Europa-Ball 2025

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Beitragsfoto: Europa-Ball 2025

Landtagswahl

Wenn ich mich so umhöre, haben bereits doch so einige Wähler von ihrem Recht auf Briefwahl Gebrauch gemacht. Ich warte, wenn es mir möglich ist, immer bis zum Wahltag. Als Wechselwähler kann ich mir dies auch erlauben. Meine erste Stimme habe ich dabei schon etwas länger festgezurrt, bei meiner Zweitstimme versuche ich möglichst strategisch zu wählen.

Spannend bleibt es weiterhin, da die CDU in den letzten beiden Tagen gemäß der Umfragen wieder gegenüber den Grünen Boden gutmacht. Da dieses Mal auch die 16-Jährigen mitwählen dürfen, könnten gut 7, 7 Millionen Landeskinder ihre beiden Stimmen abgeben. Ich gehe einmal davon aus, dass bei den aktuellen Umfragewerten weiterhin plus minus drei Prozent bei allen Parteien möglich sein werden. Und so bleibt es nicht nur sehr spannend, sondern sieht zudem wie befürchtet ganz danach aus, dass der kommende Landtag völlig aus den Nähten platzt!

Was wir Bürger aber mehrheitlich genau so wollten. Wir Bürger bekommen immer genau die Regierung, die wir auch verdienen! Und ganz besonders dabei jene Mitbürger, die nicht wählen gehen. Demokratie war schon immer etwas kompliziert.

Würde mich auch nicht mehr wundern, wenn nun viele Bürger eine KI fragen, wen sie wählen sollen. Sollte ein solcher unter den Lesern hier sein, biete ich gerne an, diese Entscheidung für ihn mit zu übernehmen — was zudem sogar noch weit umweltfreundlicher ist.

Nachtrag (auf Wunsch eines einzelnen Herrn)

Mein Prompt bei ChatGPT (GPT-5.2): „Am 8. März 2026  ist Landtagswahl in Baden-Württemberg. Wen soll ich wählen?“

Die Antwort: „Ich sage dir nicht, wen du konkret wählen sollst — das wäre eine politische Empfehlung, und als neutrale KI gebe ich keine Wahlempfehlungen. Was ich dir aber wirklich hilfreich geben kann, ist eine sachliche Orientierung, damit du selbst entscheiden kannst. …

Zusammengefasst

🗳️ Du solltest wählen, aber wem genau du deine Stimme gibst, hängt von deinen eigenen politischen Überzeugungen ab – es gibt keine „objektiv beste“ Partei für alle.  

👉 So findest du deine passende Wahl:

  1. Mach den Wahl-O-Mat
  2. Vergleiche Parteiprogramme
  3. Entscheide nach deinen wichtigsten Themen

Wenn du willst, kann ich dir zeigen, wie die Programme der einzelnen großen Parteien zu deinen wichtigsten Themen stehen (z. B. Klima, Bildung, Sicherheit etc.). Sag einfach, worauf es dir ankommt!“

Vermischtes

Gestern Abend gab es wieder einen sehr erfreulichen Europastammtisch. Für mich dabei die Auswahl des Lokals gewöhnungsbedürftig — Vogelfutter ist nicht gerade die Nahrung meiner ersten Wahl. Und so ganz nebenbei gab es eine kleine Diskussion um Inklusion, was mich jüngst hier im Blog schon einmal beschäftigte. Ich bin davon überzeugt, dass dieses Thema inzwischen im Alltag weit verbreiteter und akzeptierter ist als es viele Volksvertreter selbst wahrhaben möchten. Und so gehe ich einmal davon aus, dass Inklusion unsere gesellschaftlichen Strukturen in den kommenden 30 Jahren tatsächlich verändern wird. Gesellschaftliche Veränderungen bedürfen ihre Zeit und gut 100 Jahre (drei Generationen) sind dabei sicherlich noch schnell. Besonders wenn man bedenkt, wie lange wir heutzutage benötigen, um unsere Infrastruktur auf einen halbwegs aktuellen Stand zu bekommen. Ich könnte jetzt unken und behaupten, dass wir Menschen allesamt eher drei Arme und zwei Köpfe haben bevor die Turmstraße saniert sein wird.

