Beitragsfoto: Leser | © Pixabay

24.9.02021 5 (1)

Beitragsfoto: Leser | © Pixabay

Neues Buch

Endlich ist es soweit, und man kann mein Buch über Europa nun auch in einer englischsprachigen Version erhalten. Ich hoffe, dass ich damit die entsprechenden Diskussionen etwas ausweiten werden kann.

Auf jeden Fall ist es gut, jetzt auch jene Europäer erreichen zu können, die der deutschen Sprache nicht ganz so mächtig sind.

Und wer das Buch schon auf Deutsch gelesen hat und z. B. noch für Weihnachten nach einem guten Geschenk für seine ausländischen Freunde sucht, dem kann ich dieses Buch ruhigen Gewissens ans Herz legen; am besten als gebundene Ausgabe.

Belästigung

Es ist kaum noch auszuhalten, wie viele ungewollte E-Mail in den eigenen Postfächern landen. Die entsprechenden Abmeldungen aus den unterschiedlichen Newsletter- oder E-Mail-Verteilern nimmt auch wieder viel Zeit in Anspruch.

Kaum einer der Absender denkt daran, wie er selber durch seine E-Mail Mitbürger unnötig belastet — mich selbst mit eingeschlossen!

Wenn es aber um Firmen geht, die alleine für ihr eigenes Gewinnstreben anderen die Zeit rauben, muss man andere Maßstäbe ansetzen dürfen. Deshalb gibt es doch auch die Datenschutzbeauftragten.

Ich habe mich jetzt einmal an den Datenschutzbeauftragten gewandt und eine solche Firma, die mich entgegen meiner Aufforderung sowie ohne mein Einverständnis angeschrieben hat, angezeigt.

Und plötzlich bekomme ich den Anruf des betroffenen Firmeninhabers, dass ich doch, wegen COVID-19 und der besonderen Situation, als Bürger doch Verständnis haben müsse. Ok, Ok, ich habe Verständnis für die Situation sämtlicher Firmen dieser Welt — auch für die gerade betroffene.

Nur haben die Firmen dieser Welt Verständnis dafür, wie viel Lebenszeit es mich kostet, alleine meine E-Mail-Postfächer sauber zu halten?

Leerrohre

Heute gab es eine erfreuliche Nachricht. Bei der Sanierung der „Verkehrsader zwischen Klingenberg und Böckingen“ hat man Leerrohre mit verlegt, um „nach kurzer Zeit die Straßendecke [nicht] wieder aufreißen [zu] müssen.“

Das ist doch einmal eine gute Idee, und man könnte sich fragen, warum man so etwas nicht schon länger oder öfters macht.

Geburtstag des Tages

Jim Henson


Beitragsfoto: Allee | © Shutterstock

23.9.02021 5 (1)

Beitragsfoto: Allee | © Shutterstock

Wollhaus

Tanja Ochs von der Heilbronner Stimme hat es heute auf den Punkt gebracht. „Die Geschichte [des Wollhaus] ist offenbar noch lange nicht zu Ende, aber es bleibt zu hoffen, dass allen Beteiligten nicht nur am Gewinn gelegen ist, sondern auch an der Gestaltung der Innenstadt.“

Aber auch hier kann man dem Ganzen etwas Positives abgewinnen, denn so lange das Wollhaus und seine Umgebung eine Problemzone bleiben, hat die Gegend um den Berliner Platz herum eine gute Chance, um sich weiter zu entwickeln und zur neuen zentralen Anlaufstelle der Stadt zu werden.

Erkenntnis

Heute können wir in der Heilbronner Stimme lesen, dass ein ehemaliger grüner Angeordneter zumindest verpasste Chancen beklagt. Selbsterkenntnis ist bekanntlich er erste Weg zu Besserung. Leider kommt den meisten diese Erkenntnis erst, wenn sie selbst aus dem „Zirkus“ ausgestiegen sind.

