Menetekel

2.3.02024 5 (7)

Beitragsfoto: Brüssel | © Konstantin Kümmerle

Sonnenschein

Das gute Wetter nutzten die Freien Wähler sogleich, um vor dem Rathaus ein paar Fotos von ihren Kandidaten zu machen. Erfreulich viele Kandidaten kamen dabei zusammen, nicht alle, was man auch nicht erwarten kann. Noch erfreulicher, dass weitere Freie Wähler mit hinzu kamen, einzig nur, um auch mit dabei zu sein und damit ihre Unterstützung für unseren Wahlkampf zu signalisieren.

Und wieder einmal konnte man dabei feststellen, wie klein die Welt eigentlich ist. Der Fototermin entwickelte sich zudem auch zu einem Austausch über die jüngsten städtischen Entwicklungen wie den neuen Neckartreppen, wobei es die Freien Wähler mehrheitlich lieber gesehen hätten, wenn man die Gelder erst einmal für wichtigere Projekte verwendet, wie z. B. Sport- und Bolzplätze in der Innenstadt oder auch die dringend notwendige Erweiterung der Dammschulen, gerne auch mit einer eigenen Schulschwimmhalle.

Interessant dabei auch einmal zu erfahren, wie der Gemeinderat von der Stadtverwaltung ausgebremst wird, wenn es dem Herrscher im Rathaus wieder nicht gefällt; diese erklärt sich dann einfach für nicht kompetent genug und die Entscheidung wird damit nicht umgesetzt. Und Inkompetenz ist im Heilbronner Rathaus überhaupt kein Manko, denn sie schützt nicht nur vor Arbeit, sondern auch davor, dass man für seine eigene Unfähigkeit zur Rechenschaft gezogen wird.

Kartoffeln

Freie Wähler sind keine Partei und so haben diese auch keine parteiähnlichen Strukturen, was man durchaus berücksichtigen sollte, wenn man für die Freien Wähler Wahlkampf macht. Etwas schwierig wird es dabei, wenn man selber aus einer Parteiorganisation stammt, denn dann ist es ganz offensichtlich ziemlich schwer, umzuschalten.

Und so erlebe ich in letzter Zeit viel zu oft, das rin in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln. Das Problem dabei ist, Freie Wähler sind echte Ehrenamtliche und müssen für jede Aktion immer wieder aufs Neue gewonnen werden. Ob man das erreicht, indem man jeden Tag das Rad ganz neu erfinden möchte und mit noch neueren Ideen um die Ecke kommt, darf bezweifelt werden.

So bin ich einmal gespannt darauf, wie sich die letzten Tage bis zur Gemeinderatswahl noch entwickeln werden. Es sieht ganz danach aus, dass dann der nächste Vorsitzende keine Lust mehr auf Lokalpolitik haben wird. Auf alle Fälle aber ist es erneut der Beweis dafür, dass gerade in der Lokalpolitik eine Professionalisierung der absolut falsche Weg ist, ganz besonders dann, wenn die Professionalisierung ohne Profis auskommen muss.

Das Schöne und Wunderbare an den Freien Wählern ist, sie benötigen keine Mandate um leben und überleben zu können. Sie bieten den Bürgern ihre Mitarbeit an und wenn diese lieber Klamauk und Darmspülungen haben möchten, dann soll es auch so sein. Freie Wähler können sich auch anderweitig ganz gut beschäftigen. Meine Kandidatur und meine Mitarbeit sind ein Angebot — nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Menetekel

Die unheilverkündenden Informationen nehmen bei uns jüngst gewaltig zu, nicht nur in Heilbronn, wo Gemeinderat und Stadtverwaltung die städtische Infrastruktur völlig heruntergewirtschaftet haben und nur noch darauf bauen, dass Dieter Schwarz einen Straßenzug nach dem anderen aufkauft, wohl in der Hoffnung, dass er dann auch gleich die städtischen Aufgaben mit übernimmt.

