Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay
Heute einmal nicht 1979, sondern gleich weitere zehn Jahre zurück in der Musikgeschichte. 1969, ebenfalls ein sehr gutes Jahr, brachte die Band Shocking Blue ihren absoluten Top-Hit heraus, der einfach nicht aus den 1970er-Jahren wegzudenken ist. Der Song „Venus“ befindet sich auf der zweiten Platte der Musikgruppe, welche erstmals Mariska Veres als Sängerin beinhaltet.
Der Erzählung nach entließ die Band zuvor ihren Leadsänger, nämlich als sie auf einer Party Mariska Veres gesehen hatten — das waren einfach noch Zeiten; der Erfolg gab der Gruppe aber recht.
Auch wenn Shocking Blue damals nicht mit ihren Konkurrenten so richtig mithalten konnte, war die Qualität der Musikgruppen insgesamt weit besser als dies heute noch der Fall sein dürfte.
Mein zweiter Lieblingssong dieser Musikgruppe „Love is in the Air“ stammt von ihrer Debut-LP (1967), welche ganz schlicht den Namen der Band trägt, und wurde noch von Fred de Wilde gesungen. Zugegeben, Mariska Veres sah einfach besser aus.
Bereits 1974 war es dann mit dieser Gruppe wieder zu Ende, wobei man deren Musik noch heute hören kann.
1986 versuchte sich die Gruppe Bananarama an „Venus“. Wer das Original kennt, der wird vom nun folgenden Rumgehüpfe etwas enttäuscht sein.
Mir zeigt dieser Vergleich eindeutig, dass Quantität sehr selten Qualität ersetzen kann! Und so steht zu befürchten, dass ein weiteres Cover mit gut einem Duzend Venus von Willendorf aufwarten wird — wie wir es bereits wissen, verändert die Zeit auch die jeweiligen Geschmäcker.
„Her weapons were her crystal eyes
Robbie van Leeuwen, Venus (1969)
Making every man mad
Black as the dark night she was
Got what no one else had, whoa!“