Erfreulich, dass sich weitere Mitbürger für den Europa-Ball zu interessieren beginnen. Manche machen gar auf ihren Kanälen dafür Werbung. Mein Dank sei diesen netten Menschen gewiss! Ich gehe weiterhin davon aus, dass eine funktionierende Stadtgesellschaft zumindest einen Tanzball im Jahr mit Tanzbegeisterten „füllen“ können muss.

In Brandenburg haben CDU und SPD nun einen Koalitionsvertrag. Wer die beiden Parteien kennt, der weiß, dass dieser mit Veröffentlichung seine Gültigkeit wieder verloren hat. Der Vertrag liest sich wie ein Wünsch Dir was. Hoffen wir, dass es beiden Parteien dennoch gelingt, die Brandenburger weiterhin bei der demokratischen Stange zu halten. Die Kosten einer Diktatur werden sicherlich weit teurer sein.

In den letzten Tagen konnte ich mich ein wenig bei der Gartenarbeit entspannen und gucke nun, dass mir dies auch heute noch gelingen wird.

Medien

Mein letztes Rundschreiben war nach dem Geschmack einiger Leser gar etwas zu kurz. Nicht immer gelingt es mir, viel zu schreiben. Erfreulich auf alle Fälle, dass es weiterhin Leser gibt, die sich auch an etwas längere Texte wagen.

Wer erinnert sich noch an die Länge der Artikel im Spiegel, der Zeit oder der FAZ in den 1980er-Jahren und dies alles ohne Bilder? Wenn ich durch diese Archive stöbere, frage ich mich schon wie ich das alles einmal gelesen haben konnte? Sobald ich den Spiegel in den Händen hatte, war ein halber Tag nur mit dessen Lektüre reserviert, die Zeit kostete mich meist ein ganzes Wochenende. Und bei der FAZ war es von Anfang an notwendig, eine Auswahl zu treffen. Hinzu kam dann noch die Lektüre von Büchern und Fachzeitschriften.

Heute wischt man sich durch die Social Media oder Websites und ich vermute, man verbringt damit genau so viel Zeit wie dereinst mit dem Lesen weit seriöserer Inhalte.

Stefan Pfeiffer meint, dass freies Bloggen, Podcasten oder Publizieren Teil demokratischer Öffentlichkeit sei. Ich kann ihm dabei nur zustimmen, frage mich aber doch, wo genau vor ein paar Jahrzehnten diese Öffentlichkeit zu finden war. Waren dies Rund- oder Einwurfschreiben, politische Flugschriften, Vereins- und Initiativenpublikationen oder zivilgesellschaftliche Magazine, was immer man unter letzterem verstehen mag, die man meist in seinem Briefkasten fand?

In meiner Erinnerung nehmen diese Schriften kaum einen Platz ein, wobei ich seit meiner Jugend selbst zu solchen Produkten Artikel und sonstige Beiträge beisteuerte.

Und so dürfte es interessant sein, wann wohl der Umschwung von bezahlten Medien hin zu Medien, die man vermeintlich kostenfrei erhält, erfolgte? Wichtiger noch, ist dies eine gesellschaftliche Weiterentwicklung hin zu möglichst dezentralen und vermeintlich weniger professionellen Publikationen oder doch nur der menschlichen Eigenart geschuldet, dass man möglichst alles möglichst billig wenn nicht gar umsonst erhalten möchte?

Auf alle Fälle aber sehen immer mehr berufliche Schreiber ihre Existenz gefährdet und manche meinen gar, dass es sich überhaupt nicht mehr lohnen würde, ein Buch zu schreiben — die Memoiren eines völlig sexbessenen Dreijährigen vielleicht einmal ausgenommen.

Wie alles in der Welt verändert sich auch der Medienkonsum, wobei es sicherlich auch hierbei nicht darauf ankommt, wie viel man konsumiert, sondern darauf, was man davon behalten und verwerten kann.

Meine Befürchtung dabei ist, dass man immer mehr Geld haben und investieren muss, um die richtige Auswahl an den Medien treffen zu können. Wie schon immer kommt es sicherlich auf die richtige Auswahl vorab an, denn die allerwenigsten Menschen können alles Lesbare verschlingen und verarbeiten.