Nein, auch bundesweit wird der Ausverkauf unseres Landes nun bereits öffentlich verkündet. Der Bundeswehr hat man den teuersten Schrott der Welt angedreht und wundert sich nun darüber, dass diese wohl nicht einmal dazu in der Lage ist, um Bundesregierung und den Bundestag einschließlich seiner Verwaltungen in die USA in Sicherheit zu bringen.

So ist es auch nicht mehr verwunderlich, dass Karl Lauterbach nun das Gesundheitswesen für Kriege rüsten möchte, was übrigens ohne Wenn und Aber der Mindeststandard eines jeglichen staatlichen Gesundheitswesen ist — nur nicht bei uns! Wahrscheinlich aber meint er damit nur, dass die Bundeswehr nun dafür sorgen muss, dass Bundesregierung und Bundestag auch in einem Krieg medizinisch versorgt werden, so lange bis die US-Amerikaner Europa wieder einmal retten werden.

Aber wieder zurück nach Heilbronn, denn gestern bestätigte die Schulleitung der Dammgrundschule in einem Treppengespräch, dass die Sporthalle ein Graus ist — was schon meine Großmutter wusste (!) — und, dass man den Sportplatz ersatzlos zugunsten der BUGA abgeschafft hat; was übrigens den Schwerpunkt unseres Heilbronner Gemeinderats ganz gut wiedergibt: Party statt Bildung, Rausch statt Zukunft!

Wenn man die Menetekel zumindest der letzten beiden Jahre nun aber richtig deutet, dann sollten wir uns allesamt keine Gedanken mehr über IPAI oder Stuttgart 21 machen — man stelle sich nur vor, wie bei der Eröffnung des neuen Hauptbahnhofs Putin mit einer russischen Iskander seine Glückwünsche schickt und nach über 20 Jahren Bauzeit ein riesiges Loch überbleibt.

Wir sollten uns vielmehr darüber Gedanken machen, wie wir unser Land schnellstmöglich und dies zusammen mit unseren Bündnispartnern wieder so auf die Beine stellen können, dass der Ukrainekrieg demnächst nicht auch noch waffenmäßig zu uns herüberschwappt. Denn wenn dies geschieht, dann haben wir bei uns nicht Zustände wie 1945, sondern sofort Zustände wie im Dreißigjährigen Krieg.

Und so hoffe ich nun einmal, dass ein Politiker wie Karl Lauterbach nicht wie seine Vorgänger im Amt einzig und alleine nur an sich und die eigenen Taschen denkt, sondern tatsächlich einmal versuchen wird, den Aufgaben eines Volksvertreters gerecht zu werden. Was ich mir übrigens auch für unsere eigenen Gemeinderäte wünsche!


Aufmacherbild

5.2.02024 5 (7)

Beitragsfoto: Aufmacherbild | © Gerd Altmann from Pixabay

RSS

Dieser Beitrag ist den RSS-Readern geschuldet, die meine Beiträge, wenn abonniert, in deren Erstfassung aufgreifen und an meine Leser weiterleiten. Dank der Intervention von Detlef Stern werden jetzt sämtliche Beitragsinhalte an die Reader übergeben und nicht nur die jeweilige Überschrift. Sein Argument, dass manche Leser gerne nur den nackten Inhalt haben möchten, hat mich überzeugt. Auch ich lese die meisten Texte über RSS, da dies dort ohne jegliche Ablenkung und zudem auch viel schneller erfolgen kann.

Manche Blogger beklagen sich darüber, dass dann zu wenige Leser noch auf die jeweiligen Blogs kommen, ebenfalls ein gutes Argument. Aber so lange man sein Blog nicht monetarisieren möchte, dürfte es eher auf die Anzahl der erreichten Leser ankommen und nicht auf die Anzahl der Seitenzugriffe. Aufgrund der erfolgten Umstellung haben auch meine Zugriffszahlen nachgelassen, was bestätigen könnte, dass doch so einige Leser per RSS auf meine Beiträge zugreifen.

