Zukunft

10.6.02026 5 (5)

Beitragsfoto: Zukunft | © mykedaigadget from Pixabay

Vermischtes

Gestern Abend hatte ich bei Rummikub einen Lauf. Ach wie schön! Meine Schachpartien, die ich weiterhin regelmäßig verliere, sind eigentlich kein Thema — obwohl ich mich aktuell wie Magnus Carlsen fühlen können dürfte; der klitzekleine Unterschied dabei, er kann Schach spielen.

Bauen ist fast immer eine gute Sache, vor allem dann, wenn es an Wohnungen fehlt. Die große Frage dabei ist aber, wo und wie gebaut werden soll. Leider möchte die Union den Bedarf an Wohnungen einzig und alleine nur dazu nutzen, um ihre eigene Klientel weiter zu bereichern. Villen in Naturschutzgebiete zu stellen oder Wohnsilos kostengünstiger als Legebatterien zu erstellen, ist sicherlich der falsche Weg.

Superstaat

Die Nuklearmachtfantasien, die schon etwas länger von den Superstaateuropäern geschürt werden und nun auch von der sehr willfährigen Presse wie z. B. von der Zeit übernommen werden, kommen mit einem Preisschild daher, das wir uns Europäer kaum bis gar nicht leisten werden können. Das mussten selbst die US-Amerikaner lernen — von den Russen ganz zu schweigen — und haben deswegen die letzten Jahrzehnte versucht, uns Europäer an den Kosten mit zu beteiligen. Was wir bis heute mehrheitlich immer ausgeschlagen haben, einzig die Engländer gingen diesen Schritt.

Den Superstaateuropäern geht es dabei nicht um eine höhere Sicherheit für uns Europäer oder gar für die Welt, höchstens geht es ihnen um eine „strategische Souveränität“ — eine militärische Jungfrauengeburt sozusagen. Tatsächlich aber haben die Superstaateuropäer erkannt, wie man mit dem Aushöhlen eines Sozialstaates die Demokratie still und heimlich beseitigen, was man in den USA aktuell sehr gut beobachten kann — selbst die stärkste Demokratie geht dabei in die Knie.

Und so dienen diese Nuklearmachtfantasien einzig und alleine dazu, um uns Europäer vor die vermeintliche Wahl „Sicherheit oder Soziales“ zu stellen und damit nicht nur den Sozialstaat abzuwickeln, sondern damit auch unsere Freiheiten und Rechte zu beerdigen. Sie werden nicht sogleich mit einer Diktatur winken, wir bekommen zuerst eine Art von gelenkter Demokratie oder was für Euphemismen uns dafür noch einfallen werden.

Auf alle Fälle aber bekommen wir keine Sicherheit, denn so etwas gibt es nur als Wunschvorstellung. Ganz im Gegenteil, wir bekommen mehr Unsicherheiten und, wenn es dem Machterhalt der Eliten dient, auch mehr Kriege.

George Orwell fantasierte 1948/49 nicht, sondern er zeigte uns nur, was geschieht, wenn wir Europäer keine solche werden.

Blogroll

Wer über eine eigene Blogroll verfügt, der hat eindeutig mehr vom Leben. Heute Morgen bekam ich einen Blog-Beitrag von Nico Brunjes’ Couchblog in die Timeline gespült: Lübeck jagt die Täterin. Dies hat sogleich meinen Tag versüßt!

Was mich, weil ich mir solche Dinge einfach merke, gleich an seinen Beitrag über TINA denken ließ. Nein, er schreibt dabei nicht über meine bessere Hälfte, sondern über die vermeintliche Alternativlosigkeit unserer heutigen Welt („There Is No Alternative“).

Aber wenn bei uns die einzige „Alternative“ eine von der Union herbeizitierte und von der SPD gestärkte Kloakenpartei ist, dann gibt es tatsächlich zum bananerepublikanischen Gehabe unserer Volksvertreter keine Alternative. Obwohl, wir könnten es wieder einmal mit der Demokratie versuchen, was allerdings voraussetzt, dass wir allesamt wieder mehr arbeiten und Verantwortung übernehmen müssen — vor allem auch unsere Berufspolitiker!

