Konzert

Musikvideo zur Wahl 5 (3)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Dank der Bemühungen von Jekaterina Jalunina in der Frankfurter Rundschau (7.3.2026) kennen wir die aktuellen Mitgliederzahlen einiger Parteien auf Bundesebene und die einer regionalen Besonderheit.

Jüngst konnte ich es beobachten, wie Parteijugenden wieder mit einer uralten Unart angefangen haben, nämlich ihre eigenen Mitgliederzahlen zu fälschen, um kurzfristige Erfolge zu erzielen. Über Jahrzehnte hinweg habe ich gegen diese Unart angekämpft und noch vor Kurzem geglaubt, dass dies zumindest bei den demokratischen Parteien Geschichte sei. Und so bin ich nun wieder etwas sensibler und fange gleich mal an, die aktuellen Zahlen der CSU wiederzugeben: Ende 2025 kam diese regionale Besonderheit auf rund 132 000 Voll-, Probe- und Onlinemitglieder! Nachtigall, ick hör dir trapsen. Dabei sind bereits auch jene CDU-Mitglieder inkludiert, die aus Gründen auch immer nach Bayern umziehen mussten.

Ohne Frage gehe ich davon aus, dass, wenn man bei der CSU einmal die Mitgliederlisten aufzuräumen beginnt, diese Partei sich sehr schnell von ganz alleine marginalisiert. Man merkt dabei, dass die Bayern wie die aus Mecklenburg weiterhin hinter der Zeit liegen, oder doch wieder davor?

Die CDU gibt 356 769 Mitglieder (Stand 31.12.2025) an. Die SPD 348 451Mitglieder, was auch schon einmal etwas anders war. Bündnis 90/Die Grünen folgen mit 183 761 Mitgliedern. Die Linke gibt 123 126 Mitglieder an. Zum Vergleich, die aktuelle Nazi-Partei will 73 000 Mitglieder zählen — der Führer wäre etwas enttäuscht!

Zum Weltfrauentag wäre es nun spannend zu wissen, wie hoch der jeweilige Frauenanteil in den Parteien ist. Ich behaupte, das sagt einiges zur Inklusion und Emanzipation in unserer Gesellschaft aus und auch, dass wie Männer nicht immer an allem Schuld sind!

Nun aber zum Musikvideo, das von der Gruppe De La Soul stammt. Von Anfang an bin ich ein Fan dieser Gruppe und noch mehr von der gesamten Musikrichtung (und dies seit Grandmaster Flash and The Furious Five). „Me Myself and I“ (1989) findet man auf der Platte „3 Feet High and Rising“ aus demselben Jahr.

Meine beiden Jungs könnten aus ihren Jugendjahren diesbezüglich Geschichten erzählen. Ich mag diese Musikrichtung noch heute und lege die entsprechenden Platten dann auf, wenn ich alleine bin.

Jüngst machte De La Soul wieder einmal von sich reden, indem die überlebenden Bandmitglieder ein Benefizkonzert gaben, das seines gleichen sucht! Hier nun ihr „Tiny Desk Concert“:

Nun gilt es aber wählen zu gehen! Ganz Deutschland schaut heute auf Baden-Württemberg! Es soll spannend werden.

Zum guten Schluss dann noch „All Good?“ aus 2000. Diesen Song findet man auf der LP „Art Official Intelligence: Mosaic Thump“.

„It ain’t all good, and that’s the truth
Things ain’t goin’ like you think they should, it’s all on you
It ain’t all good, and that’s the truth
Things ain’t goin’ like you think they should, it’s all on you“

de LA Soul (2000)

Fediverse Reactions
Konzert

Musikvideo zum Tag 5 (2)

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Dass ich einmal im Trend liege, hätte ich selbst nie gedacht, aber laut Spiegel liegen Wechselwähler und Spätentscheider im Trend. Sollte dies einmal mehrheitsfähig sein, muss ich mich wohl wieder weiterentwickeln.

