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Wibke Becker | Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die Innenstadt ist tot, es lebe die Innenstadt! (zuletzt aufgerufen am 8.3.2026, 14:50 Uhr)
„Leere Schaufenster, Imbisse und Nagelstudios – deutsche Innenstädte sehen nicht mehr aus wie früher. Aber man kann etwas Neues aus ihnen machen. …
Die Innenstadt ist ein Ort der Gemeinschaft, urpolitisch. Sie ist deshalb auch der Ort, wo der Markt stattfindet, Demonstrationen beginnen, das Rathaus steht und Denkmäler aufgestellt werden. Besucht ein Tourist eine andere Stadt, führt sein Weg als Erstes ins Zentrum. Hier sucht und findet er, was die Stadt ausmacht. …
Man könnte nun sagen: Innenstädte unterliegen schon immer einem Wandel, das wird sich schon einpendeln. Vor einigen Jahren waren es die Spielhallen und Wettbüros, die Unmut auf sich zogen. Und es gab die riesigen Einkaufszentren, die die Menschen von den kleinen Läden weg- und zu den Filialisten hingezogen haben. …
Was also ist in Heilbronn passiert, dem Ursprung der Diskussion über „Dönerisierung“ vor eineinhalb Jahren – haben sie hier mittlerweile eine Obergrenze für Dönerläden eingeführt?“
Lesenswerter Artikel von Wibke Becker.
Herbert Burkhardt würde sicherlich dazu sagen, Hauptsache in der Zeitung.

