Wahlkabinen

30.1.02026 4.4 (7)

Beitragsfoto: Wahlkabinen | © Alexandru Nika, Shutterstock

Vermischtes

Den heutigen Nachmittag verbringe ich bei meseno in der Hausaufgabenhilfe, denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Die letzten Abende konnte ich das Tanzbein schwingen und dabei auch etwas Werbung für den kommenden Europa-Ball machen. So langsam aber sicher trödeln die ersten Ballanmeldungen ein. Was mich wieder daran erinnert, dass ich den Ball noch bei der GEMA anmelden muss. Die GEMA sorgt so langsam aber sicher dafür, dass es bald bei uns nicht nur keine Weihnachtsmärkte, sondern auch keine Bälle mehr gibt. Wenn die eingetriebenen Gelder wenigstens den Musikern zugute kämen, so aber finanzieren diese nur einen weiteren Apparat, den kein Mensch wirklich braucht, der uns Bürger aber beständig geißelt.

Mit solchen Institutionen schaffen wir zwar Arbeitsplätze, verschleiern damit wie bei den Banken, Behörden und Versicherungen auch nur, dass es viel zu viele Bürger gibt, die weder arbeiten können noch wollen. Dass dieses System langfristig nicht tragbar ist, merkt man in der Politik nicht. Ganz im Gegenteil, man schafft wo man nur kann weitere Scheinarbeit und beklagt sich zeitgleich, dass es zu wenige Fachkräfte gibt und diese dabei auch noch viel zu wenig arbeiten würden.

Anstatt Fachkräfte auszubilden, schickt man die Arbeitsverweigerer lieber auf Hochschulen und Universitäten. Und weil diese auch dort nicht arbeiten wollen, schafft man sämtliche Voraussetzungen ab und verleiht sämtliche Titel und Diplome ganz automatisch.

Und da diese Menschen nicht alle Minister und Kanzler werden können, muss man nur folgerichtig für immer mehr Scheinarbeit und noch größere Parteiapparate sorgen. Das Ganze ging halbwegs so lange gut, wie wir uns die benötigten Fachkräfte noch aus dem Ausland besorgen und zudem möglichst viel Arbeit ins Ausland auslagern konnten.

Inzwischen sollten auch unsere Volksvertreter erkannt haben, dass das mit dem Schlaraffenland nur für sie selbst aber nicht für unser gesamtes Land funktioniert! Leider aber bezeugen die aktuellen Wahlplakate, dass keine unserer Parteien dies erkannt hat oder aber, dass sie uns alle inzwischen für so blöd halten, dass sie mit wirklich jedem Wahlplakat Stimmen gewinnen können.

Wahrscheinlich haben unsere Politiker wenigstens dabei Recht! Das Quotensystem funktioniert. Das Resultat wird eine Diktatur sein!

Klausuren

Heute Morgen gab es ein sehr erfreuliches und völlig entspanntes Käffchen zusammen mit Detlef Stern und dies obwohl wir uns beide in der Prüfungsphase des Semesters befinden. Jenen Studenten, die bereits eine Stunde nach der Klausur ihr Prüfungsergebnis haben wollten, empfehle ich einmal in die Prüfungsordnung zu schauen. Ich darf die Noten erst veröffentlichen, wenn alle Prüfungen erfolgt sind. Ich strebe deshalb Freitag, den 13. an — hat was, meine zumindest ich.

Wegen meines eigenen Seelenheils lasse ich mir beim Korrigieren dieses Mal etwas mehr Zeit, was übrigens auch den Studenten guttun wird. Mit etwas mehr Abstand sehe ich über manche Dinge hinweg, wie etwa, dass Studenten die größere Rechenaufgabe ohne Probleme im Kopf rechnen können und nur das Ergebnis — was mir als Autor der Aufgabe selbst nicht gelungen ist — hinschreiben, dafür aber bei meiner Kontrollrechenaufgabe (!) zwei Seiten weiter völlig hoffnungslos am Multiplizieren der Zahl 12 scheitern. Das wirklich Schlimme daran ist, dass kein Student merkt, dass die Klausur im Zusammenhang geschrieben wurde und nicht nur die Abfolge von einzelnen Aufgaben ist.

