Blogger

23.2.02026 5 (5)

Beitragsfoto: Blogger | © cottonbro studio auf Pexels

Zucker

Es gibt sie noch, die positiven Meldungen! Daniel Günther, ein Politiker, den ich sehr schätze, will nun nach dem Scheitern auf dem CDU-Parteitag eine Zuckersteuer über den Bundesrat durchsetzen.

Leider haben es gute Politiker in der Union ziemlich schwer und jene, die sich gerne schmieren lassen, werden Mittel und Wege finden, um Schleswig-Holsteins Ministerpräsidenten erneut eine Niederlage zuzufügen.

Dabei hätten wir bei uns in Deutschland ganz andere Probleme und Herausforderungen zu lösen, was aber immer schwieriger wird, wenn fast nur noch Menschen in unseren Parlamenten und Behörden sitzen, die weder lesen noch schreiben und schon gar nicht mehr rechnen können.

Früher™ hat man die buckelige Verwandtschaft in Klöstern untergebracht, wo diese vor lauter Langeweile von ganz alleine lesen, rechnen und schreiben lernten.

Verbote

Nun sind sich alle Politiker darin einig, dass neue Verbote hergehören! Damit kann man bei uns in Deutschland immer punkten. Wie man dieses neue Verbot für Kinder Soziale Medien zu nutzen, umsetzen oder gar durchsetzen möchte, bleibt wie meist immer fraglich.

Eins ist aber sicher, wir werden bald und dies angefangen in Baden-Württemberg ganz neue Ministerien bekommen und diese mit Tausenden neuen Beamten und Verwaltungsangestellten füllen.

Was mich nun fragen lässt, warum bei uns keiner Dummheit und Faulheit verbietet? Kurz darauf hätten wir das Paradies auf Erden.

Vermischtes

Meine heutige Fahrt mit dem meseno-Bus war erfolgreich, was dazu führte, dass ich zum Schluss ganz schön zu schleppen hatte. Der Vorteil, wenn man ehrenamtlich unterwegs ist, man erspart sich u. a. einen Besuch im Fitness-Studio.

In einer ganz anderen Sache zeichnet sich so langsam eine Lösung ab. Wenn dann alles unter Dach und Fach ist, kommt die Zeit der Rechtsanwälte und Notare. Danach wird es hoffentlich für mich ein wenig ruhiger werden.

Für mein letztes Suchbild gab es einen Lösungsversuch und der kam sogar ziemlich nah an das Fotografierte heran. Die Stuttgarter Staatsoper hat nun auch schon ein paar Jahre lang eine ausgebaute Bar im ersten Geschoss. Und diese Bar hat man mit einer eigenen Decke gekrönt. Ich wollte schon lange einmal davon ein Bild machen, was ich bisher immer wieder vergessen habe. Nun, da ich keine Fotografien von Decken mehr sammele, erinnerte ich mich daran und konnte endlich in einer Aufführungspause zur Tat schreiten.

Verstörend, wovon u. a. Thomas Gigold in einem Blog-Beitrag berichtet. Aber nicht wirklich deshalb, weil es so etwas überhaupt gibt, sondern weil die hybride Kriegsführung seit Jahrzehnten sogar in der Militärpolitik angekommen sein dürfte und man deswegen längst hätte reagieren müssen.

Aber es gibt in der hybriden Kriegsführung auch drollige Dinge zu beobachten, denn zumindest kann man im hiesigen Stadt- und Landkreis inzwischen russische Mitbürger immer öfters an den Nummernschildern erkennen, denn diese Personengruppe nimmt gerne „88“ oder „18“. Ob diese Menschen auch noch eine Kombination von „16“ und „23“ verwenden, konnte ich bisher nicht feststellen.

Und so wird es langsam aber sicher Zeit, dass ich mich wieder einmal etwas in Fachliteratur vertiefe. Hans von Dach hat schon 1957 in seinem Band „Der totale Widerstand“ allgemein verständliche Tipps und Anweisungen gegeben.

Für mein eigenes Blog verwende ich inzwischen ein Plug-in, das meine Hyperlinks mit dem Internet Archive verknüpft — auch wenn das erzielte Ergebnis nicht immer zufriedenstellend ist. Ich hätte zumindest beim Erstellen der eigenen Websites von Anfang an darauf achten müssen, dass diese auch noch später lesbar sind.

Wobei das für mich nie eine Rolle spielte, da Foren, Blogs und Websites die aktuell stattfindende Kommunikation mit Menschen vereinfachen sollte und nie als Ablage oder gar Archiv gedacht war — ich habe auch nie meine Briefe oder Postkarten gesammelt.

