Don't panic!

Tag des Handtuchs 5 (3)

Beitragsfoto: Digitales Don’t panic!-Kunstwerk

Seit 2001, dem Jahr in dem Douglas Adams viel zu früh gestorben ist, hat seine Fan-Gemeinde begonnen, jedes Jahr am 25. Mai, den sogenannten Towel Day zu begehen. An diesem Tag tragen die eingefleischten Anhänger Adams’ ein Handtuch bei sich, welches sie auch mehr oder weniger prominent zur Schau stellen.

Die wirkliche Bedeutung eines Handtuchs wurde von Douglas Adams erstmals 1978 in seinem Hörspiel The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy herausgestellt. Diese Hörspielserie war übrigens meine erste, die ich nicht nur regelmäßig verfolgte, sondern zudem auch mit dem Kassettenrekorder aufzeichnete; ein Zeitvertreib, der der heutigen Jugend wohl gänzlich fremd ist.

Der überraschende Tod von Adams verdrängte dann bei mir auch die Erinnerung an 2001: A Space Odyssey, einem Film von Stanley Kubrick, der bereits 1968 erschienen war, und dessen „Jubiläum“ wir 2001 eigentlich mit Freunden zusammen „feiern“ wollten; so wie wir es bereits zuvor 1984 mit dem Buch von George Orwell taten, welches übrigens 1949 herauskam.

Kurz darauf ging dann auch eine eigene Towel Day Website online, welche mit ihrem damals innovativen Count Down sicherstellte, dass man weder den kommenden Towel Day verpasste, noch Douglas Adams‘ Geschichte in Vergessenheit geriet.

So war es dann auch immer wieder schön mit anzusehen, wenn Kameraden oder andere Menschen, von denen man das wohl nie so richtig erwartet hätte, am 25. Mai und dies auch im größten Trubel mit einem Handtuch erschienen.

Zwischenzeitlich war die Towel Day Website zwar aus dem World Wide Web verschwunden, ist aber heute wieder in einer etwas anderen Form aufgetaucht, und ich hoffe, dass sie nunmehr online bleiben wird.

Mancher wird sich vielleicht jetzt fragen, warum man um ein gewöhnliches Handtuch solch einen Aufwand betreiben kann?

Hierbei empfehle ich ganz einfach nur die Lektüre des Hitchhiker’s Guide to the Galaxy, denn danach sollte diese Frage geklärt sein.

Und wer jetzt noch wissen möchte, warum ich persönlich so an diesem Tag des Handtuchs hänge, dem kann ich versichern, dass dies gänzlich mit meinem eigenen Berufsleben zusammenhängt.

Denn bereits Anfang der 1990er-Jahre machten mich französische Kameraden auf die zwingende Notwendigkeit eines Handtuchs, welches durchaus auch die Größe eines Fußabtreters einnehmen kann, für jeden aktiven Soldaten aufmerksam.

In den Folgejahren bewährte sich mein Handtuch, wobei ich es zu meinem Leidwesen deshalb auch öfters auswechseln musste. Und dies führte wiederum dazu, dass ich auch jüngeren Kameraden beständig die Notwendigkeit und Bedeutung eines Handtuchs ans Herz legte.

Deswegen freue ich mich noch heute, wenn Menschen am 25. Mai mit einem Handtuch durch die Gegend laufen und wünsche jedem dabei, dass sein Handtuch nie wirklich zum Einsatz kommen muss.

„He felt that his whole life was some kind of dream and he sometimes wondered whose it was and whether they were enjoying it.“

Douglas Adams, The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy

Weihnachten

Festtagsgrüße 4.8 (4)

Beitragsfoto: Beispielbild | © Pixabay

Und hier finden Sie auch gleich ein paar Anregungen und Hinweise für die kommenden Tage.

„What I don’t like about office Christmas parties is looking for a job the next day.“

Phyllis Diller

„Christmas is doing a little something extra for someone.“

Charles M. Schulz

„It’s Christmas Eve! It’s the one night of the year when we all act a little nicer, we smile a little easier, we cheer a little more. For a couple of hours out of the whole year, we are the people that we always hoped we would be.“

Bill Murray als Francis Xavier „Frank“ Cross in Scrooged (1988)

„Happy, happy Christmas, that can win us back to the delusions of our childish days; that can recall to the old man the pleasures of his youth; that can transport the sailor and the traveller, thousands of miles away, back to his own fire-side and his quiet home!“

Charles Dickens, The Pickwick Papers (1836)

„Give us the knowledge that we may continue to pray with understanding hearts. And show us what each one of us can do to set forward the coming of the day of universal peace.“

Frank Borman, Gebet aus der Apollo 8 am 25. Dezember 1968

Und hier finden Sie einen anonymen Hinweis aus dem World Wide Web, den ich erstmals zum Advent 2010 auf einer Website geteilt habe:

X-mas Planning

Also Kinder, ich bin jetzt im Urlaub. Aller Voraussicht nach bin ich bis Weihnachten wieder da, aber die Vorbereitungen darauf sollten natürlich jetzt schon loslaufen.

Status:
Wie Weihnachten letztes Jahr im Internet gezeigt hat, heißt Weihnachten nicht mehr Weihnachten, sondern X-mas, also muss der Weihnachtsmann entsprechend auch ab jetzt X-man heißen!

