Münzen und Euro

2.4.02026 5 (7)

Beitragsfoto: Münzen und Euro | © Pixabay

Bloggeria

Heute wurde ich regel(ge)recht geadelt! Ich freue mich darüber, besonders über den Wortwitz: „Aber wen “kümmerlets” schon.“ Denn das kannte ich tatsächlich noch nicht. Und da wir angeblich noch viel Besseres zu erwarten haben, stelle ich schon einmal die Getränke kalt und gucke, ob ich mir nicht doch noch eine Popcornmaschine zulegen kann — vor Jahren hatte ich einmal eine viel zu kleine, die bei einem Umzug wohl verloren ging, was aber durchaus auch an meiner Senilität (kleiner Insider) liegen könnte.

Mein Fazit für heute: das Blog hier wird von mehr Menschen gelesen als ich es gedacht hätte. Und wie schon öfters angedeutet, ich freue mich auch über Einträge in mein Gästebuch.

Nachtrag

Hier noch ein Blog-Beitrag von Jan Skudlarek und Jenny Winkler zum Tag des Faktenchecks: Fakes, Fakten und die Frage nach der Wahrheit (Internationaler Tag des Faktenchecks).

Sondervermögen

Sobald Politiker unwiderruflich nachgewiesen haben, dass sie auch keine Finanzen können und selbst mit einem Haushalt völlig überfordert sind, was schon etwas bedeutet, denn das kann sogar jede, nicht einmal schwäbische Hausfrau, wird in die Zauberkiste gegriffen und ein Sondervermögen nach dem anderen aus dem Hut gezogen.

Wie bereits gesagt und geschrieben, was man den inkompetenten Politikern nicht wirklich ankreiden kann, denn wir wählen sie gerade deshalb, weil wir befürchten, dass kompetente Politiker verantwortliche Politik machen würden und damit unser aller Lotterleben in große Gefahr käme. Deshalb der Kompromiss: wir dürfen weiterhin und inzwischen sogar die Zukunft verprassen, die Politiker dürfen Politiker spielen und die kommenden Generationen müssen den gesamten Schlamassel ausbaden!

Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch die Sondervermögen verprasst werden. Und wie beim Haushalt auch wird das Geld, welches angeblich für die Bundeswehr vorgesehen ist, sehr gerne und noch hemmungsloser für die systemrelevanten Personen in Deutschland verwandt.

Aber da sich nun auch unsere Discounter am angeblichen Bundeswehrvermögen dumm und dämlich verdienen dürfen, sollten wir uns doch einmal ein paar Gedanken machen. Denn inzwischen dürften wir bereits vier Billionen (!) Euro verprasst haben und das mit der vermeintlichen „Umverteilung von stark zu schwach“ funktioniert bei Weitem nicht, eher „von dumm und gutmütig zu schlau und moralisch völlig verkommen“.

Gäbe es bei uns nicht die unzähligen ehrenamtlichen Bürger, müssten bei uns Kinder in Lumpen gehüllt hungernd und bettelnd durch unsere Gemeinden ziehen.

Vermischtes

Das Schönste was ich zu oder über Aprilscherze gelesen habe war die Aussage, dass diese in der heutigen Zeit völlig fehl am Platze seien. Das dürfte leider nicht nur für Aprilscherze zutreffen.

Inzwischen habe ich fast alle Zuarbeit, die ich von den lokalen Behörden benötige, um meine Arbeit abschließen zu können — noch zum x-ten Mal ein paar Angaben liefern und dann ist es das, hoffentlich!

Etwas störend beim Eisessen im Außenbereich, wenn die ganze Zeit ein Laster nach dem anderen am Kinderwagen vorbeischrubbt — dabei kommt kaum wirklich ein Fußgängerzonengefühl auf, trotz Sonne.

Gestern konnte ich das Ordnungsamt in der Fußgängerzone bestaunen, nein nicht beim Schaufensterbummel, beim Entenfüttern am Neckar oder gar in der Nacheile, um einer Oma das nicht angeleinte Hündchen zu entreißen, sondern in bewaffneten Dreiertrupps.

Dafür kann es nur zwei Gründe geben, erstens Heilbronn ist das kriminelle Eldorado Deutschlands oder zweitens der Heilbronner OB möchte wie Donald Trump seine ganz eigene ICE-Truppen haben.

Wir Heilbronner sollten uns aber auf alle Fälle einmal fragen, was das für uns bedeutet, wenn dafür völlig ungeeignete Menschen mit Feuerwaffen durch die Stadt ziehen? Nur ein dummer Zufall und Heilbronn wird zur Massakerstadt.

