Schwimmer

7.6.02024 5 (5)

Beitragsfoto: Schwimmer | © Pixabay

Lesepate

Das heutige Vorlesen war etwas Besonderes, denn es gab um 11.34 Uhr eine Schweigeminute. Danach aber ging es mit dem Räuber Hotzenplotz weiter.

Zuvor traf ich mich noch mit Detlef Stern, der ebenfalls als Lesepate in der Dammgrundschule aktiv ist. Wie immer, es gab wieder Einiges zu erzählen. Neben dem Hochschulalltag dieses Mal auch ein wenig Lokalpolitik, was wohl eher dem Wahlkampf geschuldet war. Auf alle Fälle aber wäre das klassische Projektmanagement eine gute Grundlage für beide Verwaltungen. Man könnte auch einmal der Frage nachgehen, wer letztendlich bildungsresistenter ist: heutige Hochschüler oder Berufspolitiker.

Auf alle Fälle aber sind wir beide gespannt, wie wir bei der Gemeinderatswahl abschließen werden, sowohl als Liste wie auch als Einzelkandidaten. Beide sind wir dabei der Überzeugung, dass es für uns auch ein Leben nach der Wahl geben wird.

Speed-Dating

Abends hatte ich mich mit Herbert Burkhardt zum Speed-Dating verabredet. Organisator war der Stadt- und Kreisjugendring. Für mich war es seit den 1970er-Jahren wieder die erste Begegnung mit diesem Gremium. Und schon damals war dort nicht sehr viel los, was ich an den handelnden Personen festmachte.

Unsere Konkurrenz schickte ihre weiblichen, männlichen und diversen Philipp Amthors zum Speed-Dating und so dürfte es auch kein Wunder gewesen sein, dass kein einziger Jugendlicher zum Treffen kam. Damit war diese Veranstaltung sehr schnell wieder beendet.

Mein Dank geht dennoch an die die Veranstaltung organisierenden Jugendlichen, die heute etwas lernen konnten. Die die Jugendlichen betreuenden städtischen Mitarbeiter sollten sich aber dennoch einmal fragen, ob sie ihrer Arbeit tatsächlich gewachsen sind.

Die restliche Zeit des Speed-Datings konnten sich Herbert Burkhardt und ich ein wenig untereinander austauschen bevor er dann in die nächste „Wahlkampfveranstaltung“ ging. Da ich diese ebenfalls schon kannte, ersparte ich es mir, ihn zu begleiten — „Tote Hose“ war noch nie so mein Ding.

Sehr gefreut habe ich mich bei meiner Rückkehr darüber, dass Franz Schirm inzwischen Werbung für unser jährliches Europa-Grillen macht. Da diese Veranstaltung rein ehrenamtlich organisiert und durchgeführt wird, muss ich mir über deren Erfolg wirklich keine Sorgen machen. Ganz im Gegenteil, ich freue mich schon heute darauf, dort wieder sehr nette Menschen treffen zu dürfen.

Badefreuden

Gestern konnte ich seit langem wieder einmal meine Runden ziehen. Conclusio: die Zeiten, wo ich alle 1 000 Meter auf die Uhr guckte, sind längst vorbei! Dennoch hat es Spaß gemacht, einfach nur so ein paar Bahnen im Sportbecken zu schwimmen. Im Anschluss entspannte ich noch ein wenig bei bestem Wetter im Außenbecken und auch hier ging alles gesittet und unbeschwert zu.

Einzig die Tatsache, dass auch etwas ältere Heilbronner wieder ungewaschen das Bad verlassen, zeigt, dass unsere Sitten schon lange nicht mehr die alten sind. Was Menschen dazu bewegt, geschminkt und mit Fönfrisur mehrere Stunden lang im Hallenbad zu verbringen ohne dass nur eine einzige Haarsträhne nass wird, entzieht sich meinem Verständnis.