Zu meiner Zeit war dieses Erkennenkönnen überhaupt erst die Voraussetzung, um ein Studium beginnen zu dürfen! Und so wundert es mich auch nicht mehr, dass viel zu viele Studenten die Ergebnisse der Aufgaben der letzten Klausur — die erlaubten Spickzettel machen dies möglich — in die aktuelle Klausur eintragen. Spannend für mich dabei, wie sie diese Lösungen auf die Fragen der Klausur verteilen, weil so einige Studenten dabei erkennen, dass es dann doch nicht so ganz passen könnte.

Dass viel zu viele Studenten die Aufgabenstellungen mangels Deutschkenntnis nicht mehr verstehen können, wundert mich schon lange nicht mehr — und ich schreibe schon Deutsch für Erstklässler. Denn dies ist alleine unserem Quotensystem geschuldet, das weder Leistung noch Abholpunkte kennt und innerlich jede Form von Bildung zu tiefst verabscheut.

Mein aktuelles Highlight bei der Korrektur ist ein Student, der schrieb, dass er die Ergebnisse schätzt, weil er keine Ahnung habe, wie man sie rechnet.

Den Überflieger in diesem Semester konnte ich schon während der Klausur beobachten, denn als Erstling (jeder Student hat drei Chancen) schrieb er nur die Aufgaben der Klausur ab, um die Antworten dann beim nächsten Mal in der Klausur verwenden zu können. Vielleicht ist er dann bei seinem Letztversuch etwas schlauer und versucht es einmal vorab mit studieren.

Nachfrage

Es freut mich, dass sich doch so manche nette Menschen nach mir erkundigen, wenn ich hier ein paar Tage lang nichts poste. Aktuell bin ich etwas beschäftigt und habe zusätzlich mit Yoyod, ein ganz neuer Zugang ins Fediverse, ein Spielzeug an die Hand bekommen, das mich doch etwas mehr beschäftigt als es eigentlich sollte.

Wer sich selbst mit einem eigenen Blog oder einem Social Medium wie etwa Mastodon im Fediverse bewegt, der kann mir nun auch so folgen. Was ich zudem zum Anlass genommen habe, mein eigenes Weblog wieder über ActivityPub mit dem Fediverse zu verbinden.

Kümmerles Weblog
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Wenn wieder einmal in meinem Blog Flaute herrschen sollte, kann man übers Fediverse prüfen, ob ich noch lebe — ein Anruf oder eine Nachfrage per E-Mail geht selbstverständlich auch.

Das Gute an Yoyod ist dabei, dass der gesamte Social Media Müll ausgeblendet bleibt und man nur das zu Gesicht bekommt, was man sehen möchte.

Meine Erfahrung mit dem Fediverse ist, dass es sehr hilft, wenn man selbst auf einer möglichst kleinen Fediverse-Instanz angemeldet ist. Mir persönlich war schon mastodon.social zu viel des Guten. Der Nachteil dabei ist allerdings, dass es auf kleinen Instanzen etwas länger dauert, bis man sein kleines Fediversum zusammen hat — also nichts für Social Media Junkies, eher etwas für die stillen Genießer.

Was auch auf Blogs zutreffen sollte, denn es ist erfreulich, wenn eine Blogstille zu wenigen aber dafür ernstgemeinten Nachfragen führt und nicht sogleich ein eigener Wikipedia-Eintrag generiert wird.

Bei viel zu vielen heutigen Blogs, auch jene, die ich noch selber lese, meine ich, dass diese nur noch in der Hoffnung geschrieben werden, dass der entsprechende Blogger diesen dereinst einmal monetarisieren können wird.

Noch schlimmer steht es aktuell um die mir bekannten Blogwelten, von denen ebenfalls viel zu viele den Betreiber reich machen sollen. Und so bin ich schon wieder einmal am Überlegen, aus der einen oder anderen „Community“ wieder auszutreten. Das sich gegenseitige Hochpuschen und die gemeinsame Jagd nach Klickzahlen und Reichweite — meist nur um des schnöden Mammons Willen — hat mich noch nie interessiert. Eigentlich sind die meisten Blogger einmal angetreten, um sich selbst und die Welt um einen herum ein klein wenig besser zu machen.

