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Liberation Day 4.9 (7)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

John Cassidy| The New Yorker

The Truth About Donald Trump’s “Liberation Day” (zuletzt aufgerufen am 3.4.2025, 12.06 Uhr)

„The President’s one-man trade war was already hurting the economy. His expansive new tariffs will make things worse. …

The policies announced on Liberation Day seem unlikely to liberate investors and business folk from their fears. For the rest of us, the message is: mind your wallet. After being elected on a platform of bringing down prices, Trump just took steps to raise them.“


Man kann wie John Cassidy Trumps Wirtschaftspolitik mit der von Adolf Hitler vergleichen, was meiner Meinung nach aber Äpfel mit Birnen zu vergleichen wäre. Auch gehe ich davon aus, dass sich die Nationalsozialisten tatsächlich Gedanken darüber gemacht haben, wie sie ihre Raubwirtschaft über 1 000 Jahre hinweg erfolgreich exerzieren können. Donald Trump und seine GOP denken allerhöchstens in Wochenzeiträumen — in den üblichen Social Media-Takten.

Der Vergleich mit dem „Viktorianischen Zeitalter“ ist auch nicht schlecht aber Donald Trump scheiterte bereits an den Zusammenhängen der Große Depression. Um seine Politik mit der von William McKinley vergleichen zu können, fehlt es mir an Expertise, hier muss ich John Cassidy einfach Glauben schenken.

Dabei wäre es doch sehr einfach: wer einen TikTok-Star zum Präsidenten wählt, der bekommt auch TikTok-Politik und dies in allen Bereichen — übrigens dies auch bei uns!

Interessanter wäre es wohl gewesen, zu verstehen wie Trump auf seinen „Liberation Day“ kam? Hier könnte man durchaus Anleihen bei George Orwell finden.


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Partnership 4.5 (6)

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Adam Entous| The New York Times

The Partnership: The Secret History of the War in Ukraine – This is the untold story of America’s hidden role in Ukrainian military operations against Russia’s invading armies (zuletzt aufgerufen am 30.3.2025 um 11.51 Uhr; meine Leser können diesen Artikel übrigens kostenfrei lesen).


Sehr lesenswert! Aber auch sehr umfangreich.

Für militärisch Interessierte ein Must Read. Für ein umfassendes Verständnis der Vorgänge benötigt man allerdings ein entsprechendes Vorwissen.

Laien erhalten aber dennoch einen guten Einblick in die verschiedenen Dimensionen von Krieg. Und könnten zudem verstehen, warum die aktuelle deutsche Sicherheitsdebatte und -politik erneut falsch geführt und gemacht wird. Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass diese von viel zu vielen Russophilen (vorsichtig ausgedrückt!) gesteuert wird.


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IBM & Holocaust 4.1 (8)

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Joan Westenberg | westenberg.

Why Do Corporations Love Authoritarianism? (zuletzt aufgerufen am 21.3.2025, 7.50 Uhr)

„The least fun fact you’re likely to read today: IBM helped the Nazis. …

There’s a persistent pattern: left to standard profit-maximizing incentives, corporations keep landing on the wrong side of history. Why?

There are five reasons:

  1. Controlled stability: Authoritarian regimes provide predictable business environments free from democratic messiness.
  2. Labor suppression: Dictatorships crush unions and worker protections that might cut into profits.
  3. Influence capture: Authoritarian states offer more direct avenues for businesses to shape policies to their own ends.
  4. Desperate times: Corporations ally with authoritarians when threatened by more radical alternatives – socialism, etc.
  5. Unlimited value extraction: Without the limitations of a system that protects its people, corporations are free to extract value without being concerned with long-term harm or regulations.“

Lesenswerter Blog-Beitrag von Joan Westenberg. Man muss dabei nicht voll ihrer Meinung sein, aber es lohnt sich m. E. sehr einmal ihren Argumenten zu folgen.

Letztendlich liegt es wie immer am Leser, ob er es überzeugend findet oder nicht.

Man könnte nun auch einmal schauen, wie sich unsere eigenen Großkonzerne in Deutschland vor, während und nach dem Dritten Reich verhielten. Und vor allem darauf, wen sie so alles heute mit unterstützen. Wie bereits von mir erwähnt, Reinhold Würth dürfte dabei eine sehr rühmliche Ausnahme sein.