Konzert

Musikvideo der Woche 5 (4)

Beitragsfoto: Konzert | © Bild von Pexels auf Pixabay

Nach „In the Air Tonight“ (auf Face Value) von 1981, das man noch heute am besten auf einer völlig überfüllten Diskothekentanzfläche hören sollte, brachte Phil Collins bereits 1982 den Song „I Don’t Care Anymore“ (Hello, I Must Be Going!) heraus. Beide haben einen etwas dunklen Unterton.

Der Text des Liedes soll sich auf eine von Phil Collins‘ gescheiterten Ehe beziehen, passt aber auch ganz gut zu anderen Anlässen — an eine gescheiterte Ehe dachte ich beim Hören wohl noch nie.

Und zum Schluss dann doch noch der erstgenannte Song:


Dinosaurier

Zeitenwende 5 (11)

Beitragsfoto: Dinosaurier | © Shutterstock

Heute muss ich einfach einmal nur ablästern! Das dient einzig und alleine dazu, dass ich keine Magengeschwüre entwickele. Also, lieber Leser, diesen Beitrag einfach nur überspringen aber auf alle Fälle bitte nicht persönlich nehmen.

Anlass zu diesem Beitrag war der heutige Schwimmversuch im Stadtbad. Als ich unter der Dusche stand, kam ein Lehrer mit seinen Schülern, ein wahrlich trostloser Haufen, auch in die Dusche. Erfreulich dabei, dass zumindest erkennbar keine Mädchen mit dabei waren. Weniger erfreulich die Blicke der Jungs, als sie sahen, dass man sich auch ohne Kleidung waschen kann. Ich wiederum bewunderte, dass man heute wohl unter duschen versteht, mit mindestens zwei Badehosen bekleidet, Schwimmbrille und Bademütze auf, und auch noch eine Schwimmweste an, kurz unter die Dusche hüpft. Nur noch unerfreulicher die Blicke des Lehrers, der wohl kurz überlegte, ob er die Sittenpolizei einschalten muss.

Üblicher Weise nehmen die Lehrer ihre Eleven in die Umkleiden und Duschen des Lehrschwimmbeckens mit. Dort kann man völlig ungestört seinen Schülern die ersten Schritte hin zur Körperhygiene und einer europäischen Badekultur vermitteln. Zumindest ich habe dies noch so gehandhabt als ich letztmals 2016 zusammen mit einem anderen Schwimmlehrer versuchte, Flüchtlingen das Schwimmen beizubringen: wir kamen dabei allerdings nur soweit, dass die Jungs und jungen Männer die Benutzung der Toilettenanlagen lernten und auch wie man sich mit Wasser und Seife wäscht, was wir damals schon als Erfolg werteten.

Nach dem Duschen verschaffte ich mir einen Überblick über die Bahnen im Sportbecken. Wie immer, alle belegt und in der Bahn für „sportliche Schwimmer“ tummelten sich ein paar Menschen, die so kreuz und quer standen, dass ich kurz über ein Hindernisschwimmen nachdachte, dann aber kam doch noch Mister Adipositas, u. a. mit Taucherbrille und Flossen ausgestattet, und drängte sich auch noch in dieselbe Bahn. Damit war auch heute wieder nicht daran zu denken, wenigstens ein paar Bahnen zu ziehen — den Aufsichten ist dies völlig egal, wahrscheinlich weil sie selbst nicht schwimmen können.

Aber genau das fast es zusammen, was unsere Berufspolitiker unter Zeitenwende verstehen: Leistung, Fleiß, Ordnung und Sauberkeit waren gestern!

Dabei beachten diese Mitbürger nicht, dass wirklich alles, was bei uns noch halbwegs funktioniert, gerade von jenen aufgebaut wurde, die sich genau an diese Prinzipien gehalten haben!

Was nicht bedeutet, dass es damals keine Schlümpfe gab, diese hat man aber lieber im Keller versteckt. Heute entsorgt man sie in Chefetagen, Leitungsfunktionen oder Ministerien.