Aber nett wie ich bin, tauchte ich dann doch nach der Sonnenbrille einer Dame, denn so ganz ohne Sonnenbrille macht das Baden halb so viel Spaß. Nur sollte man sich dann nicht über andere Menschen in Ganzkörperbadeanzügen aufregen, denn die Hygienevorstellungen sind dieselben.


Genehmigung

15.4.02024 5 (5)

Beitragsfoto: Genehmigung

Preisverleihung

Die heutige Preisverleihung im Rahmen des Europäischen Wettbewerbs an der Grundschule In Biberach deckt sich überraschend mit dem Artikel von Simon Gajer in der Heilbronner Stimme (15.4.2024, 9.34 Uhr). Bevor wir unsere Preise an 21 Preisträger überreichen konnten, bedankte sich die Schulleiterin bei einem Spender, der der Schule den Schwimmunterricht erst möglich machte. Eigentlich wäre die Stadt Heilbronn dafür zuständig, dass alle Schüler bis zur 4. Klasse schwimmen lernen können — da oftmals deren eigene Eltern völlig versagen!

Seit Jahren bemängele ich das Fehlen oder den Missbrauch von Schwimmbädern in Heilbronn; dies als Schwimmer und auch als aktiver wie inzwischen ehemaliger Rettungsschwimmer! Aber, dass nun auch die Biberacher Grundschule, die gleich nebenan ein Schwimmbad hat, nur durch Spenden aus der Bevölkerung ihren Schülern Schwimmzeiten sichern kann, ist ein Armutszeugnis der Stadtverwaltung wie auch des Gemeinderats und hier ganz besonders der Gemeinderäte aus Biberach.

In diesem Fall könnte der Verzicht des Gemeinderats auf eine weitere Lustreise nach Amsterdam oder in noch weit attraktivere Gegenden den gesamten Schwimmunterricht der Grundschule Biberach auf Jahre hinaus sichern — die Mehrheit des Gemeinderats hat weiterhin ihre ganz eigenen Schwerpunkte.

Studenten

Auch wenn Detlef Stern, zumindest in den von ihm gelehrten Fächern, nichts von reinen Vorlesungen hält, die er gestern übrigens als „PPTX-Karaoke“ bezeichnete, kann ich der Vorlesung weiterhin auch Gutes abgewinnen. Dabei meine ich nicht das obligatorische „Bildchen zeigen“, sondern eher eine Vorlesung in Form eines reinen Lehrgesprächs. Ich selbst nutze am liebsten keine Hilfsmittel, was allerdings nur dann funktioniert, wenn sich meine Zuhörer während des Zuhören eigene Bilder in ihren Köpfen stellen können. Und das gelingt meines Erachtens nur, wenn diese zuvor sehr viel gelesen haben. Und so bleibt die Frage, wie man Bilder für wenig bis gar nicht Leser stellen kann? Am besten wohl durch das praktisches Üben und das altbekannte Trial and Error — dann benötigt man aber keine Hochschule und schon gar keine Universität. Für diese Schüler wäre ein Lehrberuf sicherlich besser geeignet; und für unsere Gesellschaft, sehr viele Fächer und Themen wieder an die Berufsschulen zurückzugeben.

Unabhängig davon gibt es für Lehrlinge wie auch für Studenten Mindestanforderungen und diese sollten beide beherrschen. Das fängt schon bei der Anrede an. Einfach nur ein „Hallo“ und am besten gleich noch mit einem „Du“ dahinter, dürfte nicht genügend sein. Und wenn man schon schriftlich mit seinem Dozenten oder Ausbilder verkehrt, wäre es sicherlich nicht schlecht, die dafür vorgesehenen Hilfsmittel zu gebrauchen. Heute gehört eine entsprechende E-Mail-Adresse mit dazu. Zumindest ich kommuniziere nicht gerne mit „Häschen95“ oder „Gröfix2000“. Es sollte schon Vor- und Nachname sowie eine Firmen- oder Hochschuladresse sein.