Ob man dies dadurch erreicht, indem man versucht selbst ein paar Millionen Follower zu erhalten, darf bezweifelt werden. Und so kann man es durchaus als einen großen Gewinn für die Menschheit ansehen, dass kaum einer von uns jemals in diese Sphären vordringen wird. Denn fast alle Menschen wollen zwar einmal selbst ein Mahatma Gandhi werden, für die allermeisten von uns reicht es dabei aber nur zu einem Donald Trump.


Kerzen

26.1.02026 5 (5)

Beitragsfoto: Kerzen |  © Pexels auf Pixabay

Gefahr & Chance

Trotz massiver Wahlbetrugsvorbereitungen seitens der Republikaner zeichnet es sich ab, dass die Demokraten bei den Wahlen im November weiterhin siegreich vom Platz gehen werden. Und genau das dürfte der Grund dafür sein, dass Donald Trump und seine republikanischen Mittäter die ICE-Einsätze verschärfen und selbst nicht mehr vor öffentlichen Morden und Hinrichtungen zurückschrecken.

Das Ziel ist eindeutig, Ausrufung eines Notstands und die Aussetzung von Wahlen in den USA. Die demokratische Kräfte dürfen nun nicht in diese Falle tappen und müssen auf dem Verhandlungsweg und mit Wahlsiegen dafür sorgen, dass die Demokratie in den USA wieder eine Chance erhält.

Im Falle, dass die Demokratie in den USA als Sieger hervorgeht, dürfen die US-Demokraten und auch wir Europäer nicht erneut den Fehler machen und diese Mörderbande wieder einmal ungestraft davon kommen lassen. Denn der dritte Anlauf der Nazis, ob in den USA oder bei uns in Europa wird dann nicht mehr zu bremsen sein!

Selbst wenn die USA letztendlich doch noch ohne Bürgerkrieg zur Demokratie zurückkäme, müssen wir die USA wie auch Europa endlich vollumfassend entnazifizieren und sämtlichen Totalitaristen die Tür zeigen.

Auch Demokratien machen Fehler. Ganz schlecht ist es, wenn diese Fehler immer wieder von Neuem begangen werden!

Vermischtes

Morgen dürfen die Studenten bei mir ihre Klausur schreiben und schon kommen Fragen zum Inhalt der Klausur. Man hätte dafür dieses Semester und vielleicht sogar die eine oder andere Vorlesung verwenden können. Die Profis wird es sicherlich nicht überraschen, mich als Hilfswilligen aber weiterhin.

Wir leben ganz offensichtlich in Zeiten, wo nicht nur die eigenen Primärprozesse sofort bedient werden müssen. Auf die Idee, dass man selber etwas tun muss und dies dann auch noch eine ganze Weile dauern kann, kommen immer weniger Zeitgenossen.

Erfreulich, dass sehr viele von mir sehr geschätzte Bürger die Reden beim diesjährigen Neujahrsrempfang gleich zumindest aber ganz ähnlich bewerten. Der eine oder andere Redner hat mich selber dann doch überrascht. Auf alle Fälle lernt man es wieder zu genießen, wenn man einmal auf Profis treffen sollte.

Mein politischer Mentor, Hans August Lücker, fragte mich nur, wenn ich ihn wieder einmal für eine Veranstaltung buchen konnte, nach dem Thema und wie lange er Zeit hätte. Er traf immer das Thema und hielt die Zeit plus minus 10 Sekunden ein. Mein Problem, dass ich den Zuhörern hinterher kein Manuskript aushändigen konnte, denn das gab es nicht. Profis der alten Schule!

Ich musste noch lernen, dass, wenn man etwas vom Blatt oder Teleprompter ablesen muss, man vom Thema keine Ahnung hat. Inzwischen lesen die meisten „Profis“ selbst ein Grußwort ab.

Heute gab es keine Fahrt mit dem meseno-Bus, denn das war mir für unseren Bus zu riskant. So schnell könnte der nicht ersetzt werden. Und so hoffe ich, dass die Vorräte noch ausreichen und keiner hungern muss.

