gespräch kamen. Auf unsere Frage, wie sie es denn sicherstellen, dass keine ungebetenen Gäste kämen, gaben sie uns einfach die Karte und diese Frage hatte sich von ganz alleine erledigt. Dafür gab es für uns ein Freibier für den Nachhauseweg.

Die EUROPA-UNION Heilbronn hatte auch einmal einen festen Treffpunkt, dann aber entschieden wir uns an wechselnden Orten zu tagen, um zum einen unseren Mitgliedern etwas Abwechslung zu bieten und zum anderen bei unsere Mitbürgern etwas bekannter zu werden. Ersteres hat geklappt, letzteres nur bei den Wirten, da wir keine schlechte Kundschaft sind. Auch können wir uns anders als wohl bei Geschäftsleuten üblich offen miteinander unterhalten. Die wenigen datenschutzrelevanten Interna bekommen wir dabei ebenfalls ganz gut kommuniziert.

Erfreulich, dass Thomas Gigold so schnell geantwortet hat; ein Blogger, den ich gerne zur Lektüre empfehle. Nicht aber nur deswegen, weil er heute das Folgende schreibt: „Diese CDU-Regierung arbeitet postfaktisch.“ Nein, er hat nicht nur mein Anliegen von gestern sofort umgesetzt, sondern er schreibt ebenfalls so, wie er denkt und es für richtig hält. Beide behaupten wir auch nicht, dass wir die Weisheit mit Löffeln gefressen hätte oder gar, dass wir in unseren Blogs die Wahrheit verkünden. Nein, wir erlauben es uns, schlicht und einfach unsere Meinung kundzutun.

Franz Schirm schickt mir aktuell kleine Videobotschaften über seine diversen Grenzübertritte im Osten unseres Europas. Bisher alle schneller als mein jüngster Grenzübertritt in Straßburg. Nun bin ich einmal gespannt darauf, wie lange ihn die Bayern festhalten werden?

Mit etwas Glück finde ich am Samstag in einer Kneipe Platz, die mal etwas anders als sonst gestaltet ist. Leider aber werden wir die dortige Zeit mit ein paar sehr wichtigen Gesprächen verbringen müssen. Und so hoffe ich, dass meine Gesprächspartner ebenfalls ihren Platz dort finden werden — was nun wieder für die Hannoveraner Lösung spricht.

Gremienarbeit

Der nächste Höhepunkt ehrenamtliche Arbeit rückt immer näher. Eigentlich wären alle Vorbereitungen abgeschlossen und auch abgesprochen, wenn es nicht die Möchtegerne gäbe. Wobei ich immer mehr zur Überzeugung gelange, dass Professionalität und Wahlamt nicht vereinbar sind. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ein Ehrenamtler kann durchaus auch ein Profi sein.

Das Problem liegt im heutigen Verständnis von Berufspolitik, die es so nicht geben sollte. Und ich kenne keinen einzigen Berufspolitiker, welcher nicht über eine eigene berufliche Vorgeschichte verfügt, der alleine aufgrund seines Wahlamts zum Profi wurde!

Und so jagt jetzt schon im Vorfeld ein Höhepunkt den anderen, wobei dies dadurch verstärkt wird, dass in unserem Verband langsam aber sicher die Kreisverbände in ihrer ureigenen Regulierungs- wie auch Kontrollfunktion versagen und wirklich jeden Deppen auf die nächst höhere Ebene lassen! Was wohl in den Parteien schon längst guter Ton ist.

Ergo, selbst von der Basis aus kommt immer weniger Brauchbares nach oben.

Erschwerend kommt mit hinzu, dass die Parteien völlig unbedarften Seiteneinsteigern den Weg ebnen, was alleine parteiinternen Angelegenheiten geschuldet ist und unserem Verband viel zu selten hilft.

Wobei diese Neuzugänge, sobald sie einmal erneut alleine von ihrer Partei getragen wiedergewählt werden, davon überzeugt sind, dass sie unseren Verband selbst erfunden hätten!