Was nun wieder zu einer ellenlangen Diskussion mit Detlef Stern führen könnte, ob und warum man überhaupt ein Backup, ganz zu schweigen von einem eigenen Archiv benötigt. Ich gehe weiterhin davon aus, dass es ein Recht auf Vergessenwerden gibt oder aber zumindest geben müsste. Und so sind meine heutigen Archivierungsversuche ein netter Zeitvertreib und Spielerei als ein Versuch, um der Nachwelt ewig erhalten bleiben zu können — was ich dieser zumindest in meinem eigenen Falle auch gerne ersparen möchte.

Und so sind meine eigene Blog-Beiträge schnell geschrieben und auch sehr schnell wieder verdaut. Sie sind ein Einblick in meine aktuellen Denkprozesse oder zumindest aber -versuche. Das Schreiben hilft mir persönlich beim Denken und die aktuelle Technologie dabei, dass ich manche solcher Prozesse hinterher noch etwas für mich nachvollziehen kann. Ob das dann auch Sinn macht, darüber habe ich mir noch keine Meinung gebildet. Zur Zeit sieht es eher danach aus, dass der Blick auf ältere Beiträge hier im Blog alleine nostalgischen Zwecken dient — je älter ich dabei werde, umso öfters.

Dies bringt mir dann wieder jene Versuche in Erinnerung, die sämtliche digitalen Beiträge mit einem Zeitstempel versahen oder versehen wollten und nach einer vorab bestimmte Zeit, diese von ganz alleine wieder löschten. Jene Menschen, die das Internet anders sehen, sorgten mit den unterschiedlichsten Archivierungsdiensten nun dafür, dass sämtliche Löschbemühungen inzwischen vergeblich sein dürften. Dieses Recht auf Vergessenwerden müssen sich künftige Generationen wohl selber erkämpfen!

Bis dahin nutzen neue Technologien, wie z. B. die LLM, alles Geschriebene oder Abgespeicherte dazu, um etwas ganz Neues und völlig Anderes zu schaffen. Wohin dies dann führt, wissen wir alle nicht.

Eins ist aber ganz gewiss, kein einziger Mensch, der das Internet alltäglich mit Inhalten füllt, wird selbst davon profitieren; das ist wie mit der Arbeit auch.


Schnappschuss

Nachdenklich 5 (6)

Beitragsfoto: Einbandbild

Manchmal stimmt einen die Umgebung doch etwas nachdenklicher als sonst so gewöhnlich. Der Zucker bleibt weiterhin gesetzlich geschützt, weil sich damit ein paar Parteisponsoren dumm und dämlich verdienen, aber die unsäglichen Kosten für unsere Gesellschaft auf die Steuerzahler abgewälzt werden können. Und dass Zucker dumm macht, kommt unseren Regierungsmitgliedern auch noch gelegen, denn es stabilisiert deren Wählerschaft.

Ein in Aussicht gestelltes Social Media-Verbot für Kinder erstaunt dabei dann doch ein wenig, wird wohl aber nur gefordert, weil man weiß, dass es eh nicht durchgesetzt werden wird, aber damit zugleich die Chance besteht, um 1984 bei und doch noch in Gänze umzusetzen.

Ich muss es eigentlich nicht mehr schreiben, dass die Union mithilfe der SPD, der FDP und auch Bündnis 90/Die Grünen seit Helmut Kohl eine Bananenrepublik erster Güte geschaffen hat. Dass dabei jede Demokratie durch Korruption und Vetternwirtschaft existentiell gefährdet wird, haben unsere Volksvertreter zumindest billigend in Kauf genommen. Die Union und die SPD haben sogar mit der AfD und dem BSW regelrecht zwei Alternativen geschaffen, wohl für den Fall, wenn der Worst Case eintritt — mich würde es auch nicht mehr wundern, wenn deren Volksvertreter in diesen totalitaristischen Parteien schon eine Anwartschaft besitzen; auch Reichsparteitage müssen mit Claqueuren gefüllt werden.

Solar- und Windkraft wurde zwar noch von Tüftlern aus unserer Mitte zur Marktreife gebracht, die wirtschaftliche Ausbeute findet aber ganz woanders statt. Unsere Politiker setzen weiterhin auf Kohle, Öl und Gas, alleine nur, weil sie von deren Besitzern besser geschmiert werden. Vermutlich war es dabei nur ein Kollateralschaden, dass unsere eigene Solar- und Windkraftindustrie zerstört wurde; eine regelrechte Planung dürfte ausgeschlossen werden können.

