Zeitungen

13.6.02024 5 (9)

Beitragsfoto: Zeitungen | © kalhh auf Pixabay

Einmal nur mit Profis

Diesen Spruch hat wohl schon jeder einmal gehört, manche von uns kennen diesen noch in einer etwas abgewandelten Form aus 1983. Mit Erstaunen konnte ich heute Morgen in der Nachbarschaft eine Zoll- bzw. Polizeiaktion bestaunen, ganz in meiner Nähe.

Dank der Heilbronner Stimme dürfte es auch dafür eine Erklärung geben, denn diese macht darauf aufmerksam, dass es nun auch in Heilbronn europaweite „Action Days“ gäbe. Europa ist bei uns eigentlich nicht so der Renner, aber wenn es gegen Profis geht, wohl egal welcher Art, legt man sich so richtig ins Zeug, wobei auch der eine oder andere Gemeinderat einmal so richtig aus den Puschen kommt.

Auf alle Fälle aber erinnert mich das Ganze und dies rein zufällig an Hubert Kah.

Einmal nur mit Erika (… dieser Welt entflieh’n) wurde im März 1983 als Non-Album-Single veröffentlicht, wird von mir gerade so nebenbei gehört und hilft mir bei der Erstellung meiner Fragen-Kompilation für morgen früh. Ich hoffe die Studenten haben beim Beantworten genau so viel Spaß wie ich beim Zusammenkopieren.

Statistik

Seit dem 8. Juli 2022 schreibe ich auch die Beiträge für die Freien Wähler auf meine.stimme.de. Bis heute wurden es 71 Beiträge, von denen so manche, sogar inhaltlich von schlechten Journalisten verfälscht, in die Heilbronner Stimme kamen. Mit dem Einstellen der Veröffentlichung meiner Beiträge dort, unterstütze ich sogar noch das Gute im Journalisten, indem ich diesen keine Munition mehr liefere, um auf meine Kosten für die politische Konkurrenz Werbung zu machen.

Und wenn ich schon einmal Statistiken bemühe, dann erwähne ich gerne noch, dass ich als Vorsitzender der Freien Wähler über 136 eigene Beiträge auf der Freien Wähler-Website geschrieben habe.

Stimme

Schon etwas länger hat die Heilbronner Stimme qualitativ guten Journalismus durch ehrenamtliche Schreiberlinge wie z. B. mich ergänzt. Später konnte man immer mehr erkennen, dass das ehrenamtliche Schreiben zuungunsten guter Journalisten weiter zunahm. Insgesamt litt die Qualität der Tageszeitung darunter.

Bald konnte ich auch immer öfters hören, dass vielen Heilbronnern das Echo (gleiche Firma, nur billiger) völlig ausreichen würde, was mich am lokalen Bedarf guten Journalismus durchaus etwas zweifeln ließ. Noch größere Zweifel kamen mir, als man das Echo ausdünnte, nun aber dafür eine Sonntagsausgabe der Heilbronner Stimme einführte.

Heute konnte ich nun zum ersten Mal in der Heilbronner Stimme lesen: „Dieser Text wurde unter Mithilfe einer Künstlichen Intelligenz erstellt“. — ich habe auf den ersten Blick keinen qualitativen Unterschied feststellen können, was übrigens nicht für den „klassischen“ Journalismus spricht.

Meine Befürchtung scheint sich nun zu bestätigen, dass die Stimme-Verantwortlichen möglichst billig Papier schwarz bekommen und dieses dann möglichst teuer an die Kunden verkaufen wollen. Der eigentliche Sinn und Zweck einer lokalen Tageszeitung scheint dabei völlig in den Hintergrund zu treten.

Bevor nun unter meinen eigenen Stimme-Beiträgen steht, dass diese eigentlich von einer künstlichen Intelligenz kommen, stelle ich die Veröffentlichung unter meine.stimme.de ein. Man muss nicht alles mitmachen, und da offensichtlich Zeitung bei der Stimme nachrangig ist, muss man sich nicht auch noch zum Sklaven einer Gewinnmaximierung völlig fremder Leute machen!

Am 16. September 2013 habe ich meinen ersten Stimme-Beitrag geschrieben. Bis heute sind es alleine für die EUROPA-UNION Heilbronn 274 Beiträge geworden.

Mögen jetzt andere die Zeitung füllen!


Screenshot meiner Website

Es hat nicht sein sollen 5 (8)

Beitragsfoto: Screenshot meiner Website von 2019

Und auch dieses Mal hat es nicht für einen Sitz im Gemeinderat gereicht. So ist das mit der Demokratie, man muss auch gewählt werden. Wie schon einmal gehabt, möchte ich als Erstes allen in den Gemeinderat Gewählten gratulieren und als Zweites „meinen Wählern“ von ganzem Herzen für ihre Stimmen danken!

