Blitz

Witz des Tages 4.4 (8)

Beitragsfoto: Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Je älter er wird, umso witziger wird Winfried Kretschmann. So nahm er auch zur bevorstehenden Parteigründung von Sarah Wagenknecht Stellung.

„Wenn man eine neue Partei gründet – ich habe das ja selber auch gemacht – dann muss man schon eine neue Idee haben und nicht nur eine bestehende radikalisieren. Das wird auf Dauer wenig bewirken.“

Winfried Kretschmann, Heilbronner Stimme (26.10.2023: 2)

Wir erinnern uns, kurz nachdem bei den damals maßgeblichen Parteien der Umweltschutz immer mehr ins Gespräch kam und die FDP sogar erste entsprechende Vorstöße machte, kamen die heutigen Grünen zum Vorschein. Die ideologische Richtung hatten sie dabei von der KPD und der MLPD geklaut und zudem den Umweltschutzgedanken der etablierten Parteien radikalisiert.

Einzig die Pädophilie mit ins Parteiprogramm aufzunehmen, dürfte dabei eine neue Idee gewesen sein.


lesendes Mädchen

24.10.02023 4.4 (10)

Beitragsfoto: lesendes Mädchen | © ThePixelman auf Pixabay

Jugendhäuser

Einst von der JEF gefordert und später dann auch von anderen Jugendorganisationen mit übernommen, wurden auch in Heilbronn immer wieder einmal Jugendhäuser geschaffen. Ein entsprechendes Konzept der Stadtverwaltung für die gesamte Stadt kann ich bis heute nicht erkennen. Inzwischen glaube ich sogar, dass das Engagement der Stadtverwaltung für Jugendhäuser davon abhängig ist, ob und in welcher Höhe es staatliche Förderprogramme gibt.

Inzwischen aber haben OB und „seine Einheitspartei“ die sogenannten Quartierszentren für sich entdeckt — weil wohl gute Förderprogramme abzugreifen sind — und dort auch ganz nette Pöstchen geschaffen. Der große Nachteil dabei, die letzten Jugendhäuser sollten ganz offiziell zugunsten dieser Quartierszentren abgewickelt werden.

Dagegen haben sich nicht nur viele Jugendliche und Sozialarbeiter ausgesprochen, sondern auch die Freien Wähler wurden tätig.

Deshalb ist es jetzt sehr erfreulich, dass sich ganz plötzlich SPD, Grüne, FDP und CDU in der Heilbronner Stimme (24.10.2023: 26) für den Erhalt der letzten Jugendhäuser einsetzen möchten. Die SPD fordert nach all den Jahren völliger Inaktivität sogar einmal ein Konzept ein. Und auch die Stadtverwaltung signalisiert, sich nun mit der Idee anfreunden zu können — nicht ohne darauf hinzuweisen, dass in Heilbronn selbstverständlich alles völlig in Ordnung sei; laut Nicole Bauder-Ade vom Amt für Familie, Jugend und Senioren in Heilbronn gäbe es dank der mobilen Arbeit flächendeckend Jugendarbeit. Realitätsverweigerung at its best! Wahrscheinlich aber hat man nur die Möglichkeit für neue Fördermittel erkannt. Stichworte: Flüchtlinge und Inklusion.

Vielleicht aber haben ein paar Gemeinderäte auch nur so kurz vor Wahlkampfbeginn ihr Herz für die Jugend entdeckt. Diese Gelegenheit sollten wir ergreifen und ein tragbares Konzept für Jugendhäuser fordern, das sowohl in den Stadtteilen als auch in den Innenstadtquartieren Jugendhäuser schafft, die gerne auch mit den Quartierzentren, den Schulen und weiteren sozialen Einrichtungen, wie z. B. meseno, zusammenarbeiten können. Auf jeden Fall aber jedem Heilbronner Jugendlichen die Chance bieten, um sich zum Wohle unseres Landes entwickeln zu können.

Menetekel

Kaum beginnen sich die Israelis zu verteidigen, weil noch vor Kurzem viel zu viele ihrer Mitbürger durch Palästinenser abgeschlachtet wurden, schreit die gesamte Welt, dass sich die Israelis doch zu mäßigen hätten!

Die Hilfslieferungen an die Palästinenser werden weiter verstärkt und Solidaritätsbekundungen für diese doch „so armen, eingesperrten und unterdrückten“ Menschen abgegeben. Derweil werden aus Staatsraison heraus für die Israelis ein paar Krokodilstränen vergossen. Weltweit werden nun Juden wieder auf der Straße oder in ihren Häusern angegriffen und ermordet.

Die Zeiten eines latenten Antisemitismus sind wohl wieder einmal vorüber. Übrigens, auch die Israel-Flagge vor dem Heilbronner Rathaus ist wieder verschwunden.

Untergang

Das aktuell einzig Gute am Schaulaufen von Sarah Wagenknecht ist, dass wohl bald die Linke (exSED) aus unseren Parlamenten verschwindet — schön wär’s auf alle Fälle!

Wie die Nationalsozialisten auch, wittern nun die Edelmarxisten eine Morgendämmerung und sämtliche völlig überkommenen „links-rechts“-Einordnungen scheinen dabei weiter zu verschwimmen. Antisemitismus und die Vorliebe zu allem Totalitären, egal ob Faschismus oder Kommunismus, vereinigen die Extremisten aller Länder — Hauptsache gegen Demokratie!

