Weinessig

18.8.02026 5 (4)

Beitragsfoto: Weinessig

Retro

Passend zum heutigen Tag ein Blog-Beitrag von Ruben Schade über Answering Hacker News: Retro motherboard rack. Bis zu unserem letzten Umzug sah es bei mir genau so aus! Meine Motherboards und Festplatten, für den Fall dass es nicht gleich der gesamte PC war, stapelten sich in den Schränken und Kisten. Und für den Fall, dass ich die PC nicht mehr zum Laufen bekomme, hatte ich noch alle Lesegeräte für sämtliche digitalen Medien als Backup (kleiner Insider: für Hardware hatte ich stets einen Ersatz zur Hand).

Nun haben die Fotos von Ruben Schade Erinnerungen geweckt. Bis gerade eben habe ich übrigens meine alten Rechner und deren Peripherie weder vermisst noch jemals wieder gebraucht. Höchstens meine Sammlung sämtlicher Microsoft Software (beginnend mit dem ersten MS-DOS) vermisse ich bei den Gesprächen mit Detlef Stern ein wenig.

Was mich nun wieder daran erinnert, dass ich die alten Apple-Geräte noch entsorgen muss. Diese sollten tatsächlich noch funktionieren, nur braucht sie heute kein Mensch mehr.

Vermischtes

Über drei Ecken bin ich heute zu Ernst Jandl gelangt. Ottos mops kotzt! Mit den Gedichten ist es so eine Sache, denn wenn man selber kein LLM ist, läuft man sehr schnell Gefahr verklagt zu werden. Wer nun wissen möchte, was es mit dem kotzenden Mops auf sich hat, dem empfehle ich die hier verlinkte Seite der Lyrik Line.

Bei meinen Aufräumarbeiten habe ich wieder einen neuen Raum entdeckt; der Raum ist nicht neu und ich kenne ihn auch schon etwas länger, aber nun sehe ich diesen neu und mit ganz anderen Augen. Meine bessere Hälfte meint, es gäbe noch viele andere Räume, die ich mit ganz neuen Augen sehen sollte.

Manche Menschen kennen sie noch die Foto-Alben. Ich hatte mich in den 1980er-Jahren für eine hölzerne Foto-Box entschieden und diese dann vergessen als kein Foto mehr hineinpasste. Meine beiden Buben fanden sie einmal und so wurden die Fotos kurzentschlossen hervorgekramt. Inzwischen dürfte die Box wieder irgendwo herumliegen. Die meisten Foto-Alben wurden schon länger entsorgt und ich bin großer Hoffnung, dass die letzten bis Ende des kommenden Jahres ihr Nirwana gefunden haben.

Nach den Foto-Alben kamen die DIA-Rahmen-Magazine und es gab kaum noch Grenzen. Inzwischen bin ich dabei diese zu entsorgen — was nicht ganz so einfach ist.

Dann kam Mitte der 1990er-Jahre die digitale Fotografie und schwuppdiwupp hatte man unzählige Speichermedien voll oder versorgte später gar Firmen wie Amazon, Google, Apple oder Flickr mit seinen eigenen Werken; auch ich war sehr eifrig mit dabei. Wenn es tatsächlich so etwas wie das Löschen eigener Daten auf fremdem Speichern gibt, dann bin ich fast mit dem Löschen wenigstens dieser Fotos fertig — einzig mein iPhone sammelt noch ganz heftig.

Etwas spannender zumindest für mich war der „Fund“ von drei Weinregalen. Eines hatte Weine aus den 1960er- und 1970er- Jahren, eines 1980er- und 1990er-Jahre und das letzte Wein aus 2000 bis etwa 2015. Da es sich um lokalen Wein handelt, kann man getrost davon ausgehen, dass jene Flaschen, die noch über einen Inhalt — leider war mein Jahrgang bereits verdunstet — verfügen, nicht mehr trinken kann.

Meine erste Idee war, frei nach Vincent Klink in die Essigproduktion einzusteigen und einen entsprechenden Jahrgangsessig zu produzieren, dann aber ließ ich doch von dieser Idee ab — es gibt andere Dinge zu erledigen! Nun suche ich eine Gelegenheit, um die Flüssigkeiten zu entleeren und ein paar Altglascontainer zu füllen. Und wer weiß, vielleicht mache ich dabei sogar ein paar Regenwürmer glücklich.

