Dilbert Electronic Candy Dispenser

17.2.02026 5 (6)

Beitragsfoto: Dilbert Electronic Candy Dispenser

Schrumpfland

Seit den 1970er-Jahren ist es hinlänglich bekannt, dass wir nicht nur immer älter, sondern auch immer weniger werden. Was bisher nur dazu führte, dass die Politik den Kopf in den Sand steckte und keinerlei Konsequenzen aus dieser Tatsache zog.

Man hätte nicht nur die Renten- und Wirtschaftspolitik seit Jahrzehnten entsprechend anpassen, sondern auch eine verantwortliche Einwanderungspolitik schaffen müssen.

Nein, hat man alles nicht — keine einzige unserer Parteien! Denn der Wähler will betrogen werden! — und sogar dafür gesorgt, dass nicht nur die Infrastruktur völlig überdehnt, sondern auch noch völlig vernachlässigt wurde. Mit plumpen Sprüchen wie die „Renten sind sicher“ und „Bildung darf nicht anstrengen“ hat man den Pöbel beruhigt und die intelligenteren und leistungsfähigeren Bevölkerungsteile regelrecht aus dem Land getrieben.

Schlimmer noch, eine fehlende Einwanderungspolitik hat zudem dafür gesorgt, dass wir stetig Neuzugänge bekommen, die das Problem nur verschärfen anstatt zu lindern — Rentner, Kranke, Friseure und Ungelernte haben wir seit Jahrzehnten bereits mehr als genug. Wobei unser ungenügendes Bildungssystem aus dem vorhandenen Angebot kaum noch Brauchbares generieren kann — Scheinabschlüsse und gekaufte Zertifikate helfen auch nicht weiter.

Die Bevölkerung schrumpft weiterhin und damit auch die Wirtschaft. Fehlende Fachkräfte und mangelhafte Bildung beschleunigen die Abwärtsspirale nur noch. Wir haben schon sehr lange fertig!

Schon regelrecht lustig ist es mit anzusehen, wie nun unsere politische Intelligenz glaubt, dass man mit einer Politik von vorgestern die Zeit um gut einhundert Jahre zurückdrehen kann.

Für jene von uns, die noch ein Morgen haben, wird es sehr bitter werden. Ob diese dann aber daraus auch die richtigen Konsequenzen ziehen, darf bezweifelt werden. Dafür müsste man selber lesen, schreiben und rechnen können.

Vermischtes

Die Frage des heutigen Tages: Catbert oder Dogbert? Manch andere fragen sich Fasching oder Winterspiele? Dürfte letztendlich auf dasselbe hinauslaufen. Wobei, es sind doch eher die Karnevalsgesellschaften und olympischen Komitees, die Wladimir Putin gerade in den Hintern kriechen. Apropos ist Arschkriechen eigentlich bereits olympisch? Volkssport ist es bei uns schon sehr lange.

Heute kurz auf der Stuttgarter Messe vorbeigeschaut, denn am Wochenende gibt es dort einen Bundesparteitag. Um 3 000 Parteimitglieder zu bespaßen, wird ein richtig großer Aufwand betrieben, das sollte man sich einmal angeschaut haben — ohne Ehrenamtliche geht aber auch dies nicht bei uns. Wie die wohl damals die Reichsparteitage in Nürnberg organisiert haben?

Aus aktuellem Anlass noch eins meiner Lieblingsfilmzitate aus 1979:

„I love the smell of napalm in the morning.“

LIEUTENANT COLONEL BILL KILGORE (Robert Duvall)

Logik

Je schwieriger und komplexer ein Thema ist, umso mehr Idioten und dunkle Gestalten werden davon angelockt. Was eigentlich logisch ist, denn würde sich ein Thema um Butterbrote drehen, dann erkennen die allermeisten sofort, wenn Deppen und Scharlatane darüber debattieren.

Was das Ganze jetzt mit Logik zutun hat, weiß ich nun selber nicht, wollte einfach auch einmal durch einen elaborierten Beitrag brillieren.

Und das beendet meinen heutigen Beitrag zur Rüstungs- und Verteidigungspolitik. Ich überlasse das Feld wieder den Experten und Wissenschaftlern aller Art. Gerne auch jenen Bloggern, denen es langweilig geworden ist, nur noch über KI zu schreiben.

