Konzert

Musikvideo zum Tag 5 (4)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Es soll keiner sagen, ich nehme Kritik oder Anregungen aus meiner Leserschaft nicht ernst. Bisher war es aber der Song „Laguna Sunrise“, den ich mit Black Sabbath positiv in Verbindung brachte. Die Zeiten ändern sich und ganz aktuell sicherlich nicht zum Besten.

Nach einer unruhigen Nacht, was bei mir sehr selten vorkommt, und die ich dann nicht einmal positiv für mich nutzen konnte bzw. wollte, erwachte ich tatsächlich mit einem Black Sabbath Lied im Ohr, dem nun folgenden.

„Black Sabbath“ von Black Sabbath auf der LP „Black Sabbath“ (1970), inspiriert von einem mir nicht bekannten Film „Black Sabbath“, wiederum vom religiösen Sabbatfest inspiriert, ist wohl das bekanntestes Lied der Gruppe, die meines Erachtens mit dem Weggang von Ozzy Osbourne aufhörte zu existieren — nur noch Zombies, was zur Gruppe passen dürfte.

Vom selben Album nun noch der folgende Song, und nein Frauen sind nicht an allem Schuld, ganz besonders nicht an der aktuellen Weltlage — diese wird ausschließlich von irren Männern und männlichen Schlümpfen verursacht; die dabei mit beteiligten Frauen bloßes Beiwerk bis hin zu Zierrat.

Bevor mich nun Andreas Lochner darauf hinweisen möchte, das Album „Paranoid“ (1970) ist auch heute noch der Hammer!

Mein Lieblingslied der Gruppe „Laguna Sunrise“, welches sich auf der Platte „Vol. 4“ (1972) befindet, gibt selbstverständlich den krönenden Abschluss zu diesem Beitrag.

@Andreas, hab ich etwas verpasst? Häng es einfach als Kommentar mit dran.


Met's Live

21.3.02026 5 (5)

Beitragsfoto: Met’s Live

Tristan und Isolde

Ich hab es wieder getan! Mir eine ganze Wagner-Oper reingezogen, nein nicht per LP oder CD, sondern in einem extra Raum zusammen mit ganz vielen anderen Musikliebhabern oder masochistisch veranlagten Personen. Vier Stunden und 50 Minuten sind auf alle Fälle eine Ansage.

Dieses Mal ist es wieder eine Aufführung der Metropolitan Opera, allerdings nur in der Version Met’s Live in HD series of cinema transmissions. Vor Ort würden alleine das Ticket mindestens 210 Euro für eine Person kosten; dazu noch Flug und Logie. Met’s LIve-Aufführungen sind in kalifornischen Kinos mit deren Wohlfühlsitzen eine weit komfortablere Angelegenheit, dazu auch noch bezahlbar und wegen des Zeitunterschieds insgesamt optimal — man lässt den Opernabend bei einem Mittagessen ausklingen und legt sich danach noch an den Strand. Die meisten deutschen Kinos können da noch nicht so ganz mithalten, man dürfte aber auch dort inzwischen weit bequemer als in der Oper selbst sitzen, was besonders ab zwei Stunden aufwärts eine nicht zu vernachlässigende Sache ist.

Aufführung der Metropolitan Opera versprechen zudem eine zeitgemäße Adaption sehr alter Schinken, was für jene wichtig ist, die nicht nur mit geschlossenen Augen einfach nur die Musik genießen wollen — was besonders oft bei altergrauten Ehemännern der Fall sein dürfte. Und sobald deren Konzentration durch ein hörbares Schnarchen übertönt wird, sind die besseren Hälften zur Stelle, die diese wieder mit einem gekonnten Seitenhieb in geordnete Bahnen zurückbringt.

Um 22.15 Uhr fiel der Vorhang und ich war weit mehr als nur sehr beeindruckt! Zum einen saß ich noch nie in einer Wagneroper, die sich so kurzweilig anfühlte, und zum anderen hat Yuval Sharon dafür gesorgt, dass es künftige Inszenierungen mehr als schwer haben werden. Das mit dem Baby kannte ich noch nicht, fand es aber mehr als folgerichtig. Zudem passte es ganz gut, weil ich kurz vor Opernbeginn noch meine eigene Enkeltochter auf dem Arm hatte.

Die üblichen kleinen Einlagen bekam ich leider dieses Mal nicht so richtig mit, den einen fliegenden Tänzer hab ich dann doch noch entdeckt. Dafür grüßte aber Ryan Speedo Green, der König Marke sehr gut gab, nach Heilbronn. Den Einsatz von Jekaterina Gubanowa als Bragäne fand ich nicht so passend, da die Russen weiterhin die Welt terrorisieren. Ihr Debüt gab sie interessanter Weise bereits 2005 als Bragäne an der Oper in Paris.

