Konzert

Musikvideo zum Wochenende 5 (2)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Und schon wieder steht ein Wochenende vor der Tür, was mich fragen lässt, was wir Menschen gemacht haben als es noch keine Wochenende gab. Wohl das gleiche wie heute.

Albert Hammond singt auch schon eine ganze Weile. Ich höre ihn seit sein Song „It Never Rains in Southern California“ 1972 aus allen Radios dudelte, vor allem weil ich kurz zuvor selber erst dort gewesen bin — ein Lied über unzählige Kisten wäre dabei für mich noch beeindruckender gewesen (kleiner Insider).

Manche etwas älteren Leser mögen vielleicht auch noch das folgende Lied „I’m a Train“ aus 1974 kennen.

Abschließend noch der Umweltsong „Down by the River“, welcher sich wie das erste Lied auf seinem Debutalbum „It Never Rains in Southern California“ befindet und sein erster Hit gewesen sein dürfte.

Nun bin ich einmal gespannt darauf, wie diese Liedvorschläge bei den Lesern dieses Blogs ankommen.

Auf alle Fälle aber hat sich zumindest die Wasserqualität des Neckars in den letzten Jahrzehnten wesentlich verbessert. In meiner Kindheit ging das Gerücht herum, dass ein Zirkuselefant verendet sei, nur weil er aus dem Neckar getrunken hatte. Wahrscheinlich wollten uns unsere Eltern nur davon abhalten, dass wir nicht immer an den Trauerweiden schaukelnd in den Neckar fielen, was im Sommer ziemlich viel Spaß machte und ab dem Herbst gut als Mutprobe durchging.

Übrigens, gemäß dem Stadtarchiv soll der erste Elefant bereits 1835 in Heilbronn gewesen sein, daher rührt wohl die Geschichte vom Elefanten, die zumindest noch in meiner Jugend den Kindern erzählt wurde.

Nachtrag

Sehr gerne nehme ich noch einen weiteren Song mit auf. Der Hinweis dazu kommt von Andreas.

„The Free Electric Band“ erschien 1973 auf dem gleichnamigen Album.


Blitz

Grüne Mauer 4.8 (6)

Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay

Trotz weltweit gemachter sehr negativer Erfahrungen mit der Abholzung und dem Raubbau an der Natur, hat sich Chinas dazu entschlossen, dasselbe genau so zu wiederholen und dies in einem weit größeren Maßstab. Inzwischen haben sie sogar damit begonnen, wie wir übrigens auch, weitere Länder nicht nur auszuplündern, sondern deren Lebensgrundlagen vollständig zu zerstören.

Obwohl jeder weiß, dass solche Konzepte nicht funktionieren können, halten viel zu viele Menschen an diesen weiterhin fest. Verstand wird einfach durch Ideologie ersetzt.

Lernen wir Menschen kaum aus den Fehlern anderer, so lernen die Chinesen nicht einmal mehr etwas aus den eigenen Fehlern. Inzwischen schwärmen sie gar von einer Grünen Mauer, deren Name sich von der parallel verlaufenden Großen Mauer ableitet. Das Projekt startete im Jahr 1978 und soll noch bis 2050 fortgesetzt werden. Man möchte dabei 350 000 Quadratkilometer Land bepflanzen.

Wie ich in einem chinesischen Propagandafilm — eine GEO-Reportage — erfahren durfte, zählen dazu natürlich auch neue Ackerflächen und dabei ganz besonders die üblichen Monokulturen. Sehr erschreckend zu erfahren, dass man die entsprechenden Baumplantagen ebenfalls zuerst als Monokulturen anlegte, wohl um sie später besser abholzen zu können.

Die ursprüngliche Idee für das Projekt dürfte dabei aber von der „Grüngürtelbewegung“ stammen, welche bereits 1977 von Wangari Maathai aus Nairobi gegründet wurde; diese wiederum übernahm dabei die Idee eines britischen Forstwissenschaftlers aus den 1920er-Jahren.

Angeblich ist die Grüne Mauer bereits schon jetzt ein Erfolg, wohl ähnlich wie unsere eigenen Zukunftsprojekte im Umwelt- und Naturschutz auch, ist es doch bis 2050 noch eine ganze Weile hin.

Auf alle Fälle aber hat sie weitere Länder dazu inspiriert, um in der Sahara und im Sahel eine Great Green Wall zu errichten, welche einmal mindestens 15 km breit und 8 000 km lang sein soll.

So schön diese Ideen auch sein mögen, zeigt doch die schnöde Erfahrung, dass es in der Menschengeschichte noch keine Mauer gab, die tatsächlich ihren Zweck erfüllen konnte — nicht einmal der „Eiserne Vorhang“.

Vielleicht wäre es einmal eine gute Idee, sich besser mit den Ursachen der besagten Probleme und Herausforderungen etwas näher auseinanderzusetzen und zu gucken, wie man diese ggf. beseitigen könnte.

Wir setzen uns dabei lieber „Klimaziele für 2030“, welche wohl auf alle Fälle noch bis 2029 weiterhin Erfolge bleiben und erst danach auf … 2050 verschoben werden, zumindest damit kennen wir uns alle ganz gut aus.

Da das mit den Mauern und Grenzen noch nie so gut klappte, könnte man sich einmal überlegen, ein paar Mauern in unseren Köpfen einzureißen. Alternativ, eine Großbehörde zur Verwaltung von Wüstensand zu schaffen, denn dann ist es garantiert, dass uns allen der Sand bis spätestens 2050 ausgehen wird — zumindest auf dem Papier.


Füllfederhalter

Kaputtmacher 5 (5)

Beitragsfoto: Füllfederhalter | © Markéta Machová auf Pixabay

Neue Bügel am „neuen Radweg“ am Neckarufer | 24. April 2025 um 14:08

Ist doch noch ein wenig Natur zum Zubetonieren übrig. Und wenn man die Bäume fällt, dann passt auch noch der eine oder andere Camper hin.

P. S.

Sobald wir Menschen mit der Erde fertig sind, sieht diese aus wie der Mars, wahrscheinlich aber eher wie die Venus.