Es gibt Musikgruppen, die hat man einfach nicht mehr auf dem Schirm, manche wollte man bereits schon wieder vergessen als diese der letzte Schrei bei der eigenen Altersgruppe waren. Es sollte einem immer und egal bei was zu denken geben, wenn man sich plötzlich bei der Mehrheit wiederfindet. Und so greife ich nun einmal den Vorschlag von Andreas Lochner auf und schaue einmal nach, an welchen Song ich mich bei Slade noch erinnere, dabei möglichst gut. Auf alle Fälle gehörte diese Gruppe nicht zu jenen, die ich am liebsten nie gekannt hätte.

Slade wurde bereits Mitte der 1960er-Jahre gegründet als ich noch auf Spielplätzen herumturnte und meine Eltern eher Platten aus den 1950er-Jahren auflegten. Als ich in den 1970er-Jahren dann selbst aktiv Musik hörte befand sich die Band Slade auf dem Höhepunkt ihres Schaffens und ihres Ruhms.

Der obige Song „Mama Weer All Crazee Now“ (1972) passt irgendwie auch in die heutige Zeit, wobei sich manche von uns in all den Jahrzehnten nicht wirklich verändert haben. Das Lied befindet sich auf deren dritten Album „Slayed?“ und erinnert mich irgendwie an die Gruppe Kiss.

Besser bekannt dürfte Slade mit ihrem Hit „Far Far Away“ (1974) sein — für mich heute noch ein reiner Ohrwurm. Dieses Lied befindet sich auf der LP „Slade in Flame“ (1974).

Zum Schluss dann noch der Signature Song meiner eigenen Jugend! Eigentlich von Steppenwolf (1968) aber auch von Slade sehr gut performed, wir fühlten uns damals wohl alle gleich — wobei wir aber sicherlich nie mehrheitsfähig waren.


Konzert

Musikvideo zur Woche 5 (3)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Heute muss es doch einmal wieder etwas Musik sein. Und ganz passend eine Gruppe, die ich eigentlich nur deshalb kenne, weil sie Ilja Richter regelmäßig und ganz besonders in seiner Show am 20. März 1978 vorstellte. Gute Bekannte und Freunde wissen sicherlich bereits, dass dies kein Zufall gewesen sein kann, wobei ich erst 1992 davon überzeugt werden konnte.

Der Spruch „Licht aus! Whoom! Spot an! Jaaa …!“ lässt mich noch heute schmunzeln. Über Jahre hin weg gehörte Ilja Richter für einen Freund und mich einfach zum Pflichtprogramm. Seine Show Disco (1971 – 1982) sahen wir spätestens ab 1976 regelmäßig. In den 1980er-Jahren war es dann für mich Thomas Gottschalk im Radio, der mir täglich meine Pflichtlektüre während des Studiums erträglicher machte.

Der Song „Love Is Like Oxygen“ von der Gruppe The Sweet findet sich in einer etwas erweiterten Version auf deren Album „Level Headed“ (1978). The Sweet wurde bereits 1968 gegründet und war wie viele andere später vor allem deutsche Gruppen eine Art Show-Band. 1973 machten sie schon einmal mit dem Lied „Blockbuster“ von sich hören, aber wurden mit „The Ballroom Blitz“ (1973) auf der Platte „Desolation Boulevard“ (1974) wohl auch bei uns etwas bekannter.

Zum Schluss dann noch der Song „Fox on the Run“, welcher sich ebenfalls auf obiger LP von 1974 befindet.

Ob man sich wirklich noch an The Sweet erinnern muss, überlasse ich meinen Lesern. Wobei Ilja Richter und Thomas Gottschalk in seiner Rolle als Radiomoderator den damaligen Zuhörern sicherlich noch heute in guter Erinnerung geblieben sind.

Nachtrag

Aufgrund einer Bitte lege ich noch die LP-Version nach.

„Some things are better left unsaid
I’m gonna spend my days in bed
I walk the streets at night
To be hidden by the city light, city light“

the Sweet (1978)