Beitragsfoto: Allee | © Shutterstock

23.9.02021 5 (1)

Beitragsfoto: Allee | © Shutterstock

Wollhaus

Tanja Ochs von der Heilbronner Stimme hat es heute auf den Punkt gebracht. „Die Geschichte [des Wollhaus] ist offenbar noch lange nicht zu Ende, aber es bleibt zu hoffen, dass allen Beteiligten nicht nur am Gewinn gelegen ist, sondern auch an der Gestaltung der Innenstadt.“

Aber auch hier kann man dem Ganzen etwas Positives abgewinnen, denn so lange das Wollhaus und seine Umgebung eine Problemzone bleiben, hat die Gegend um den Berliner Platz herum eine gute Chance, um sich weiter zu entwickeln und zur neuen zentralen Anlaufstelle der Stadt zu werden.

Erkenntnis

Heute können wir in der Heilbronner Stimme lesen, dass ein ehemaliger grüner Angeordneter zumindest verpasste Chancen beklagt. Selbsterkenntnis ist bekanntlich er erste Weg zu Besserung. Leider kommt den meisten diese Erkenntnis erst, wenn sie selbst aus dem „Zirkus“ ausgestiegen sind.

Und diese Erkenntnis kann auch die Frage beantworten, warum immer mehr Bürger nicht nur mit den Parteien unzufrieden sind, sondern diese Unzufriedenheit auch immer öfters — inzwischen teilweise selbst handgreiflich — unseren Politikern zu vermitteln versuchen. Denn Politik und Medien malen — ganz zurecht — immer schrecklichere Zukunftsszenarien an die Wand — der Wissenschaft glaubt unsere bildungsfeindliche Gesellschaft schon lange nicht mehr.

Wobei inzwischen die meisten Bürger erkannt haben dürften, dass auch die kommenden Regierungen keine entsprechenden und absolut notwendigen Lösungen bieten werden, sondern schon lange selbst Teil des immer größer werdenden Problems sind.

Die Bürger, die in den Parteien etwas zu verändern versuchen, kommen erst gar nicht mehr zu Wort, da der „Versorgungsapparat“ der Parteien fürchtet, seine prekären Mitglieder nicht mehr unterbringen zu können — reiner Selbsterhalt.

Während die Bürger, die schreiben können, versuchen gegen diese Entwicklung anzuschreiben, und jene, die ihre Hilflosigkeit nicht schriftlich oder mündlich artikulieren können, letztendlich und ganz folgerichtig handgreiflich werden — de facto eine Notwehrreaktion.

Hallenbad

Da haben wir so ein schönes Hallenbad, zudem mit solch einem vielversprechenden Namen „Soleo“, und können es zumindest zurzeit meistens nur von außen bestaunen.

Dabei sollten Sportstätten doch jeden Tag geöffnet sein. Heute habe ich aber keine Lust, mir Gedanken darüber zu machen, warum das in Heilbronn gerade nicht funktioniert.

Geburtstag des Tages

John Coltrane


Beitragsfoto: Affenmusik | © Pixabay

7.9.02021 5 (2)

Beitragsfoto: Affenmusik | © Pixabay

Nukleare Teilhabe

Im freien Europa besitzen nur Frankreich und das Vereinigte Königreich Atomwaffen. Man kann davon ausgehen, dass die des Vereinigten Königreichs dank der Unterstützung der USA auch funktionieren und zu einer glaubhaften Abschreckung beitragen können.

Deutschland übernimmt im Rahmen der NATO mit der Nuklearen Teilhabe ebenfalls Verantwortung und trägt damit einen kleinen Teil zur Abschreckung gegenüber Russland und China bei. Die Nukleare Teilhabe ist ein wesentlicher Kern der Verteidigungsstrategie der NATO; diese garantiert uns bereits seit 1949 Frieden und Freiheit.

Der heute von den Grünen geforderte Ausstieg aus der Nuklearen Teilhabe ist der erste Schritt Deutschlands aus der NATO. Damit machen sich die Grünen die SED/PDS/Linken-Ideologie zu eigen und gefährden die Sicherheit unseres Landes und von uns Bürgern.

Was Politiker nicht so alles machen, um an die Macht zu kommen.

Abschottung

Nicht nur wir Europäer machen aus unseren Ländern kleine Festungen, inzwischen sind auch die USA zu einer einzigen Sperrzone geworden. Die Begründungen für Grenzkontrollen oder Grenzschließungen werden dabei immer vielfältiger.

Inzwischen reichen zur Einreise in die USA ein Visum und das bekannte ESTA-Formular nicht mehr aus, und auch die Vorlage eines negativen PCR-Tests oder Antigentests ist wenig hilfreich.

Jetzt hängt alles von einem National Interest Exceptions (NIE) Formular ab, welches man kaum bis gar nicht bekommt. Aus gewöhnlich gut informierter Quelle habe ich erfahren, dass die USA derzeit 99 % der Anträge ablehnen, so dass inzwischen Hunderttausende von EU-Bürgern darauf warten, wieder in die USA reisen zu dürfen.