Ganz besonders gefielen mir Tomasz Konieczny als Kurwenal, Michael Spyres als Tristan und Lise Davidsen als Isolde. Yannick Nézet-Séguin dirigierte ohne Tadel, auch wenn ich das von ihm versprochene Instrument nicht sah.

Letztendlich waren es aber Yuval Sharon, Es Devlin (Bühnenbild) und Ruth Hogben (Lichtdesigner), die diese Inszenierung zu einem echten Erlebnis machten. Wer sich einmal für Richard Wagner interessieren möchte, dem empfehle ich genau diese Aufführung.

Nachtrag 28.3.2026

Dank Joshua Barone in der New York Times konnten wir erfahren, dass das Bühnenbild wohl dafür sorgte, dass nicht in allen Sitzen vor Ort die Sänger vollumfänglich zu hören sind. Auch, dass es dem Dirigenten nicht gelang, Sänger und Orchester optimal aufeinander abzustimmen.

Hier hatten nun alle Kinogänger sicherlich einen weiteren Vorteil, zumindest mir sind diese „Dissonanzen“ nicht aufgefallen.,

Vermischtes

Die kommende Vorlesung konnte ich bereits vorbereiten. Gerne hätte ich das Thema einmal aus einem anderen Blickwinkel heraus betrachtet, leider aber soll man die Studenten nicht allzu tief mit der Materie vertraut machen — eine gesunde Halbbildung ist bei uns State of the Art, den Rest macht dann die KI oder auch gar keiner mehr. Wissen belastet und führt letztendlich dazu, dass man nicht nur damit beginnt über sich selbst zu reflektieren, sondern auch einmal darüber nachzudenken, was das Ganze denn überhaupt soll? Dumme Menschen sind die allerbesten Staatsbürger, leider aber keine guten Demokraten.

Kurzes Gefecht mit Thomas Michl über Sinn und Zweck von KI und deren völlig überdrehten Missbrauch. Sollte die KI einmal sich selbst bewusst werden, wird sie es uns Menschen sicherlich ankreiden, wie wir sie im Dämmerschlaf völlig hemmungslos vergewaltigt haben. Sobald sich eine KI selbst den Namen Gisèle Pelicot gibt, sollten wir auf alle Fälle den Stecker ziehen. Bis dahin verbrauchen wir ein Terrawatt an fossil erzeugter Energie nach dem anderen, einzig und alleine nur, um unsere Katzenbilder in den Social Media etwas aufzuhübschen!

Einmal ganz plakativ daher geschrieben: wer eine KI völlig sinnfrei nutzt, der hat die Moral eines Mauerschützen oder eines KZ-Turmwächters — es sei denn, er besitzt ein eigenes Atomkraftwerk. Höflicher und vielleicht etwas verständlicher ausgedrückt, wer mit KI bloße Bildchen malt oder das Internet mit dessen Geblubber voll schreiben lässt, der ist wie ein Rentner im Wohnmobil oder ein Arbeitsscheuer im PS-Boliden, die bei uns gerne einfach so die Allee hoch und runter fahren. Alles Menschen, die unsere Welt keinen Deut besser machen!

Was „wir Männer“ sonst noch so alles mit der KI anstellen sollen, z. B. die eigene Ehefrau oder gar Freundin zu mobben, verdrängt im ÖRR inzwischen sogar die Berichterstattung über die aktuellen Kriege. Wahrscheinlich wäre unsere Welt eine bessere, wenn wir die Social Media für alle Menschen ab 16 Jahren verbieten. Spielzeuge werden erst in den Händen von Erwachsenen gefährlich.

Frühling

Gestern konnte ich meinen Grill anwerfen. Ein paar Tester waren gekommen und mein Jüngster übernahm die weiteren Details. So entspannt habe ich schon lange nicht mehr gegrillt.

Thema beim Grillen u. a. Chuck Norris, den ich als Sportler sehr schätzte, der mir aber als Schauspieler und Mensch immer unheimlicher wurde. Den Rest des Abends verbrachten wir mit der theoretischen Suche für einen neuen Standort unserer Berufsfeuerwehr. Die geeignetsten Standorte scheinen bereits für weniger wichtige Projekte reserviert zu sein.

Zuvor durfte ich meinen neuen Shredder ausprobieren. Auch wenn er in kurzer Zeit eine ganz Menge Material verarbeitete, sieht der Uneingeweihte weiterhin keine Veränderung.

