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Faschisten 5 (9)

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Robert Menasse | Die Presse

Haben wir es den Faschisten zu leicht gemacht? (zuletzt aufgerufen am 1.2.2025, 00.09 Uhr)

„Man konnte in der Zweiten Republik immer ein bissl Faschist sein, oft war es nicht einmal böse gemeint. Man war Patriot. Wenn wir uns rund um den 27. Jänner wieder zurufen „Nie wieder“, sollten wir endlich auch fragen, was nie wieder geschehen dürfe. …

Der Trick ist einfach: wer nicht zustimmt, gehört nicht zum Volk, denn wer zum Volk gehört, bestimmen die Faschisten. Faschisten glauben immer, dass sie die Mehrheit sind, das Wahre, das Echte, und alle anderen sind Feinde, wesensfremd, dekadent, minderwertig. Das ist auch so ein Zaubertrick: weil sie sich für das Wahre, Echte und Gesunde halten, fühlen sie sich vollkommen menschlich, auch wenn sie hassen und verfolgen, und weil sie sich in diesem Sinn für die Mehrheit halten, bezeichnen sie sich als demokratischen Wählerwillen – allerdings nur so lange es Demokratie noch gibt. Danach soll es nur noch Volkswille heißen …

Und das heißt, dass es keine Toleranz gegenüber Intoleranten, keine demokratischen Kompromisse mit Feinden der Demokratie geben darf …“


Robert Menasse meint, dass die Österreicher nur Faschisten aber keine Nazis seien. Ich stimme mit ihm darin überein, dass ein Nazi neben dem Faschismus noch einen „gesunden“ Rassismus gepaart mit einem totalen Vernichtungswillen in sich tragen muss.

Ob nun die Österreicher bloß Faschisten sind, kann Menasse besser beurteilen. Hingegen bei uns Deutschen befürchte ich, dass der Faschismus wieder nur eine Übergangslösung zum Nationalsozialismus ist.


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First Signs of Tyranny 4.8 (8)

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The New York Times | YouTube

Hier finden Sie mein erstes Lesezeichen auf ein YouTube-Video (zuletzt aufgerufen: 29.1.2025, 12.47 Uhr)

Spannend dabei mit zu erleben, wie wir uns alle in der westlichen Welt unsere Demokratien wegnehmen lassen.

Noch spannender, wie sich gerade wieder unsere Unternehmer und Konzerne zum Totengräber der Demokratie mausern.

Insgesamt die beste Geschichtsstunde zum Dritten Reich, das kann kein Lehrer — auch nicht Müller oder Herrmann — besser!

Und damit dürfte auch die Frage geklärt sein, wie nur unsere eigenen Großeltern das überhaupt zulassen konnten. Nein, wir sind keinen Deut besser, ganz in Gegenteil, wir sind viel erbärmlicher als es unsere Großelterngeneration nur sein konnte!


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UK-Realitätscheck 4.9 (7)

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Polly Toynbee | IPG-Pressedienst

Realitätscheck (zuletzt aufgerufen am 24.1.2025, 11.58 Uhr)

„Eine Mehrheit in Großbritannien wünscht sich die Rückkehr in die EU. Kann das Land die tiefen Narben des Brexits überwinden?

Es gibt auch noch gute Nachrichten: Seit zwei Jahren zeigt jede einzelne Umfrage im Vereinigten Königreich, dass die Mehrheit der Bevölkerung in die EU zurückkehren möchte.

Angesichts solcher Umstände [„Spinner, Verrückte und verkappte Rassisten“] wäre es riskant, darauf zu vertrauen, dass die öffentliche Meinung stabil bleibt. 

Die Wirtschaft der Eurozone schwankt, ebenso wie die Großbritanniens. Elon Musks gigantisches Vermögen stellt eine Bedrohung für europäische Demokratien dar und stärkt die aufziehenden Sturmwolken der extremen Rechten. Sollte Putin in der Ukraine auch nur ansatzweise einen Sieg erringen, geriete Europa in ernste Gefahr – und die Zukunft der NATO wäre ungewiss.“


Dank eines Hinweises von Hans Müller bin ich auf diesen Beitrag gestoßen:

„Lieber Herr Kümmerle, anbei der Link zu einem Artikel im IPG-Pressedienst, der Sie vielleicht interessieren wird. Ich bin gerade bei der letzten Durchsicht des Teils 5 der “Amerikanischen Tragödie” und will Ihnen den Text im Laufe des Wochenendes zusenden. Trump haut wie erwartet, bereits mächtig auf die Pauke. Wir haben vier ereignisreiche Jahre vor uns.“

Lesenswerter Beitrag mit einem hoffnungsfrohen Anfang, der dann zum Schluss mit einem apokalyptischen Ende aufmacht.