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UK-Realitätscheck 4.9 (7)

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Polly Toynbee | IPG-Pressedienst

Realitätscheck (zuletzt aufgerufen am 24.1.2025, 11.58 Uhr)

„Eine Mehrheit in Großbritannien wünscht sich die Rückkehr in die EU. Kann das Land die tiefen Narben des Brexits überwinden?

Es gibt auch noch gute Nachrichten: Seit zwei Jahren zeigt jede einzelne Umfrage im Vereinigten Königreich, dass die Mehrheit der Bevölkerung in die EU zurückkehren möchte.

Angesichts solcher Umstände [„Spinner, Verrückte und verkappte Rassisten“] wäre es riskant, darauf zu vertrauen, dass die öffentliche Meinung stabil bleibt. 

Die Wirtschaft der Eurozone schwankt, ebenso wie die Großbritanniens. Elon Musks gigantisches Vermögen stellt eine Bedrohung für europäische Demokratien dar und stärkt die aufziehenden Sturmwolken der extremen Rechten. Sollte Putin in der Ukraine auch nur ansatzweise einen Sieg erringen, geriete Europa in ernste Gefahr – und die Zukunft der NATO wäre ungewiss.“


Dank eines Hinweises von Hans Müller bin ich auf diesen Beitrag gestoßen:

Lieber Herr Kümmerle, anbei der Link zu einem Artikel im IPG-Pressedienst, der Sie vielleicht interessieren wird. Ich bin gerade bei der letzten Durchsicht des Teils 5 der “Amerikanischen Tragödie” und will Ihnen den Text im Laufe des Wochenendes zusenden. Trump haut wie erwartet, bereits mächtig auf die Pauke. Wir haben vier ereignisreiche Jahre vor uns.

Lesenswerter Beitrag mit einem hoffnungsfrohen Anfang, der dann zum Schluss mit einem apokalyptischen Ende aufmacht.


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Geld 4.8 (6)

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Volker Looman | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die goldenen Regeln der Geldanlage (zuletzt aufgerufen am 16.1.2025, 22.05 Uhr)

„Vor einiger Zeit hat sich der FAZ-Kolumnist nach 25 Jahren verabschiedet. Fast alles, was es über den Umgang mit Geld zu sagen gibt, schrieb er in 1 240 Artikeln nieder und gab zum Schluss zehn Gebote mit auf den Weg.

Dear friends, chers amis, cari amici, liebe Freunde meiner Artikel! Nun ist es so weit! Die letzte Stunde dieser Kolumne hat geschlagen. Erinnern Sie sich noch an mein erstes Stück? Es ist am 6. März 1999 erschienen. Damals habe ich geschrieben, die Altersvorsorge sei das Gebot der Stunde. Daran mögen Sie erkennen, wie „zeitlos“ manche Dinge sind. Wer das Gebot befolgt und auch die weiteren 1 239 Artikel gelesen hat, ist heute mit hoher Wahrscheinlichkeit ein kleiner Millionär. Damit ist meine Mission erfüllt. Ich habe Ihnen alles gesagt, was es über den Umgang mit Geld zu sagen gibt.

Meiden Sie, wenn es um Geld geht, den Banker von vorn, den Vertreter von hinten und den Verwalter von allen Seiten. Bitte verstehen Sie mich richtig. Ich habe nichts gegen die Menschen, die in diesem Metier arbeiten. Nur kann ich mich mit den Systemen, in die sie eingebunden sind, nicht anfreunden. Es gibt in Deutschland kaum Finanzberatung, sondern in erster Linie provisionsgetriebene Verkäufe von Finanzprodukten aller Art. Das kann nicht gut gehen, das muss im Chaos enden. Dafür sind letztlich auch Sie verantwortlich, liebe Leser. Wer nicht bereit ist, für neutralen Rat faire Honorare zu bezahlen, bekommt eben wie in der Politik die Kost, die er gewählt hat. Bildung und Erfahrung sind die einzige Vorsorge gegen Reinfälle bei Geldgeschäen! Bitte denken Sie, vor allem wenn Sie selbständig sind, egal ob als Freiberu]er oder Unternehmer, an mein Kleeblatt der Girokonten. Auf dem ersten Konto gehen alle Einnahmen wie Gehälter, Mieten und Zinsen ein. Die festen Ausgaben, wie zum Beispiel die Kreditraten, Mieten und Versicherungen, bezahlen Sie vom zweiten Konto. Das dritte Konto ist das Steuerkonto. Was für Konsum und Vorsorge übrig bleibt, fließt aufs vierte Konto. Mit diesem „Rest“ müssen Sie über die Runden kommen. Mehr geht nicht, und es wird Ihnen nicht gelingen, diese einfache Regel auf den Kopf zu stellen!“


Obwohl ich seit 1984 FAZ-Leser bin, haben mich die Artikel von Volker Looman nie so richtig interessiert, einzig und alleine nur deshalb, weil ich dem Geld nie Bedeutung zugesprochen habe. Geld war für mich immer nur Mittel zum Zweck und dessen Akkumulation wenig interessant.

Dennoch kann ich selbst mit geringer eigener Erfahrung in Sachen Finanzen Volker Loomans Empfehlungen, besonders seinen zehn Geboten, nur beipflichten.

Alle die sich auch nur ein wenig für Geld interessieren, sollten diesen Artikel unbedingt lesen!

Schon die Worte „Meiden Sie, wenn es um Geld geht, den Banker von vorn, den Vertreter von hinten und den Verwalter von allen Seiten.“ wären das Geld für den Kauf dieses Artikels voll und ganz wert.

Ich habe seinen Artikel auf alle Fälle meinem Zettelkasten hinzugefügt.

[https://iiics.org/h/20250116205800]


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Broligarchy 5 (5)

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Carole Cadwalladr | The Observer

How to survive the broligarchy: 20 lessons for the post-truth world (zuletzt aufgerufen am 16.1.2025, 10.36 Uhr)

Achtung: manchmal sind meine Lesezeichen schon etwas älter, wie dieser Artikel vom 17.11.2024

„In the wake of Trump’s unnerving appointees, the investigative journalist and veteran of the libel court offers pointers on coping in an age of surveillance …

Act as if you are now living in East Germany and Meta/Facebook/Instagram/WhatsApp is the Stasi. It is …

Humour is a weapon. Any man who feels the need to build a rocket is not overconfident about his masculinity. Work with that.“


Meine Leser, die daran glauben, dass ich zu dunkel und zu pessimistisch schreibe, sollten sich diesen Beitrag von Carole Cadwalladr etwas genauer ansehen.

Auch bei uns versuchen sämtliche VIP uns möglichst lange bei Facebook und Co. zu binden, WhatsApp zu nutzen und möglichst mit Karte oder Mobiltelefon zu bezahlen. Selbst ein Bundeskanzler schämt sich nicht mehr darüber, den Deppen auf TikTok zu geben. Selbst Ministerpräsidenten machen auf Kasperle oder geben für die Jüngeren unter uns den Shrek. Was man halt so macht, wenn das eigene Hirn nicht einmal für eine V2 reicht.

Ich nutze schon länger Threema oder Delta Chat (Punkt 8), was ich beides sehr empfehlen kann.

Über Punkt 7 habe ich hier bereits geschrieben und mit Menschen aus Punkt 6 habe ich schon seit meiner Jugendzeit nur noch Mitleid — oder wie nennt man das Gefühl, wo man sich unbedingt den Finger in den Mund stecken muss.