Bibliothek Hochschule Heilbronn

1.7.02024 5 (4)

Beitragsfoto: Bibliothek Hochschule Heilbronn

Vermischtes

Das vergangene Wochenende war ziemlich entspannt. Erfreulich, dass trotz des Wetters und der Fußballeuropameisterschaft einige Föderalisten den Weg nach Untergruppenbach gefunden haben. Zur Wahl in Frankreich äußere ich mich vorerst einmal nicht nur so viel, dass eine Wahlbeteiligung von ca. 67 Prozent grundsätzlich für die Franzosen spricht. Wahlentscheidend wird wohl erst die Stichwahl am kommenden Sonntag sein.

Das monatliche Rundschreiben war schnell geschrieben. Erstaunlich zumindest für mich, das Verständnis mancher Zeitgenossen, die zwar keine Rundschreiben oder gar Websites selber lesen, aber dennoch immer aktuell informiert sein möchten. Es tut mir leid, aber ich schaffe es beim besten Willen nicht, um „meine“ Termine oder Vorhaben in der Tagesschau, geschweige denn in der Bildzeitung zu platzieren; selbst meine Versuche in der Heilbronner Stimme sind glorios gescheitert.

Aktuell versuche ich für die 8. Hertensteiner Gespräche und den Europa-Ball zu werben. Beides sind Veranstaltungen, die jedem Teilnehmer garantiert gefallen. Die Herausforderung ist es dabei, die potenziellen Teilnehmer über diese Veranstaltungen vorab zu informieren, sodass diese sich auch dazu anmelden können. Den Vorschlag eines Zeitgenossen, die Vorhaben mit Plakaten zu bewerben, habe ich sogleich wieder verworfen, denn von Plakaten habe zumindest ich eine ganze Weile genug.

Die heutige Fahrt mit dem meseno-Bus war sehr kurzweilig, aber zum Schluss fuhr ich dann an einem eigenen Wahlplakat vorbei, welches ich die letzten Male ganz offensichtlich übersehen hatte. Und so habe ich nun hoffentlich heute mein letztes Wahlplakat entfernt.

Projektmanagement

Vergangenen Dienstag hielt ich meine letzte Vorlesung, zumindest für dieses Semester. Und seit gestern steht nun auch die Klausur, sie muss nur noch gedruckt werden. Das Besondere dabei, ein Student hat den Anspruch, dass ihm die Klausur auf DIN A3 vorgelegt wird — warum auch immer.

Da gut 100 Studenten die Klausur schreiben wollen, werden diese auf mehrere Räume aufgeteilt und da auch hierbei für manche Studenten ganz individuelle Vorgaben und Ansprüche gelten, wird das Ganze sogar noch für mich spannend werden.

Nach der Klausur bin ich dann eine ganze Weile mit dem Korrigieren beschäftigt. Hier hoffe ich, dass das Korrigieren eine erfreuliche Angelegenheit werden wird.

Bereinigung

Einmal im Jahr gehe ich meine Adresslisten durch, u. a. jene meines Blogs und die für das nun noch verbliebene Rundschreiben. Hilfreich dabei ist, dass mein Rundschreiben- wie auch mein Blog-Tool das Ganze bereits vorsortieren. Und so musste ich heute nur noch das Löschen bestätigen.

Ich nutzte dabei gleich auch die Gelegenheit und überarbeitete mein persönliches Adressbuch. Langsam, aber sicher gehen immer mehr meiner Freunde und Bekannten in Rente oder Pension, was erstaunlicher Weise bei manchen dazu führt, dass sie ihre E-Mail-Adresse ändern.

Sollte einer meiner Leser unbeabsichtigt aus der Adressliste des Rundschreibens gefallen sein, so kann man sich wieder dort anmelden.


Ford Ka

24.6.02024 4.4 (9)

Beitragsfoto: Ford Ka

Nachruf

Als meine beiden Söhne ihren Führerschein machten, erstand meine bessere Hälfte einen gebrauchten Ka. Damit wechselten wir erstmals zur Marke Ford. Das neue Auto wurde nicht von allen mit großer Freude aufgenommen, sowohl der Älteste als auch der Hund hatten so ihre Bedenken. Aber über die Jahre hinweg gewöhnte sich die ganze Familie an diesen Wagen, der Hund, als er feststellte, dass er damit zum Beifahrer aufstieg, aber auf alle Fälle nicht mehr im Kofferraum mitfahren musste.

