Straßburg

11.8.02022 5 (1)

Beitragsfoto: Straßburg | @ Pixabay

Straßburgfahrt

Und so ganz nebenbei bereiten meine bessere Hälfte und ich unsere kommende Straßburgfahrt am Samstag, 13. August 2022 vor. Eine Fahrt nach Straßburg lohnt sich immer wieder, ob mit dem Auto, mit dem Bus, mit der Bahn oder auch inzwischen mit der Straßenbahn über Karlsruhe.

Dieses Mal fahren wir mit einem kleinen, aber komfortablen Mercedes-Midiklubbus nach Straßburg und werden dort eine kleine Tour durch das Europaviertel absolvieren, bevor wir uns dann auf die Altstadt konzentrieren werden. Es gibt zwar noch viele weitere sehenswerte Stadtviertel Straßburgs, darunter übrigens auch die weit größere Version des Heilbronner Neckarbogens, aber man kann die Europastadt weder an einem Tag noch innerhalb einer ganzen Woche in Gänze kennenlernen.

Auf jeden Fall wird es wieder ein wunderbarer Tag in Straßburg werden. Und da wir überraschenderweise doch noch bis zu vier Plätze frei haben, biete ich kurzentschlossenen Lesern dieses Weblogs an, uns zu begleiten.

Off- und Online

Gestern durfte ich gleich an mehreren Besprechungen teilnehmen und mich zudem noch kurz mit Detlef Stern in Sachen Zettelstore austauschen. Das Wunderbare an allen Besprechungen war, dass ich es tatsächlich nur mit waschechten Profis zu tun hatte!

Und so machen Besprechungen nicht nur richtig Spaß, sondern es kommt sogar dabei noch etwas Vernünftiges heraus. Zudem macht dank Detlef Stern mein Zettelkasten ebenfalls richtig Fortschritte — was möchte Mensch noch mehr?

Und selbst die 6. Hertensteiner Gespräche — eine rein ehrenamtliche Angelegenheit und ganz bewusst im Amateurstatus angesiedelt — nehmen immer mehr Gestalt an. Wenn jetzt so langsam auch noch die Anmeldungen der Teilnehmer hinzukommen, dann kann ich mich wieder mehr meinen begonnenen Aufräumarbeiten widmen.


Wasserspiel im Neckar

26.7.02022 5 (1)

Beitragsfoto: Wasserspiel im Neckar, als es noch plätschern durfte

Facebook und Instagram

Gestern hatte ich noch geschrieben, wer „A“ sagt, muss auch „B“ sagen, und so habe ich heute wieder einmal zwei Social Media-Accounts mehr als eigentlich gewollt. Jetzt findet man mich auch wieder über Facebook und seinen kleinen Bruder Instagram.

Denn so mancher Werbeprofi oder gar erfolgreich gewählter Politiker ist fest davon überzeugt, dass man ohne diese beiden Medien keine Wahl mehr gewinnen kann. Ich bin zwar völlig anderer Meinung, aber ich wurde bisher auch noch nie gewählt. Und so habe ich nun sichergestellt, dass es nicht an fehlenden Social Media-Accounts liegt, wenn ich auch 2024 von meinen Mitbürgern nicht als Stadtrat gewählt werden sollte: ach, wenn nur alles so einfach wäre!

Und bis dahin muss ich wohl oder übel meine beiden neuen Social Media-Accounts pflegen. Und wer mich gerne auch als Stadtrat sehen möchte, der sollte damit beginnen, meine Werbekanäle zu „liken“ und zu teilen. Wenn das geschieht, dann macht mir der bevorstehende Wahlkampf noch mehr Spaß und auf jeden Fall wird es wieder eine Party am Wahlabend geben — ob ich nun gewinne oder nicht.

Grundrauschen

Heute morgen hänge ich zusammen mit meiner besseren Hälfte und Klaus Brenner noch ein paar Fahnen ab, die dann wieder gereinigt und gelagert werden müssen. Bei Barbara und Roland Baier stehen noch knapp 50 Ausstellungsplakate, die wir wieder nach Stuttgart transportieren müssen, einschließlich deren Reparatur und entsprechende Lagerung.

