Blitz

Hätte 4.9 (8)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Jetzt, da sich der Westen geeinigt hat, die Ukraine zugunsten von bis zu fünf Jahren offizielle Ruhe vor den Russen zu verkaufen, darf man doch einmal kurz zurück und dann auch nach vorne blicken.

Ich hätte es nie gedacht, dass der Westen die Ukraine doch so lange unterstützen wird. Tatsächlich war die Angst von einigen westlichen Politikern vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag zu landen so groß, dass es zu Übersprunghandlungen wie der „Zeitenwende“ kam.

Inzwischen haben sich unsere Politiker sämtlich wieder abgesichert und können mit ihrem unsäglichen Treiben weiter fort fahren, zumal sie in Donald Trump einen wunderbaren Verbündeten haben.

Und damit erfüllen unsere Politiker wieder einmal die Mehrheitsmeinung ihrer eigenen Wählerschaft, nämlich unser eigentlich erfolgreiches westliche Gesellschaftsmodell nur noch so lange zu erhalten bis die letzten dieser Menschen vor dem eigenen Aus stehen — danach die Sintflut für alle!

Noch fünf bis zehn Jahre Ruhe werden von den allermeisten Wählern unserer ehemaligen Volksparteien als völlig akzeptabel angesehen. Ein Zeitraum, der den etwas jüngeren Gleichgesinnten die Gelegenheit gibt, nochmals so richtig abzusahnen und danach sich und die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen.

Und auch für unsere wiederauferstanden „Kriegsdienstverweigerer“ gibt es Hoffnung. Diese dürfen sich später als „KZ-Wärter“ oder „Mauerschützen“ in einer russisch dominierten Welt profilieren — bis dahin müssen sie nur noch ihren kleinen Beitrag als Fünfte Kolonne leisten.

Bedauerlich dabei, die Ukraine hätte mit all den Waffen- und Munitionslieferungen sowie dem militärischen Wissenstransfer den russischen Angriffskrieg tatsächlich als Sieger überleben können, wenn nicht doch zu viele ihre eigenen Staatsbürger die Fahnenflucht gepaart mit westlicher Sozialhilfe als das probate Mittel zur Erhaltung ihrer eigenen Existenz gewählt hätten. Die Ukrainer haben sich damit mehrheitlich gegen ihr eigenes Land entschieden!

Was mit der Ukraine geschehen ist, wird nun erst mit dem ehemaligen Ostblock, dann mit Mittel- und zum Schluss auch mit Westeuropa passieren!

Wenn nicht ganz plötzlich doch noch verantwortliche Politiker wie damals Winston Churchill und Franklin Roosevelt aus der Kiste springen.

Wir hätten Wladimir Putin wie damals Adolf Hitler längst besiegen können müssen!

Ersterer hat aber aus der Geschichte gelernt und seine potentiellen Widersacher einfach gekauft.

Nachtrag

Ein Gewissen kann man nicht prüfen, schon gar nicht bei Menschen, die keines haben.


Blitz

Streitkräfte Russlands 4.7 (9)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Ganz ohne Wenn und Aber die russischen Streitkräfte gehören seit alters her zu den schlimmsten Mörderbanden überhaupt. Spätestens seit 2022 kann die gesamte Weltöffentlichkeit an den Massakern, Vergewaltigungen und Plünderungen in der Ukraine teilhaben. Damit kann kein Mensch mehr behaupten, dass es sich bei den Streitkräften Russlands um ganz normale militärische Verbände handelt.

Im Gegenteil, schon immer haben die russischen Soldaten fast alle militärischen Untaten weit in den Schatten gestellt. Und so wäre es nun wirklich an der Zeit, dass man die Streitkräfte Russlands von der Weltgemeinschaft ganz offiziell und in Gänze als Verbrecherorganisation einstuft.

Und damit hätten auch die deutschen Behörden endlich einmal eine Handhabe, um gegen die russischen Gewaltverbrecher vorzugehen, die über die Jahre hinweg auf den unterschiedlichsten Kanälen in unser Land eingesickert sind.

Zumindest aber könnten wir mit einer Gefahrenanalyse beginnen und dies noch bevor diese Mörderbanden auch bei uns wieder zum Leben erweckt werden.