Als die Jungs dann aus dem Haus waren, mutierte der Ka zum reinen Hundeauto. Und selbst als der Hund tot war, wollte sich keiner von diesem Auto trennen. Zum Schluss war es dann mein Lieblingsfahrzeug, mit dem ich ganz bequem in und um Heilbronn herum unterwegs sein konnte.

Nun war es selbst unserer Werkstatt nicht mehr möglich, dieses Auto durch den TÜV zu bekommen. Wer jetzt aber glaubt, dass der Ka nicht mehr läuft, der irrt sich. Künftig wird er auf einem Werksgelände in der Nähe Heilbronns unterwegs sein und bestimmt allen seinen Insassen große Freude am Fahren bereiten.

Horoskope

Dass Horoskope völliger Quatsch sind, ist nicht nur schon sehr lange wissenschaftlich bewiesen, sondern dürfte sich inzwischen auch bei sehr vielen Mitbürgern herumgesprochen haben. Interessant dabei, wie die „Gläubigen“ argumentieren. Ich meine, sie deuten belanglose Aussagen so, dass es in ihr persönliches Weltbild passt.

Ein ähnliches Phänomen scheine ich gerade bei mir selbst zu beobachten, nämlich wenn ich mir meine tägliche Dosis Stoa hole. Diese dort getätigten Aussagen münze ich nach bestem Wissen und Gewissen sofort in mein eigenes Weltbild um. Der Auslöser für dieses Handeln ist dabei ähnlich wie bei den Horoskopen der Zeitaspekt, der sich bis hin zur Routine manifestiert.

Und so schaffen es Menschen, mit und über Routinen ihre eigenen Weltbilder in die für sie passenden Bahnen zu lenken, und dies ganz unabhängig von jeder Realität oder Gültigkeit.

Wochenende

Auch dieses Wochenende barg wieder die eine oder andere Überraschung. Letztendlich hat es auch dazu geführt, dass ich meine Repetition am Dienstag ändern werde. Wenn mir Studenten bereits inhaltslose — im wahrsten Sinne des Wortes — E-Mail schicken und dies mit der Aufforderung, das nicht Geschriebene zu kommentieren, dann stimme ich Detlef Stern zu, dass bereits das Qualitätsmanagement nicht ausreichend ist. Und jene Studentin, die zum Abschluss ihres Studiums nur noch diese eine Klausur im 2. Semester benötigt, hat damit doch praktisch nachgewiesen, dass sie vom Thema Projektmanagement keine Ahnung hat. Egal, dann nimmt man Klausuren einfach als Lotterieersatz und mit ein wenig Glück gewinnt man auch.

Im Gegensatz dazu das Gespräch am Samstag, welches ich mit einem befreundeten Unternehmer führen durfte. Projektmanagement und unternehmerische Verantwortung gehörten einfach so mit dazu — manche haken dies gerne unter Déformation professionnelle ab. Der Höhepunkt war aber die selbst gemachte Sauce Hollandaise.

Dazwischen war ich mit einem Projektabschluss beschäftigt und befürchte, dass das mit der Archivierung wohl länger als geplant dauern wird. Was wiederum mein Terminmanagement in mindestens zwei weiteren Projekten stärker als befürchtet beeinflussen wird. Freitags konnte ich dafür mit Detlef Stern ein Käffchen trinken, was erneut zu zwei Ideen führte, an deren Realisierung nun bereits gearbeitet wird.

Zum Abschluss eines ereignisreichen Wochenendes konnte ich dann noch mit meiner besseren Hälfte das Tanzbein schwingen, was mich daran erinnerte, dass ich ab heute in die Bewerbung des kommenden Europa-Balls gehen wollte.