Seit drei Jahrzehnten sehe ich diese Menschen kommen und gehen und freue mich jedes Mal darüber, wenn ein guter mit dabei war! Manche von diesen haben den Verband sogar weitergebracht.

Wenn man aber einmal ganz realistisch ein Fazit zieht, dann haben diese Seiteneinsteiger unserem Verband mehr geschadet als genutzt — was man inzwischen auch ganz gut am Zustand unseres Verbandes sieht. Die Europaebene haben sie bereits faktisch getötet — zumindest vorerst.

Sehr kritisch wird das Ganze, wenn Parteien unseren Verband nur noch als Eigenwerbung und Müllhalde für ihre untersten 5 % ansehen. Noch kritischer, wenn solche Berufspolitiker völlig an unserem Verband und teilweise sogar an ihren jeweiligen Parteien vorbei sich die Verbandsposten selber und gegenseitig zuschanzen.

Mehr als kritisch, wenn Parteien signalisieren, dass unser Verband keine staatliche oder sonstige Unterstützung mehr erhält, wenn wir nicht deren Wunschkandidaten wählen!

Was in unserer Zeit, wo Berufspolitiker die Bundes- und Landesebene unseres Verbandes längst auf ihre ureigenen (partei)politischen Bedürfnisse ausgerichtet haben, schwerwiegende Folgen für den gesamten Verband haben muss. Ein gutes Beispiel dafür, wie man Demokratie von innen heraus zerstört!

Bereits vor ein paar Jahrzehnten hat ein Mitgründer unseres Verbandes genau davor gewarnt! Ich sah es damals nicht so dramatisch und glaubte, dass man dies mit Kompromissen und guten Dialogen in den Griff bekäme.

Leider aber spült solch ein Gehabe bei den Parteien von oben nach unten durch. Unser Kreisverband muss auch schon etwas länger mit einem „Liebes- und Unterstützungsentzug“ seitens einiger Parteien zurechtkommen, da wir deren Wunschkandidaten nicht automatisch mit in den Vorstand übernehmen oder deren Parteivorsitzenden nicht regelmäßig huldigen.

Da wir starke und gute Mitglieder haben, können wir damit noch eine ganze Weile leben. Pech haben unsere Sportvereine, die bekommen einfach kein Geld mehr! Und dies auch noch mit Ansage!

Vermischtes

Heute habe ich es doch geschafft und mein Mastodon-Konto gelöscht. Das muss man dieser Software einfach zugestehen, sie macht keinerlei Schwierigkeiten, um sich wieder von ihr zu trennen; das kenne ich sonst nur von Google so.

Dafür nervt mein Reeder (845+) und dies, obwohl meine dort verlinkten Blogs und Pages sehr überschaubar sind. Liegt wohl daran, dass es viele Blogger gibt, die noch weit mehr schreiben, als ich es kann. Nun hoffe ich mal, dass es keine KI-erstellten Beiträge sind, denn solche Blogger fliegen bei mir sofort wieder aus meiner Blogroll — ganz egal wie gerne ich sie vorher gelesen habe!

So habe ich mich auch schon etwas länger von unserer Regionalzeitung getrennt. Konnte ich es halbwegs noch verstehen, dass sie Lohnsklaven sogar ohne jegliche Bezahlung für sich arbeiten lassen, so aber nicht mehr, dass die Artikel, wenn sie nicht gleich von woanders vorgefertigt übernommen, dann mithilfe einer KI erstellt werden. Mit Werbung schmeißt mich der ÖRR schon mehr als erträglich voll, da muss ich mir nicht noch eine Zeitung kaufen. Kommt mir bitte jetzt keiner mehr mit dem Thema Zeitungssterben!

Ich habe auch kein Mitleid mehr mit jenen Bürgern, die sich völlig besoffen von einer Brücke in einen reisenden Fluss stürzen oder mit dem E-Scooter vor eine Straßenbahn fahren.