Aber nun wieder zurück zu unseren unsicheren Straßen der Republik, von Lübeck bis nach Heilbronn. Bei uns schreiben sich die Journalisten unseres Hofberichterstatterblattes bereits die Finger wund, nur weil ein Kind mit einer Spielzeugpistole in der Stadt unterwegs war. Angeblich müssen die Polizisten der Stadt nun von Kriseninterventionsteams betreut werden.

Der Rest der Republik erbaut sich derweil an einem Walkadaver, der sich auch noch für sein Geschlecht den falschen Namen gab — da nun ganz offensichtlich LGBT auch in der Tierwelt angekommen ist, dürfte Deutschland nicht mehr zu retten sein.

„If someone hates the world, and you’re the only exception, then surely that proves something.“

Holly Gramazio, The Husbands (2024)

Fediverse Reactions
Roboter

2.12.02024 5 (4)

Beitragsfoto: KI-generiert | © Alexandra Koch auf Pixabay

Heuchelei

Gerade sind Ukrainereisen hoch aktuell. Wirklich jeder Politiker, vom Bund bis zur Gemeinderatsebene, möchte noch bevor man diese dann endgültig an Wladimir Putin übergibt, selbst einmal dort gewesen sein. Man kann damit sehr leicht Unterstützung heucheln und später sogar allen seinen Wählern berichten, wie man sich „damals“ als Held für „Volk und Vaterland“ aufgeopfert hat.

Am besten gefallen mir dabei wieder die allseits bekannten Wehrdienstverweigerer und Drückeberger, die nun mit ihrer gesamten sicherheitspolitischen und militärischen Kompetenz die Schlagzeilen füllen. Die allerbesten Spezialisten sehen nun in einer bundesdeutschen KI die neue V2. Vielleicht wäre es ganz gut, wenn wir davor alle nochmals unsere eigene Schachkompetenz etwas verbessern.

Wohnungssuche

Ein leidiges Thema, vor allem bei uns in Heilbronn. Dieses Problem hätte man schon längst lösen können, halt nur nicht dann, wenn man immer denselben OB und die gleichen Gemeinderäte wählt, denn die weiden sich bekanntlich so richtig am Elend ihrer Mitbürger.

Aktuell bekam ich mehr als 66 Anfragen für eine Wohnung in der Innenstadt, wobei ich diese noch gar nicht so richtig beworben habe. Aber wie bereits 2019 und auch dieses Jahr im Blog geschrieben, unsere Gemeinderäte sind nicht wirklich an einer Lösung interessiert, denn sie müssten Entscheidungen treffen und verlören vielleicht sogar eigene Vorteile. Auf alle Fälle aber haben sie damit auch bei der kommenden Wahl wieder ein gutes Thema, um bei ihren eigenen Wählern zu punkten: die einen heucheln Soziales und die anderen Caritas.

Ein weiteres Problem sind die vielen völlig unnötigen Auflagen, die es den ganz normalen Wohnungseigentümern kaum noch möglich machen, um Wohnungen auf dem Markt anbieten zu können. Kaum einer kennt noch die vielen Auflagen und Verordnungen, die man erfüllen und beachten muss, um halbwegs straffrei Wohnraum anbieten zu können.

Spannend z. B. das Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz, vor allem dann, wenn jeder Mieter einen eigenen Lieferanten haben kann. Noch spannender die geforderten Energieausweise, die zwar alle eine bestimmte Laufzeit haben, aber bei jeder baulichen Änderung ihre eigentliche Aussagekraft verlieren — wenn sie überhaupt jemals eine hatten.

Meine Befürchtung auch hierbei, man möchte den sogenannten Mittelstand völlig ruinieren und damit einem „starken“ Staat, zumindest aber ominösen Großkonzernen den Weg ebnen — Demokratie und Marktwirtschaft waren in Deutschland noch nie so der Renner.