Bildung darf nicht anstrengen, Sport ist, wenn man ins Sportbecken pinkelt, und für Sauberkeit sollen die anderen sorgen!


Wohnzimmer

Mieter gesucht 5 (4)

Beitragsfoto: Dachwohnung

Ich suche einen netten Mieter für eine kleine Wohnung direkt in der Heilbronner Innenstadt beim K3 und zwar für eine Dreizimmerdachwohnung mit ca. 50 Quadratmeter Wohnfläche in der Fußgängerzone, in der ich selber jahrelang gut und gerne gelebt habe.

Es gibt keinen Fahrzeugabstellplatz, dafür aber einen Fahrradabstellraum im Keller. Auch gibt es keinen Aufzug, dafür aber bringt und hält Sie das Treppenhaus in den dritten Stock kostenfrei fit.

Eine vorhandene gemeinsame Waschküche, mit eigenem Wasser- und Stromanschluss, erspart Ihnen den Gang zum naheliegenden Waschsalon.

Es ist ein kleiner Abstellraum neben der Wohnung vorhanden und es besteht zudem die Möglichkeit den Dachboden als Lagerraum mitzubenutzen.

Das Badezimmer mit Dusche und WC wurden 2019 neu eingerichtet. Die Küche hat eine Küchenzeile mit Elektroherd, Warmwasserboiler und Spüle.

Eine erst 2019 eingebaute Etagenheizung sorgt auch in kalten Wintern für eine wohlige Wärme. Die Verbindung zur weiten Welt kann über eine Telekom-Leitung oder Kabelanschluss hergestellt werden. Die Wohnung besitzt zusätzlich eine Sprechanlage und eine Sicherheitseingangstür.

Der Wunschmieter, maximal zwei Personen, sollte überzeugter Nichtraucher sein und keine Haustiere besitzen. 

Mir liegt persönlich viel daran, dass die Wohnung ab sofort einen geeigneten Mieter findet, der nicht nur die tolle Umgebung, sondern auch seine neue Wohnung wertschätzt. 

Sollten Sie Interesse an der Wohnung haben, können Sie gerne mit mir Verbindung aufnehmen; die Kosten sowie Nebenkosten können bei Interesse bei mir erfragt werden. Ich organisiere dann auch einen Besichtigungstermin.

Eine Kaution in Höhe von drei Monatsmieten kann in drei Raten bezahlt werden, wobei vor Schlüsselübergabe eine Monatsmiete und die erste Kautionsrate zu bezahlen sind.

Nachtrag 10.3.2024

Bisher 85 Anfragen sollten uns Heilbronnern einmal etwas zu denken geben. Gut 50 der Anfragenden teilen dabei mit, dass ihnen die Miete und alle Nebenkosten vom Staat bezahlt werden. Darunter auch eine 18-jährige, die nicht mit dem Vater ihres Kindes zusammenzieht, da sie sonst nicht vom Staat voll finanziert wird — würde mich auch nicht wundern, wenn „der Staat“ dann gleich zwei Wohnungen bezahlt und das Pärchen von einer zur anderen wechselt, sobald die erste Wohnung zugemüllt ist. Vielleicht hälfe es, wenn der Staat auch noch die Kosten für die Wohnungsreinigung mit übernimmt.

Das mit den jungen Müttern war aber schon ein Problem, als ich als Student im Praktikum damit konfrontiert wurde. Die jungen Mütter mussten schon damals zumindest offiziell getrennt von den Vätern leben, damit sie auf alle staatlichen Hilfen zugreifen konnten. Ich fand es schon vor 40 Jahren falsch, dass nach den Kursen die Väter oder vielleicht auch nur die aktuellen Lebenspartner brav vor dem Haus warteten, bis Mutter und Kind den Kurs „Alleinerziehende“ beendet hatten — jeder Sozialstaat geht durch dessen Missbrauch zugrunde, wobei ich der festen Überzeugung bin, dass es die „Bessergestellten“ sind, die unseren Staat erst so wirklich richtig ausnutzen und ausquetschen, denn dafür benötigt man nicht nur Chuzpe, sondern auch noch etwas Hirn.