Lesezeichen

Ein Angebot 5 (4)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Ramon Antonio Vargas | The Guardian

John Oliver offers to pay Clarence Thomas $1m a year if he resigns from supreme court – Late-night host gives justice, under fire over undisclosed donations, 30 days to accept offer, which includes a tour bus (zuletzt aufgerufen am 21.2.2024, 11.45 Uhr)

„Neither [Clarence] Thomas nor the supreme court immediately commented publicly on Oliver’s offer. Oliver acknowledged he could end up going on “standup tours … for years” to be able to afford paying Thomas’s retirement if the justice accepts the proposal.“


John Olivers Late-night Show ist immer wieder das Ansehen wert! Er hat auch hier im Blog bereits Erwähnung gefunden. Die Idee korrupte Berufspolitiker einfach mit Geld wieder loszuwerden hat etwas.

Den Guardian lese ich ebenfalls gerne. Besonders freut es mich dabei, dass die Redaktion weiterhin nicht mit ihrer Zeitung hinter eine Paywall möchte.


Lesezeichen

Mit mehr Freiheit die Zukunft gewinnen 5 (4)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Gerald Braunberger | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Mit mehr Freiheit die Zukunft gewinnen – Der Kommentar-Newsletter (zuletzt aufgerufen am 20.2.2024, 14.11 Uhr)

„Heilloser Zank über Einzelgesetze und ein konzeptionsloser Interventionismus lenken von den grundsätzlichen Gefährdungen der freiheitlichen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung ab …

Die deutsche Wirtschaft ist zweifellos besser als ihre derzeitige (Selbst-)Wahrnehmung, aber in vielen zukunftsträchtigen Sparten hat sie den Anschluss an die amerikanische Wirtschaft längst verloren. Was sie benötigt, sind nicht Subventionen mit der Gießkanne oder Lenkungsideen aus Ministerien, sondern einen Ordnungsrahmen, der den Unternehmen eine flexible Anpassung an eine sich technologisch wie geopolitisch ändernde Welt gestattet und ihnen die Gelegenheit eröffnet, mit Konkurrenten ohne erhebliche Standortnachteile zu konkurrieren. …

Nur eine an einer freiheitlichen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung ausgerichtete Politik ist geeignet, die Voraussetzungen für einen gedeihlichen Umgang mit dieser neuen Welt zu gewährleisten.“


Dies ist ein sehr lesenswerter und durchaus erfreulicher Meinungsbeitrag von Gerald Braunberger, dem Herausgeber der FAZ.

Ich hoffe jetzt einmal nicht, dass dieser Beitrag hinter einer Bezahlschranke verschwinden wird. Und vielleicht lernt die FAZ auch etwas von der New York Times, die es ihren Abonnenten ermöglicht, jeden Monat ein paar Zeitungsartikel zu teilen. Dies wäre tatsächlich ein Mehrwert, der mir das FAZ-Abo weiterhin schmackhaft machen könnte.


Lesezeichen

Clutter makes a home 5 (4)

Beitragsfoto: Lesezeichen | © kertlis von Getty Images

Annie Midori Atherton | The Atlantic

Minimalism is neat, but clutter makes a home — I don’t love the look of mismatched junk, but the mess satisfies a deeper emotional need. (zuletzt aufgerufen am 20.2.2024, 11.30 Uhr)

„Most of my relations, my father included, did not lead particularly big lives. Their names are not carved into buildings or attached to scholarships. Only a handful of people think of them still, and one of those people is me. But their personal possessions remain and say: Someone was here. As I go about my day, folding laundry, or thinking through what needs to be done, my clutter reminds me of the people who have filled my life and, now, my apartment.“


Einmal eine andere Meinung zu im Blog bereits öfters thematisierten Minimalismus. Die Argumentation ist durchaus verständlich und auch nachvollziehbar. Spannend wäre es für mich zu erfahren, was Annie Midori Atherton in ein paar Jahrzehnten zum Thema Death-Cleaning schreibt.