Konzert

Musikvideo der Woche 5 (4)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Chris Kurbjuhn inspirierte mich heute für dieses Musikvideo der Woche, zumindest habe ich ein Zitat aus seinen Splitterbrötchen CMLXXXII entsprechend verstanden. Die Musikgruppe ist America, was für ein großer Name für eine kleine Band, und ihr bekanntester Song dürfte „A Horse With No Name“ aus 1972 sein. Für den Text des Lieds ist Dewey Bunnell verantwortlich.

You see I’ve been through the desert on a horse with no name
It felt good to be out of the rain
In the desert you can’t remember your name
‘Cause there ain’t no one for to give you no pain

Dewey Bunnell, 1971

1970 gründeten Dewey Bunnell, Dan Peek und Gerry Beckley die Musikgruppe namens America und waren damit in den 1970er-Jahren auch erfolgreich. Neben dem obigen Song sind noch „Ventura Highway“ (1972), „Sister Golden Hair“ (1975), „You Can Do Magic“ (1982) und „The Last Unicorn“ (1983) noch etwas bekannter.

Ich nahm diese Gruppe zum ersten mal so richtig wahr als ich Ende der 1980er-Jahre Tante Ursula besser kennenlernen durfte und mich dabei erkundigte, was denn ihre Musik so sei. Etwas später kam dann Americas Debutalbum in meine eigene Sammlung.

Erstaunlicher Weise gibt es die Gruppe America noch heute und so kann die Band inzwischen auf weit über 30 eigene Platten zurückblicken. Wobei ich das Thema mit den toten Pferden schon einmal in einem eigenen Blog-Beitrag angesprochen hatte.


Reparaturarbeiten

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Beitragsfoto: Reparaturarbeiten | © Herbert Burkhardt

Verschiedenes

Heute kann man wieder einmal in der Heilbronner Stimme (31.5.2024: 24) lesen, dass ein paar Gemeinderäte für eine Markthalle seien, auch wenn diese bisher sämtliche entsprechenden Versuche boykottiert haben. Und so freue ich mich jetzt einmal darüber, dass zumindest die im Stimme-Artikel erwähnten Gemeinderäte nun wohl zukünftig für eine Markthalle stimmen werden. Da wir als Stadt inzwischen dringendere Prioritäten haben und so schnell auch kein privater Investor nach Heilbronn kommen wird, dürfte dies aber solch eine unrealistische Angelegenheit sein, dass sich der gesamte Gemeinderat ohne Probleme für eine Markthalle aussprechen kann.

Gestern konnte ich zusammen mit Sieglinde und Herbert Burkhardt einen Bauzaunbanner neu aufstellen, was man halt so macht, wenn man einen Blog-Beitrag schreiben, in Ruhe ein Buch lesen oder eine Vorlesung vorbereiten wollte. Danach laß ich dann in der Stimme (31.5.2024: 27), dass auch andere Gruppierungen Probleme mit Randalieren und verschwundenen Plakaten haben, was ich sehr bedauere. Spannend auch, dass die Stadtverwaltung darauf besteht, dass sie neutral sei. Erst vor zwei Tagen fuhr eigens ein städtischer Bediensteter im Auftrag eines Bürgermeisters bei meinen Eltern vor und fotografierte dort zwei Plakate auf Privatgrund. Wäre er ein wenig weiter gefahren, hätte er zudem weitere Plakate einer Gemeinderätin fotografieren können, dafür hatte er wohl aber keinen Auftrag. Jetzt bin ich einmal gespannt, ob ich eine weitere Abmahnung erhalte? Gemäß Claudia Küpper, der städtischen Pressesprecherin: „Hinweisen auf Standorte, die gegen die Vorgaben verstießen, gehe die Verwaltung nach und fordere gegebenenfalls die Verursacher zur Beseitigung beziehungsweise zur Umhängung der Plakate auf.