Der Bus für unsere Straßburgfahrt ist bereits bestellt und so muss ich jetzt nur noch schauen, dass die Straßen, durch die ich kommenden Monat eine kleine Gruppe Interessierter führen möchte, auch an diesem Tag begehbar sind. Dafür darf ich bei einer anderen Veranstaltung anfangs des kommenden Monats wieder ein paar Teilnehmer abmelden, was nunmehr dazu führt, dass der externe Veranstalter prüfen muss, ob er diese überhaupt noch durchführen werden kann. Zwischendurch darf ich dann noch ein paar Termine umplanen, weil ein paar Aktivisten sehr kurzfristig ergänzende Vorstellungen und Ideen hatten — aber besser zu spät als nie.

Wenn das Ganze dann in trockene Tücher gebracht wurde, müssen noch die Kalendereinträge entsprechend geändert werden. Jetzt bin ich froh darüber, dass ich einen „Gesamtkalender“ auf diesem Weblog führe und damit Änderungen von mir nur noch einmal je Änderung eingearbeitet werden müssen.

Und kaum glaubt man, dass man wieder einmal auf dem Laufenden ist, kommen die nächsten Absagen, die man ebenfalls berücksichtigen und einarbeiten muss. Für mich persönlich ist es dabei immer am schlimmsten, wenn man eine sehr lange geplante Veranstaltung absagen muss, nur weil die Deadline zur Anmeldung verstrichen ist und man nicht auf die benötigte Teilnehmerzahl kam, und dann ein paar Augenblicke später die Anmeldungen nur noch so hereinpurzeln. Manchen Mitbürgern ist es wohl nicht so ganz bewusst, dass man auch ehrenamtliche Veranstaltungen planen und vorbereiten muss; deshalb können diese einfach nicht wie ein Kinobesuch konsumiert werden! Wenn die Vereine so „professionell“ arbeiten würden, wären die Kosten für unsere Veranstaltungen weit höher, und jeder würde sich dann darüber beklagen.

Geburtstag des Tages

Roland Baier


Freie Wähler 2022

8.7.02022 5 (1)

Beitragsfoto: Freie Wähler nach der Mitgliederversammlung | © Freie Wähler

Paula-Fuchs-Allee

Vor Kurzem hatte ich es noch erwähnt, dass man am besten die notwendige Infrastruktur vor einer geplanten Stadterweiterung ausbaut. Und so geht das Ärgernis um die Paula-Fuchs-Allee, die seitens einiger Unbelehrbarer weiterhin zu einer Susanne-Bay-Sackgasse verkrüppelt werden soll, munter weiter. Zudem schlagen ein paar völlig Unbedarfte vor, das Ganze doch noch und auf Kosten der Hafenbahn irgendwann und irgendwie in den Griff zu bekommen.

Derweil plant die Stadtverwaltung munter weiter vor sich hin und die Infrastruktur für Sprudellaster aus, denn der Hafen setzt bei uns offensichtlich auch nur noch ein paar Bier- und Weinkisten um. Dazu passt dann auch ganz gut, dass das Wasser- und Schifffahrtsamt umzieht, und sich wohl auch keiner darum schert, wohin — ich vermute einmal nach Mannheim oder Stuttgart.

Ohne Frage, es ist lobenswert, dass man in Heilbronn überall Wohlfühloasen etablieren möchte; ich gebe nur nochmals zu bedenken, dass wir ohne eine zeitgemäße Infrastruktur letztendlich nur noch mehr hübsche Ödnisse schaffen werden.

So war es noch nie eine gute Idee, die Infrastruktur um einen Bahnhof oder Hafen herum ausschließlich für Rentner und ein paar Radfahrer auszubauen. Wer weiterhin Geld verdienen möchte, der sollte darauf achten, dass sämtliche Verkehre möglichst schnell in und durch ein Stadt abgewickelt werden können. Und dazu muss man, wohl oder übel, auch den notwendigen Platz vorsehen.