Dabei wäre es höchst interessant, einmal darüber zu lesen, was man so aktuell unter Artificial Intelligence überhaupt versteht und wie man gedenkt, das, was man darunter versteht und subsumiert, auch sinnvoll und wirtschaftlich nutzen zu wollen.

Sollte es mir einmal langweilig werden, dann weiß ich jetzt Bescheid, kaufe mir eine KI-Drohne und sichere mir damit die Weltherrschaft (Dogbert).


Blitz

Faulenzeritis 5 (1)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Jeder kennt sie, die Faulenzeritis. Bis heute ist sie allerdings nicht als Krankheit anerkannt. Auch möchte wohl kaum jemand diese Diagnose selbst erhalten.

Und so bleiben wir weiterhin sehr erfinderisch, um neue Krankheiten zu erfinden, die die Faulenzeritis endlich für alle salonfähig machen.

Vielleicht sollten wir einen ganz anderen Weg gehen und die Faulheit zum „emotionalen Fleiß“ umdefinieren. Bei der Intelligenz hat es bereits ganz gut geklappt.

Dann können die Ärzte alle Faulpelze regelmäßig mit der Begründung eines Anfalls von emotionalem Fleiß einfach so von der Arbeit befreien.

Und die „Spitzenfleißigen“ gleich nach der Grundschule in die Leistungsrente schicken.

Wir sparen dabei auf alle Fälle Millionen Euro an Forschungsgeldern sowie ganze Legionen an Beamten und Verwaltungsmitarbeitern.


Konzert

Musikvideo zum Tag 5 (2)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Während man in Ulm bereits seit Jahren Maschendraht um Bäume legt, weil man sonst befürchtet, dass diese Bäume zu Leckerbissen für Biber würden, wartet man bei uns so lange ab, bis die schönsten Bäume abgenagt wurden. Aber selbst das mit den Nilgänsen bekommt die Verwaltung nicht geregelt.

Dafür sucht ein Nachbar nach seinem nagelneuen Mülleimer mit Chip. Ab Januar 2026 sollte die Stadtverwaltung wissen, wo dieser entleert wird. Wir wissen dafür aber seit heute, dass aus Stuttgart 21 auch im kommenden Jahr nichts werden wird. Hat einmal überhaupt jemand überprüft, ob man im Bahnhof die richtige Spurbreite eingebaut hat?

Bei meinen bisherigen Besichtigungen habe ich auch noch keine einzige Toilettenanlage gesehen; wobei Versailles hat auch keine. Vielleicht hat man aber auch nur einfach die Heilbronner Lösung gewählt, wobei die Bedürftigen in Geschäften nachfragen oder an Haustüren klingeln müssen.

Ich lass mir meine Stimmung heute nicht verderben und krame eine uralte Platte heraus. Erworben habe ich sie 1976, gleich nachdem der Song „Moviestar“ (1975) der Sommerhit des Jahres gewesen war.

Die Platte heißt „Smile“ (1976) und beinhaltet mit „Horoskope“ einen weiteren Hit von Harpo (Jan Svensson). Insgesamt eine Platte, die man gut so nebenher anhören kann und welche zudem mit einem Charlie Chaplin Klassiker aufwartet, welcher der Langspielplatte auch den Namen gab.

Ich möchte Ihnen aber nicht den Hit der Platte vorenthalten, welcher allerdings nicht zu meinen Favoriten gehört.

Das Lied „The End of Time“ ist da schon eher mein Geschmack.

Und wer jetzt doch ein wenig auf Harpo neugierig wurde, der kann sich nun auch noch den Sommerhit von 1976 anhören. 1976 gab es am Neckar zwar noch keine Biber, dafür aber viel mehr Bäume. Wer jetzt eins und eins zusammenzählt, der liegt hierbei aber falsch! Es waren eindeutig nicht die Biber.

Der Song stammt von der gleichnamigen Platte „Moviestar“ (1975).

„What’s the use of crying
You’ll find that life is still worth while
If you’ll just smile.“

Charlie Chaplin (1936)