Zeit für ein Gedicht

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Beitragsfoto: Kaffeegenuss | © Pixabay

Gleich morgen feiern wir den internationalen Tag der Pressefreiheit (World Press Freedom Day), denn seit 1994 wird jährlich am 3. Mai auf Verletzungen der Pressefreiheit sowie auf die grundlegende Bedeutung freier Berichterstattung für die Existenz von Demokratien aufmerksam gemacht.

Passend dazu ein Gedicht von Ludwig Uhland, Abgeordneter im ersten gesamtdeutschen Parlament, der Frankfurter Nationalversammlung, und im echten Leben Dichter aus Tübingen.

Der Dienst der Freiheit

Der Dienst der Freiheit ist ein strenger Dienst,
Er trägt nicht Gold, er trägt nicht Fürstengunst,
Er bringt Verbannung, Hunger, Schmach und Tod;
Und doch ist dieser Dienst der höchste Dienst,
Ihm haben unsre Väter sich geweiht,
Ihm hab’ auch ich mein Leben angelobt,
Er hat mich viel gemühet, nie gereut.“

Ludwig Uhland, in Neue Wege: Beiträge zu Religion und Sozialismus (1934, band 28: 252)

Was nützt uns Menschen aber die Pressefreiheit, wenn es keine freie Presse mehr gibt? Viel zu schnell regulieren sich Journalisten von ganz alleine, was man durchaus verstehen kann, denn auch Journalisten haben ein Recht auf eine ausgewogene Work-Life-Balance oder ein möglichst bequem zu erlangendes Einkommen.

Und mit der Pressefreiheit ist es wie mit den anderen Freiheiten auch, diese benötigen immer Menschen, die sich um sie bemühen.


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2 thoughts on “Zeit für ein Gedicht

    1. Jim, es freut uns sehr von Dir zu hören! Nur zur Klarstellung, tatsächlich am Cottbuser Ostsee oder doch eher an der Ostsee. An der Ostsee habe ich zweimal selbst gelebt, einmal in Schleswig Holstein und einmal in Polen, dies zusammen mit Tina.

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