Unsere Hinweise auf entsprechende Verstöße, die wir in Verteidigung unserer angeblich falsch gehängten Plakate an die Stadt und die betroffenen Parteien gemeldet haben, wurde auch nach vier Wochen noch nicht nachgegangen oder aber man nimmt das Küppersche „Gegenbenenfalls“ nur bei uns Freien Wähler ernst. Wohl deshalb schreibt Joachim Friedl zum Schluss: „Auf die Vorwürfe der Freien Wähler (wir berichteten) gab es aus dem Heilbronner Rathaus keine Erklärung.“

Rundschreiben

Meine beiden üblichen Rundschreiben sind seit gestern im Umlauf. Wer eines davon vermisst, sollte nochmals in seinem Posteingang nachschauen. Allerdings erhalt man das Freie Wähler Rundschreiben nur dann, wenn man dort auch Mitglied ist.

Beim monatlichen Rundschreiben der EUROPA-UNION habe ich mir ein Wort zur Wahl erlaubt, welches Sie nun auch hier finden:

Als Kreisvorsitzender möchte ich die Gelegenheit ergreifen und auf die Bedeutung der kommenden Wahlen, angefangen von jenen auf der lokalen Ebene bis hin zum Europäischen Parlament hinweisen. Nur sehr wenige unserer Mitglieder können zudem noch im November 2024 den kommenden US-Präsidenten wählen.

Wahlen sind immer wichtig und wer nicht wählen geht, der zählt auch nicht! ABER dennoch sind die Wahlen in diesem Jahr besonders wichtig: der nächste US-Präsident wird über das Wohl und Wehe der Westlichen Welt insgesamt entscheiden. 

Und wir Unionsbürger könnten bei der Wahl zum Europäischen Parlament tatsächlich darüber mitentscheiden, ob wir noch eine und vielleicht sogar die allerletzte Chance für einen Europäischen Bundesstaat bekommen werden — insgesamt haben wir alle über sämtliche Parteigrenzen hinweg die letzten gut 70 Jahre einfach nur verspielt.

Zumindest aber liegt es an uns allen zu entscheiden, ob europa- und demokratiefreundliche Parteien weiterhin Oberhand im Europäischen Parlament behalten werden — zumindest an dieser Frage sollten wir nicht scheitern!

Bei den lokalen Wahlen sieht es noch viel trauriger aus, denn dort sind antidemokratische Parteien und Wählergruppierungen längst bei uns Wählern hoffähig geworden: „Eigentlich sind die lokalen Neonazis gar nicht so schlimm“ bis hin zu „Es wird Zeit, dass ein Adolf Hitler hier wieder aufräumt“ konnte nicht nur ich des öfteren im Wahlkampf hören. Und wohlstandsverdorbene Kinder singen in den Bars und Bierfesten in Deutschland auf und ab oftmals nur das nach, was sie von ihren Eltern zuhause aufgeschnappt haben!

Schlimmer noch, kaum ein Gemeinderat schämt sich noch darüber, dass er selbst jahrelang mit einem Alt-Nazi und SS-Mann gekungelt und gefeiert hat, man behält ihn sogar in bester Erinnerung (in Heilbronn gold gerahmt!). Ganz im Gegenteil, man hat inzwischen auch mit Neo-Nazis keine Probleme mehr, denn die sind doch demokratisch gewählt. 

Wenn wir Bürger jetzt bei diesen Wahlen nicht ganz genau aufpassen, bedarf es demnächst nicht einmal mehr eines Ermächtigungsgesetzes!

Musikvideo

Sebastian Schaffer und Philipp Rhein covern das Lewis Capaldi-Lied „Someone You loved“ von 2018. Die Klavierballade erschien erst als Download, war dann die dritte Single seines zweiten Extended-Play-Albums „Breach“ (2018) und kam anschließend auch auf sein Debütalbum „Divinely Uninspired to a Hellish Extent“ (2019). 


Plattencover-Ausschnitt

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Beitragsfoto: Plattencover-Ausschnitt

Verschiedenes

Den Nachmittag begann ich mit einem Stadtbadbesuch, bevor wir mit gleich drei Teams die letzten Freie Wähler-Broschüren in der Kernstadt verteilten. Das Stadtbad entwickelt sich immer mehr zu einem Raucherbad, inzwischen bin ich es leid, noch zu intervenieren. Nun versuche ich die Zigarettenmarke zu erraten, wenn sich wieder eine neue Rauchwolke über mich legt. Die aufdringlichen Parfumschwaden störten mich nur im Sportbecken, wenn ich beim Luftholen fast erstickte; jetzt wo ich vom Schwimmen zum Baden übergegangen bin, kann ich mit dem Parfumgeruch besser umgehen als mit dem Gestank ungeduschter Badegäste.

