Beitragsfoto: Allee | © Shutterstock

14.3.02022 5 (1)

Beitragsfoto: Allee | © Shutterstock

Sturmangriff

Hier finden Sie das entsprechende Gedicht von Dr. August Stramm (1874 – 1915). Dr. Stramm kämpfte zuletzt als Bataillonskommandeur an der Ostfront. Am 1. September 1915 fiel er beim Angriff auf russische Stellungen am Dnepr-Bug-Kanal.

Sturmangriff

Aus allen Winkeln gellen Fürchte Wollen

Kreisch

Peitscht

Das Leben

Vor

Sich

Her

Den keuchen Tod

Die Himmel fetzen.

Blinde schlächtert wildum das Entsetzen.

Rüstung

All jene, die die Rundschreiben der EUROPA-UNION Heilbronn noch nicht abonniert haben und auch selten auf den Kalender dieses Weblogs schauen, möchte ich auf eine Präsenzveranstaltung hinweisen, die sich mit einem sehr, sehr aktuellen Thema beschäftigt, nämlich der Rüstungspolitik.

Als ich dieses Thema gewählt habe, wagte ich noch nicht daran zu denken, wie aktuell und relevant dieses für uns alle in Kürze sein wird. Mein diesjähriger Vortrag zur Rüstungspolitik, den ich am Freitag, 18. März 2022 um 18.00 Uhr im Arkus halte, knüpft dabei an Oliver Dursts Vortrag zur Europäischen Raumfahrt an und bezieht die jüngsten Erkenntnisse über die russische Rüstungspolitik bereits mit ein.

Ich würde mich sehr darüber freuen, einige meiner Leser beim Vortrag begrüßen zu dürfen. Und schon jetzt freue ich mich auf die entsprechenden Diskussionen.

Stimme

Die heutige Lektüre der Tageszeitung ließen bei mir gleich zweimal die Alarmglocken läuten und ich war zugegebener Maßen versucht, die Woche vollständig mit Heilbronner Interna beginnen zu lassen. Dank einer gestrigen E-Mail von Steffen Zander habe ich mich dann aber doch dazu entschlossen, beide Themen einfach einmal auszusitzen. Dabei bin ich mir weiterhin sicher, dass diese noch dieses Jahr in Heilbronn aufköcheln werden und ich nicht umhinkommen werde, diese später dann doch zu thematisieren.

Fürwahr, es gibt derzeit Wichtigeres als eine Nabelschau zu betreiben, vor allem, da man davon ausgehen kann, dass unsere Verantwortlichen vor Ort eines sind, nämlich vollständig beratungsresistent. Und so kann ich schon froh darüber sein, dass es auch bei uns kaum Sympathiekundgebungen für Putin und seine Mörderbanden gibt.

Und der Herr, der heute in einem Leserbrief der Ukraine die Kapitulation empfohlen hat, ist sicherlich so einer, der Frauen bei einer Vergewaltigung rät, sich nicht so blöd anzustellen.

Beschluss des Tages

Der Bundesausschuss der EUROPA-UNION nimmt zum Angriffskrieg der Russischen Föderation und Weißrusslands auf die Ukraine wie folgt Stellung:

Der Angriffskrieg Putins auf die Ukraine – eine Zeitenwende für die EU (12. März 2022)

Geburtstage des Tages

Albert Einstein und Paul Ehrlich


Beitragsfoto: Sülmerstraße | © Shutterstock

16.2.02022 5 (1)

Beitragsfoto: Sülmerstraße | © Shutterstock

Rechtsstaatsmechanismus

Nach langem Hin und Her hat der Europäische Gerichtshof nun eine neue Regelung zur Ahndung von Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit in der EU (Rechtsstaatsmechanismus) für rechtens erklärt. Polen und Ungarn laufen gegen diese Urteil des höchsten Gerichts — erwartungsgemäß — Sturm und sehen sich in ihren Vorurteilen gegenüber Europa bestätigt.

Dass die Kommission den Rechtsstaatsmechanismus jemals gegen diese beiden Mitgliedstaaten anwenden wird, darf bezweifelt werden. Nie und nimmer wird die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zustimmen, dass ihren „Parteifreunden“ und Gönnern im letzten Schritt des, nunmehr rechtmäßigen, Maßnahmenkatalogs tatsächlich EU-Mittel gekürzt werden. 

So werden Polen und Ungarn weiterhin ungeschoren gegen die EU wettern, abkassieren und in ihren Ländern eine waschechte Diktatur etablieren. Die Kommission wird weiterhin untätig bleiben. Und wir Unionsbürger werden damit vertröstet, dass man, wenn man nur wollte, den Demokratie- und Europafeinden den Geldhahn zudrehen könnte — will man aber nicht!

Buchverkauf

Wenn die Tage etwas trister sind, und die Stimmung entsprechend nachläßt, dann freue ich mich ganz besonders darüber, wenn ich wieder einmal ein Buch verschicken darf.

Und sobald ich ein Buch verschicke, nutze ich die Gelegenheit, um ein weiteres Buch auf meinen Stapel zu legen. So habe ich heute ein Buch dazugelegt, welches mir auf Twitter schon des öfteren empfohlen wurde. Und während ich das Buch auf den Stapel legte, konnte ich nicht umhin, schon einmal darin zu blättern. So war ich doch ziemlich erstaunt darüber, dass der Inhalt des Buches mit den auf Twitter kundgetanen „Glaubenssätzen“ und getätigten Äußerungen der, dieses Buch empfehlenden, Personen kaum bis nicht in Übereinklang zu bringen sein wird. Dies lässt mich nun wiederum vermuten, dass jene Personen dieses Buch wohl nicht gelesen haben können — zumindest aber Probleme mit dem Leseverstehen haben müssen.