Ich habe mir lange überlegt, ob ich auch etwas zu Ozzy Osbourne schreiben soll. Black Sabbath war nie meine erste musikalische Wahl, wobei es Songs von denen gibt, die mir über die Jahre so richtig ans Herz gewachsen sind. Einen davon dürfte ich sicherlich schon einmal hier aufgeführt haben, zumindest wollte ich dies sicherlich einmal. Für dieses Lied ist aber Tony Iommi ganz alleine verantwortlich, lag er im Sommer 1972 eine ganz Nacht lang am Strand von Laguna Beach. Hätte ich dies damals gewusst, wäre ich meiner Tante wohl so lange in den Ohren gelegen, bis sie mich doch noch kurz zum Strand fährt.

„Laguna Sunrise“ ist ein Song, der sich auf „Vol. 4“ (1972) befindet und einen einfach nur träumen lässt. Noch heute sind es diese zwei nebeneinanderliegenden Strände Laguna und Newport, die mich immer wieder zum Träumen bringen.

Wobei es aktuell eher dieses Lied „Evil Woman“ (1970), übrigens ein Crow-Cover, von Black Sabbath wäre, das mir so durch den Kopf geht.

Auf alle Fälle ist Ozzy Osbourne nun Geschichte und die Musikwelt wieder etwas ärmer. Arnold Schwarzenegger meinte einmal in einem Interview, das es für Menschen wie ihn einfach keinen Ersatz gäbe. Lassen wir uns einfach einmal überraschen.

Nachtrag

Statt eines schlauen Spruchs noch eine Zugabe. Ich gehe davon aus, dass Andreas dies in seiner Jugend noch getoppt hat.


Konzert

Musikvideo zum Tag 4.8 (5)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Als ich es gerade in der New York Times lese, erinnere ich mich tatsächlich an eine Band aus den 1980er-Jahren, The Bangles. Das einzig Besondere daran war, dass ich damals deren Abtritt von der Bühne nicht einmal mitbekommen hatte — sie waren einfach weg und niemanden hat es weiters gestört.

Vielleicht lag es bei mir einfach daran, dass meine Montage seit 1983 immer bereits am Sonntagabend begannen und ich mit dem folgenden Lied noch nie so recht etwas anfangen konnte.

The Bangles gründeten sich 1981 in Los Angeles und sind den Älteren unter uns noch mit den Liedern Manic Monday (1985), Walk Like an Egyptian (1986) und Eternal Flame (1989) bekannt. Damit war auf alle Fälle garantiert, dass die Band nicht als Ein-Hit-Wunder in die Musikgeschichte einging.

Und da es aktuell regnet, habe ich es noch mit dem obigen Lied probiert — funktioniert nicht, im Gegenteil, es beginnt jetzt sogar zu schneien. Ganz zu schweigen von einer ewigen Flamme.

Und so sind es wohl die Armreifen, welche noch in den 1990er-Jahren an fast allen Damenarmen hingen und beständig klimperten, das was mir in Erinnerung geblieben ist. Das zweite Lied lasse ich ganz bewusst weg, denn ich möchte keine Diskussion wegen „kultureller Aneignung“ starten. Ok, Olaf Scholz würde deswegen aktuell gar des Rassismus’ angeklagt werden.

Was schon gar nicht mehr zur aktuellen — hier sind wir wieder alle, nicht nur die Union, hinter der Zeit zurück — Weltlage passt, denn die US-Internetgrößen passen sich bereits den neuen Gegebenheiten an und haben sämtliche Google- oder Apple-Kalender gelöscht, welche nur im Ansatz etwas mit Diversität zu tun hatten. Auch sollen sie bereits damit begonnen haben, ganze Weltteile neu zu benennen, wie z. B. den Golf von Mexiko oder Grönland. Letzteres soll nun wohl Rot, Weiß und Blauland heißen.

Dabei ist es völlig egal, von welcher politischen oder gesellschaftlichen Richtung die Sprache manipuliert und verändert wird, denn jede nicht ganz von alleine stattfindende Sprachänderung ist ein Eingriff in die Freiheit von allen Menschen.

Und wer es jetzt noch nicht versteht, was die Stunde schlägt, dem hilft es auch nicht mehr, mit dem Buch 1984 zu beginnen! Wir haben es allesamt völlig versaut! wieder einmal.