Angesichts eines bevorstehenden Schießkrieges sollten wir wissen, was auf uns alle zukommen wird. Einfach weiterhin vor den Realitäten den Kopf in den Sand zu stecken, hilft keinem weiter.


Blitz

500 4.9 (9)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Gerade kursiert wieder der folgende Spruch durch das Netz: „Warum sollten 500 Millionen Europäer 300 Millionen Amerikaner bitten, sie vor 140 Millionen Russen zu beschützen? Das können wir Europäer selber!“

NEIN, das können wir seit 1945 nicht mehr!

Im Gegensatz zu den USA sind wir Europäer in zwei Weltkriegen im wahrsten Sinne des Wortes ausgeblutet. Und im Gegensatz zu den USA frischen wir Europäer uns nicht neu auf, sondern schotten uns lieber ab und überaltern derweil auch noch.

Hinzu kommt noch, dass wir in Europa schon länger eine „Einsohnpolitik“ fahren und damit schon alleine de facto kriegsunfähig sind.

Und wem das noch nicht als Begründung reicht, den darf ich darauf hinweisen, dass Europa im Gegensatz zu den USA ganz bewusst der Sozialpolitik vor der Verteidigungspolitik den Vorzug gegeben hat. Man kann die Steuergelder nicht zweimal ausgeben. Dies sagen uns die US-Amerikaner schon seit Jahrzehnten und haben uns immer wieder gebeten, die Verteidigungshaushalte entsprechend zu erhöhen, was wir immer wieder ablehnten, um unsere Sozialhaushalte nicht zu gefährden. Und so ist es ein Faktum, dass wir Europäer für gut 50 % der Sozialausgaben in der Welt gut sind, während die USA mehr als gut 50 % der Verteidigungsfähigkeit bereitstellt.

Und zu allem Übel kommt noch mit hinzu, dass eine europäische Verteidigung alleine schon durch die Kleinstaaterei in Europa mit ihren vielfältigen Fürstenhöfen, Abhängigkeiten und rechtlichen Hürden unmöglich ist.

Last but not least, verdrücken sich die meisten Europäer lieber in die USA oder andere Länder als ihr eigenes Europa gegen einfallende Russenhorden zu verteidigen — das sollen bekanntlich immer die anderen machen!

Nachtrag:

Ich behaupte zudem, dass die Russische Föderation schon längst hätte aufgeben müssen, wenn nicht Hunderttausende Ukrainer ihr Land verlassen hätten. Denn damit wurde die Ukraine so geschwächt, dass sie kaum noch ihre Streitkräfte unterhalten und auch die weiteren Aufgaben im Land nur noch halbwegs bewältigen kann.

Und so müssten wir dringend dafür sorgen, dass zumindest die wehrfähigen Ukrainer wieder in ihr Land zurückkehren. Und dies noch bevor wir unsere eigene Jugend dort völlig plan- und ziellos verheizen. Das jüngste Beispiel Afghanistan müsste uns doch zu denken geben!

Nachtrag 2:

Allen, die jetzt so gerne mit Atombomben um sich schmeißen möchten, empfehle ich meinen Beitrag vom 13. Februar letzten Jahres zur Lektüre.

Und alle, die plötzlich so richtig wilde Europamilitärs — zumindest mit dem Mund in den Social Media — sind, die weise ich gerne darauf hin, dass man heute wie damals in Spanien auch sofort in die Ukraine ziehen kann, um dort an der Seite der ukrainischen Soldaten seinen Worten auch Taten folgen zu lassen. Zumindest ein Ernest Hemingway fände das sicherlich echt männlich!

Nachtrag 5.9.2025

Wie wir es seit Kurzem nun bestätigt bekommen haben, können die Russen auf weitere 28 Millionen Nordkoreaner, 1,3 Milliarden Chinesen und wahrscheinlich auch noch auf 1,3 Milliarden Inder zählen. Damit steht schon fast eine Mehrheit der Menschen hinter den Russen.

Addieren wir weitere Länder wie den Iran und ein paar Afrikaner oder Südamerikaner mit dazu, dürfte es bereits die Mehrheit sein.

Wir müssen dabei aber dringend mit betrachten, dass die Mehrheit selten auch richtig liegt! Denn sonst kommen unsere GroPaZe auf die Idee, dass es richtig und demokratisch wäre, mit den Russen gemeinsame Sache zu machen.