Da X-mas quasi schon vor der Tür steht, ist es spätestens seit Oktober höchste Zeit, mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen. Verzeihung, seit Oktober ist es höchste Zeit, mit dem Weihnachts-roll-out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktion just in time vorzubereiten.

Hinweis:
Die Kick-Off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für die diesjährige SANCROS (Santa Claus Road Show) fand bereits am 27. November statt. Daher wurde das offizielle come-together des Organizing Commitees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) abgehalten. 

Erstmals haben wir ein Projekt-Status-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine in Workshops entwickelte To-do-Liste und einheitliche Job Descriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powervolle Performance des Kundenevents und optimierte Geschenk-Allocations geschaffen werden, was wiederum den Service-Level erhöht und außerdem hilft, X-mas als brandname global zu implementieren. 

Dieses Meeting diente zugleich dazu, mit dem Co-Head des Global Christmas Markets (früher Knecht Ruprecht) die Ablauforganisation abzustimmen, die Geschenk-Distribution an die zuständigen Private-Schenking-Center sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren. 

Erstmals sollen auch sog. Geschenk-Units über das Internet angeboten werden. Die Service-Provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via conference call virtuell informiert und die core-competence vergeben. 

Ein Bündel von incentives und ein separates Team-Building-Event an geeigneter location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche corporate culture samt identity zu entwickeln. Der Vorschlag, jedem Engel einen coach zur Seite zu stellen, wurde aus Budgetgründen zunächst gecancelled. 

Stattdessen wurde auf einer zusätzlichen Client Management Conference beschlossen, in einem testmarket als Pilotprojekt eine hotline für kurzfristige Weihnachtswünsche einzurichten, um den added value für die Beschenkten zu erhöhen. Durch ein ausgeklügeltes Management Information System (MIST) ist auch benchmark-orientiertes Controlling für jedes Private-Schenking-Center möglich. 

Nachdem ein neues Literaturkonzept und das layout-Format von externen Consultants (Osterhasen Associates) definiert wurde, konnte auch schon das diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release V2.22.113.1) erstellt werden. Es erscheint als Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einen Newsletter für das laufende updating

Hochauflagige lowcost-giveaways dienen zudem als teaser und flankierende Marketingmaßnahmen. Ferner wurde durch intensives brainstorming ein Konsens über das Mission Statement gefunden.

Es lautet: “Let’s keep the candles burning” und ersetzt das bisherige “Frohe Weihnachten”.

X-man hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des corporate redesigns. Er akzeptierte aber letztlich den progressiven Consulting-Ansatz, auch im Hinblick auf das Sharholder-value, und würdigte das Know-how seiner Investor-Relation-Manager.

In diesem Sinne: Schönen Advent

Anon

„I like you too much not to say it. You’ve got everything except one thing – madness. A man needs a little madness, or else he never dares cut the rope and be free.“

Anthony Quinn als Alexis Zorba in Zorba the Greek (1964)

Zwei Bier

Professorenweisheit 5 (3)

Beitragsfoto: zwei Bier

Diese untenstehende Geschichte stammt aus den Tiefen des World Wide Web und hatte sofort meine gesamte Aufmerksamkeit. Leider wurde auch hier kein Autor genannt.

Diese Geschichte ist kurz, prägnant und verständlich. Deswegen bemühe ich mich auch, dem Fazit dieser Geschichte stets gerecht zu werden.

There is always room for …

A professor stood before his philosophy class and had some items in front of him. When the class began, he wordlessly picked up a very large and empty mayonnaise jar and proceeded to fill it with golf balls.

He then asked the students if the jar was full. They agreed that it was. 

The professor then picked up a box of pebbles and poured them into the jar. He shook the jar lightly. The pebbles rolled into the open areas between the golf balls. He then asked the students again if the jar was full. They agreed it was.

The professor next picked up a box of sand and poured it into the jar. Of course, the sand filled up everything else. He asked once more if the jar was full. The students responded with a unanimous “yes”.

The professor then produced two beers from under the table and poured the entire contents into the jar effectively filling the empty space between the sand. The students laughed.

“Now”, said the professor as the laughter subsided, “I want you to recognize that this jar represents your life. The golf balls are the important things – your family, your children, your health, your friends and your favorite passions – and if everything else was lost and only they remained, your life would still be full. The pebbles are the other things that matter like your job, your house and your car. The sand is everything else – the small stuff.”

“If you put the sand into the jar first”, he continued, “there is no room for the pebbles or the golf balls. The same goes for life. If you spend all your time and energy on the small stuff you will never have room for the things that are important to you. Pay attention to the things that are critical to your happiness. Spend time with your children. Spend time with your parents. Visit with grandparents. Take your spouse out to dinner. Play another 18. There will always be time to clean the house and mow the lawn. Take care of the golf balls first – the things that really matter. Set your priorities. The rest is just sand.”

One of the students raised her hand and inquired what the beer represented.

The professor smiled and said, “I’m glad you asked. The beer just shows you that no matter how full your life may seem, there’s always room for a couple of beers with a friend.”

„I had imaginary friends and even they were mean to me.“

Olivia Wilde als Jane in The Incredible Burt Wonderstone (2013)