Lesezeichen

Broligarchy 5 (5)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Carole Cadwalladr | The Observer

How to survive the broligarchy: 20 lessons for the post-truth world (zuletzt aufgerufen am 16.1.2025, 10.36 Uhr)

Achtung: manchmal sind meine Lesezeichen schon etwas älter, wie dieser Artikel vom 17.11.2024

„In the wake of Trump’s unnerving appointees, the investigative journalist and veteran of the libel court offers pointers on coping in an age of surveillance …

Act as if you are now living in East Germany and Meta/Facebook/Instagram/WhatsApp is the Stasi. It is …

Humour is a weapon. Any man who feels the need to build a rocket is not overconfident about his masculinity. Work with that.“


Meine Leser, die daran glauben, dass ich zu dunkel und zu pessimistisch schreibe, sollten sich diesen Beitrag von Carole Cadwalladr etwas genauer ansehen.

Auch bei uns versuchen sämtliche VIP uns möglichst lange bei Facebook und Co. zu binden, WhatsApp zu nutzen und möglichst mit Karte oder Mobiltelefon zu bezahlen. Selbst ein Bundeskanzler schämt sich nicht mehr darüber, den Deppen auf TikTok zu geben. Selbst Ministerpräsidenten machen auf Kasperle oder geben für die Jüngeren unter uns den Shrek. Was man halt so macht, wenn das eigene Hirn nicht einmal für eine V2 reicht.

Ich nutze schon länger Threema oder Delta Chat (Punkt 8), was ich beides sehr empfehlen kann.

Über Punkt 7 habe ich hier bereits geschrieben und mit Menschen aus Punkt 6 habe ich schon seit meiner Jugendzeit nur noch Mitleid — oder wie nennt man das Gefühl, wo man sich unbedingt den Finger in den Mund stecken muss.


Lesezeichen

Dummland 4.8 (8)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Johannes Pennekamp | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Eine Generation von Bildungsverlierern wächst heran (zuletzt aufgerufen am 28.12.2024, 17.49 Uhr)

„12,8 Prozent der Jugendlichen hatten im Jahr 2023 höchstens einen Abschluss der Sekundarstufe eins [Hauptschule bis Realschule]. …

Demnach hatten 2018 14,4 Prozent der 20- bis 34-Jährigen keine abgeschlossene Berufsausbildung. Bis 2022 stieg der Anteil auf 19,1 Prozent, was 2,86 Millionen jungen Menschen entspricht. … Unter jungen Menschen ohne deutschen Pass stieg der Anteil ohne Berufsabschluss von 2018 bis 2022 von 33 auf 38 Prozent.

Jeder Fünfte ohne Berufsabschluss ist aktuell arbeitslos gemeldet. Viele andere Betroffene dürften sich mit Helferjobs und niedrigen Löhnen durchschlagen. …

Wößmann und seine Kollegen haben in einem Modellprojekt gezeigt, dass es einen großen Unterschied macht, wenn leistungsschwache und bildungsferne Acht- und Neuntklässler einen Mentoringpartner zur Seite gestellt bekommen, der sie in zweiwöchentlichen Treffen unterstützt und eine Beziehung zu ihnen aufbaut. Drei Jahre nach Programmstart waren doppelt so viele Jugendliche in Ausbildung wie in der Kontrollgruppe.“


Beängstigender aber dennoch lesenswerter Artikel. Gut dabei ist, dass auch andere das meseno-Modell des Treffpunkts ausprobieren und dabei ebenfalls positive Erfolge verzeichnen können.

Und dass wir in Deutschland ein Bildungsproblem haben, thematisiere ich schon von Anfang an in meinem Blog. Bereits als Kompaniechef Anfang der 1990er-Jahre kam ich zum Ergebnis, dass unser Bildungssystem insgesamt abgewirtschaftet hat — einfach nur Bildungsabschlüsse zu verschenken hilft keinem.

Auch wenn erneut festgestellt wurde, dass wir die Masse der Dummen weiterhin importieren, hilft auch ein Einwanderungsstopp nicht wirklich weiter. Zum einen haben wir ausreichend eigene Deppen und zum anderen reisen auch halbwegs intelligente Menschen nach Deutschland ein.

Wir benötigen als erstes eine Wende hin zu einer Leistungsgesellschaft und dazu auch ein entsprechendes Einwanderungsgesetz. Und als zweites müssen wir Dummheit wie auch Faulheit unbedingt sanktionieren.


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A Christmas Carol 5 (4)

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Roger Rosenblatt | The New York Times

Why ‘A Christmas Carol’ Endures (zuletzt aufgerufen am 25.12.2024, 10.12 Uhr; meine Leser können den Beitrag übrigens kostenfrei lesen).

„Since its publication in December 1843, “A Christmas Carol” by Charles Dickens has been a cherished presence during the holiday season.

We will take to “A Christmas Carol” in this season, as have the millions before us, but with a special thump of the heart. Because the story believes in our better, more generous inner selves. And the actions of those inner selves are the only way we will be truly blessed. Every one.“


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