Dafür kann ich nun meine Männergrippe etwas pflegen.

Gemeinsam

Eines haben wir Europäer nach 1945 tatsächlich doch gemeinsam. Wir setzen unsere Soldaten genau so ein wie die Römer damals die Christen ins Kolloseum schickten — alleine zur Belustigung von Politik und Pöbel.

Die Arktis dürfte mit die größte militärische Herausforderung sein, etwa so wie die Tiefsee, das Weltall oder der Mond. Jene Staaten, die halbwegs funktionierende Truppenteile für die Arktis hatten, haben diese nach 1989 so schnell wie möglich aufgelöst und begannen erst jüngst wieder damit, diese neu aufzustellen. Es ist dabei davon auszugehen, dass diese Länder gut zwanzig Jahre benötigen, um wieder entsprechende Kompetenzen und Kapazitäten zu besitzen.

Alleine eine Bündelung der noch vorhandenen Kräfte und Kompetenzen könnte hierbei Abhilfe schaffen, astronomisch teuer wird es auf alle Fälle, zumindest für den Fall, dass man den eigenen Soldaten auch nur halbwegs eine Überlebenschance zugesteht.

Ich vermute aber, dass man bei uns Verteidigungsminister weiterhin danach aussucht, wie hemmungslos sie eigene Soldaten zu verheizen bereit sind. Man müsste diese in Europa schon längst in Klientelbedienungsminister umbenennen. Da es schon länger auch weibliche Verteidigungsminister gibt, ist der uralte Begriff Polithure längst und völlig Fehl am Platz.

Nachtrag (der Teil mit den Kampfmaschinen)


Chatbot

23.1.02026 5 (4)

Beitragsfoto: Chatbot |  © Alexandra Koch auf Pixabay

Vermischtes

Detlef Stern scheint in Klausur gegangen zu sein, auf alle Fälle aber gab es heute Morgen kein gemeinsames Käffchen. Und so kann ich mich etwas entspannter auf meinen heutigen Umzug nach Stuttgart vorbereiten. Auch wenn es sich dabei nur um einen Tagesaufenthalt handelt, gibt es doch das eine oder andere, was ich mitnehmen muss. Die Zeiten, in denen ich nur mit Reisepass und Geldbeutel auf Reisen ging, die sind längst vorbei!

Erfreulich und erstaunlich zugleich, dass es in meinem Hochschulposteingang auch kurz vor der Klausur noch sehr ruhig ist. Fragen wie, können Sie in Kürze per E-Mail nochmals alles wiederholen, was Sie seit „Guten Tag und herzlich willkommen zu meiner Vorlesung“ gesagt haben, beantworte ich ausdrücklich nicht. Auch solche nicht, die sich nach den Fragen der Klausur erkundigen.

In den meisten dieser Fragen der Studenten erkenne ich aber, dass diese überhaupt nichts von dem verstanden haben, was ich zu erklären versuchte. Und so hoffe ich nun, dass jene, die mich nicht anschreiben, mit dem Gelernten zufrieden sind und eine passable Klausur schreiben werden.

Nachdem ich diesen Blog-Beitrag abgeschlossen habe, geht es wieder um meine Lieblingsbeschäftigung. Und so freue ich mich darauf, spätestens am Abend viele Europäische Föderalisten in Stuttgart treffen zu können. Wer wie ich diesen Weg auf sich nimmt, der zeigt schon damit, dass ihm die dortigen Gespräche und Begegnungen wichtig sind.

Mit meiner Kritik an unserer vermeintlichen Jugendorganisation habe ich mich schon etwas länger zurückgehalten, denn inzwischen sprechen alle Fakten für sich. Aber so langsam ist es an der Zeit, dass wir uns über Alternativen unterhalten, denn so wie es seit ein paar Jahren ist, kann es definitiv nicht mehr weitergehen.

Die EU möchte nun ihre Präsenz in der Arktis verstärken. Mit dem Mund waren unsere Politiker immer sehr schnell! Die USA schaffen bei gesicherten Versorgungswegen halbwegs ein Battalion auf die Beine zu stellen, das rudimentär für arktische Aufgaben geeignet ist.

