Blitz

Frieden 5 (7)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Jetzt sind sämtliche Bundeswehrmilliarden auf die Industrie, Vettern und sonstige Verwandte verteilt. Auch Bürgermeister und SPD- wie auch CDUnahe Institutionen durften von der bundesdeutschen Gießkannenpolitik profitieren.

Und die gut 2 % künftigen Bundeshaushaltsanteile sind nun ebenfalls bereits über Jahre hinweg an systemrelevante Personen aufgeteilt.

Das Problem dabei, für die Bundeswehr hat sich nichts zum Besseren verändert, sie muss wie bisher auch mit den Krümeln bundesdeutscher Haushaltspolitik auskommen und dabei höllisch aufpassen, dass diese nicht auch noch von friedensbewegten Hilfsorganisationen weggepickt werden!

Da sich aber die Weltsituation nicht verbessert und weiterhin Schießkriegsgefahr auch für uns besteht, muss jetzt ein Frieden her!

Und so werden nicht nur wir Soldaten verkauft, sondern nun die Ukrainer und wenn nötig auch die anderen Osteuropäer.

Und wenn es dann doch noch zum Schwur kommt, dann müssen wir Soldaten mit Kehrbesen gegen russische Panzer kämpfen und unsere Politiker hängen sich derweil gegenseitig die Tapferkeitsmedaillen um!

Passend dazu, dass nun die Drückeberger und Hallodris der Jungen Union ganz offiziell deutsche Soldaten an die Ukraine verkaufen wollen — wie man es halt bei uns als selbsternannte Kleinfürstchen so schon immer gemacht hat.

Und sollte dann doch noch alles gutgehen, dann fallen unsere systemrelevanten Personen über die Friedensdividende her!

Bildung, Infrastruktur und Sicherheit gingen dabei bereits jetzt schon für uns alle über die Wupper!

Dafür bekamen wir die größten Schuldengebirge der Welt und eine kaputte Natur!

Wer sich jetzt noch fragt, warum Totalitaristen bei uns inzwischen Hochkonjunktur haben, der muss nur gucken, was demokratische Politiker bis heute aus unserer Demokratie gemacht haben.

Eins ist dabei aber so sicher wie das Amen in der Kirche: unsere Berufspolitiker kennen nur einen negativen Friedensbegriff — und ich behaupte, jeder einzelne!


Schrebergarten

20.8.02025 5 (6)

Beitragsfoto: Schrebergarten | © Bettina Kümmerle

Haben wollen

Inzwischen stehen auch die Bürgermeister des Landkreises Schlange, um vom vermeintlichen Milliardenvermögen der Bundeswehr zu profitieren. Meine Erfahrung ist es, dass, wenn man Bürgermeister mitreden lässt, die Bundeswehr jedes Mal mit Millionenschäden rechnen muss.

Das tatsächliche Problem ist es aber, dass wir Menschen immer alles haben möchten, dafür aber viel zu selten bereit sind, selbst etwas zu tun — ganz besonders in unserem Land der Drückeberger und Wehrdienstverweigerer. Und wenn wir dann demnächst bei uns die Kasernen mit Afrikanern, Indern und Chinesen füllen müssen oder noch schlimmer, sobald Wladimir Putin einlenkt, die Kasernen den Bürgermeistern wieder zur Unterbringung von Asylanten schenken, dann schreien alle Bürger wieder Zeter und Mordio.

Wir Bürger sind einfach nicht dazu bereit, selbst aus unseren eigenen Fehlern zu lernen! Schon die Autoren der Bibel haben sich darüber lustig gemacht. Man denke nur an die Party, für die jeder ein wenig Wein mitbringen sollte, wo zum Schluss alle Wasser trinken mussten.

Und so freut es mich ungemein, dass es in meinem Freundes- und Bekanntenkreis noch ganz andere Bürger gibt. Beim kommenden Europa-Grillen gilt wie immer das Potluck-Gesetz und wie immer wird es mehr zu essen und zu trinken geben als jemals benötigt.

Wenn die Menschen alle so wären wie wir Europäische Föderalisten, dann befänden wir uns allesamt schon längst im Paradies. Dann aber wären Kirchen und die Politik bestimmt arbeitslos und schon haben wird einen Grund dafür, warum dies nicht sein darf!

Hertenstein

Manche meiner Leser wird es nun etwas nerven, aber mir ist es wichtig und dies ist doch mein eigenes Blog. Und so erlaube ich mir den Hinweis, dass in einem Monat die 9. Hertensteiner Gespräche stattfinden werden.