Eigentlich ging es bei uns noch nie um die große Politik oder gar um globale Zusammenhänge, sondern einzig und alleine um das Wohlbefinden einzelner Menschen, die es geschafft haben, sich aus unserer Mitte zu erheben und an die Schaltstellen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu gelangen. Dass dies heutzutage fast jedem gelingen kann, das ist das große Verdienst von Demokratie!

Aber schon die ersten bekannten Demokraten im alten Griechenland kannten ihre Mitbürger sehr gut und so hatten diese nur folgerichtig immer wieder versucht, eine Art von Mindeststandards in der Demokratie einzuführen — was bekannter Maßen immer wieder gescheitert ist und letztendlich auch der Idee von Demokratie widerspricht: „One man, one vote!“

Die letzten Versuche, um unsere Demokratien resilient zu bekommen, sind mit den vergeblichen Bemühungen um Bildung und Mündigkeit aller Bürger ganz offensichtlich gescheitert. Wir brauchen dabei gar nicht erst auf das Trump-Amerika mit dem Finger zu zeigen, auch wir beenden die beste Zeit, die wir Deutschen und auch wir Europäer insgesamt jemals hatten, mit wehenden Fahnen, Pomp und Gloria!

Und es dürfte tatsächlich nicht der Zucker sein und sicherlich auch nicht die Social Media, denen wir dafür die Schuld in die Schuhe schieben können. Auch nicht der Wohlstand, den uns — zumindest den meisten von uns — die Demokratie gebracht hat.

Es dürfte tatsächlich an uns Menschen insgesamt liegen, denn wir sind bekanntlich zwar alle Individuen, aber trotzdem alle gleich — außer mir vielleicht.


Fediverse Reactions
Foto Umberto Ecos in der la Repubblica

31.1.02026 5 (7)

Beitragsfoto: Foto Umberto Ecos in der la Repubblica | © La Repubblica

Umberto Eco

Im gestrigen Gespräch mit Detlef Stern ergab es sich, das wir beide Umberto Eco lesen. Er laß „Der Name der Rose“ bereits 1982 oder 1983, ich erst während meines Studiums 1984. Ecos Bücher stehen noch heute in meinem Regal, was ich von sehr vielen anderen Autoren nicht behaupten kann. Im Zuge meiner Recherchen für mein eigenes Buch musste ich doch so einige „wissenschaftliche“ Werke in den Müll verfrachten, einfach weil sie nicht nur von irgendwelchen Hiwis zusammengeschustert waren, sondern auch noch bei einer Prüfung der dort aufgeführten Quellen völlig versagten. Was einen Autoren sogar dazu veranlasste, mir mitteilen zu müssen, dass Hiwis in seinem Buch für die Quellen zuständig gewesen seien.

Warum sollen Politikwissenschaftler für ihr Tun und Lassen Verantwortung übernehmen, wenn es Politiker auch nicht tun? Umberto Eco hätte bestimmt an diesem Standardwerk seine Freude gehabt! Das vermute ich, nachdem ich den von Detlef Stern empfohlenen Film gestern Nacht noch geguckt habe — die heutige Technik macht so etwas möglich.

Dieser Film trägt den Titel „Umberto Eco – Eine Bibliothek der Welt“ und stammt bereits aus 2022. Davide Ferrario führte Regie. Die Dokumentation ist auf Italienisch, auf Wunsch mit deutschen Untertiteln. Deshalb konnte ich meine bessere Hälfte für diesen Film gewinnen, da sie bereits seit ein paar Jahren an ihren Italienischkenntnissen arbeitet.

Menschen, die etwas mit Umberto Eco anfangen können, die werden diesen Film bestimmt genießen. Ich vermute, die meisten haben ihn bereits sogar schon gesehen.

Vermischtes

Beiträge wie der von Martin Thielecke über SAP lassen mich immer wieder gerne in meine Timeline schauen. Das Einzige was ich schon immer an SAP bewundere, dass diese Firma wirklich jeden Schrott verkaufen kann — ich gehe einmal nicht davon aus, dass sie das mit dem Schmieren nur sehr gut verstehen; es sind einfach Verkaufsgenies.

Danach kam dann gleich auch noch Thomas Michl um die Ecke, der seit Jahren immer wieder gerne an unserem Europastammtisch teilnimmt.

