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Blick auf die Westeuropäer 4.3 (6)

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Kristina Sabaliauskaitė | Frankfurter Allgemeine

Wenn ihr wüsstet, wie die Russen über euch sprechen – Blick auf die Westeuropäer (zuletzt aufgerufen am 29.3.2024 um 12.26 Uhr)

„Die Westeuropäer wollen nicht hören, wie in Putins Reich über sie gedacht wird. Sonst würden sie sich mehr Sorgen machen. Eine Warnung aus bitterer Erfahrung. …

Seit zwei Jahren wiederholt der Westen immer wieder die Fehler, vor denen wir, die Nachbarn Russlands, gewarnt haben. …

Der Beginn des Ukrainekrieges hat nun die gleichen Prämissen: das ehemalige Sowjetimperium wiederherzustellen und den kollektiv verrotteten Westen zu zerstören. Dies wird von den Russen öffentlich auf Russisch erklärt. Nur hört Europa nicht hin.“


Dieser lesenswerte Gastbeitrag in der FAZ bestätigt leider nur meine langjährigen hier im Blog geäusserten Befürchtungen.

Für die Frage, warum Europa nicht hin hört, habe ich bereits Antworten geliefert: zum einen sind wir tatsächlich „verrotteter“ als wir es selbst annehmen und zum anderen sind unsere in der Verantwortung (in der Regierung wie auch in der Opposition) stehenden Volksvertreter nicht im Ansatz dafür qualifiziert, um unser Europa zu retten, geschweige denn weiter voranzubringen oder einfach nur — was noch schlimmer wäre — von Putin und seinen Vasallen gekauft; was wiederum für die Verrottung spräche.


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Wille zum Sieg 5 (4)

Ben Hodges | Frankfurter Allgemeine

Der Westen braucht den Willen zum Sieg – Ben Hodges zur Ukraine (zuletzt aufgerufen am 24.3.2024, 13.32 Uhr)

„Die Situation für die Ukraine ist gerade schwierig. Aber wenn der Westen den politischen Willen dazu aufbringt, kann er ihr genug Waffen für einen Sieg zur Verfügung stellen.  …

Die Russen sind bis jetzt nicht in der Lage, die Ukraine zu besiegen. Wir, der demokratische Westen, müssen gewährleisten, dass es so bleibt. Aber mehr noch: Wir müssen gewährleisten, dass der Aggressor besiegt wird. Die Aufgabe der ukrainischen Regierung ist es, das Rekrutierungssystem zu verbessern. Die Aufgabe der USA und ihrer Verbündeten wiederum ist es, den Sieg der Ukraine zu ihrem strategischen Ziel zu erklären. …

Das Versagen unserer demokratischen Führer, ihren Bevölkerungen zu erklären, warum es in unserem Interesse liegt, dem diktatorischen Aggressor Russland Einhalt zu gebieten, hat die Ukraine in die gefährliche Lage gebracht, diesen Angriffskrieg noch immer nicht siegreich beendet zu haben. …

Für eine notwendige europäische und globale Eindämmungs- und Abschreckungsstrategie ist daher das Überleben der Ukraine und mittelfristig ihre Einbindung in die NATO von größter Bedeutung. Wir wissen aus der Geschichte, dass Krieg eine Prüfung des Willens und der Logistik ist. Wir, der demokratische Westen, verfügen über das industrielle Potential und können der Ukraine die notwendige Logistik bereitstellen. Haben wir auch den politischen Willen, uns zu so organisieren, um der Ukraine zum Sieg zu verhelfen?“


Weder ein Donald Trump oder ein Victor Orban noch eine Bundesregierung, dabei ist es egal welche, wollen der Ukraine zum Sieg verhelfen. Wir Bürger sollten uns einmal fragen, warum bloß?


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Lost Cause-Mythos 4.8 (4)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Charles M. Blow | The New York Times

The Potency of Trump’s ‘Lost Cause’ Mythmaking (zuletzt aufgerufen am 21.3.2024, 8.51 Uhr; meine Leser können den Beitrag übrigens kostenfrei lesen).

„At an Ohio rally this month, Donald Trump saluted the insurrectionists who stormed the Capitol on Jan. 6, 2021, calling them “unbelievable patriots” and referring to those who’ve been locked up for their involvement on that terrible day as “hostages.” …

Trump has his own version of the Lost Cause, one that’s not completely untethered from the old one, but one that’s miniaturized, personal and petty.“


Lesenswerter Meinungsbeitrag von Charles M. Blow, der mit erklären könnte, wie Donald Trump vorgeht und seine Anhänger ticken.