Und wer glaubt, dass dabei Menschenwürde oder Menschenrechte noch irgend etwas zählen, der irrt sich gewaltig; diese zählen auch bei uns nur noch dann etwas, wenn sich jemand bereichern kann. Und was mit Gesellschaften geschieht, wenn dort Rechte zur Ware werden, sieht man derzeit überall.

Surferwelle

Thomas Aurich stellt heute in der Heilbronner Stimme ein paar Ideen für Heilbronn vor. Das mit der Surferwelle könnte durchaus etwas werden, meines Erachtens aber eher hinter dem Wasserkraftwerk, wo bereits einmal die Kanus unterwegs waren, und bitte ohne weitere Gastronomie.

Auch mit der Idee, das Wollhausareal so neu zu bebauen, dass es u. a. als Attraktion dienen kann, kann ich mich gut anfreunden. Und mehr Grün in der Stadt kann ebenfalls nie schaden.

Das mit der Open-Air-Bühne ist allerdings nicht nur viel zu teuer, sondern auch kaum umsetz- oder gar bespielbar. Schon alleine aus Sicherheitsgründen — ich erinnere mich noch gut daran, wie wir als Rettungsschwimmer bei den Neckarfesten Alkoholisierte aus dem Fluss gezogen haben.

Website des Tages

Bundesverfassungsgericht

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wacht über die Einhaltung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland.

Geburtstag des Tages

Buddy Holly


Beitragsfoto: Rathaus Heilbronn | © Shutterstock

20.8.02021 5 (2)

Beitragsfoto: Rathaus Heilbronn | © Shutterstock

Stillstand

Ohne Frage, wir lieben den Stillstand, und jeder, der uns diesen weiter verspricht, ist unser Mann, ob Oberbürgermeister oder Bundeskanzler. Dabei dreht sich das Karussell der verpassten Chancen stetig weiter und führt uns langsam aber sicher an jene Grenze, wo wir mit einem Realitätsverlust nicht mehr weiterkommen.

Nicht nur das Wollhaus bröckelt so schön vor sich hin, inzwischen bröckelt es an allen Ecken. Einzig und alleine an Parties und Feiern fehlt es nicht, denn da lassen wir uns nicht lumpen.

Bald aber wird für uns alle eine Zeit anbrechen, die den meisten von uns die Augen öffnen wird, da sich die US-Amerikaner langsam aber sicher auf ihre eigenen Interessen und Herausforderungen besinnen und Europa, dabei vor allem Deutschland als bevölkerungsreichstes Land, in die Pflicht nehmen werden.

Wenn wir nur eine klitzekleine Chance haben wollen, dass wir uns in der „neuen Realität“ behaupten können, dann benötigen wir Volksvertreter, die sich dieser stellen und Ideen und Konzepte haben, wie wir unsere Welt gestalten können. Politiker, die nur in Talkshows sitzen und ansonsten nach Nebenerwerbstätigkeiten suchen, oder sich nur selbst beweihräuchern, werden uns demnächst über den Abgrund stürzen.

Bigotterie

Wenn wir etwas können, dann ist es nicht nur andere zu belehren, sondern auch diesen alles Mögliche aufzubürden und abzuverlangen. So dürfen Menschen außerhalb Deutschlands am besten keine Wälder mehr zerstören, keine Wildtiere töten und sollen alles unterlassen, was nur annähernd umweltschädlich sei kann.

Hingegen gibt es bei uns schon lange keine echten Wälder mehr und wo sie angelegt werden, werden sie auch gleich wieder unserer Erholung und dem Spaß geopfert. Noch schlimmer geht es nur noch den Wildtieren, diese werden sofort als Problemtiere wieder der Natur „entnommen“.

Und was die weitere Umweltzerstörung angeht, ist diese bei uns dem Export geschuldet, also als völlig opportun. So werden unsere Kohlekraftwerke und neuen Gaskraftwerke für den Export weiterhin so lange wie möglich dampfen, die Böden und das Wasser ebenfalls für den Export geopfert. Und selbst unsere eigene Gesundheit opfern wir bereitwillig auf dem Altar des „Exportweltmeisters“. Vielleicht wäre etwas weniger von unserem Luxus tatsächlich etwas mehr für uns alle. Und vielleicht wäre es besser, wenn wir erst einmal vor unseren eigenen Haustüren kehren, bevor wir anderen vorschreiben, was diese zu tun und zu lassen haben.

Literaturhaus

Neben dem schleichenden Ausbau unserer städtischen Bücherei, haben wir jetzt auch ein eigenes Literaturhaus. Sehen wir dies positiv als Ergänzung der Bibliothek und Teil eines Gesamtkonzeptes, welches sich, wie auch einmal angekündigt, an der Konzeption der New York Public Library ausrichtet.

Was nicht geschehen sollte ist, dass die „Bessergestellten“, oder die sich als solche fühlen, ins Literaturhaus pilgern und alle anderen sich mit der städtischen Bibliothek, in welcher Ausbaustufe auch immer, abfinden lassen müssen.

Besser wäre es, dass man Kompetenzen bündelt, um effizienter und auch effektiver seine Ziele erreichen zu können. Diesen Anspruch sollte jeder Verantwortliche haben, der mit Steuergeldern wirtschaftet.

Geburtstag des Tages

Howard Phillips Lovecraft