Und diese Entwicklung kann man weltweit beobachten, es ist kein deutscher Alleingang. Bezeichnend dabei, wie sich unsere eigenen antidemokratischen Vertreter gerne mit allen Autokraten, ob Orban, Putin oder Abbas abbilden lassen.

Noch besser wäre es, wenn unsere Kaschmir- und Kaviar-Totalitaristen (Erich Honecker lässt grüßen) auch noch bei der AfD wildern und diesen dabei möglichst große Wählerverluste zufügen, bevor dann hoffentlich alle drei totalitären Bewegungen, wie die NPD oder die KPD zuvor, wieder in der Bedeutungslosigkeit versinken.

Dann wäre der Untergang wieder einmal ein guter!


Gesprächskreis 2023

25.9.02023 4.8 (4)

Beitragsfoto: Gesprächskreis 2023

Sitzung

Am Abend gab es noch eine Besprechung mit dem Vorstand der Freien Wähler und eine weitere mit unseren Bezirksbeiräten. Nach gut zwei Stunden stehen nun ein paar weitere Termine fest und ich habe zusätzlich noch die eine oder anderen Sache vorab zu erledigen.

Ich habe es dennoch geschafft, um mir noch diese Woche ein Gespräch mit Detlef Stern zu sichern. Wahrscheinlich aber nicht, um mich weiter mit dem Fediverse zu beschäftigen. Das wird noch ein Weile warten müssen.

Tür & Angel

Auch wenn Tür-und-Angel-Gespräche meist nicht mit voller Aufmerksamkeit geführt werden, blieb es mir nicht erspart, die letzten Tage doch ein paar davon führen zu müssen; allerdings keines in pädagogischer Hinsicht oder gar mit einer solchen Bedeutung. Die letzten beiden — und besonders das heutige — zwischen Autotüren, was das Ganze noch etwas „dramatischer“ macht. Aber sämtliche mit der mir möglichen Aufmerksamkeitsspanne.

Dazwischen finden noch ein paar schnelle Austausche per SMS oder E-Mail statt, so dass ich eigentlich schon längst die Bremse anziehen müsste, denn sonst kommt es in den kommenden Tagen dazu, dass ich mich noch zu „Sattelbefehlen“ hinreißen lasse.

Auf jeden Fall aber verlege ich gerade meinen Schwerpunkt hin zu den Freien Wählern, die diese Woche mit der jährlichen Mitgliederversammlung ein paar wichtige Entscheidungen zu treffen haben.

Gespräche

Sehr erfreut war ich nachdem ich mir am Samstag bei den 7. Hertensteiner Gesprächen der EUROPA-UNION einen ersten Überblick über alle Gesprächsteilnehmer verschafft hatte. Zum einen war die Anzahl derer, die trotz Anmeldung nicht gekommen waren erfreulich gering und zum anderen kamen noch weitere „Überraschungsgäste“ mit hinzu. Damit konnten wir tatsächlich unsere erste Zielmarke von 80 Teilnehmern erreichen.

Wie bereits bei den 1. Hertensteiner Gesprächen anvisiert und durch die Folgegespräche auch bestätigt, gibt es für solch intensive Gespräche eine Teilnehmerobergrenze, die ungefähr bei 120 Teilnehmern liegen dürfte. Darüber hinaus wird es sehr schwierig werden, um sämtliche Teilnehmern noch voll und ganz erreichen und involvieren zu können.

Auch die Herkunft der Teilnehmer war dieses Mal sehr erfreulich, neben Teilnehmern aus Berlin, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg, waren weitere Teilnehmer aus der Schweiz, Luxemburg, Belgien und Frankreich mit dabei. Diese brachten ihre Expertise aus den unterschiedlichsten europäischen Verwendungen mit und deckten damit die gesamte Vielfalt Europas ab. Spannend auch, dass nicht nur Mitglieder von Bündnis 90 / Die Grünen, der Christlich Demokratischen Union Deutschlands, der Freien Demokratischen Partei Deutschlands, der Freien Wähler Heilbronn, der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und Volt Deutschland mit dabei waren, sondern diese „auf Augenhöhe“ mit weiteren Teilnehmern ohne jegliche politische Bindung interagierten. Das einigenden Band für alle war dabei „Europa“ und die Anerkennung seiner Notwendigkleit für die Zukunft unserer Gesellschaft.

Sehr interessant auch der Blick von außen auf die Teilnehmer. Die beiden anwesenden Journalisten sahen die Teilnehmer allesamt als Europa-Experten und -Fachleute an, was ohne Frage für die Qualität der Gespräche spricht.

Die Qualität und Dauer der Gespräche forderte von allen erneut Tribut, denn am Abend gab es wohl keinen Teilnehmer, der nicht erschöpft zu Bett gegangen ist. Das obige Foto, welches nachmittags in einem Gesprächskreis von mir aufgenommen wurde, zeigt ganz gut, wie anstrengend solche Gespräche sein können. Und selbst sehr erfahrene Parlamentarier waren erneut von der Intensität der Gespräche beeindruckt: neun Stunden Diskussionen in wechselnden Gesprächskreisen und zu unterschiedlichen Themen fordern jedes Aufnahmevermögen heraus. Und wenn man dann selber noch „seinen Punkt machen“ möchte, kommt eine ganz normale Anspannung mit hinzu, die jeden ob Profi oder Amateur an die eigenen Grenzen führt.

Und so waren für alle Beteiligten erneut auch diese neun Stunden mehr als anstrengend aber dennoch wieder viel zu kurz! Und so freue ich mich schon heute auf die kommenden 8. Hertensteiner Gespräche.