Was mich nun wieder einmal überlegen lässt, ob ich dann nicht doch das CMS weiter entschlacken oder gar in Gänze auf den Zettelkasten wechseln könnte. Dann aber muss ich wieder einmal an den bewährten Hinweis „never change a running system“ denken und auch daran, dass nicht nur mir mein bestehendes Blog-Layout weiterhin gefällt.

Und wie ich es in Gesprächen am Wochenende erfahren durfte, sind für sehr viele Menschen (gute) Bilder wichtiger als Inhalte; dies konnte ich bereits mehrfach im Blog feststellen, sobald ich die Aufmacherbilder wegließ, denn dann sanken die Zugriffszahlen merklich.

Jetzt benötige ich noch ein möglichst passendes Aufmacherbild und dann könnte dieser Beitrag freigeschaltet werden — dies mit dem Vorteil, dass bereits alle heutigen Beiträge vorhanden sind und kein Leser später nachzugucken braucht, ob ich nicht doch noch etwas hinzugefügt habe. Aber wer weiß, der Tag ist noch jung, und ich habe heute so einiges vor.

Wochenstart

Der Start in die Woche war dann schon etwas gelungener, er begann mit einem Tänzchen in der Tanzschule Brenner, und dies, nachdem wir ein paar Flyer zum Europa-Ball in die Briefkästen der Parteien und weiteren Tanzschulen geworfen hatten.

Der Montagmorgen begann mit der üblichen Fahrt durch den nördlichen Teil des Landkreises, wobei ich dieses Mal einen Praktikanten mit an Bord hatte. Dieser war im selben Alter wie die von mir mitbetreuten Schüler und der unausweichliche Vergleich war wie ein Offenbarungseid: nicht nur viel zu viele Eltern versagen katastrophal, sondern ganz besonders unser Sozial- und Bildungssystem, denn dessen propagierte Gleichmacherei spaltet unsere Gesellschaft erst recht in Gewinner und Versager — einzig und alleine dessen Befürworter profitieren dabei von diesem System, denn sie schaffen es, ihre eigenen Kinder ohne jegliche Leistung in die besten Positionen zu hieven; was übrigens weder christlich noch sozial ist!

Zudem zeichnet sich ein Schwerpunktwechsel bei meinen eigenen Projekten ab. Die Vorbereitungen zum Europa-Ball sind fast abgeschlossen, die für die Gemeinderatswahl bis zum Ende der Woche und die Planungsphasen für die beiden weiteren Projekte sind nun im vollen Gange.

Man könnte dabei auch von Meilensteinen sprechen, was ich demnächst einigen Zuhörern noch etwas genauer erklären werden kann. Das Gute für mich dabei ist, dass Studenten heutzutage mit zu den besseren Zuhörern gehören, denn diese möchten zumindest die Prüfung bestehen und mancher sogar dabei noch etwas fürs Leben lernen.

Was mich wiederum an meinen eigenen Forschungsschwerpunkt erinnert, der mich inzwischen seit meinem eigenen Studienbeginn wie ein roter Faden begleitet: „Lernen en passant“, eine wohl zeitgemäßere Version des Nürnberger Trichters und bitte nicht mit der vermeintlichen schwarzen Pädagogik zu verwechseln.

Wochenende

Das Wochenende war mit guten und mit ernüchternden Gesprächen durchmischt. Interessant ist es dabei zu beobachten, wie vor allem die jüngeren Mitbürger Pöstchen in erster Linie dazu nutzen, um ihren eigenen Lebenslauf aufzupeppen. Sehr ernüchternd dann noch festzustellen, dass, wenn diese Mitbürger völlig auf ihrem Posten versagen und einen Verband fast zugrunde richten, dies für die eigene Partei überhaupt kein Hindernis darstellt, um diesen Versagern Tür und Tor zu öffnen — bald sitzt so ein Exemplar auch noch in einem Parlament und kann sich dann dort voll und ganz austoben, Mitarbeiter mobben und Bürger nach Strich und Faden belügen und betrügen.

