Erde

Tag der Erde 5 (1)

Beitragsfoto: trockene Erde | © Pixabay

Seit der erstmaligen Feier des Tags der Erde am 22. April 1970 hat sich diese Feier weltweit zum alljährlichen Gedenken an unsere Umwelt entwickelt.

Auch ich gedenke diesem Tag und habe meiner besseren Hälfe bisher zu dieser Gelegenheit dabei gerne ein Umweltschutzarmband geschenkt, was zudem entsprechenden ehrenamtlichen Organisationen zu Gute kam.

Rachel Carsons Buch „Silent Spring“ aus dem Jahr 1962 war wohl einer der Auslöser, welcher dann circa acht Jahre später zur Gründung des „Earth Days“ führte. Name und das Konzept wurden erstmals von John McConnell im Jahr 1969 bei einer UNESCO-Konferenz in San Francisco vorgeschlagen und sollte sollte erstmals am 21. März 1970, dem Beginn des Frühlings auf der Nordhalbkugel, gefeiert werden.

Der US-Senator Gaylord Nelson startete etwas zur selben Zeit einen nationalen Umweltaktionstag mit dem Namen Environmental Teach-in oder Earth Day, der erstmals am 22. April 1970 stattfand und die Menschen zum Überdenken ihres eigenen Umwelt- und Ressourcenverbrauchs anregen sollte.

Seit 1990 wird der Tag der Erde nunmehr auf der ganzen Welt am 22. April gefeiert. 2009 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen dieses Tag dann ganz offiziell zum „International Mother Earth Day“, wobei dieser Name sich nicht durchsetzte und es beim „Earth Day“ blieb.

Unabhängig davon ist es immer ein guter Tag, um über seinen eigenen Ressourcenverbrauch nachzudenken und auch, um über sich selber zu reflektieren.

„Don’t waste the Earth – It is our Jewel!“

Buzz Aldrin (2012)

Hausboote in Holland

Ein Platz für Hausboote 4.4 (14)

Beitragsfoto: Hausboote in Holland | © Pixabay

Sobald ich in Paris bin, versuche ich immer wieder bei den Bouquinisten an der Seine vorbeizuschauen. Die dortigen Bücherboxen gehören inzwischen zum UNESCO Weltkulturerbe, genauso, wie die Ufer der Seine in Paris selbst. Über die Jahre hinweg haben bei mir aber immer mehr die vielen Hausboote das Interesse geweckt, besonders dabei die ganzjährig bewohnten, und als ich dann einmal die Gelegenheit hatte, ein solches näher anschauen zu dürfen, war es um mich geschehen und ich hatte einen Traum mehr.

Die vielfältigen Hausboote in Berlin und Potsdam gaben mir dann weitere Ideen und ließen auch hoffen, dass mein Traum auch einmal zu verwirklichen wäre. Als dann ein Stettiner Bekannter anbot, mir bei der Realisierung eines solchen Traumes helfen zu wollen, fing sogar meine Frau damit an, sich über Hausboote nähere Gedanken zu machen.

Das Leben nimmt meist keine Rücksicht auf Träume und so mussten auch wir feststellen, dass die Donau bei Ulm nicht schiffbar ist, und zumindest in den Nullerjahren eine solche Idee in Heilbronn auf wenig Gegenliebe stieß, obwohl es bereits seit 1995 das Theaterschiff bei der Friedrich-Ebert-Brücke gibt.

Im Zuge der Bundesgartenschau in Heilbronn ist es Dieter Schwarz nunmehr gelungen, mit der MS Experimenta einen weiteren Pflock in Richtung Heilbronner Hausboote einzuschlagen.

Ich bin weiterhin fest davon überzeugt, dass der alte Neckar von der Friedrich-Ebert-Brücke bis hin zum Neckarkanal gute Liegeplätze für die ersten Hausboote in Heilbronn bieten könnte. Und auch wenn sich dieser Traum für mich inzwischen in Wohlgefallen aufgelöst hat, bin ich mir sicher, dass es genügend andere Mitbürger gibt, die sich einen solchen Traum, von einem eigenen Hausboot, einem Hausboot zur Miete oder auch einem Hausboot-Restaurant in Heilbronn gerne erfüllen wollen.

Zumindest könnte die Stadt jetzt nach der BUGA-Zeit die Planungen einleiten, um zumindest die Voraussetzungen für eine solche Gemeinschaft von Hausbootbewohnern auch in Heilbronn zu schaffen, zumal Gemeinderat, Verwaltung und Stadt-Marketing gerne von Heilbronn als „der Stadt am Fluss“ sprechen.

„It’s hard to build a bridge across a river, but easy to cross the bridge once someone else has built it. And while you’re trying to build the bridge, it’s helpful to be able to fly.“

Eugenia Cheng, zitiert nach Florian Freistetter