Website

Zum ersten Mal seit 2017 zeichnet es sich ab, dass ich eine von mir betreute Website abgegeben kann. Dabei sollte doch der Umstieg auf WordPress genau das bewerkstelligen.

Heute bekam ich Besuch von Désirée und Benjamin. Der Grund dafür waren die notwendigen Präliminarien, um von mir die Freie Wähler Website übernehmen zu können. Sehr erfreulich dabei, wie kompetent beide an die Sache herangehen.

So hoffe ich nun darauf, dass die erste Abgabe einer Website erfolgreich abgeschlossen werden kann. Ich verspreche mir davon nicht nur eine Verjüngung der Website-Autoren, sondern auch eine Verjüngung der Leserschaft. Und in Folge davon auch ganz neue Wähler.

Vielleicht ist dies auch nötig, denn einige Freier Wähler streben tatsächlich an, auch in Heilbronn Partei werden zu wollen — wieder einmal. Im Falle, dass diese Mitglieder erfolgreich sein sollten, hat sich auch meine eigene Mitgliedschaft bei den Freien Wählern erledigt.

Vielleicht deshalb die Eile bei der Übernahme der Website. Lassen wir das aber einmal — think positiv!

„Was man sich selbst zu schaffen nicht zutraut, wird als schon vorhanden vorausgesetzt.“

Niklas Luhmann, Soziale Systeme (2021: 7)

Badezimmer

Mieter gesucht 5 (4)

Beitragsfoto: Badezimmer der besagten Wohnung

Kaum hat man eine nette Mieterin gefunden und schon zieht es diese wieder aus Heilbronn weg. Auf alle Fälle aber garantierte sie mir die beste Wohnungsübergabe seit Langem, keine zehn Minuten später war alles abgewickelt.

Ein neuer Mieter könnte eigentlich sofort wieder in die Wohnung einziehen. Und so bin ich einmal gespannt darauf, wer sich nun für diese kleine Wohnung interessiert?

Zwar gibt es keinen Fahrzeugabstellplatz, dafür aber einen Fahrradabstellraum im Keller. Auch gibt es keinen Aufzug, dafür aber bringt und hält Sie das Treppenhaus in den ersten Stock kostenfrei fit.

Eine vorhandene gemeinsame Waschküche, mit eigenem Wasser- und Stromanschluss, erspart Ihnen den Gang zum naheliegenden Waschsalon.

Zudem ist ein eigener Kellerraum vorhanden und von der Küche aus gelangt man auf einen größeren Balkon, welcher nach Westen augerichtet ist.

Das Badezimmer mit Dusche und Platz für einen Stepper bzw. ein Laufband sowie das separate WC wurden neu eingerichtet. Die Küche hat eine nagelneue Küchenzeile mit Elektroherd, Warmwasserboiler und Spüle.

Eine erst 2022 eingebaute Etagenheizung sorgt auch in kalten Wintern für eine wohlige Wärme. Die Verbindung zur weiten Welt kann über eine Telekom-Leitung, bei Bedarf auch über Glasfaser, oder Kabelanschluss hergestellt werden. Die Wohnung besitzt zusätzlich eine Sprechanlage und eine Sicherheitseingangstür.

Der Wunschmieter sollte überzeugter Nichtraucher sein und keine Haustiere besitzen. 

Mir liegt daran, dass die Wohnung erneut einen Mieter findet, der nicht nur die tolle Umgebung, sondern auch seine neue Wohnung wertschätzt. 

Sollten Sie Interesse an der Wohnung haben, können Sie gerne mit mir Verbindung aufnehmen; die Kosten sowie Nebenkosten können bei Interesse bei mir erfragt werden. Ich organisiere dann auch einen Besichtigungstermin.

Eine Kaution in Höhe von drei Monatsmieten kann in drei Raten bezahlt werden, wobei vor Schlüsselübergabe eine Monatsmiete und die erste Kautionsrate zu bezahlen sind.