Konzert

Musikvideo der Woche 5 (3)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Das Musikvideo der Woche stammt von Pentatonix, trägt den Titel „Mad World“ und ist ein Cover des Tears for Fears Lied aus dem Jahr 1982.

Und gleich hier das Original:

Der Song wurde damals von Roland Orzabal geschrieben und vom Bassisten Curt Smith gesungen. Das Lied befindet sich auch auf der Debüt-LP von Tears for Fears namens „The Hurting“, welche im März 1983 passend zu meinem Abitur erschien.


Equinoxe

Jean-Michel Jarre 5 (8)

Beitragsfoto: Plattencover

Heute habe ich einen kleinen Anfall von Nostalgie. Oliver G. hat mich noch in den 1970er-Jahren an diesen Musiker herangeführt, einfach dadurch indem wir bei ihm die Platten so lange hörten, bis ich sie mir selber leisten konnte.

Jean-Michel Jarre wurde 1948 in Lyon geboren und 1976 schlagartig mit seinem Album „Oxygène“ berühmt. Und auch „Equinoxe“ (1978) war sofort ein Erfolg. Bereits ein Jahr später hatte sich mein Musikgeschmack allerdings völlig verändert, was mich aber nicht davon abhielt, um 1981 seine Platte „Magnetic Fields“ sofort zu kaufen.

Über die Jahrzehnte hinweg hörte ich diese Platten dann nicht mehr, auch wenn mindestens zwei davon später bei mir doch noch als CD zu finden waren. Noch heute macht Jarre Musik und hat letztes Jahr im November seine neueste Platte „Oxymoreworks“ herausgebracht.

Aber hier als Einstieg erst einmal eine sehr gelungene Interpretation von Equinoxe, die einem das Anhören dieser Musik wieder etwas schmackhafter macht.

Und hier nun ein Auszug aus seinem jüngsten Werk:

Ich beende nun diesen Beitrag und gehe erst einmal etwas tanzen.

Und für jene, die jetzt nicht tanzen gehen, hier eine kleine Zugabe, nämlich den Director’s Cut seines Mixed Reality Concerts in Versailles 400.

Für uns Heilbronner, die hier in einem waschechten IT- & KI-Mekka leben, müsste dieses Video doch zum Kult werden.

Schüler

Schule 5 (7)

Beitragsfoto: Schüler in Klasse | © Shutterstock

Die letzten Gespräche mit Praktikanten und Schülern sowie meine Beobachtungen vor Ort an Schulen lassen mich so langsam aber sicher daran zweifeln, ob wir Schulen zumindest in der heutigen Form noch benötigen.

Die meisten Schulen und deren Ausstattung in Heilbronn sind mehr als aus der Zeit gefallen und so langt es auch nicht, dass man wie am RMG nun die Tafeln nach 50 Jahren einmal austauscht und insgesamt vielleicht noch die Sportstätten in Gänze abschafft sowie das Curriculum weiter vereinfacht.

Vielleicht es es auch längst an der Zeit für eine Art offenes Curriculum und wir könnten dabei für die etwas intelligenteren Schüler den Schulbesuch auf vier Jahre reduzieren. Dort weisen sie eine ausreichende Intelligenz und die Fähigkeit zum Lernen nach. Mit diesem Nachweis erhalten sie einen Bibliotheksausweis und verbindliche Lernziele sowie Lerninhalte. Bis zur Erfüllung der Mindestlernziele werden die Schüler jährlich einmal geprüft und, wenn sie wiederholt nicht mithalten können, in den traditionellen Schulalltag eingegliedert.

Städte, die tatsächlich etwas für ihre Kinder machen möchten, könnten die Stadtbibliothek zu einem ganzheitlichen Lernzentrum ausbauen und zusätzlich dafür Sorge tragen, dass Kindern und jungen Erwachsenen ausreichend Sportstätten zur Verfügung stehen.

Die Kinder wie bei uns in Heilbronn wohl so üblich einfach nur — dies am liebsten in Containern — „wegzusperren“, deren Bewegungsfreiheit u. a. durch den Wegfall oder der Außerbetriebnahme von Sportstätten immer mehr einzuschränken und dabei nur noch zu hoffen, dass kein Kind während der Schulzeiten verhungert, verunglückt oder zu Tode kommt, hat mit erfolgreicher Bildungspolitik wenig zu tun. Dabei hilft es auch nicht, dass dann jeder, der meistens da war und keine Lehrer geschlagen hat, einen Schulabschluss erhält.

Wenn das aber bei uns das vorrangige Bildungsziel ist, könnten wir uns schon heute die Lehrer sparen und durch Animateure ersetzen.