Und so glaube ich, dass den heutigen Bibliotheken oder Stadtbüchereien eine immer größere Bedeutung zukommt, da diese Medien anbieten können, die man sonst vielleicht erst gar nicht findet und wenn, dann nicht privat bezahlen kann.

Ich glaube auch, dass es der falsche Weg ist, wenn man sich durch Profis die Literatur vorverdauen lässt, Professoren, Politiker und Top-Manager vielleicht einmal ausgenommen. Und noch schlimmer erachte ich es, wenn man dieses Vorverdauen einer künstlichen Intelligenz überlässt — was man wohl nur deshalb macht, weil es aktuell möglichst billig ist und man sich auch dort die Profis nicht leisten möchte oder kann.


Fediverse Reactions
Empfang

Neujahrsempfang 4.7 (88)

Beitragsfoto: Neue Schloss

Alle Jahre wieder gibt es sie, die Neujahrsempfänge. Weiterhin in solcher Häufigkeit, dass manche schon etwas länger das Ganze nach hinten im Jahr verschieben oder gar einen neuen Titel dafür finden.

Für Polit-Profis, Berufspolitiker und Freiesser eine gute Gelegenheit, um sich durch die ersten Wochen des Jahres zu futtern. Als Jugendlicher hatte ich mich noch darüber geärgert und später nur noch darüber gewundert. Heute nehme ich es einfach als gottgegeben hin und mache für mich das Beste daraus.

Und so gibt es eigentlich nur noch einen Neujahrsempfang, der bei mir gesetzt ist, nämlich jener der Europaverbände in Baden-Württemberg. Und da ich nicht zu den Mitbürgern gehöre, die sich solche Veranstaltungen nach der Qualität oder Quantität der dargebotenen Speisen und Getränke aussuchen, habe ich meist nichts zu versäumen, wenn ich inzwischen fast allen Einladungen fernbleibe.

Auch muss ich mich nicht mehr weder beruflich noch in eigener Sache auf solchen Empfängen sehen lassen. Mein einziges Interesse besteht darin, dass ich dort auf möglichst viele nette Menschen treffe, mit denen ich mich austauschen und die eine oder andere Angelegenheit so ganz nebenbei regeln kann.

Dies war auch der eigentliche Grund, warum ich vor zwanzig Jahren, als ich Kreisvorsitzender der EUROPA-UNION wurde, einen solchen Neujahrsempfang in Heilbronn etablieren wollte. Mein Vorgänger im Amt und weitere Vorstandsmitglieder rieten mir dringend davon ab, da sie ihre Mitbürger weit besser kannten als ich zu dieser Zeit.

Weil gute Ideen selten alleine daherkommen und der damalige Landesgeschäftsführer ebenfalls mit einer solchen Idee schwanger ging, passte es ganz gut, sich an das Subsidiaritätsprinzip zu erinnern und diese Idee auf Landesebene zu hieven. Inzwischen ist dieser Neujahrsempfang dank meiner besseren Hälfte eine Institution. Ursprünglich noch in der Villa Reitzenstein angesiedelt, wechseln sich nun Landtag und Staatsministerium beim Stellen der Austragungsstätte ab. Es gibt auch dort genügend verantwortliche Mitbürger, die sich über die Wichtigkeit eines solchen Empfanges im Klaren sind und auch der Europäischen Idee an sich positiv gegenüberstehen — was übrigens zur Parteiprogrammatik aller relevanten demokratischen Parteien in Deutschland gehört.

Dieses Jahr konnten wir gleich zehn Teilnehmer aus Heilbronn für diesen Empfang gewinnen, wobei ich mich besonders darüber freute, dass mit Leonhard Reinwald und Semin Bristina auch das mittlere Alter mit vertreten war.

Meine Gesprächsliste konnte ich fast in Gänze abarbeiten, leider war aber die Zeit wieder einmal zu kurz, um mit allen mir gut bekannten Menschen sprechen zu können, was bei gut 200 Gästen auch nicht möglich ist. Dies ist der größte Nachteil von Zentralveranstaltungen, nämlich, dass sie sehr schnell und ganz automatisch die kritische Größe von bis zu 120 Teilnehmern überschreiten.