Beim Spazieren durch den östlichen Teil der Kernstadt konnte ich mich wieder etwas erholen, denn das Wetter spielte mit. Zum Schluss trafen wir noch auf Herbert Burkhardt und wollten noch gemeinsam ein Käffchen trinken, leider reinigte das Personal bereits die Kaffeemaschine und räumte die Tische ab. Selbst ein Herbert Burkhardt konnte das Personal nicht mehr dazu bewegen, um noch innerhalb der ganz normalen Öffnungszeiten den eigentlichen Aufgaben als Verkäufer nachzukommen. Zumindest ich weiß jetzt, wo ich nicht mehr einkehren geschweige denn etwas kaufen werde.

Vorlesung

Die heutige Vorlesung begann mit einem Käffchen zusammen mit Detlef Stern. Kurz davor meldete sich noch eine Firma bei mir, die „versehentlich“ einen Software-Rollout zu früh an ihre Kunden weitergab, und teilte mir mit, dass dieser noch während meiner Vorlesung zurückgenommen werde. Passender konnte ich meine Vorlesung nicht beginnen — wir waren sofort mitten im Thema. Deswegen sollte ich dieser Firma nicht allzu böse sein, denn man kann auch als schlechtes Beispiel zu etwas nützlich sein.

Noch spannender dabei, dass die besagte Firma meine Angaben sofort anhand des Weblogs von Detlef Stern überprüfte — wegen eines entsprechenden Hinweises von Detlef Stern kam ich überhaupt erst auf die Idee, dass etwas am aktuellen Rollout der neuen Software nicht stimmen könnte.

Und so drehten sich die Gespräche, der E-Mail-Verkehr mit der Firma und die Vorlesung um ein und dasselbe Thema, nämlich Qualitätsmanagement.

„Risikomanagement“ wird von mir erst in zwei Wochen thematisiert werden, für den einen oder anderen Studenten wohl zu spät, besonders für jene, die erst zum Schluss in meine Vorlesungsreihe eingestiegen sind oder sogar noch einsteigen werden. Was mich daran erinnert, dass ich schon immer einmal eine Vorlesung über die nicht-kooperative Spieltheorie halten wollte.

Ach, und in einer ganz anderen Sache läuft gerade ein kleines Spiel, Detlef Stern hat den Ball sofort aufgenommen. Bin einmal sehr gespannt, ob und wann er wieder in meinem Feld landet — auf alle Fälle aber werden wir beide viel Spaß haben.

Lösung

Herr J. von der Stadtverwaltung hat reagiert und eine Lösung gefunden. Der Infostand des Staatsministeriums am Freitag auf dem Kiliansplatz soll nochmals seitens der Stadt beworben und dabei auch erwähnt werden, dass die EUROPA-UNION Heilbronn mit dabei ist.

Zwischenzeitlich hatte sich auch das Staatsministerium in diese Angelegenheit mit eingebracht. Das Ganze hätte man einfacher haben können, nämlich indem die für den Schlamassel verantwortlichen Mitarbeiter des Landratsamts und der Stadtverwaltung einfach besser qualifiziert wären.

Und so zeigt es sich wieder einmal, dass es für alle Beteiligten nicht gut ist und zudem unserem Land insgesamt schadet, wenn man Behörden und Verwaltungen als zweiten oder gar dritten Arbeitsmarkt missbraucht.

Georg Danzer

Aufgrund der Erlebnisse der letzten Tage habe ich die Platte „Traurig aber wahr“ von 1980 aus meiner Sammlung geholt und höre sie nach vier Jahrzehnten wieder hoch und runter. Das Schöne an so einer Langspielplatte sind die Liedtexte auf der inneren Plattenhülle. Insgesamt acht Lieder, von denen jedes einzelne auch in diesem Jahr geschrieben worden sein könnte.

Ich fange jetzt lieber nicht zu zitieren an, denn sonst stünden zum Schluss alle acht Liedtexte hier auf dem Blog. Wer neugierig geworden ist, findet die Texte bestimmt auch im Internet.