Den Parteien — es sind ganz aktuell in meinem Umfeld zwei — scheint dies völlig egal zu sein — Hauptsache, ihre Kandidaten haben die Haare schön. Und diese Parteien scheinen Recht zu behalten, denn wie ich es in weiteren Gesprächen erfahren durfte, suchen sich die Bürger ihre Volksvertreter schwerpunktmäßig nach Aussehen und vorgegebenem — gerne auch vorgetäuschten — Lebenslauf aus. Überzeugungen, Inhalte oder erbrachte Leistungen interessieren hingegen kaum einen Wähler; es sei denn, der Kandidat gibt gerade einmal vor, genau die Überzeugung des Wählers zu haben.

Deshalb schaffen es Berufspolitiker auch, in ein und derselben Veranstaltung innerhalb von weniger als fünf Minuten beide gegenteilige Meinungen im Saal selbst zu haben und zu vertreten. Den Bürger stört das nicht, da „sein“ Politiker doch genau derselben Meinung ist und überhört dabei völlig, dass dieser Politiker auch genau der Meinung von dem Herren nebenan ist, dessen Meinung der besagte Bürger auf Teufel komm raus nie und nimmer akzeptieren kann! Solch eine Diskussionsveranstaltung durfte ich vor ein paar Jahren selbst im Ratskeller miterleben, wobei alle Anwesenden damals hellauf begeistert waren — ich hätte an diesem Abend eine Super-GroKo gründen sollen!

Diesen Sonntag fuhr ich nun extra nach Stuttgart, um als Vortragender vor einem erlauchten Kreis einen Sachverhalt näher erklären zu dürfen — man wollte sich ganz offiziell eine Expertenmeinung einholen. So schön, so gut. Außer mir hat es dann niemanden interessiert, man benötigte nur den Anschein, aber nicht den Inhalt. Da das Ganze noch in einer Lokalität stattfand, wo man die Qualität des Essens am Überhang des Tellers bewertet, kann ich dies als kompletten Fehlschlag abhaken.

Wenn wir in Deutschland tatsächlich etwas ändern wollen, dann müssen wir allesamt erst einmal bei uns etwas ändern: genauer zuhören, mehr lesen, hinterfragen, nachhaken und nicht immer nur den bequemsten Weg wählen — auch dann nicht, wenn man wieder einmal nur für die Katz unterwegs war!

Website

Meine Empfehlung für sämtliche Spinner dieser Welt und den baden-württembergischen Gesundheitsminister mit seinem grünen Markenkern.

Homöopa Tea


Automobil

29.1.02024 5 (7)

Beitragsfoto: Automobil | © Peter H from Pixabay

Daft

Seit Kurzem habe ich ein neues Gadget und zwar Daft, das selbsternannte „antisoziale“ Social Network („The Anti-Social Social Network for Minimalists“). Die Idee dahinter basiert auf der guten alten E-Mail. Man erhält bei der Registrierung eine persönliche E-Mail-Adresse, die man am besten für sich behält. Nun kann man dorthin E-Mail versenden, allerdings nur unter Nutzung der Betreff-Zeile, was meine bessere Hälfte übrigens schon sehr lange und sehr gerne praktiziert.

Diese E-Mail wird dann als eine Art Tweet auf einer persönlichen Daft-Webpage angezeigt. Deren Adresse kann man für sich behalten, dann hat man ein einfaches webbasiertes Notizbuch, man teilt die Adresse mit wenigen und kann damit recht gut Informationen verteilen oder man macht die Adresse öffentlich, dann kann wirklich jeder mitlesen.

Der tatsächliche Charme an der Sache ist, dass man jede Daft-Webpage über einen RSS-Feed abonnieren und so dort den jeweiligen Tweets — ich nenne sie mal Dafts — folgen kann. Das ist ein völlig entschlacktes Twitter und damit das richtige Gadget für Puristen. Zurzeit hakt es allerdings aufgrund der großen Nachfrage oder aufgrund leistungsschwacher Server immer wieder einmal.