Wenn ich dann sogar noch mit Studenten der Wirtschaftsinformatik kommuniziere, erwarte ich einfach Anlagen in einem PDF-Format. Eigentlich brauche ich es erst gar nicht zu erwähnen, nämlich, dass wenn schon alleine die Form nicht stimmt, der Inhalt größtenteils ebenfalls ungenügend ist.

Wochenende

Wir Freien Wähler warten weiterhin auf die Genehmigung für unsere Plakate. Letzten Freitag bekam ich dann die Genehmigung für Bad Friedrichshall erteilt. Nachdem ich ausgeschlossen hatte, dass ein übereifriger Mitstreiter gleich noch in den Nachbarorten für uns werben möchte, frage ich mich nun, was es damit auf sich hat? Ich gehe einmal nicht davon aus, dass unsere Verwaltungen inzwischen zum Dritten Arbeitsmarkt gehören. Und so könnte es sein, dass Bad Friedrichshall inzwischen ein Heilbronner Stadtteil ist und uns diese Verwaltungsreform einfach noch nicht bekanntgegeben wurde.

Etwas stutzig macht mich dann doch, dass ich auf Seite 1 der Genehmigung noch der Freie Wähler-Vorsitzende bin, aber bereits auf Seite 2 den Linken angehöre. Dafür wurde mir diese Erlaubnis gebührenfrei erteilt. Insgesamt ein Bescheid, der den Stand unserer Republik ganz gut beschreibt: wer nicht dumm und faul ist, muss wenigstens irre sein, um bei uns Karriere machen zu können, zumindest in den Verwaltungen.

Ich habe dieses amtliche Schreiben dann einfach einmal liegen lassen, da ich mich schon auf dem Weg zum Busbahnhof befand, um mit einer Schülergruppe das Europäische Parlament in Straßburg zu besuchen und danach mit meiner besseren Hälfte Straßburg zu genießen. Dieses Genießen bestand zum großen Teil daraus, dass wir die Fahrt im Oktober nochmals vor Ort durchexerzierten und danach einen Ersatz für meine bisherige Lieblingskneipe suchten. Dieser bin ich gut 30 Jahre lang treu geblieben, habe dabei einige Besitzerwechsel mitgemacht, dort Besprechungen abgehalten und immer wieder auch von mir geführten Besuchergruppen den Charme Straßburgs vermittelt. Die letzte Fahrt hatte dann aber gezeigt, dass der jüngste Besitzerwechsel aus einem Straßburger Juwel ein Touristennepp machte — völlig überteuert und dies gepaart mit schlechter Qualität!

Und so zogen wir suchend durch die Stadt und ich fand dann doch noch eine Kneipe, die inzwischen auch schon zwölf Jahre auf dem Buckel hat, aber insgesamt moderner als meine ehemalige Lieblingskneipe aufgestellt ist. Zu meiner völligen Überraschung gab es dort die beste Quiche, die ich in den letzten Jahren gegessen habe! Und um ganz sicher zu gehen, bestellten wir uns noch je einen Nachtisch. Auch diese waren beide vorzüglich, mein elsässischer Käsekuchen ein Gedicht. Danach schaute ich mir die Küche an und war perplex: Minimalismus pur — ganz mein Geschmack. Der Tag war gerettet.

Zurück in Heilbronn noch etwas Vereinsbürokratie und gleich am nächsten Morgen das Fertigstellen unserer Plakate — jetzt fehlen nur noch die Genehmigung und die Plaketten, damit wir loslegen könnten. Als ausreichend weitere Freie Wähler mit hinzukamen, verlegte ich meine Aktivitäten in die Harmonie, wo es den Europa-Ball vorzubereiten galt.

Den Sonntag verbrachte ich mit Wunden lecken, der Vorbereitung meiner Vorlesung am Dienstag und einer kleinen Auszeit, denn gleich heute geht es mit einer Preisverleihung zum Europäischen Wettbewerb und dem Wahlkampf weiter. Meine heutige Fahrt mit dem meseno-Bus übernahm Frank Schweizer.