„Der gute alte Stammtisch wirkt antiquiert und aus der Zeit gefallen. Er ist alles andere als modern und hip. Und doch habe ich gelernt, ihn zu schätzen. Als Ort der Begegnung und des persönlichen Austauschs. Als Ort, an dem wir lernen und üben, miteinander zu diskutieren, uns auszutauschen und unterschiedliche Meinungen als gleichwertig zu akzeptieren. Gerade im Zeitalter der schnelllebigen digitalen Kommunikation, in der mit einem Klick die ganze Welt binnen Sekunden mit unseren Ideen, Gedanken und Impulsen, aber auch mit emotionalen Ausbrüchen konfrontiert wird, braucht es einen Ausgleich und einen Ort der persönlichen Begegnung. Einen Ort, an dem wir uns von Angesicht zu Angesicht begegnen und in den Austausch treten. Eine begrenzte Arena, in der wir nicht befürchten müssen, dass lautes Denken sofort einen Shitstorm auslöst.“

Thomas Michl (31.1.2026)

Könnte sein, dass die Social Media deshalb so erfolgreich sind, weil man nicht aus dem Haus muss und andere Menschen zudem anonym belästigen und drangsalieren kann.

Und zum guten Schluss lässt mich auch noch Stefan Pfeiffer wissen, dass er einen von mir geteilten FAZ-Beitrag ebenfalls gelesen hat. Meine kleine Bloggerwelt ist für heute völlig in Ordnung!

Heute Nachmittag noch ein Treffen mit Vereinsmitgliedern des Deutsch-Afrikanischen Vereins, danach Spieleabend.

Rundschreiben

Mein Rundschreiben für Februar ist raus. Seit ich wieder etwas mehr Politisches in meinen Rundschreiben veröffentliche, was so von einigen Mitgliedern erwünscht war, reduziert sich die Anzahl der Leser. Wenn man mich um meine Meinung bittet, dann kann man nicht erwarten, dass ich die Meinung anderer vertrete — ich bin kein bezahlter und schon gar kein gekaufter Vertreter.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Europäische Föderalisten, 

die aktuellen Geschehnisse in Minneapolis machen sprachlos, zeigen aber sehr gut, was geschieht, wenn eine demokratische Partei den rechtsstaatlichen Grundlagen abschwört und ausschließlich Parteiinteressen verfolgt. 

Was geschieht dann erst, wenn bei uns eine Partei an die Macht kommt, die von Anfang an allen demokratischen Gepflogenheiten abgeschworen hat und ganz offensichtlich erneut Demokratie nur bis zu einer Machtergreifung heuchelt? 

Selbst dann, wenn wir Bürger mit keiner einzigen demokratischen Partei zufrieden sein sollten, müssen wir erkennen, dass es absolut falsch ist, wenn wir antidemokratischen Kräften nur den Hauch einer Chance geben. Gerade zeigt uns die US-Demokratie wie schnell selbst die ältesten demokratischen Parteien ihren Halt verlieren und in den Wettstreit mit Totalitaristen treten — auch bei uns sind solche Tendenzen erkennbar!

Die Gründungsväter unserer deutschen Demokratie wussten dies noch aus eigener Erfahrung und schoben solch einem Treiben einen Riegel vor:

Nach Art. 21 Abs. 2 Grundgesetz (GG) sind Parteien verfassungswidrig, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden. Sie können durch das Bundesverfassungsgericht verboten werden.

Die Richtergeneration der Nachkriegszeit war weniger zimperlich und rettete uns bekanntermaßen noch vor solchen Versuchungen. Ich behaupte nun nicht, dass unsere deutsche Gesellschaft schon immer auf einem Auge blind war, gebe aber zu bedenken, dass wir insgesamt und noch mehr unsere gewählten Volksvertreter aktuell mit dem Feuer spielen. 

Auch sollten wir nicht abwarten, bis wir uns in Sachsen-Anhalt die Finger verbrennen! Jedes Feuer kann sehr schnell außer Kontrolle geraten — vor allem weil Polizeiapparate mit DDR-Erfahrung sich wunderbar gleichschalten lassen; noch heute werden dort u. a. Todesfälle in Polizeigewahrsam nicht aufgeklärt. 

Aber schon am Sonntag, 8. März 2026 können wir Bürger in Baden-Württemberg Nägel mit Köpfen machen und sämtlichen antidemokratischen Parteien eine Abfuhr erteilen. Wenn wir dabei erfolgreich sind, hilft es vielleicht unserer Legislative und Jurisdiktion wieder dabei, etwas mutiger zu werden. 