Da ich von unserer vermeintlichen Jugendorganisation überhaupt nichts mehr Positives erwarte, kann ich auch nicht mehr enttäuscht werden. Auch nehme ich das verbale Gerülpse von deren Vertretern nicht mehr wahr, leider aber beschweren sich weiterhin Mitglieder bei mir darüber.

Inzwischen ist dies aber nicht mehr meine Baustelle, denn hier müsste nun das Mittelalter in unserem Verband dringend tätig werden und für eine neue Jugend sorgen! Auf alle Fälle aber für neue jüngere Mitglieder. Wie diese sich dann dereinst selber organisieren, bleibt weiterhin der Jugend überlassen. Einen Vorteil haben diese Neumitglieder auf alle Fälle, denn schlechter als die aktuell Ewigpubertierenden können sie es nicht machen.

Leider aber musste ich auch ein Gespräch mit einer viel zu jungen Bundestagsabgeordneten suchen, die mir in meiner Funktion als Kreisvorsitzender seit Oktober eine Antwort schuldet. Da ich trotz eines kurzen und für mich unerfreulichen Gesprächs keine Antwort mehr erwarte, ziehe ich für mich schon einmal persönlich die Konsequenzen; deren Partei erhält so schnell keine Zweitstimme mehr von mir.

Es sollte unseren Parteien doch zu denken geben, dass Bürger, die deren Volksvertreter nur etwas besser kennenlernen, diese nicht mehr wählen wollen. Die beiden Zombies unter den Parteien, eine in Baden-Württemberg nach jüngsten Umfragen unter 10 % und die andere unter 5 %, hören diesen Schuss offenbar schon lange nicht mehr.

Umso erfreulicher mein kurzes Gespräch mit einer Europaabgeordneten, die tatsächlich nicht nur den Eindruck erweckt, als ob sie sich für uns Bürger interessiert, sondern auch versucht, um in diesem Jahr zweimal nach Heilbronn zu kommen. Also nicht nur ein weiteres Pöstchen zum Wohle der eigenen Timeline besetzt, sondern dieses auch zum Wohle von uns Bürgern auszufüllen gedenkt.


Killarney

27.7.02025 5 (11)

Beitragsfoto: Postkarte Muckross Haus (Killarney Nationalpark)

Vermischtes

Ursula und Dan reisen gern und so erhielt ich heute eine Postkarte aus Irland. Wann diese verschickt wurde, konnte ich der Karte nicht entnehmen. Auf alle Fälle erspart es mir nun die Suche nach einem passenden Bild für diesen Blog-Beitrag.

Da gibt man einem jungen Menschen notgedrungen einmal eine Klatsche, lässt ihn aber nicht sogleich ganz fallen, weil man tatsächlich hofft, dass dieser nun endlich zur Besinnung kommt. Im heutigen Falle führte dies nur dazu, dass alles nur noch schlimmer wird — und dies bereits schon während der Heimfahrt. In solchen Fällen rege ich mich über mich selbst auf, da der ehemalige Jugendliche über die Altersmilde seines heutigen Ichs nur noch entsetzt wäre!

Ein gute Bekannter im selben Alter meinte einmal zu mir: „Früher hätten wir solche Typen einfach im Neckar versenkt.“ — Früher war wohl nicht alles schlechter als heute!

Passend zum heutigen Geschehen ein Hinweis von Frank Zappa, dessen Album „Sheik Yerbouti“ (1979) mein teuerstes jemals bis dahin gekauftes Album war.

Lieber aber höre ich nun dieses Album wieder hoch und runter, als einen noch so großen Deppen in den Neckar oder gar in den Rhein zu schupsen.

Landeslisten

Bei der Landtagswahl 2026 können Parteien erstmals mit Landeslisten antreten. Damit haben die Wähler in Baden-Württemberg auch bei der Landtagswahl eine Erst- und eine Zweitstimme. Während die Erststimme darüber entscheidet, welcher Kandidat im jeweiligen Wahlkreis gewinnt, entscheidet die Zweitstimme nun über die Zusammensetzung des Landtags insgesamt.

In den künftigen Landtag ziehen kommendes Jahr Kandidaten der jeweiligen Landeslisten in den Landtag ein. Ein Beispiel: Eine Partei gewinnt per Erststimme fünf Wahlkreise, doch aufgrund des Zweitstimmenergebnisses darf sie zehn Landtagsabgeordnete stellen. Dadurch werden die ersten fünf Kandidaten auf der Landesliste, die nicht ohnehin schon per Erststimme in den Landtag kommen, ebenfalls Abgeordnete.