Schwimmbad

23.2.02024 5 (5)

Beitragsfoto: Schwimmbad | © Armin Forster auf Pixabay

Dunkelflaute

Dank Audi wird es in Heilbronn ein Gaskraftwerk geben, so kann man dies zumindest in der Heilbronner Stimme lesen. Der Spatenstich für das neue Kraftwerk erfolgte heute. Die Kosten alleine dafür betragen rund 500 Millionen Euro. Hinzu soll später noch eine Wasserstoffleitung kommen, von woher weiß heute wohl noch keiner. Auf alle Fälle aber wird eine neue Fernwärmeleitung nach Neckarsulm verlegt.

Was alles aber nicht wirklich Sinn macht, denn das neue Kraftwerk soll Energie erst bei Dunkelflaute — wenn die Windräder stillstehen und keine Sonne scheint — die dann „benötigen Energieleistungen, die quasi auf Knopfdruck verfügbar sind“, liefern — ganze 710 Megawatt.

Und mit diesen 710 Megawatt elektrisch kommen noch 190 Megawatt thermisch, die das Fernwärmenetz bespielen. Das bedeutet, dass, wenn man der Argumentation der Experten von Land und EnBW folgt, die Neckarsulmer, darunter Audi als Hauptabnehmer und das nördliche Heilbronner Industriegebiet immer dann Wärme erhalten werden, wenn kein Wind weht oder keine Sonne scheint.

Und so werden wohl in Neckarsulm und im nördlichen Heilbronner Industriegebiet auch noch unheimlich viele Windräder und Solaranlagen erstellt, den die Energie um 190 Megawatt Fernwärme liefern zu können will erst einmal produziert werden.

Interessant zu wissen ist es dabei auch, dass wir bisher 1 000 Megawatt elektrisch und 320 Megawatt thermisch (beim alten Rohrnetz) hatten. Wahrscheinlich plant man neben der Stilllegung von „Knorr“, Illig und „Südmilch“ bereits an weiteren Reduzierungen, denn die sonst verstärkt benötigten Stromtrassen sind 2026 bestimmt auch noch nicht da.

Schwimmbad

Dass dies schon länger ein Problem in Heilbronn ist, habe ich hier im Blog seit meiner Rückkehr nach Heilbronn schon öfters geschildert. In Ulm konnte ich noch zwischen drei Schwimmhallen hin und her wechseln und damit sicherstellen, dass ich täglich meine Bahnen ziehen konnte. Dies ist mir seit meiner Rückkehr nicht mehr möglich, da Heilbronn für seine Größe zu wenig Bahnen hat und die wenigen verfügbaren gerne eher für Beckenbiertrinker, Beckenpizzaesser oder Wasserparfumleichen zur Verfügung gestellt werden — getreu dem Motto: „Wir können alles außer Sport“.

Zudem hat man in diesen Jahren auch noch die Lehrschwimmbeckenkapazitäten reduziert, sodass die ganze Misere jetzt bereits sogar von ein paar Gemeinderäten zur Kenntnis genommen wurde — was die Größe und Dringlichkeit dieses Heilbronner Defizits nicht viel besser beschreiben könnte!

Auch hat man in dieser Zeit mit der „Modernisierung“ der Dammschulen dafür gesorgt, dass sich die heutigen Schüler nicht nur eher in die Wilhelminische Zeit zurückversetzt fühlen können, sondern damit dort auch diese Kapazitäten anstatt erhöht, weiter reduziert — zwei schrottige Sporthallen inklusive, wobei die modernere davon noch aus meiner Grundschulzeit stammt und die ältere der beiden schon von meiner Großmutter in deren Grundschulzeit als wenig tauglich empfunden wurde.

So langsam erkennt man nun zumindest im Gemeinderat, dass man auch in Heilbronn Schulen, Schwimmbäder und Sportstätten benötigt — was eine funktionierende Stadtverwaltung bereits seit Jahren hätte wissen müssen!