Gestern gab es die 92. Anmeldung und nun bin ich großer Hoffnung, dass wir zumindest bei den Anmeldungen die 100er-Marke reißen werden. Wer dann letztendlich kommt, steht heutzutage leider auf einem ganz anderen Blatt.

Das Programm steht schon etwas länger, was die Teilnehmer vor Ort dann daraus machen werden, ist schon jetzt wieder für mich mit das Spannendste, aber genau so müssen ergebnisoffene Gespräche verlaufen.

Aktuell suchen wir noch vier Protokollanten für Gesprächskreise. Wenn wir diese noch erhalten, dann steht nichts mehr im Wege, dass ich erneut ein E-Book zu den Gesprächen herausgeben kann. Wenn wir die 100 Teilnehmer erreichen, dann bin ich zudem versucht, dieses Buch mit Bildern anzureichern, die die gute Stimmung während der Gespräche festhalten sollen.

Auf alle Fälle aber werden auch diese Hertensteiner Gespräche eine wunderbare Sache werden, schon längst haben sich die dafür notwendigen kompetente, engagierte oder interessierte Gesprächspartner angekündigt. Auch decken wir erneut die gesamte Bandbreite unserer Demokratie ab, sodass jeder Teilnehmer über den eigenen Tellerrand hinausschauen kann — wenn er dies auch möchte.

Vermischtes

Jüngst konnte ich ein paar Bahnen in der Neckarhalde ziehen, so ganz gemütlich opamäßig. Erstaunlich, dass es inzwischen viel zu viele junge Dinger (m, w, d) gibt, um die ich dabei herum schwimmen muss. Weniger erstaunlich, dass ich nun bereits von fast allen echten Omas und Opas überholt werde.

Erfreulich, dass es dann doch noch ein paar junge Menschen gibt, die so richtig durchs Wasser pflügen.

Noch erfreulicher, dass die Berliner Staatsanwaltschaft tätig wurde und Anklage gegen Andreas Scheuer erhob. Sobald die Bayern davon Wind bekommen, wird die Karriere des einen oder anderen Staatsanwalts sehr überschaubar. Und als Kompromiss wird man dann Andreas Scheuer zum neuen Bahnchef machen.

Auch erfreulich, dass der von mir des öfters thematisierte und mit Bildern festgehaltene Müllberg in der Fußgängerzone endlich verschwunden ist. Muss mich demnächst wieder einmal bei unseren Müllwerkern bedanken, denn wie gesagt, die können dafür nun wirklich nichts.

Gerd M. Hofmann hat in einem Blog-Beitrag einen selbst ausgeschnittenen Leserbrief gepostet, der wieder einmal unser Ordnungsamt thematisiert. Auch wenn es immer schwieriger wird, qualifiziertes Personal zu bekommen, heißt das noch lange nicht, dass man sich das vorhandene Personal nicht ziehen kann!

Und der Leserbriefschreiber Simon Stehle hat völlig recht, wenn er den Zeitpunkt der Kontrollen bemängelt. Was aber ganz locker vom Ordnungsamt getoppt wird, wenn sie wieder einmal in meiner Hofeinfahrt ihre Geschwindigkeitskontrolle aufbauen, nur um erneut festzustellen, dass dort kein einziges Fahrzeug über 20 Stundenkilometer fahren kann; Panzer könnten dies, nur die passen einfach nicht durch die völlig zugeparkte Straße.

Lars Klingbeil macht sich wieder einmal bei der arbeitenden Bevölkerung unbeliebt, denn inzwischen müsste es sich auch bei der SPD herumgesprochen haben, dass sich eine „Reichensteuer“ zwar immer ganz gut anhört, aber auch jedes Mal die völlig Falschen trifft. Keine einziger echter Reicher zahlt bei uns Steuern, nicht einmal dann, wenn die SPD ganz alleine regieren sollte!

Die Besteuerung der Reichen und gerne auch der reichen Erben ist bei der SPD und den sonstigen ehemaligen linken Parteien das, was bei der Union und den anderen rechten Parteien die Grenzkontrollen sind: es hilft keinem und ganz besonders unserem Land nicht weiter, bedient aber die eigene verblödete Wählerschaft.

Wenn die Regierung mehr Steuergerechtigkeit und noch mehr Steuereinnahmen möchte, dann muss sie einfach nur insgesamt für mehr Transparenz sorgen, die Steuervermeider und -betrüger an den Pranger stellen und ganz besonders deren Diebesgut endlich wieder zurückholen (Stichwort: CumEx).

Die CSU wäre vielleicht ein wenig beruhigt, wenn die SPD mit ihr einen Deal macht und die Berliner Staatsanwaltschaft endlich z. B. auch einen Olaf Scholz anklagt. Und so könnten unsere Spitzenpolitiker wie ein Donald Trump einen Deal nach dem anderen heraushauen und ihre eigene Wählerschaft noch viel glücklicher machen.


