Beitragsfoto: Raumzeit | © Gerd Altmann auf Pixabay
Ein Beitrag von Derek Sivers mit dem Titel „Geography is four-dimensional“ hat mich dazu verführt, um meine fünf Pfennig beizutragen und sogleich auch noch seine vier Dimensionen um eine weitere zu ergänzen.
„When someone speaks of a place, you have to ask, “When?” Geography is four-dimensional. You can’t know a place – only a place as it was at a time. Where is bound to when. Unless you are in a place right now, you can only speak of it in past-tense.“
Derek Sivers (5.5.2026)
Denn selbst wenn zwei Personen an denselben Ort und zur selben Zeit zurückreisen, finden beide dennoch zwei ganz unterschiedliche Orte vor. Dies hat etwas mit Kommunikation zu tun, wobei wir Menschen am selben Ort zur selben Zeit aber in verschiedenen Kommunikationsräumen leben können, dies auch meist tun und damit sehr unterschiedliche Erfahrungen machen. Verstärkend kommt noch mit hinzu, dass jeder ein ganz eigenes Bild von der Realität hat — vorausgesetzt, dass es diese überhaupt gibt.
Und so kann man und sollte auch von fünf Dimensionen der Geographie sprechen. Alles andere wäre ein wenig zu kurz gesprungen.
Alles Leben findet in Kommunikationsräumen statt und es steht dabei sogar zu befürchten, dass sich selbst die Raumzeit daran auszurichten hat.