Buffet

Heute Morgen flog mir ein Blog-Beitrag von Stefan Rose mit dem Titel „Sommerloch: Menschen am Buffet“ regelrecht in meine Timeline. Ein Thema, das mich spätestens seit meinem 14. Lebensjahr beschäftigt, sehr wahrscheinlich noch weit vorher, da mich mein Vater sehr früh mit zu Parteiveranstaltungen mitnahm — und dort gab es immer etwas zu futtern.

Wenn man Menschen so richtig kennenlernen möchte ohne mit diesen gleich gemeinsam dienen zu müssen, gibt es neben dem Spiel kaum eine weitere gute Gelegenheit, wie das möglichst kostenlose Buffet.

Fangen wir einmal bei der Erziehung an. Sowohl ein Führer als auch ein guter Gastgeber selbst isst erst zum Schluss, wenn dann doch noch etwas übrig sein sollte. Die Entwicklung der letzten Jahrzehnte zeigt mir sehr deutlich, dass dieser Teil einer guten Erziehung immer mehr in Vergessenheit gerät.

Ein guter Führer oder auch ein erfahrener Gastgeber sorgt dafür, dass auch für ihn selbst noch etwas übrig bleibt, selbstverständlich ohne den Gästen dabei etwas vorzuenthalten. Zugegeben, dies wird über die Jahre hinweg immer schwieriger. Letztens mussten wir tatsächlich in Stuttgart, einer Stadt, die für ihre Esser am Buffet berüchtigt ist, gleich zweimal nachlegen lassen, davon einmal völlig improvisiert, wobei selbst der professionelle Caterer an seine Grenzen stieß.

Schlechte Führer wie auch schlechte Gastgeber erkennt man daran, dass sie das Buffet als erstes stürmen. Hierüber könnte ich inzwischen ganze Bücher schreiben.

Zu den Essern selbst, dürfte ich bereits öfters hier im Blog etwas geschrieben haben. Die professionellsten Esser räumen das Buffets bereits leer bevor es überhaupt eröffnet wurde und die „zweite Bundesliga“ kommt erst zum Buffet selbst oder geht alternativ gleich nach dem Leerräumen des Buffets wieder. Alles andere ist bestenfalls dritte Liga.

Mit einer sehr professionellen Esserin bin ich inzwischen sogar fast so gut wie befreundet, denn ich staune selbst nach Jahren noch, was so alles an einem Buffet geht und was nicht. Die erste und zweite Bundesliga in meinem Interessen- und Verantwortungsbereich kenne ich mit Namen und mache mir schon Gedanken, wenn ich diese Esser einmal nicht am Buffet erblicke.

Die dritte Liga kenne ich zwar nicht beim Namen aber weiß ganz genau, wann und wo ich sie am Buffet zu erwarten habe. Manche haben regelrecht ihre Stammplätze am Buffet und dies ganz unabhängig davon wie man dieses aufbaut oder aufbauen lässt.

Fahren wir einmal mit einem weiteren Erziehungstipp fort. Das Buffet ist ein gesellschaftliches Ereignis und dient nicht dazu, um Menschen satt zu machen! Das gereichte Essen und die Getränke dienen alleine mit dazu, um die Kommunikation untereinander zu erleichtern.

Selbst dann, wenn man ganz besonders als Volksvertreter tagelang nichts gegessen haben will und in Kürze wieder die gesamte Welt retten muss, ziemt es sich nicht mit der Hauptverantwortliche für ein leeres Buffet zu sein! Und schon gar nicht, wenn man bei der das Buffet begleitenden Veranstaltung einen Führungsanspruch erhebt.

Wissend, dass das Buffet nicht dazu dient, um satt zu werden, plant man als Gast eine notwendige Essensaufnahme im Vorfeld oder im Nachgang. Wobei es in unserem Land keinem einzigen Menschen schaden dürfte, einen Tag lang nur einmal an einem Buffet zu naschen und das Essen auf den Folgetag zu verschieben.