Woher wir überhaupt nur dies eine Bataillon herbekommen wollen, steht völlig in den Sternen. Und zudem wird es fast unmöglich sein, schon alleine aufgrund der Entfernung, dieses dann selbst zu Friedenszeiten ausreichend zu versorgen.

Da es dabei aber alleine um die feuchten Träume europäischer Monarchen geht, werden wir Europäer bis zum Geht nicht mehr bluten müssen.

Alleine eine NATO-Brigade u. a. mit Dänen, Norwegern, Kanadiern und US-Soldaten wäre hierbei sinnvoll, aber auch extrem teuer! Denn sonst gäbe es diese bereits seit Jahrzehnten.

Yoyod

Auch wenn Yoyod eine sehr erfreuliche Alternative zu sämtlichen Social Media ist, bleibt das Problem, dass auch diese Software mehr Zeit frisst als es einem Menschen gut tut.

Der große Charme der Social Media ist es wohl, dass diese sehr schnell und einfach zu betreiben sind, ganz anders als eigene Weblogs, und noch schneller für Feedback sorgen. Martin Thielecke reißt dies in seinem heutigen Blog-Beitrag „Sind wir (zu) alt?“ ebenfalls an.

„Ach, und was mir gerade noch einfällt: Ohne Like-Button weiß man als „Creator“ ja schließlich auch gar nicht, ob man gerade etwas gut gemacht hat. Dieser Impuls im Gehirn wurde der Bevölkerung jetzt so hart antrainiert, dass die breite Masse (kein Fat-Shaming) ohne diese Indizien nicht mehr freiwillig Inhalte produziert und veröffentlicht.

Erst in „unserem Alter“, und damit kling ich jetzt endgültig wie unsere (Groß-)Eltern, weiß man es sogar zu schätzen, nicht zu wissen, wieviele und vor allem welche Menschen da draußen, interessiert sind. Oder eben auch nicht.“

Martin Thielecke, 23.01.26 01:33

Bei mir im Blog — das Blog (kleiner Insider) — sind es weiterhin die Sternchen, die hier die Like-Funktion einnehmen. Aber auch ich komme nun in das Alter, wo ich auf solches Feedback gut und gerne verzichten kann. Nun bin ich einmal gespannt darauf, wann die Sternchen hier im Blog verschwinden werden; wobei mir die Sterne seit Jahrzehnten ans Herz gewachsen sind, lange bevor es Social Media überhaupt gab.

Und dann geschieht es doch, andere Blogger teilen meine Blog-Beiträge wieder über die Social Media. Damit ist wohl Yoyod mein neues Tor zur digitalen Welt.

Grönland

Warum die Weltgemeinschaft gerade diese Sau durchs Dorf treibt, ist mir weiterhin nicht so ganz verständlich. Gut 60 000 Grönländer wollen definitiv nichts mit der EU zutun haben und hängen einzig und alleine nur noch an Dänemark, weil sie von dort finanziert werden — ergo von der EU.

Abgesehen von schwer zu fördernden Rohstoffen und einer künftigen Seeroute hat Grönland nur eine Bedeutung für die Verteidigung von Nordamerika und Europa.

Die USA scheinen nun zu befürchten, dass die politisch autonomen Grönländer der Russischen Föderation und ggf. sogar China Stationierungsrechte zubilligen — gegen Cash versteht sich. Was für Probleme das bringt, können wir ganz gut an Spitzbergen sehen.

Und so — ich wiederhole mich gerne — ist es eine Win-win-Situation für alle, wenn man in Verhandlungen den USA Grönland abtritt. Nur die USA können dafür sorgen, dass weder Chinesen oder Russen Zugriff auf diese Insel erhalten. Wir Europäer werden von 60 000 Grönländern entlastet, die tatsächlich nur Geld kosten und keinen Mehrwert für uns Europäer bieten. Und die Grönländer erhalten die Chance, sich durch Arbeit eine eigene Existenz aufzubauen. Und die das nicht können, werden wohl weiterhin dem dänischen (europäischen) Sozialsystem zur Last fallen — dafür werden die europäischen Verhandler sicherlich sorgen.