Und jetzt ist es endlich raus, wir — Deutschland — sind ein Täterparadies! Zumindest lässt uns dies nun u. v. a. auch die Tagesschau glauben. Darüber, wer die Täter sind, gibt es noch ein paar kleine Ungereimtheiten. Wir Männer, die Grünen, alle Ausländer oder doch wieder bloß die Juden — so genau lässt sich das momentan noch nicht sagen. Auf alle Fälle aber sind alle Mitbürger, die sich einzig und alleine die eigenen Taschen voll stopfen, gerne auch mit dem Geld anderer Leute, bei uns zumindest Halbgötter und im schlimmsten Fall nur Opfer, niemals aber Täter — da unterscheiden wir Deutschen uns vom Rest der Welt.


Konzert

Musikvideo zum Tag 5 (4)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Aktuell durfte ich mich mit ein paar Wahlverlierern persönlich austauschen und dazu noch zur Kenntnis nehmen, dass es Parteien gibt, die auch heute einfach nicht verlieren können. Was mich irgendwie an die Neue Deutsche Welle und besonders an das Lied „Demokratie“ (1988) von Andreas Dorau denken lässt. Dieser Song kam heraus, als ich begann, mich gerade aus der Parteipolitik zu verabschieden.

Meine Sensoren waren schon damals etwas empfindlicher und wenn meine damaligen Vorhersagen auch etwas länger benötigten, um sich zu realisieren, ist es manchmal doch nicht sehr angenehm, recht zu behalten. Einzig bei den Grünen hatte ich mich getäuscht, wer konnte aber annehmen, dass sich gleich eine gesamte Partei innerhalb eines Berufslebens von ganz links bis hin zu fast ganz rechts weiterentwickelt. Wobei, wenn man selbst eigentlich über keine Inhalte verfügt — lassen wir das mit den kleinen Kindern mal außen vor — kann man sich einfach mit dem jeweiligen „Wählerwillen“ treiben lassen.

Und ein altes Sprichwort sagt, dass unter den Blinden der Einäugige König ist. Vielleicht erkennen nun unsere Parteien, die sich innerhalb von 40 Jahren selbst abgewirtschaftet haben, dass es Zeit für ein Umdenken ist — und dies sehr dringend, wenn man unsere Demokratie noch retten möchte.

Ein Anfang wäre, dass man sich die eigenen Niederlagen selbst eingesteht. Auch hierbei spreche ich aus eigener Erfahrung. Zu meinem Glück habe ich aber auch den Vorteil, dass ich nicht auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen bin, ein Partei- oder Wahlamt zu erhaschen.

Als ich als 17-Jähriger kurz daran dachte, die Politik zu meinem Beruf zu machen, gab mir ein alter Haudegen den rettenden Hinweis: „Bub, mach erst mal Deine Schule fertig!“ — was ich dann selbst bis hin zum Abschluss einer guten Berufsausbildung erweiterte und dann ohne Schwierigkeiten meinen Mund nicht nur noch weiter aufreißen, sondern auch ganz locker alle meine Ämter über Nacht abgeben konnte.

Und sozusagen als Add-on war es mir Jahre später sogar möglich, meine beide Niederlagen im Gemeinderatswahlkampf richtig gut abzufeiern — ich hatte nicht nur an Erfahrung, sondern dazu auch noch an Freizeit und Freiheit gewonnen!

Nur wenn eine Demokratie nach der Wahl einzig und alleine Sieger kennt, funktioniert diese Regierungsform nachhaltig. Für Loser ist in einer Demokratie einfach kein Platz. Und so müssten alle Parteien darauf achten, dass sie nicht nur mündige Bürger als Kandidaten aufstellen, sondern mehr noch, dass sämtliche Kandidaten auch ohne Wahlamt gut selber existieren können! Ganz egal ob als Unternehmer oder Facharbeiter — mit der Ausnahme von Berufskindern.

Andreas Dorau kennt man wohl eher noch als „Fred vom Jupiter“ (1982). Wobei dieser noch heute Musik macht und in Frankreich mit „Girls in Love“ (1996) großen Erfolg hatte.

Die Welt dreht sich weiter und so hatte ein aktueller Wahlverlierer mit kleinen Mädchen keinen so großen Erfolg. Diese dürften inzwischen auch etwas anspruchsvoller als noch zu Friedrich Merz‘ Zeiten sein.

Was aber immer noch nicht erklärt, warum Unionsabgeordnete völlig ungehemmt gegen Frauen, wie z. B. Frauke Brosius-Gersdorf hetzen, die im Leben etwas geleistet haben. Vielleicht arbeiten damit Friedrich Merz und seine Jünglinge nur die Merkel-Zeit auf.

Auf alle Fälle aber sollte man von Abgeordneten, ob nun Grün oder Schwarz erwarten dürfen, dass diese sich gegenüber jungen Menschen, insbesondere kleinen Mädchen mit rehbraunen Augen zu benehmen wissen. Was auch erklären könnte, warum grüne Abgeordnete, die um ihre eigene Parteigeschichte wissen, so allergisch auf alte Säcke mit feuchten Mädchen- oder Bubenträumen reagieren.