Es gibt sie dennoch die wunderbaren Momente an einem Buffet! Zum einen wenn man jüngere Buffetgäste erblickt, die mit großen Augen die Welt der Buffets gerade erst kennenlernen und sich dabei langsam, vorsichtig uns sehr angenehm vorzutasten beginnen und zum anderen, wenn man dann dabei auch noch ältere Buffetgäste sieht, die sich an das Gedicht Eugen Roths „Am Tisch des Lebens“ erinnern und ganz freiwillig die besten Bissen liegen lassen.

Mein Fazit: ein Buffet kann ganz gut den Zustand unserer Welt aufzeigen!


Reichenbach

6.3.02026 5 (6)

Beitragsfoto: Ausblick

Tanzen

Heute wird noch das Tanzbein geschwungen und zum krönenden Abschluss DS9 zu Ende geschaut. Schon jetzt kann ich sagen, dass es sich gelohnt hat, dieses Star Trek Spin-off zu schauen. Ob ich weitere Spin-offs schaue, kann ich heute nicht sagen. Zumindest aber werde ich die eine oder andere Originalfolge mit William Shatner nochmals gucken, wobei diese sicherlich nicht mehr mit DS9 so richtig mithalten können — Shatner ist hier der Grund.

Stockholm

Ich kann Michael Kalinas Argumentation durchaus nachvollziehen, gehe allerdings bei mir davon aus, dass es reine Nostalgie ist, wenn ich zumindest am Office-Paket festhalte. Zu Microsoft habe ich mich schon einmal u. a. hier selbst geäußert. Richtig nutze ich Office schon lange nicht mehr, sehe aber auch keinen Bedarf, um Alternativen in Betracht zu ziehen. Die entsprechenden Apple-Produkte hatte ich noch nie so richtig in Gebrauch.

Vermischtes

Heute Morgen spontan in die Nähe von Karlsruhe gefahren. Das Ganze erinnerte mich an ein kleines Erkundungskommando — der Sinn und Zweck ähnlich. Und dabei auch wieder etwas gelernt. Da es damit kein Käffchen mit Detlef Stern gab, rüstete dieser kurz entschlossen meinen Zettelkasten auf die Version 2.0 auf.

Da ich einige meiner Mac-Rechner ohne Admin-Rechte und diese auch nicht selbst regelmäßig betreibe, bekam ich es gar nicht mit, dass Microsoft den Officesupport für ältere Mac-Systeme eingestellt hat. Und ob es sich lohnt, diese deswegen zu patchen, muss ich erst noch herausfinden.

Island will wieder einmal über einen EU-Beitritt abstimmen. Das letzte Mal wollten sie Unionsbürger werden, als sie halbwegs pleite waren. Nun bin ich einmal gespannt darauf, ob Donald Trump als Beitrittsgrund ausreichend ist.

Wir haben zwar kein Geld für den öffentlichen Nahverkehr, aber immer ausreichend Mittel, um Steuerflüchtlinge aus Dubai und sonstigen Urlaubsregionen zurückzuholen. Wenn demnächst ein Luxustourist im Weltraum strandet, dürfte es richtig spannend werden.

Laut Politbarometer des ZDF ist noch unklar, wer das Rennen in Baden-Württemberg machen wird. Sicher ist, dass wir noch mehr Abgeordnete und Parteimitglieder im öffentlichen Dienst bekommen — die Ausplünderung unseres Landes geht hemmungslos weiter. Gut, dass es noch Almosen für die Schwächsten unter uns gibt, sonst müssten unsere Volksvertreter nur noch gegen Ausländer hetzen, was auf Dauer bekanntlich bei unseren Nachbarn nicht all zugut ankommt.

Alternativ könnte man einmal wieder verantwortliche Politik machen und das mit der Vetternwirtschaft hintenan stellen; dazu benötigt man aber qualifizierte Parteimitglieder und Kandidaten. Dass wer nichts ist und nichts kann, sein Glück in der Politik sucht, ist ganz offensichtlich der falsche Weg.