Und so sollte man die Paula-Fuchs-Allee unter der Hafenbahn hindurchführen, und so, dass letztere künftig auch weiter ausgebaut werden kann. Genau so wie die Hafenstraße auch, die kein weiteres Nadelöhr in Form eines Kreisels benötigt, der nur Radfahrer bis hin zum Sprudellaster erfreut.

Freie Wähler

Bei der zweiten Mitgliederversammlung der Freien Wähler in diesem Jahr ging es nun sehr harmonisch von statten, was vielleicht auch daran lag, dass zuvor ein paar wenige Mitglieder unseren Verein verlassen hatten.

Sehr gefreut hat es mich auch, dass fast alle meine Mitstreiter der letzten Jahre anwesend waren, angefangen von Heiner Dörner, den beiden Stadträten Herbert Burkhardt und Eugen Gall über den ehemaligen Vereinsvorsitzenden Stefan Fiebig bis hin zu weiteren Mitstreitern aus dem Gemeinderatswahlkampf 2019, wie z. B. Jens Petzold. Und auch meine besser Hälfte ließ es sich nicht nehmen und wurde Mitglied bei den Freien Wählern — als Mitglied macht das künftige Plakateschleppen einfach mehr Spaß.

Ich hatte es schon einmal anklingen lassen, dass mir der Gemeinderatswahlkampf 2019 sehr gefallen hat, auch wenn mein dabei erzieltes Ergebnis reziprok proportional war. Und schon damals ließ ich anklingen, dass ich gerne auch 2024 beim Gemeinderatswahlkampf mit dabei wäre.

Deshalb bot es sich geradezu an, dass, als ich jüngst gefragt wurde, ob ich nicht Vereinsvorsitzender der Freien Wähler Heilbronn werden möchte, zugesagt habe. Und im Gegensatz zur Gemeinderatswahl 2019 wurde ich dieses Mal sogar gewählt.

Denken

Dass Schreiben beim Denken hilft, hatte ich bereits erwähnt — zumindest mir hilft es weiter. Und so gucke ich gerade ein wenig auf die letzten, doch sehr ereignisreichen Tage zurück.

Damit meine ich aber nicht die komischen Geschehnisse rund um Boris Johnson, sondern die jüngsten Ereignisse, bei denen ich persönlich zugegen sein durfte. So hat es mich sehr gefreut, dass der Zettelstore von Detlef Stern weitere Fortschritte macht, und dieses Mal dabei sogar, dass seine Version 0.5 noch nicht ausgeliefert wurde — denn deren Einführung hätte ich diese Woche nicht mehr untergebracht.

Und so freue ich mich nicht nur auf ein weiteres Gespräch mit Detlef Stern, sondern auch auf die Implementierung seines Zettelstores auf einem meiner Server, was dann, wenn es so funktioniert, wie ich es erhoffe, mir ebenfalls sehr gut beim Denken helfen wird.

Die gestrige Fahrt nach Straßburg war die erste nach dem Ausbruch der COVID-19 Pandemie und so staunte ich nicht schlecht darüber, welche Fortschritte Straßburg bezüglich seines eigenen „Neckarbogens“ gemacht hat. Eine Größenordnung der Stadtentwicklung, von der man in Heilbronn leider nur weiter träumen werden kann. Was aber wieder einmal beweist, dass man großzügig und sehr vorausschauend denken und planen muss, wenn man „großstädtisch“ handeln möchte — übrigens, die passende Infrastruktur einschließlich neuer Tram-Linien und Fahrradwege wurde dabei zuerst sichergestellt.

Auf jeden Fall aber war die gestrige Fahrt in allen Belangen ein voller Erfolg, auch konnte ich so ganz nebenbei einen neuen grünen Tee und einen sehr alten Pu-Erh Tee erwerben und dabei sogar ein wenig mit einer chinesischen Teezeremonie-Meisterin plaudern, so dass wir — hoch motiviert — in Kürze eine weitere Straßburgfahrt für Mitglieder der EUROPA-UNION und interessierte Mitbürger anbieten werden.