Besser wäre es gewesen, in den vergangenen Jahren die Dammschulen nicht nur massiv zu erweitern und zeitgemäß auszubauen, sondern zusätzlich auch neben zwei modernen Sporthallen und einem Sportplatz — der letzte verbliebene wurde übrigens jüngst erst für die BUGA geopfert! — mit einer Schwimmhalle auszustatten.

Aber vielleicht kommen unsere Gemeinderäte nun doch noch auf die Idee, um zum einen auf die jüngere Sporthalle der Dammschulen ein Kleinspielfeld zu setzen und zum anderen an den Ort des immer noch vorhandenen „Container-Dorfes“ eine Schwimm- und Sporthalle zu bauen. Und wenn man ein wenig großstädtisch denken würde, wäre drunter noch Platz für eine Tiefgarage und drüber könnten Klassenräume für eine weitere Grundschule gebaut werden.

Auch könnte man — wenn es einem tatsächlich um die Schüler in Heilbronn ginge — im Leerstand des Fischer-Hochhaus’ gleich daneben noch eine Schulmensa einrichten.

Ball-Knigge

Etwas bessere Berufe zeichnen sich dadurch aus, dass man gleich zu Beginn seines eigenen Berufslebens mindestens einmal einen Vortrag über Knigge halten muss. Dabei lernt man zwei wesentliche Dinge, nämlich, dass sein bekanntestes Werk „Über den Umgang mit Menschen“ (1788) viel mehr und etwas ganz anderes ist als auch heute noch vermutet, und man zweitens seine Zuhörer mit Knigge-Ratgebern aller Art „totschmeißen“ kann. Inzwischen wurde sogar aus diesen obligatorischen Vorträgen ein ganzer Berufszweig, der nun danach trachtet, den Menschen etwas mehr Höflichkeit und „gute“ Manieren beizubringen, zumindest aber den diese Kurse buchenden Firmen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Nichtsdestotrotz ist es weiterhin von Vorteil, wenn man zu bestimmten Anlässen ungefähr weiß, wie man dort auflaufen, auch wenn man sich dann doch ganz anders entscheiden sollte. Meine Überzeugung dabei ist es, dass man — vorausgesetzt, man stellt selbst auch etwas dar — zwar niemals under- oder gar overdressed sein kann, es aber die reine Höflichkeit gegenüber dem Gastgeber gebietet, sich zumindest annähernd zu kleiden, was bestimmt selbst einem Diogenes gut zu Gesicht gestanden hätte.

Und so freut es mich heute auf eine Website der Tanzschule Danceorama Bern hinweisen zu können, die einen meines Erachtens ganz gut gelungenen kleinen Ball-Knigge veröffentlicht hat.

Und so würde ich mich riesig darüber freuen, wenn die Ballgäste des Europa-Balls im „Black Tie Optional“ kämen, zumindest aber „Formal“. Das ganz Besondere am Europa-Ball ist es zudem, dass man auch ohne Probleme in der jeweiligen Landestracht kommen kann — was man dann aber nicht mit der heute üblichen „Festzeltuniform“ verwechseln sollte.

Nachtrag 24.2.2024

Ein eifriger Leser meines Blogs machte mich auf das Buch „Deutsche Volkstrachten – eine Sammlung deutscher Trachtenbilder“, wohl anfangs des letzten Jahrhunderts herausgegeben, aufmerksam. Ein Blick auf die Karte „Gruppe I Süddeutschland“ zeigt, dass Trachten eher in Bergdörfern und verwunschen Tälern zu Hause waren. In den städtischen Regionen — in einer solchen liegt auch Heilbronn als Reichsstadt ganz prominent — war schon länger die europäische Kleiderordnung üblich, so wie in allen größeren Handels- und Gewerbestädten auch. Selbst Augsburg und München waren damals noch trachtenfrei!