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Untergangspolitik 5 (6)

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Alexander Armbruster & Hans-Werner Sinn | Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Den USA scheint das Geld auszugehen – die Gläubiger fliehen“ (zuletzt aufgerufen am 15.4.2025 um 8.05 Uhr; meine Leser können diesen Artikel kostenfrei lesen)

„Hans-Werner Sinn ist entsetzt von Donald Trump. Er fordert im F.A.Z.-Interview, Europa politisch und militärisch zu einigen – und sagt auch, was er vom Programm der kommenden Merz-Regierung hält.

Das Programm ist eine teurer Schuldschein, den die politisch so mächtigen Babyboomer den wenigen Kindern vererben, die sie in die Welt gesetzt haben. Von der Infrastruktur und der Forschung ist vergleichsweise wenig die Rede, wohl aber davon, welche Reformen des Sozialstaates unterbleiben sollen.“ 


Union und SPD machen so weiter wie bisher und garantieren damit den kompletten Untergang unseres Landes, genau so wie es die Babyboomer-Generation gerne hat! Nach uns die Sintflut!

Und wenn dann alles völlig kaputt ist und unsere Enkel vor den Trümmern stehen, dann schieben wir die Schuld einfach auf die Russen, die US-Amerikaner und … die Juden — das geht immer.

Man kann gegen die Grünen haben was man möchte, zumindest aber haben die es versucht Deutschland und die Welt zu retten. — Und das haben wir denen so richtig übel genommen, denn wir gönnen selbst unseren eigenen Kindern nicht das Schwarze unter den Fingernägeln!

So, jetzt schnell aber wieder ins eigene Wohnmobil oder auf die Aida, denn wir haben noch nicht alle halb verhungerten Menschen in dieser Welkt selbst gesehen.


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Geht Amerika unter? 5 (5)

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Tania Martini & Marci Shore | Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Amerika geht unter“ (zuletzt aufgerufen am 12.4.2025 um 21.30 Uhr; meine Leser können diesen Artikel kostenfrei lesen)

„Droht in den USA ein Bürgerkrieg? Die Osteuropahistorikerin Marci Shore und ihr Mann Timothy Snyder verlassen ihre Universität Yale und die USA. Ein Gespräch über die alltägliche Gewalt und die Rolle Europas. …

Die Europäer müssen verstehen: Das ist das Ende der Affäre. Amerika geht unter. Lasst euch nicht von uns mit in den Abgrund ziehen. Ihr müsst euch mobilisieren. Das Schicksal der Welt – ganz buchstäblich – hängt davon ab.“


Lesenswertes Interview, wobei ich aber die Schlussfolgerung von Marci Shore eher als Provokation verstehe.


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Multilateralismus à la Xi Jinping 4.8 (5)

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Marina Rudyak | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Verstehen, was Xi Jinping sagt und meint (zuletzt aufgerufen am 10.4.2025 um 21.24 Uhr; meine Leser können diesen Artikel kostenfrei lesen)

„Wer Chinas Strategien verstehen will, muss lesen, was die Partei sagt und es ernst nehmen. „Die Partei führt alles an“: Der Slogan aus der Mao-Zeit, der in der Reformära Deng Xiaopings in der Versenkung verschwand, wurde 2017 unter Xi Jinping in die Parteiverfassung aufgenommen. …

Ein effektiver Umgang mit China erfordert strategische Empathie. Der Begriff, der auf den Historiker Zachary Shore zurückgeht, meint nicht Sympathie, sondern die Fähigkeit, sich in die Denk- und Deutungsmuster des Gegenübers hineinzuversetzen.


Lesenswerter Meinungsbeitrag von Marina Rudyak. Vor allem wenn man jüngst doch so einige deutschsprachige Lobeshymnen auf das neue China gelesen hat — auch hierbei dominiert China immer mehr und viel zu wenige Journalisten sind sich für plumpe Propaganda zu schade.

Interessanter Weise macht gerade heute auch Foreign Affairs in seiner Mai / Juni Ausgabe mit einem Artikel von Kurt M. Campell und Rush Doshi „Underestimating China – Why America Needs a New Strategy of Allied Scale to Offset Beijing’s Enduring Advantages“ auf.

Spannend beide Beiträge miteinander zu vergleichen.

[https://iiics.org/h/20250410195200]