23.4.02021

Bei bestem Wetter einen wunderbaren Spaziergang durch die Innenstadt und am Neckar entlang absolviert. Dabei fielen mir besonders die jüngst durch die Stadtverwaltung angelegten Steinwüsten ins Auge; zwei Beispielbilder sind hier auf Twitter zu finden. Man könnte fast glauben, dass der dafür Zuständige vor kurzem eine Kiesgrube geerbt hat.

Sehr interessant war dann aber die Unterhaltung mit einem guten Bekannten, den wir zufällig in der Nähe unserer Stadtfontäne trafen. Wie immer war er bestens informiert und konnte uns die wahren Hintergründe für deren Inaktivität erläutern. Ich nutze das gleich, um meinen entsprechenden Blogbeitrag zu ergänzen.


Am 4. Mai 2021 ist es dann auch anderen Bürgern aufgefallen, und die Stimme berichtet. Gemäß des Hofberichterstatters handelt es sich dabei nicht um Steine, Schotter oder Kies, sondern um „Bio-Dünger“, der nur kiesähnliche Strukturen aufweist und gut für Natur, Mensch, Umwelt und den städtischen Haushalt ist.

Das Wunder von Heilbronn geschieht dann, sobald ein naturbewusster Mitbürger den „Bio-Dünger“ mit bester Absicht mitnimmt, um seinen eigenen Garten aufzubessern. Dann ist es nämlich — oh Wunder — wieder Kies oder Schotter.

Ach ja, die Stadtfontäne plätschert wieder — es wird auch noch kein Wein in der Nähe ausgeschenkt.

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