In den USA hat Donald Trump tatsächlich einmal die Notbremse gezogen und Kristi Noem „gefeuert“. So viel Verantwortung konnte Winfried Kretschmann in seiner gesamten Amtszeit nicht aufbringen. Sollte es keine adäquate Anschlussverwendung geben, dann bleibt Thomas Strobl uns auch noch in der kommenden Regierung erhalten. Dabei hat Baden-Württemberg genügend Staatsbetriebe oder Institutionen, die einen neuen Chef verkraften könnten. Und ob die Botschaft im Vatikan aktuell kopflos ist, weiß ich gerade nicht. Zur Not gäbe es aber noch den ÖRR, das Technische Hilfswerk oder die Senioren Union.

Zum Schluss dann noch ein Kommentar von Gereon Asmuth in der TAZ (6.3.2026). Auf alle Fälle aber gilt es weiterhin wählen zu gehen und zwar demokratisch! Im Worst Case kann man seinen Wahlzettel ungültig machen — darüber dürfte ich schon den einen oder andern Blog-Beitrag geschrieben haben.


Konferenzraum

11.2.02026 4.6 (7)

Beitragsfoto: Konferenzraum | © Pixabay

Sicherheitskonferenz

Zur diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz reisen gut 50 US-Repräsentanten an, darunter Marco Rubio als Delegationsleiter und Gavin Newsom als ernst zu nehmender Gesprächspartner. Manche Journalisten schrieben bereits im Vorfeld vor den Gefahren einer Abkehr der USA aus der internationalen Ordnung — für dieses Erkenntnis braucht man weder ein Studium noch Presseerfahrung.

Eines der Hauptthemen des Treffens soll die Fähigkeit Europas sein, sich stärker durch eigene Kompetenzen zu behaupten und mit einer einheitlichen Stimme zu sprechen — ein Wunschdenken fürwahr!

Journalisten der Zeit meinen sogar, dass „Europa so langsam aufwachen würde“. Dabei wäre es einmal sehr spannend, wenn unsere europäischen Politiker und die anderen vermeintlichen Experten wie auch Journalisten einmal ihre US-Kollegen fragen würden, was es bedarf, um tatsächlich europäische Streitkräfte aufstellen zu können. Ich wette, diese werden unisono zugeben, dass dazu ein Bundesstaat notwendig ist.

Da dies aber weiterhin nicht im Interesse unserer eigenen EU-Prominenz ist, wird Europa auch nach dieser Münchner Sicherheitskonferenz weiter vor sich hindämmern. Was manche EU-Politiker dazu verführt, sich weiterhin Wladimir Putin anzudienern und die US-Amerikaner so langsam aber sicher aus der Weltgemeinschaft drängt — auch das hatten wir schon einmal, die Ergebnisse kennen wir alle nur allzu gut! Zumindest haben wir inzwischen eine einheitliche Nofallrufnummer in Europa.

Vermischtes

Der Running Gag des heutigen Tages ist der übliche Hinweis auf die Notrufnummer 112. Ich habe nunmehr darauf verzichtet, dafür einen eigenen Beitrag auf der EUROPA-UNION Website zu schreiben. Seit 1973 gibt es diese Rufnummer in Deutschland und seit 1991 in der heutigen Europäischen Union. Inzwischen sollte diese Rufnummer bei uns kein Neuland mehr sein.

Vor Kurzem habe ich die Bank gewechselt, was mir nach 50 Jahren nicht sehr leicht viel. Die Umstände zwangen mich dazu, denn die dortigen Banker waren inzwischen fachlich weniger versiert als deren Kunden und dazu menschlich voll und ganz daneben. Jedes Mal, wenn ich diese Bank betrat, kam bei mir das Gefühl auf, in ein Etablissement geraten zu sein.

Meine neue Bank, die ich auch schon eine ganz Weile kenne, gibt mir nun wieder das Bankkundengefühl zurück. Und wenn deren Mitarbeiter im nun inzwischen vierten Anlauf es schaffen, mir auch eine vollumfänglich funktionierende Kreditkarte zur Verfügung zu stellen, dann ist meine Welt diesbezüglich wieder völlig in Ordnung.