Egal wie es auch ausging, mir haben die vergangenen Tage und Wochen wieder richtig Spaß gemacht – aber als Vorsitzender der Freien Wähler muss ich nun nicht nur die Verantwortung übernehmen, sondern auch die entsprechenden Konsequenzen ziehen. Und schon alleine aufgrund meines Alters ist es nicht mehr angebracht, dass ich es in fünf Jahren ein drittes Mal versuche.

Selbstverständlich wünsche ich allen gewählten Stadträten viel Erfolg und Gottes Segen für ihre Tätigkeit zum Wohle der Stadt Heilbronn und ihrer Bürger!

Last but not least, bedanke ich mich auch bei allen Mitstreitern und selbstverständlich bei den Mitbewerben der anderen Listen für die letzten Wahlkampfwochen. Aber ganz besonders bedanke ich mich bei allen Freien Wählern, die zusammen mit mir für ein besseres Heilbronn gekämpft haben.

Nachtrag

Das muss jetzt doch noch sein!

Mittwoch wird offiziell gefeiert. Inoffiziell darf es heute nicht zu lange dauern, denn morgen ist Vorlesung. Und wer wissen möchte, was am besten zu einem Lied aus 1980 passt, das übrigens auf der Platte „Silberblick“ zu findet ist, dann ist es ein Moet & Chandon Grand Vintage 2015.


Konzert

Musikvideo zum Wochenende 5 (4)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Ein Blick in die New York Times machte mich neugierig und hier nun das Musikvideo zum Wochenende. Die dem Lied zugrundeliegende Geschichte schaffte es vor etlichen Jahren sogar einmal auf eine meiner Websites.

Die beiden Sänger sind Bodo Wartke und Marti Fischer, die den Song bereits 2023 eingespielt haben. Und gut, dass es das Internet gibt, denn dort fand ich sogleich den alten oder zumindest einen ähnlichen Text wieder; auch andere hatten dereinst an diesem Zungenbrecher ihren Gefallen gefunden.

Rhabarberbarbara

In einem kleinen Dorf wohnte einst ein Mädchen mit dem Namen Barbara. Barbara war in der ganzen Gegend für ihren ausgezeichneten Rhabarberkuchen bekannt.

Da jeder so gerne Barbaras Rhabarberkuchen aß, nannte man sie Rhabarberbarbara. Rhabarberbarbara merkte bald,
dass sie mit ihrem Rhabarberkuchen Geld verdienen könnte.
Daher eröffnete sie eine Bar: die Rhabarberbarbarabar.

Natürlich gab es in der Rhabarberbarbarabar bald Stammkunden.
Die bekanntesten unter Ihnen, drei Barbaren, kamen so oft in die Rhabarberbarbarabar, um von Rhabarberbarbaras Rhabarberkuchen zu essen, dass man sie kurz die Rhabarberbarbarabarbarbaren nannte.

Die Rhabarberbarbarabarbarbaren hatten wunderschöne dichte Bärte. Wenn die Rhabarberbarbarabarbarbaren ihren Rhabarberbarbarabarbarbarenbart pflegten gingen sie zum Barbier.

Der einzige Barbier der einen Rhabarberbarbarabarbarbarenbart bearbeiten konnte, wollte dies natürlich betonen und nannte sich Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier.

Der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier kannte von den Rhabarberbarbarabarbarbaren Rhabarberbarbaras herrlichen Rhabarberkuchen und trank dazu immer ein Bier, das er liebevoll Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier nannte.

Das Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier konnte man nur an einer ganz bestimmten Bar kaufen. Die Verkäuferin des Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbieres an der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbar hieß Bärbel.

Nach dem Stutzen des Rhabarberbarbarabarbarbarenbarts geht der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier meist mit den Rhabarberbarbarabarbarbaren in die Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbar zu Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbarbärbel, um sie mit zur Rhabarberbarbarabar zu nehmen, um mit etwas Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier von Rhabarberbarbaras herrlichem Rhabarberkuchen zu essen.

Anon

Auch dafür gibt es bereits ein YouTube-Video.

Und wenn ich schon einmal dabei bin, hier auch noch das im Times-Artikel angesprochene Lied der Comedian Harmonists aus den 1920er-Jahren. Die Melodie stammt von Walter Jurmann, der Text von Fritz Rotter; dieser basiert auf einem Gedicht von Otto Licht.