Beitragsfoto: Glühbirne | Blitz | © Bild von PIRO auf Pixabay
Manche erinnern sich, man wollte im letzten Jahrhundert das Technische Hilfswerk zugunsten einer tragfähigeren Lösung abwickeln. Das hat man nicht getan, weil es zu viele Politiker gab, die an ihren bezahlten Ehrenämtern hingen und keiner so genau wusste oder wissen wollte, wohin die gesamten Gelder dafür so fließen.
Dann wurde das Technische Hilfswerk auch noch zu einem regelrechten Abenteuerurlaub für jene, die sich selber keine richtigen Abenteuer zutrauen oder gerne ihr Geld möglichst einfach verdienen.
Nun im Vorfeld eines bevorstehenden Schießkrieges erlebt das Technische Hilfswerk wieder einmal einen Frühling. Was aber weiterhin bedeutet, dass die Bundeswehr anrücken muss, sobald es ein wenig ernster wird — aktuell in Berlin so der Fall.
Wir sollten besser wieder an die Lehren aus dem Kalten Krieg denken und dieses Mal Nägel mit Köpfen machen. Das THW geht in den zu reaktivierenden Heimatschutz auf und wird damit der Bundeswehr unterstellt, die neben dem Feldheer für die Landesverteidigung und Auslandseinsätzen mit gestärkten Territorialkräften dann das machen kann, was sie immer machen muss, wenn es in Deutschland zu Katastrophen und ähnlichem kommt.
Der Vorteil dabei, man könnte den Personalkörper der Bundeswehr besser auslasten, neue Soldaten und Hilfskräfte gewinnen und vielleicht sogar Steuergelder sparen.
Der Nachteil, es gibt weniger Pöstchen für Politiker und sonstige Personen aus deren Umfeld.