Und diese Erkenntnis kann auch die Frage beantworten, warum immer mehr Bürger nicht nur mit den Parteien unzufrieden sind, sondern diese Unzufriedenheit auch immer öfters — inzwischen teilweise selbst handgreiflich — unseren Politikern zu vermitteln versuchen. Denn Politik und Medien malen — ganz zurecht — immer schrecklichere Zukunftsszenarien an die Wand — der Wissenschaft glaubt unsere bildungsfeindliche Gesellschaft schon lange nicht mehr.

Wobei inzwischen die meisten Bürger erkannt haben dürften, dass auch die kommenden Regierungen keine entsprechenden und absolut notwendigen Lösungen bieten werden, sondern schon lange selbst Teil des immer größer werdenden Problems sind.

Die Bürger, die in den Parteien etwas zu verändern versuchen, kommen erst gar nicht mehr zu Wort, da der „Versorgungsapparat“ der Parteien fürchtet, seine prekären Mitglieder nicht mehr unterbringen zu können — reiner Selbsterhalt.

Während die Bürger, die schreiben können, versuchen gegen diese Entwicklung anzuschreiben, und jene, die ihre Hilflosigkeit nicht schriftlich oder mündlich artikulieren können, letztendlich und ganz folgerichtig handgreiflich werden — de facto eine Notwehrreaktion.

Hallenbad

Da haben wir so ein schönes Hallenbad, zudem mit solch einem vielversprechenden Namen „Soleo“, und können es zumindest zurzeit meistens nur von außen bestaunen.

Dabei sollten Sportstätten doch jeden Tag geöffnet sein. Heute habe ich aber keine Lust, mir Gedanken darüber zu machen, warum das in Heilbronn gerade nicht funktioniert.

Geburtstag des Tages

John Coltrane


Beitragsfoto: Affenmusik | © Pixabay

22.9.02021 5 (1)

Beitragsfoto: Affenmusik | © Pixabay

Grüne

Deren Politik kann man heute wieder einmal gut betrachten. Anstatt nachhaltig zu wirtschaften, werden die neuen und alten Schuldenberge einfach der nächsten Generation überlassen.

Schlimmer noch, sie schaffen bei jeder sich bietenden Gelegenheit neue Verwaltungspöstchen — alleine im kommenden Jahr 1 200 auf Landesebene — und versorgen damit ohne Rücksicht auf die Spätfolgen ihr eigenes Klientel.

Damit sind sie genau das geworden, was sie von Anfang an und heute noch so gerne kritisieren: altbackene Wohlstandsprofiteure!

Und was den Umweltschutz angeht, das thematisiere ich jetzt lieber nicht. Auch muss sich niemand wundern, dass neue Bewegungen und Parteien entstehen, die sich für unsere Umwelt einsetzen möchten — die Grünen hatten doch Jahrzehnte lang Zeit, ihre schönen Versprechungen zumindest halbwegs umzusetzen.

Plastik

Auch wenn ich es immer wieder mit anschauen muss, verstehe ich es nicht. Warum müssen unsere Heilbronner Landwirte, insbesondere unsere Wengerter, beständig Plastikmüll in ihren eigenen Äckern und Weinbergen untergraben?

Besonders die Eigenart mit gebrauchten Tetra Paks Jungpflanzen zu schützen oder mit Plastikbändern zu sichern, halte ich für wenig nachhaltig. Und gestern konnte ich erneut deren zerkleinerte Bruchstücke im Boden nachweisen und im Garten meiner Eltern aufklauben.

Hinzu kommt noch, dass viele Landwirte den Plastikmüll, den Spaziergänger auf ihren Äckern entsorgen, einfach bei nächst bester Gelegenheit mit untergraben.

Wer so ein Berufsverständnis hat, sollte besser bei Audi arbeiten.

ALF

Der heutige Tag startet mit einem ganz besonderen Ereignis. Wir können den Start der Fernsehserie ALF vor 35 Jahren feiern.

Ich nahm die Existenz von ALF bereits schon einmal zum Anlass, um etwas über die aktuellen Geschehnisse zu philosophieren.

Website des Tages

Die Ministerien in Baden-Württemberg

1952 gab es noch neun Ministerien, heute sind es bereits 12 und es wird zukünftig sicherlich nicht bei diesen 12 Ministerien bleiben.