Ein ähnliches Gadget (Detlef Stern möge mir den Vergleich verzeihen) ist der Delta Chat, der auch auf E-Mail basiert, aber ohne eine eigene Webpage auskommt, darüber hinaus verschlüsselt ist und so wie es der Name kundtut, das Chatten ermöglicht.

Auftakttreffen

Schon sehr lange sind bei vielen politisch etwas aktiveren Bürgern die Europäische Bewegung und auch die EUROPA-UNION aus der Mode gekommen. Und etwas bildungsfernere Politiker fangen mit beiden Verbänden recht wenig an. Deswegen gibt es von diesen auch immer wieder einmal Ideen und Versuche, neue Verbände für Demokratie und Menschenrechte zu gründen.

In Heilbronn wurde nach längeren Verhandlungen zu diesem Zweck 2011 ein „Netzwerk gegen Rechts“ gegründet. Meine damaligen Bemühungen die Demokraten in den bereits funktionierenden Verbänden zu sammeln, schlugen fehl, genauso wie mein Vorschlag, diese aktiveren Mitbürger dann wenigstens in einem Verein für „Demokratie und Menschenrechte“ zu bündeln oder wenigstens gegen jeglichen Extremismus zu sein. Leider hat man sich damals dafür entschieden, ganz bewusst zwischen guten und bösen Extremisten zu unterscheiden — noch heute bin ich davon überzeugt, dass dies der falsche Weg ist und diese Menschen selbst ein sehr großes Demokratiedefizit haben.

Und so bin ich jetzt richtig erfreut darüber, dass sich in Stuttgart verantwortungsvollere Bürger dazu durchringen konnten und nun ein überparteiliches und zivilgesellschaftliches „Bündnis für Demokratie und Menschenrechte“ schufen. Selbstverständlich sind die Europäische Bewegung, die EUROPA-UNION und die Freien Wähler mit dabei — letztendlich ist es ein Kompromiss, denn zum einen kehrt die Vernunft zurück und zum anderen können so für manch einen Bürger und Politiker wieder ein paar Pöstchen mehr geschaffen werden.

Automobil

Das moderne Automobil mit Verbrennungsmotor stammt aus dem Jahr 1888 und darauf sind wir in unserem Land ganz besonders stolz. Jährlich werden gut 80 Millionen Autos gebaut und immer noch verlässt das eine oder andere Fahrzeug in Baden-Württemberg das Band.

Man kann davon ausgehen, dass die Produktionszahlen baden-württembergischer Autos weiter zurückgehen und neue Antriebe zudem die Zukunft bestimmen werden. Wahrscheinlich ist es auch, dass sich die Mobilität wieder einmal ändern wird — was nach gut 150 Jahren nichts Ungewöhnliches sein dürfte — und Autos wie wir sie heute noch kennen, in Bälde das Schicksal der Kutschen teilen.

Deshalb es schon ein wenig verwunderlich, wenn die CDU in ihrer Klausurtagung am Wochenende in Schöntal beschließt, Baden-Württemberg auch zukünftig zu einem Auto-Land zu machen und noch viel spannender, dabei auf den Verbrennungsmotor setzt — wohl gleich nach dem guten alten Telefax.

Selbst unsere Automobilindustrie, die die jüngsten Entwicklungen so richtig verschlafen hat und zuvor schon einmal von einer CDU-Bundesregierung beim Wasserstoff ausgebremst wurde, ist da schon einige Schritte weiter.

Und so bin ich einmal gespannt darauf, wann auch die CDU einmal Realitäten erkennt und versteht, dass konservativ nicht bedeutet, bei Kerzenschimmer die Strickliesel herauszuholen. Noch gespannter bin ich darauf, wie die CDU Mercedes, Audi und Porsche dazu bringen möchte, die gerade laufende Umstellung der Produktion wieder rückgängig zu machen — das wird wohl nur durch immense Subventionen möglich sein; aber Planwirtschaft hat auch etwas Nostalgisches, ganz besonders bei Kerzenschein, wenn die Ehefrau wieder einmal die Strickliesel herauskramt.