Gestern gab es einen aufgepeppten Europastammtisch, was zugegebener Maßen nicht schlecht war. Dort konnten wir den Teilnehmern u. a. mitteilen, dass die Hertensteiner Gespräche nun auch Einzug ins Haus der Geschichte halten werden. Was dazu führt, dass es nun mindestens zwei Ereignisse gibt, an denen ich mit beteiligt war und bin, die dort Einzug hielten. Auch wenn es sich dort nur um die jüngere Zeitgeschichte handelt, gibt es mir doch etwas zu denken .

Die große Masse unserer Mitbürger ist voll und ganz damit zufrieden, dass sie einen funktionierenden Tiktok-Account haben und WhatsApp bedienen können. Manche davon können sogar ein Word-Dokument öffnen und haben schon einmal etwas von PDF gehört. Meine Versuche, immer wieder etwas passendere Technologie in unterschiedlichen Vereinen einzuführen, darf ich nach gut 30 Jahren des Versuchens wohl als gescheitert ansehen.

Und so wundert es mich schon ein wenig, dass manche nun erneut versuchen, Microsoft-Produkte nicht nur in unserer Gesellschaft, sondern auch in Behörden und Firmen zu ersetzen — was ebenfalls in den letzten Jahrzehnten immer wieder scheiterte. Dabei kann man weiterhin von Microsoft lernen, denn sobald diese nur ihre Logos etwas mehr als sonst üblich verändern, bricht die gesamte Firmen- und Behördenwelt für Wochen zusammen.

Und so dürfen wir alle sehr gespannt darauf sein, was geschieht, wenn die ersten Behörden mit der Umstellung beginnen — könnte sein, dass man von diesen dann nichts mehr hört und sieht; eine ganz neue Form der Entbürokratisierung.

Weblogs

Immer mehr Blogger greifen auf KI zurück, manche ganz offen, manche mit Ausreden wie „einzig nur um …“ und andere klamm heimlich. Aber egal warum auch immer, es ist weder authentisch noch wird es der ursprünglichen Idee eines Blogs gerecht. Außer vielleicht, man versuchte schon immer seine eigene Profilneurose zu pflegen oder möglichst schnell und bequem an Geld zu kommen.

Dabei dürfte die Erfahrung gezeigt haben, dass kaum einer der unzähligen Blogger mit einem Blog sein Leben fristen können wird und wenn doch, was für ein Leben ist dies dann?

Selbst wenn man KI nur dazu nutzt, um seine eigenen sprachlichen Unzulänglichkeiten zu verschleiern, ist dies reiner Selbstbetrug und zugleich Betrug an der eigenen Leserschaft.

Ein Blog sollte sich doch schon aufgrund seiner Machart von Zeitungsartikeln und anderen Produkten gelernter Journalisten, praktizierender Autoren oder gar Wissenschaftlern unterscheiden. Und im Falle, dass diese selbst das Medium Blog für sich entdeckt haben, dann darf man gerne dort auch erkennen, dass der Blogger ein Profi ist.

Ich lese gerne und viele sehr unterschiedliche Blogs, wobei die meisten Blogger es bisher selten geschafft haben, um täglich etwas zu produzieren — und ganz plötzlich werden wir Leser regelrecht nur so von Blog-Beiträgen überschwemmt. Selbstverständlich kann dies alles nur Zufall sein — aber in dem Umfang?

Ich habe für mich schon festgestellt, dass ich manchen Bloggern nur noch halbherzig meine Aufmerksamkeit schenke, wobei ich früher™ deren Beiträge jedes Mal regelrecht verschlungen habe.

Dabei nun der KI die Schuld zuzuschieben dürfte verfehlt sein, es sind die Blogger, die hinter der KI stehen, die man dafür als verantwortlich ansehen muss. So lange sich deren Reichweite erhöht, dürfte es diesen aber völlig wurscht sein.

Das Schöne an unserer Welt ist es, alles regelt sich irgendwann wie ganz von alleine und so werden künftig wohl zum Verdruss unserer Umwelt und des Klimas KI-Blogger für KI-Leser schreiben und das Internet mit KI-Leben füllen. Das echte Leben findet auch weiterhin in den kleinen Nischen dazwischen statt.