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Partnership 4.5 (6)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Adam Entous| The New York Times

The Partnership: The Secret History of the War in Ukraine – This is the untold story of America’s hidden role in Ukrainian military operations against Russia’s invading armies (zuletzt aufgerufen am 30.3.2025 um 11.51 Uhr; meine Leser können diesen Artikel übrigens kostenfrei lesen).


Sehr lesenswert! Aber auch sehr umfangreich.

Für militärisch Interessierte ein Must Read. Für ein umfassendes Verständnis der Vorgänge benötigt man allerdings ein entsprechendes Vorwissen.

Laien erhalten aber dennoch einen guten Einblick in die verschiedenen Dimensionen von Krieg. Und könnten zudem verstehen, warum die aktuelle deutsche Sicherheitsdebatte und -politik erneut falsch geführt und gemacht wird. Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass diese von viel zu vielen Russophilen (vorsichtig ausgedrückt!) gesteuert wird.


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IBM & Holocaust 4.1 (8)

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Joan Westenberg | westenberg.

Why Do Corporations Love Authoritarianism? (zuletzt aufgerufen am 21.3.2025, 7.50 Uhr)

„The least fun fact you’re likely to read today: IBM helped the Nazis. …

There’s a persistent pattern: left to standard profit-maximizing incentives, corporations keep landing on the wrong side of history. Why?

There are five reasons:

  1. Controlled stability: Authoritarian regimes provide predictable business environments free from democratic messiness.
  2. Labor suppression: Dictatorships crush unions and worker protections that might cut into profits.
  3. Influence capture: Authoritarian states offer more direct avenues for businesses to shape policies to their own ends.
  4. Desperate times: Corporations ally with authoritarians when threatened by more radical alternatives – socialism, etc.
  5. Unlimited value extraction: Without the limitations of a system that protects its people, corporations are free to extract value without being concerned with long-term harm or regulations.“

Lesenswerter Blog-Beitrag von Joan Westenberg. Man muss dabei nicht voll ihrer Meinung sein, aber es lohnt sich m. E. sehr einmal ihren Argumenten zu folgen.

Letztendlich liegt es wie immer am Leser, ob er es überzeugend findet oder nicht.

Man könnte nun auch einmal schauen, wie sich unsere eigenen Großkonzerne in Deutschland vor, während und nach dem Dritten Reich verhielten. Und vor allem darauf, wen sie so alles heute mit unterstützen. Wie bereits von mir erwähnt, Reinhold Würth dürfte dabei eine sehr rühmliche Ausnahme sein.


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Verrat auf offener Bühne 4.8 (8)

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Heinrich August Winkler | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Verrat auf offener Bühne – zur Lage des Westens (zuletzt aufgerufen am 5.3.2025, 10.15 Uhr)

„Trump teilt die Welt in imperialistische Einflusssphären auf und erkennt nur China und Russland als gleichrangig an. Der Eklat mit Selenskyj markiert den Bruch mit der westlichen Wertegemeinschaft. Europa muss ein neues Verteidigungsbündnis bilden. …

Was für Europa insgesamt gilt, gilt erst recht für Deutschland. Hier war die Überzeugung, von Freunden umzingelt zu sein, in den Jahren nach 1990 besonders weit verbreitet und die Einsicht in die Notwendigkeit eigener Anstrengungen auf dem Gebiet der äußeren Sicherheit besonders schwach ausgeprägt. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat zu einem regelrechten Kulturkampf zwischen Gesinnungspazifisten um die Partei „Die Linke“, das Bündnis Sahra Wagenknecht und Teile des linken Flügels der SPD auf der einen und dem verteidigungsbereiten Gros der demokratischen Parteien geführt, wobei die „Pazifisten“ in Ostdeutschland inzwischen die kulturelle Hegemonie errungen zu haben scheinen. Die Vorhersage fällt nicht schwer, dass diese Auseinandersetzung sich noch verschärfen wird. Ihr ausweichen zu wollen wäre falsch und gefährlich.“


Lesenswert. Wobei wir aufpassen müssen, dass wir nicht das Kind mit dem Bad ausschütten. Die Russophilen unter uns ergreifen bereits die Chance Deutschland heim ins Reich eines Wladimir Putins zu manövrieren — und dies völlig parteiübergreifend: von ideologisch geprägt bis einfach nur gekauft.