Noch heute bin ich fest davon überzeugt, dass es falsch war eine NPD alleine wegen einer vermeintlichen Bedeutungslosigkeit nicht zu verbieten — eine sehr einäugige Auslegung unseres Grundgesetzes!

Wir Europäische Föderalisten stehen alle mit beiden Beinen auf dem Boden unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, manchmal ist es dabei angebracht, dass man dies nicht nur am Wahltag kundtut. Deshalb bitte ich alle unsere Mitglieder, sich in den nächsten Monaten ein klein wenig mehr für unsere Demokratie und unser Europa stark zu machen.

Aktuell ist es eher unsere Demokratie, die mir Sorgen bereitet. Sobald wir diese Kuh wieder vom Eis haben, müssen wir uns gemeinsam überlegen, warum wir weiterhin an der Mär europäischer Nationalstaaten festhalten möchten. Ich bin mir dabei völlig bewusst, dass nicht alle von uns dies gutheißen können — vermeintliche Traditionen halten sich erstaunlich besser als tatsächliche, einfach nur, weil sich Hirngespinste schlecht an der Realität messen lassen.

Bis zum 8. März 2026 haben die demokratischen Kandidaten zur Landtagswahl im Stadt- und Landkreis Heilbronn noch die Möglichkeit, sich bei zwei Europastammtischen kurz vorzustellen. Es freut mich, dass eine Kandidatin ihr Kommen bereits avisiert hat. Wir Europäische Föderalisten sind überparteilich und unterstützen grundsätzlich alle demokratischen Kandidaten, besonders aber jene, die bei uns Mitglied sind.

Auch unterstützt die EUROPA-UNION Heilbronn die Veranstaltung des Landesverbandes und Stuttgarter Kreisverbandes zum Thema „Vielfalt verbindet: Landespolitik als europäischer Brückenbauer” mit den Spitzenkandidaten der Parteien der Europäischen Bewegung. 

Wir laden Sie alle herzlich ein, mit dabei zu sein, um sich zu informieren und die Kandidaten und ihre Positionen kennen zu lernen.

Dienstag, 3. Februar 2026, ab 19.00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
Ort: SpOrt Stuttgart, Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart
Anmeldungen bitte an events@europa-union-stuttgart.de

Am Europatag, 9. Mai 2026 (Samstag) möchten wir mit dem Europa-Ball Europa und unsere Demokratie feiern. Wir hoffen darauf, dass wir bei der Landtagswahl dafür sorgen konnten, dass es viel zu feiern gibt! 
Auf alle Fälle aber werden wir unter dem Motto „Culture meets Politics“ zeigen, dass Europa großen Spaß machen kann und wir in Vielfalt geeint sehr viel gewinnen können. Wir hoffen dabei darauf, dass möglichst viele Tanzbegeisterte und an Europa Interessierte durch ihre Teilnahme ein Signal setzen. Wir Demokraten müssen uns einfach bemerkbarer machen und mit den großen Vorzügen und Vorteilen von Demokratie werben. Parteien, Wählergruppen und weitere zivilgesellschaftliche Organisationen können dabei sehr gerne Flagge zeigen!

Am Samstag, 19. September 2026 gehen wir dann inhaltlich und programmatisch bei den 10. Hertensteiner Gesprächen in die Vollen. Wir hoffen dabei, auch die letzten Zweifler von einem europäischen Bundesstaat überzeugen zu können. Auf alle Fälle aber wird es wieder zahlreiche und sehr spannende Diskussionen geben! Auch hierbei sind die Mitglieder der EUROPA-UNION Heilbronn aufgefordert, durch eine Teilnahme für unser gemeinsames Europa und unsere Demokratie einzutreten. 
Noch haben wir Bürger die Gelegenheit, um auf gut geplanten und organisierten Veranstaltungen Flagge zu zeigen. Minneapolis zeigt uns ganz aktuell, dass dies sehr schnell ganz anders und dazu sehr unangenehm werden kann. 

Es wäre sehr schrecklich, wenn erst einige von uns tot auf der Straße liegen müssen, bis wir Demokraten wieder zu zeigen beginnen, dass wir hier bei uns die Mehrheit sind und an den bisherigen Errungenschaften der Menschheit weiter festhalten wollen!

Nachtrag

Alle reden und schreiben über das neuste Meisterwerk aus dem Haus Jeff Bezos: Melania, der Film!

Hier nun der Trailer zum Film.

Wenn der Film in den Kinos floppt, dann wird er bei uns sicherlich bald Effi Briest als Schullektüre ersetzen. Trumphörige Regierungspolitiker werden sicherlich dafür sorgen.