Egal was auch Gemeinderäte oder völlig überforderte Polizisten von sich geben mögen, Heilbronn dürfte weiterhin eine der weniger gefährlichen Städte Deutschlands sein. Dreckig zwar und zudem, wie aber in jeder Stadt auch, mit Rabauken garniert, wenig schön anzuschauen, aber damit noch lange keine Stadt, wo wir Bürger uns fürchten müssen.

Besser wäre es, wir Bürger würden uns einmal am Müll und dem sonstigen Dreck stören, der tatsächlich den Eindruck erweckt, dass in unserer Stadt etwas nicht in Ordnung ist. Hier könnte ein Ordnungsamt tatsächlich einmal tätig werden — Besen statt Maschinengewehre!


Fediverse Reactions
Wertstoffsammelstelle

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Beitragsfoto: Wertstoffsammelstelle | © Bettina Kümmerle

Sprachlos

Gerade muss ich miterleben, wie sich die Jugendorganisation unseres Verbandes selbst zerlegt. Eigentlich war es aber absehbar, nämlich als die ersten JEF nicht mehr wussten, in was für einem Verband sie eigentlich Mitglied geworden waren, wenn sie es dann feststellten, die Ideen unseres Verbandes nicht mittragen konnten, und sich zudem verstärkt Dingen wie dem Gendern oder regelmäßigen Layout- wie Logo-Änderungen widmeten.

Inzwischen sind die JEF inhaltlich tot und tingeln nur noch als politische Zombies durchs Land. Das wäre noch halbwegs zu ertragen, wenn diese „Jugendlichen“ (bis 35 Jahre!) nicht immer Erwachsene mit ihren inhaltslosen Vorträgen, Präsentationen und Konzepten belästigen wollten.

Europäischer Brief

„Nach dem politischen Erdbeben, das durch die Ergebnisse der Europawahlen ausgelöst wurde, wird immer deutlicher, dass der Aufbau einer demokratischen europäischen Souveränität der einzige Weg ist, um den von nationalistischen und antieuropäischen Kräften verfolgten Plan der demokratischen und bürgerlichen Rückständigkeit zu stoppen.

Zu Beginn der neuen Legislaturperiode ist es daher unerlässlich, dass die proeuropäischen Kräfte ihre Unterstützung für die neue Kommission nicht nur von der Unterstützung der Ukraine im Widerstand gegen die russische Aggression abhängig machen, sondern vor allem von der Verpflichtung abhängig machen, das Europäische Parlament in seiner Forderung nach einer Reform der Verträge zu unterstützen und für die Einberufung des Konvents zu kämpfen.“

Anschreiben zum Europäischen Brief N° 80 | Juni 2024 (19.6.2024)

Den aktuellen Europäischen Brief können Sie unter diesem Link finden. Aber auch hierbei muss ich feststellen, dass man zwar viel schreiben, dies aber wenig bis überhaupt nichts nützt, wenn man seine Mitbürger nicht dazu bewegen kann, um endlich selbst einmal tätig zu werden.

Dies sieht man ganz gut seit fast 80 Jahren an unserer Europäischen Idee und auch schon seit ein paar Jahrzehnten an den vergeblichen Versuchen, um den menschengemachten Klimawandel in den Griff zu bekommen.

Gäste

Die letzten Tage hatten wir Gäste aus anderen Teilen Deutschlands und aus dem Ausland zu Besuch. Diese nutzten auch die Gelegenheit, um Heilbronn auf eigene Faust kennenzulernen. Erstaunt waren sie dabei wie anscheinend ganze Familien-Clans Altkleider-Container leer räumen und den Müll dann auf der Straße verteilen. Und fast wäre ein Gast von einer Türkenhochzeit auf dem Gehweg überfahren worden, als nämlich ein Feiernder die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.

So erstaunte es mich nicht als gleich mehrere Gäste fragten, ob es in Heilbronn nicht so etwas wie einen Ordnungsdienst oder gar Polizei gäbe? Ich versicherte ihnen, dass es dies alles auch bei uns in Heilbronn gibt, wir Heilbronner aber einfach Dreck, Unordnung und Gefahr lieben, denn sonst hätten wir nicht jüngst den alten neuen Gemeinderat in seinem Tun und Unterlassen bestätigt.

Jeder Bürger bekommt genau die Stadt, die er auch verdient.

„Aber hier, wie überhaupt,
Kommt es anders, als man glaubt.“

Wilhelm Busch, Plisch und Plum (1882)