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Von innen mehr bedroht 4.8 (4)

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Ralph Bollmann | Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Der Westen ist von innen mehr bedroht als von außen“ (zuletzt aufgerufen am 5.1.2024, 10.35 Uhr)

Ein Interview mit Heinrich August Winkler

„Der Populismus ist für die Zukunft der Demokratie sogar noch gefährlicher als die Aggressionen Putins, sagt der Historiker Heinrich August Winkler. Dennoch gibt es etwas, das ihn hoffen lässt. …

Dass die Bonner Republik sehr viel erfolgreicher war als die von Weimar, das verdankt sie zu einem guten Teil dem anhaltend hohen Wirtschaftswachstum in den fünfziger Jahren. Danach hat die alte Bundesrepublik einige ökonomische Krisen erfolgreich bewältigt, von denen allerdings keine so schwer war wie die Weltwirtschaftskrise der frühen 1930er-Jahre. Das hat dazu geführt, dass die Bundesrepublik im Laufe der Zeit auch als krisenfest galt. …

Nach dem Mauerfall hat die zuvor schweigende Mehrheit dann vor allem gefordert, dass die schnelle Wirtschafts- und vor allem Währungsunion kommt.“


Damit bestätigt Winkler zumindest m. E. die Ansicht, dass wir Deutschen eigentlich nur dann mehrheitlich Demokraten sind, so lange es uns besser geht als dem Rest der Welt.

Und sobald es uns wieder (vermeintlich) schlechter geht, diskutieren wir nur noch darüber, ob Josef Stalin (Georgier) oder Adolf Hitler (Österreicher) der bessere Deutsche sei und schlupfen jedem in den Hintern, der vorgibt, diese Herren ein wenig besser zu kennen.

Passend dazu auch die Erklärung Winklers, dass der Sozialneid der Ostdeutschen eigentlich aus deren Urlauben stammt, wo sie angeblich schlechter behandelt wurden als ihre westdeutschen Nachbarn. Damit haben sie eindeutig bewiesen, dass sie die „besseren“ Deutschen sind, denn Neid ist weiterhin unsere größte Stärke.


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Nach PiS-Ära in Polen 5 (3)

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Reinhard Veser | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Warum Tusk mit normalen Mitteln nicht weit kommt — Nach PiS-Ära in Polen (zuletzt aufgerufen am 29.12.2023, 11.35 Uhr)

Die Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit in Polen ist kompliziert. Um die Methoden der PiS-Ära zu überwinden, muss die Regierung von Ministerpräsident Donald Tusk sich selbst in rechtliche Grauzonen begeben.


Man merke sich, ist eine Demokratie einmal weg, dann bleibt sie auch weg! Und so wird Polen verloren sein, wie wohl auch Ungarn und die meisten anderen ehemaligen russischen Besatzungsgebiete.

Und so wird Europa wohl auf das Ende des bereits begonnenen Weltkrieges warten müssen, um sich dann gegebenenfalls doch noch zu einer Demokratie entwickeln zu können.

Von ganz alleine kommen wir Europäer einfach nicht auf so eine Idee — dass wussten bereits die europäischen Emigranten, die die USA mit aufgebaut haben.

[https://iiics.org/h/20231229103900]


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US-Diktatur 5 (4)

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Claudius Seidl | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Der Untergang der amerikanischen Republik — Demokratie in Gefahr (zuletzt aufgerufen am 29.12.2023, 10.53 Uhr)

Angesichts von Donald Trumps Wahlkampfparolen warnen gemäßigte Republikaner schon vor einer künftigen Diktatur. Will Trump in den Vereinigten Staaten tatsächlich eine solche errichten? Und kann das gelingen?


Sehr lesenswerter Beitrag. Und hoffentlich retten uns die amerikanischen Wähler Ende des kommenden Jahres wieder einmal vor dem Untergang.

Derweil reist eine europäische Politiker-Delegation nach der anderen in die USA, um von Donald Trump das Siegen zu lernen — auch das deutsche Who’s Who der Politik ist mit dabei.

[https://iiics.org/h/20231229095700]