Auf alle Fälle haben die Parteien dadurch sichergestellt, dass der Landtag zum XXL-Parlament werden wird. Stichworte: Überhangs- und Ausgleichsmandate. Wir Bürger hatten die Chance, dies zweimal zu verhindern, diese aber nicht genutzt. Künftig werden wir die Zeche dafür bezahlen, da die Steuereinnahmen nicht entsprechend mehr werden, müssen die zusätzlichen Gelder für den Landtag an anderen Orten eingespart werden, z. B. an den Kindergärten und unseren Schulen.

Neben der Einführung von Landeslisten wurde das Mindestalter der Wahlberechtigten auf 16 Jahre abgesenkt. Dies könnte ich dann befürworten, wenn die Jungs und Mädels auch bereits mit 16 wehrpflichtig und vor allem auch strafmündig wären. So ist es nur absolut falsch, einfach alles haben zu wollen, aber überhaupt nichts dafür selber zu leisten! Und so ist es nur ein weiterer Schritt, um unsere Gesellschaft und unsere Demokratie zu zerstören.

Die wenigen Baden-Württemberger unter 18, die sich tatsächlich politisch engagieren und zudem eigenverantwortlich handeln können, sind bereits so in unserer Gesellschaft eingebunden, dass ihnen dabei die zwei Jahre „Wartezeit“ eher guttun als schaden — auf alle Fälle aber von diesen zu verschmerzen sind. Die anderen Baden-Württemberger werden im Bestfall nur zwei Jahre früher ihren Unfug mit ihrer Stimme treiben, wenn sie überhaupt davon Gebrauch machen.

Landesversammlung

Die diesjährige Landesversammlung verlief erfreulicher als erwartet. Der gastgebende Kreisverband Freudenstadt hatte sich so richtig ins Zeug gelegt. Mein Lob geht an den Kreisvorsitzenden Tore-Derek Pfeifer, an Fabienne Janz und an den Oberbürgermeister von Freudenstadt, Adrian Sonder, der uns das Rathaus als Tagungsstätte zur Verfügung stellte und so ganz nebenbei unsere Verpflegung aufbesserte.

Das Ganze wurde durch eine öffentliche Veranstaltung im Spiegelzelt auf dem Marktplatz abgerundet. Zusammen mit den beiden Hotel für die Delegierten konnte so ein optimales Tagungsumfeld geschaffen werden. Zum Ende der Landesversammlung gab es noch das Pflanzen eines Europa-Baums und eine Stadtführung.

Durch eine konzertierte Aktion, wobei ich mich besonders bei den anderen Kreisvorsitzenden und Leonhard Reinwald bedanke, brachten wir zum Schluss auch noch die Kuh vom Eis, sodass wir Heilbronner allesamt zufrieden nach Hause fahren konnten.

Manche Mitbürger bleiben unverbesserlich und so passte es ganz gut, dass die Landesvorsitzende Evelyne Gebhardt daran erinnerte, dass man alle Menschen so nehmen muss, wie sie sind. Grundsätzlich stimme ich ihr zu, aber wenn ein Mensch einfach nicht in eine Gemeinschaft passt und nicht einmal hineinpassen möchte, dann muss man es ihm dort nicht auch noch so richtig kuschelig machen.

Wir sieben Heilbronner haben auf alle Fälle unseren Teil dazu beigetragen, dass auch diese Landesversammlung ein Erfolg wurde. Und abends hatten wir alle sogar noch unseren Spaß dabei! Mit unserer Landesgeschäftsführerin haben wir eine Bank und unsere Delegierten enttäuschten ebenfalls nicht. Sehr erfreulich auch, dass wir trotz des fordernden Programms immer wieder Zeit für ein Pläuschchen mit den anderen Delegierten aus Baden-Württemberg fanden.

Mein positivstes Erlebnis der Versammlung war Niklas Nüssle, der als Volksvertreter bei unserer Versammlung genau so agierte wie es eigentlich alle Volksvertreter idealtypisch müssten: unaufgeregt, zuhörend und hilfsbereit.