Blitz

100 Tage Irrsinn 5 (11)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Die Union ist wieder einmal an der Macht und die AfD übernimmt nun nach 1945 erstmals wieder das Fähnchen der stärksten Partei Deutschlands.

Friedrich Merz hat es zudem geschafft, bereits unbeliebter zu sein als Olaf Scholz — eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit.

Europa und Deutschland geht es schlimmer als jemals zuvor, wobei sich hierbei die Union mit anderen Parteien in Europa um dieses Verdienst streiten darf — wobei, Ursula von der Leyen hat hier den Hut auf.

Wer bereits ein paar Jahre Politik in Deutschland mitverfolgte, der wusste es bereits zuvor: zurück in die Zukunft eines Helmut Kohls ist für unser Land der Untergang 2.0.

Und wer wenigstens auf fünf zählen kann, der sieht nun auch die Gewinner dieser „Machtübernahme“ vor der Machtübernahme. Wenn wir alle Pech haben, eine viel zu geringe Zeit, selbst für Unionsabgeordnete, um sich ausreichend zu bereichern.

Man hat die erste Regierung, die wenigstens einmal versuchte uns aus dem Schlamassel herauszubringen mit allen nur erdenklichen Mitteln, Lügen und haltlosen Versprechen weggemobbt. Einzig und alleine nur, um wieder selbst an die Futtertröge zu gelangen und sich weiterhin selbst zu bereichern.

Und nun muss diese Unions- und SPD-Regierung richtig aufpassen, dass sie nicht auch noch weggemobbt wird und die Totalitaristen die Macht gleich selbst übernehmen.

Die hemmungslosesten Unionsabgeordneten verhandeln bereits jetzt mit der AfD und die SPD lässt sich bestimmt auch hierbei nicht sehr lange bitten, solange deren Abgeordnete auch etwas davon abbekommen.

Zur Entschuldigung, keiner unserer Abgeordneten hat die Nazi-Zeit selbst erlebt und nicht sehr gebildete Abgeordnete (inzwischen wohl die Mehrheit) dürften erneut der Hybris erliegen, dass sie die AfD oder die BSW in den Griff bekämen.

Die Totalitaristen zählen bereits die Tage zur kommenden Bundestagswahl, wenn diese nicht bereits früher stattfinden wird!

Wenn es Union und SPD mehrheitlich noch um unsere Demokratie und unser Land geht, dann müssen jetzt sehr schnell sehr gravierende Maßnahmen ergriffen werden!

Nein, kein Parteiverbot, das kommt jetzt viel zu spät!

Sondern, sämtliche Kanzler und Minister mit Dreck am Stecken müssen sich aus der Politik zurückziehen, Staatsanwaltschaften müssen öffentlich ermitteln und ggf. auch Anklagen erheben. Damit holt man auf alle Fälle sehr viele, wenn nicht gar die große Mehrheit der „Unzufriedenen“ zurück.

Die Regierung muss endlich mit dem Bundestag zusammen für Transparenz der Geldflüsse in der Politik sorgen und zugleich auch jene Geldmagnaten an den Pranger stellen, die durch ihren Einfluss unsere Demokratie erst an den Abgrund heranführten.

Und die Regierung muss sich sofort mit der demokratischen Opposition an einen Tisch setzen und uns Bürgern erst reinen Wein einschenken und gleich danach die notwendigen Schritte einleiten, um unser Land — nicht nur ein paar Eliten (!) — wieder auf Vordermann bringen zu können!

Wenn wir Demokraten jetzt nicht alle zusammen anpacken, dann werden in Kürze AfD, BSW, NPD und andere Bösewichte unser Land zu einer DDR 2.0 machen!

Liebe demokratische Abgeordnete! Auch Sie werden an einer Diktatur keinen Gefallen finden!

Denn Diktatur macht bekanntlich nur dem Diktator Spaß sowie ein paar Meuchelmördern, Blockwarten und KZ-Aufsehern. Und das muss man nicht selbst erlebt haben, um es mit Sicherheit zu wissen!

Das „große Geld“, wenn es den Diktator nicht mehr kaufen kann, überwintert einfach auf Hawaii oder an anderen schönen Orten dieser Welt und dies solange bis die Luft wieder rein ist.

Deshalb müssen Sie sich um diese Damen und Herren überhaupt keine Sorgen machen. Sondern einzig und alleine um Ihre Wähler, Ihre weiteren Mitbürger und letztendlich auch um sich selbst.