Alfa Mist

Beitragsfoto: Bring Backs Plattencover

Wenn es einmal etwas ungemütlicher wird, dann ist es eine gute Idee, erst einmal innezuhalten und zu schauen, ob es sich hierbei um existentielle Dinge handelt oder nicht. Und so habe ich den gestrigen Abend bei einem Affogato in der Sülmerstraße ausklingen lassen und mich am Anblick der vielen Passanten erfreut, die trotz des Wetters dort noch unterwegs waren.

Übrigens, wer gerne immer wieder einmal auf die Schnelle einen Espresso trinkt oder sich gar an einem Espresso Affogato erfreut, dem kann ich das Gelatone empfehlen.

Meinen heutigen Tag habe ich erst einmal mit ein paar Runden im Schwimmbad begonnen und es mir dann mit Platten von Alfa Mist so richtig gemütlich gemacht.

Alfa Mist ist ein junger Musiker aus London, der wohl Anfang der 1990er-Jahre geboren und ab 2015 mit Nocturne EP auch sehr schnell bekannt wurde. Diese Platte wird allgemein dem Hip Hop, Funk oder Soul zugeordnet. Mit der Platte Structuralism aus dem Jahr 2019, die man gut und gerne dem Jazz zuordnen kann, hat er mich dann vollends überzeugt. Aber auch die bereits 2017 erschienene Platte Antiphon sollte man sich einmal anhören.

Seine Platte Bring Backs, die vergangenes Jahr erschienen ist, habe ich mir sofort gekauft und dies ohne vorab hineinzulauschen — und dies bis heute nicht bereut.

Das Lied Organic Rust von der Platte Bring Backs (2021)

Während ich diese Zeilen schreibe höre ich allerdings die Platte Structuralism und, wenn ich heute noch dazu komme, Two for Mistake (2021) oder doch Epoch, die bereits aus dem Jahr 2014 stammt.

Je länger ich Alfa Mist lausche, umso mehr erinnert er mich an den jungen Thelonious Monk — die Sach- und Fachkundigen werden sich nun wohl die Haare raufen, mir aber egal.

Auf jeden Fall aber empfehle ich jedem zumindest einmal eine Platte von Alfa Mist in Gänze anzuhören.

Antiphon (2017)

Selbstverständlich hat Alfa Mist auch eine eigene Website. Diese finden Sie gleich hier.