Zeitungen

13.6.02024 5 (9)

Beitragsfoto: Zeitungen | © kalhh auf Pixabay

Einmal nur mit Profis

Diesen Spruch hat wohl schon jeder einmal gehört, manche von uns kennen diesen noch in einer etwas abgewandelten Form aus 1983. Mit Erstaunen konnte ich heute Morgen in der Nachbarschaft eine Zoll- bzw. Polizeiaktion bestaunen, ganz in meiner Nähe.

Dank der Heilbronner Stimme dürfte es auch dafür eine Erklärung geben, denn diese macht darauf aufmerksam, dass es nun auch in Heilbronn europaweite „Action Days“ gäbe. Europa ist bei uns eigentlich nicht so der Renner, aber wenn es gegen Profis geht, wohl egal welcher Art, legt man sich so richtig ins Zeug, wobei auch der eine oder andere Gemeinderat einmal so richtig aus den Puschen kommt.

Auf alle Fälle aber erinnert mich das Ganze und dies rein zufällig an Hubert Kah.

Einmal nur mit Erika (… dieser Welt entflieh’n) wurde im März 1983 als Non-Album-Single veröffentlicht, wird von mir gerade so nebenbei gehört und hilft mir bei der Erstellung meiner Fragen-Kompilation für morgen früh. Ich hoffe die Studenten haben beim Beantworten genau so viel Spaß wie ich beim Zusammenkopieren.

Statistik

Seit dem 8. Juli 2022 schreibe ich auch die Beiträge für die Freien Wähler auf meine.stimme.de. Bis heute wurden es 71 Beiträge, von denen so manche, sogar inhaltlich von schlechten Journalisten verfälscht, in die Heilbronner Stimme kamen. Mit dem Einstellen der Veröffentlichung meiner Beiträge dort, unterstütze ich sogar noch das Gute im Journalisten, indem ich diesen keine Munition mehr liefere, um auf meine Kosten für die politische Konkurrenz Werbung zu machen.

Und wenn ich schon einmal Statistiken bemühe, dann erwähne ich gerne noch, dass ich als Vorsitzender der Freien Wähler über 136 eigene Beiträge auf der Freien Wähler-Website geschrieben habe.

Stimme

Schon etwas länger hat die Heilbronner Stimme qualitativ guten Journalismus durch ehrenamtliche Schreiberlinge wie z. B. mich ergänzt. Später konnte man immer mehr erkennen, dass das ehrenamtliche Schreiben zuungunsten guter Journalisten weiter zunahm. Insgesamt litt die Qualität der Tageszeitung darunter.

Bald konnte ich auch immer öfters hören, dass vielen Heilbronnern das Echo (gleiche Firma, nur billiger) völlig ausreichen würde, was mich am lokalen Bedarf guten Journalismus durchaus etwas zweifeln ließ. Noch größere Zweifel kamen mir, als man das Echo ausdünnte, nun aber dafür eine Sonntagsausgabe der Heilbronner Stimme einführte.

Heute konnte ich nun zum ersten Mal in der Heilbronner Stimme lesen: „Dieser Text wurde unter Mithilfe einer Künstlichen Intelligenz erstellt“. — ich habe auf den ersten Blick keinen qualitativen Unterschied feststellen können, was übrigens nicht für den „klassischen“ Journalismus spricht.

Meine Befürchtung scheint sich nun zu bestätigen, dass die Stimme-Verantwortlichen möglichst billig Papier schwarz bekommen und dieses dann möglichst teuer an die Kunden verkaufen wollen. Der eigentliche Sinn und Zweck einer lokalen Tageszeitung scheint dabei völlig in den Hintergrund zu treten.

Bevor nun unter meinen eigenen Stimme-Beiträgen steht, dass diese eigentlich von einer künstlichen Intelligenz kommen, stelle ich die Veröffentlichung unter meine.stimme.de ein. Man muss nicht alles mitmachen, und da offensichtlich Zeitung bei der Stimme nachrangig ist, muss man sich nicht auch noch zum Sklaven einer Gewinnmaximierung völlig fremder Leute machen!

Am 16. September 2013 habe ich meinen ersten Stimme-Beitrag geschrieben. Bis heute sind es alleine für die EUROPA-UNION Heilbronn 274 Beiträge geworden.

Mögen jetzt andere die Zeitung füllen!