Drei EUROPA-UNION Bucheinbände

EUROPA-UNION Buch 5 (3)

Vor 75 Jahren, genauer gesagt, am 21. September 1946, wurde das Hertensteiner Programm am Vierwaldstättersee verabschiedet und Grundlage für unser heutiges Europa. Aber vor allem wurde damit die Grundlage für das zukünftige Europa gelegt.

Kurz darauf organisierten sich die Europäischen Föderalisten auch in Heilbronn und sind als Bezirksgruppe Heilbronn spätestens seit dem Frühjahr 1947 nachweisbar. Seit dem 9. Mai 1953 ist die EUROPA-UNION Heilbronn ein Kreisverband und heute noch im Stadt- und Landkreis aktiv.

Was so alles in den letzten sieben Jahrzehnten bei der EUROPA-UNION Heilbronn stattgefunden hat, habe ich in diesem Buch zusammengefasst. Dieses kann man jetzt im Handel, aber am besten über Amazon käuflich erwerben.

Ich bedanke mich ganz besonders bei Hans Müller für die Recherchen und das Vorwort sowie bei Thomas Michl und meinen beiden Söhnen für das Testlesen. Last but not least, bei meiner Schwester, die besonders auf die Rechtschreibung geachtet und darüber hinweggesehen hat, dass ihr Bruder immer noch nicht „gendert“.

Sollten Sie jetzt ein wenig neugierig geworden sein, können Sie sich weiteren Appetit auf der EUROPA-UNION Buch page holen. Dort finden Sie auch den Klappentext und die Inhaltsangabe.


Drei Bucheinbände von Europa ist für alle da!

Mein erstes Buch 5 (4)

Was lange währt, wird endlich gut (Ovid), und so kann ich jetzt auch berichten, dass mein Buchprojekt, welches mich die letzten gut vier Jahre umgetrieben hat, zu einem – zumindest für mich – gelungenen Abschluss gekommen ist.

Nachdem ich meine erste Fassung auf Anraten von Profis ziemlich kürzen und zudem noch viele Anhänge herausnehmen musste, fanden die von mir angeschriebenen Verlage das Buch immer noch zu umfangreich, wobei nur ein einziger Verlag das Risiko eingehen wollte, für den Fall, dass ich dieses träge.

Ich hatte mich eigentlich schon damit abgefunden, mein Werk den Interessierten nur online zur Verfügung zu stellen, als mir ein guter Freund empfahl, das Buch doch im Selbstverlag herauszubringen, was ich letztendlich dann auch getan habe. In der nunmehr vorliegenden Version meines Buches habe ich dann auch noch die verbliebenen Anhänge herausgenommen und stelle nun alle Anhänge dem interessierten Leser online zur Verfügung.

Damit konnte ich das Buch auf 213 Seiten reduzieren und hoffe nun, dadurch des Lesers Aufmerksamkeit auch bis zum Schluss hin aufrecht erhalten zu können.

Zudem habe ich die wichtigsten Buchanhänge bereits in einem eigenen Blogbeitrag „Neun plus fünf“ zusammengefasst und gucke jetzt einmal, ob diese Zusammenfassung auf Interesse stößt.

Sollte mein Buch Europa ist für alle da! – Vom Homo sapiens zum Homo Europaeus beim Leser Gefallen finden, und zudem der Bedarf artikuliert werden, auch die Anhänge mit im Buch haben zu wollen, so könnte ich später einmal darüber nachdenken, eine erweiterte Fassung des Buches herauszugeben.

Wenn Sie sich jetzt etwas näher mit dem Buch beschäftigen möchten, dann finden Sie das Inhaltsverzeichnis des Buches mit allen Anhängen online auf meiner Website.

Selbstverständlich freue ich mich sehr, wenn Sie das Buch kaufen und auch in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiterempfehlen.

Wenn Sie Fragen oder Kommentierungen zum Buch oder seinen Buchanhängen haben, dann können Sie mit mir, oder gerne auch mit anderen Europäischen Föderalisten, darüber in den Foren des Europastammtisches diskutieren.


Eine erste Buchbesprechung finden Sie hier:

Diese dürfen Sie gerne frei verwenden und auch teilen.

„Better to write for yourself and have no public, than to write for the public and have no self.“

Cyril Connolly, The New Statesman (25. Februar 1933)

Soldat

Über das Töten 5 (2)

Beitragsfoto: Soldat | © Pixabay

Bereits 1995 veröffentlichte Dave Grossman sein Buch „On Killing: The Psychological Cost of Learning to Kill in War and Society“, in welchem er unter anderem anführt, dass die heutige Zivilgesellschaft, dabei vor allem die Medien, durch die Adaption von militärischen Techniken, die den Soldaten das Töten erleichtern, die Mordrate vor allem unter den Jugendlichen gewaltig steigert.

Für einen Soldaten ist Grossmans Buch auf jeden Fall ein Must-Read, um sich mit dem „Töten und selbst getötet werden“ weiter auseinanderzusetzen.

Für die interessierte Öffentlichkeit, vor allem aber für Journalisten ist das Buch auch einen Blick wert, um das eigene Handeln gegebenenfalls doch etwas zu hinterfragen. Und dies, obwohl Grossman teilweise vorgehalten wird, dass seine Thesen wissenschaftlich nicht belegt sind und er die Sachverhalte undifferenziert und unzulässig verallgemeinernd darstellen würde.

Ich bin fest davon überzeugt, dass das Töten für die allermeisten von uns nicht sehr einfach ist, und selbst Soziopaten oder Psychopaten einen Anlass benötigen, um mordend durch unsere Lande zu ziehen.

Ich gehe weiterhin davon aus, dass solche Anlässe in jüngster Zeit von einigen Parteien und deren Politikern herbeigeredet wurden, um im Falle zumindest einer Unionspartei Prozentpunkte bei der Wählerschaft zu ergattern und im Falle der totalitaristischen Parteien, um unser demokratisches System insgesamt aus den Fugen zu heben.

Und diese von Teilen der Politik verbreitete „Endzeitstimmung“ wird sehr gerne von den Medien aufgegriffen und über alle Kanäle hinweg beständig in die Hirne unserer Mitbürger transportiert.

Inzwischen glauben alle politischen Ränder, sich für den Endkampf rüsten zu müssen, „Links“ und „Rechts“ ziehen immer öfters pöbelnd und randalierend durch die Straßen, und der demokratischen Mehrheit kommen immer mehr Zweifel, ob wir eigentlich noch die Mehrheit in unserem Land sind.

Politische oder politisch motivierte Morde, die wir bereits nach Baader und Meinhof bei uns für überwunden geglaubt hatten, sind inzwischen wieder „alltäglich“ geworden.

Ich glaube, es ist nun wirklich an der Zeit, dass wir die Weltuntergangsuhr in unseren Köpfen stoppen und wieder damit beginnen, an Lösungen zu arbeiten und dies auf der Grundlage unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung.

Einem morbiden Charme kann man vielleicht im Kino oder an den Spielekonsolen erliegen, wobei Dave Grossman allerdings davon eher abrät. Aber im Alltag ist ein solcher für alle Beteiligten mehr als gefährlich.

„The link between killing and war is like the link between sex and relationships.“

Dave Grossman, On Killing (2009)