Aber egal wie auch immer, ich werde sicherlich viel Spaß bei der Lektüre haben. Und so war diese mehrfache Buchempfehlung vielleicht nur ein Zufall, aber dafür ein sehr glücklicher.

Weblog

Es ging dann doch etwas schneller als befürchtet. Seit gestern dürfte Kümmerles Weblog wieder uneingeschränkt funktionieren. Dank der Unterstützung von ein paar Profis, denn als Hobbyist wird es zunehmend schwerer, um eine Website alleine am Laufen zu halten, vor allem dann, wenn man ganz ohne Backup, Netz oder doppelten Boden einfach in die laufenden Prozesse eingreift, um mal ganz schnell etwas Neues auszuprobieren.

Aber wie schon gesagt, diesen Luxus des gewollten Dilettantismus gönne ich mir einfach. Und dann gibt es zum Glück immer wieder nette Menschen, die einem „in der Not“ beistehen und zu retten versuchen, was noch zu retten ist. Hat wieder einmal geklappt und das dabei entstandene Resultat gefällt zumindest mir — muss es auch, denn das ist es doch, was einen privaten Blog grundsätzlich von einer Firmenseite unterscheidet.

Detlef Stern hat gestern den virtuellen Europastammtisch u. a. dazu genutzt, um mir noch ein paar Hinweise zu geben, was doch noch nicht so ganz im Weblog stimmt; diese Baustelle werde ich dann wohl demnächst mal eröffnen.

Und das mit den Blogs und den Microblog-Diensten, wie z. B. Twitter, ist doch eigentlich eine lehrreiche Angelegenheit, denn man bekommt nicht nur einen guten Einblick in die Meinungs- und Informationsfreiheit mit ihren sämtlichen Schattierungen und Auswüchsen, sondern manche von uns lernen zudem auch dabei, damit umzugehen — ergo, Demokratieschulung ohne Lehrplan und eigene Agenda.

Und das Wunderbare an dieser ganzen Sache ist doch, dass man die Dinge, die einem nicht gefallen und einem auch nicht zusagen oder die man gar beleidigend findet, nicht lesen muss.

Spätestens dann, wenn man Microblogs oder Weblogs, die einem völlig zuwider sind, abonniert und regelmäßig liest, sollte man sich einmal Gedanken machen — damit meine ich aber nicht, über die Blogs.

Weblog des Tages

Lothar Birkner
Der Weblog von Lothar Birkner, einem bekennenden Konservativen, ist neu in meiner Blogroll. Seine Themen handeln ähnlich wie bei mir über Gott und die Welt, seine Perspektive ist allerdings eine etwas andere.

Geburtstag des Tages

Philipp Melanchthon


Hasen

11.2.02022 5 (3)

Hasen | © Pixabay

Tag des Notrufs

Da war doch noch etwas? Genau, der 11. 2. ist seit ein paar Jahren der Tag des Notrufs. Die 112 wurde 1991 eingeführt und gilt inzwischen nicht nur in der Europäische Union, sondern auch in vielen anderen Ländern, wie dem Vereinigten Königreich, der Schweiz, Lichtenstein, Andorra, Vatikanstadt, Monaco, Indien, Island, Kasachstan, Norwegen, Osttimor, Russische Föderation, Serbien, Sierra Leone, Südafrika (Mobilfunk), Südkorea, Türkei und der Ukraine.

Damit hat sich die 112 neben der US-amerikanischen 911 zu einer der weltweit genutzten Notrufnummern entwickelt.

© Nils Bunjes, Europa Zentrum Baden-Württemberg

Rundschreiben

Neben all dem Basteln konnte ich dann gestern doch noch das Rundschreiben der EUROPA-UNION veröffentlichen, etwas aus der Reihe, was aber durch die vielen Terminänderungen notwendig war.

Wer es noch nicht gelesen hat, kann dies gleich hier nachholen. Es sind ein paar interessante Termine dabei, und so freue ich mich schon auf viele Anmeldungen.

Weblog

Als erstes möchte ich mich für die Unannehmlichkeiten entschuldigen, für die ich gestern bei den Weblog-Abonnenten, ob über E-Mail oder RSS, gesorgt habe. Eigentlich wollte ich nur mal schnell eine Kleinigkeit abändern, und schon war es geschehen, nicht nur das Layout hatte sich verabschiedet, sondern auch die, für das Weblog notwendige, Datenbank fing an zu meckern. Dabei sind meine Tools, Apps und sonstigen Hilfsmittel wirklich hart im Nehmen; gestern war es dann aber doch etwas zu viel des Guten.

So hoffe ich, dass ich das Ganze in den kommenden Tagen wieder in den Griff bekomme. Und wer nicht nur den Links der E-Mail folgt oder per RSS mitliest, wird heute schon feststellen können, dass das Weblog — wieder einmal — eine neue Form angenommen hat. Jetzt bin ich auf die Kommentare dazu gespannt.

Geburtstage des Tages

Thomas Edison und Hans-Georg Gadamer