Beitragsfoto: Leser | © Pixabay

21.9.02021 5 (2)

Buch & Website

Ich konnte gestern noch mein Buch Europa ist für alle da! aufgrund der Nachfrage auch als gebundenes Buch herausbringen. Heute konnte ich mich mit der Übersetzerin des Buches unter dem englischen Titel We Are All Part of Europe! auf die letzten Details einigen, so dass jetzt der Endspurt beginnen kann.

Und weil es gerade gut läuft, habe ich für die Hertensteiner Gespräche nun auch eine eigene Website eingerichtet — dies garantiert mir ein paar schöne Bastelstunden.

Nachtrag: im Dezember 2021 habe ich dann die Hertensteiner Gespräche hier auf dieses Weblog umgezogen.

Sozialismus

Warum nur kann sich bis heute die Mär halten, dass sich Sozialisten für den Bürger einsetzen. Egal wo man hinschaut, es läuft nicht nur auf die völlige Entmündigung von uns Menschen hinaus, sondern vor allem führt es immer dazu, dass selbst Kinder den Kit aus den Fugen essen müssen.

Sozialisten möchten nur eines, eine kaputte Ideologie durchsetzen und sich dabei selber möglichst gut stellen. Dabei begründen sie ihre eigene Existenz alleine auf dem Kapitalismus, der sie nährt, und versprechen jedem, sich für dessen Interessen einzusetzen.

Das Ganze wird jüngst nur von den Grünen übertroffen, die seit Jahren in Regierungsverantwortung stehen und mit dafür Sorge tragen, dass Natur und Umwelt immer schneller unter die Räder kommen. Damit versprechen sie sich weitere Wähler, zerstören Natur und Umwelt weiterhin, nur um noch mehr Wähler zu generieren.

Zwei Teufelskreise, die man nur noch mit Bildung in den Griff bekommen könnte.

Dammschulen

Endlich nimmt das Drama um die Sanierung der Dammgrundschulen so langsam aber sicher ein Ende, bereits 2022 soll es angeblich dann so weit sein. In dieser Zeit bauen manche Unternehmen und Städte ganze Flughäfen — das „glorreiche“ Berlin einmal ausgenommen.

Und auch an eine Sanierung der beiden Schulhöfe hat man gedacht, eigentlich etwas Positives. Aber dann muss man zur Kenntnis nehmen, dass zwischen Real- und Grundschule die Schulhöfe getauscht werden sollen.

Ich war als Grundschüler der Dammschule sehr froh darüber, dass wir Grundschüler den größeren Pausenhof zugeteilt bekommen hatten, zumal jüngere Schüler eine größeren Bewegungsdrang haben und für diese deshalb der größere Hof schon alleine aus pädagogischen Gesichtspunkten heraus notwendig ist. Die älteren Realschüler haben bekanntlich während der Pausen andere Interessen und Bedürfnisse und können zudem ihrem Bewegungsdrang — wenn noch vorhanden — anderweitig und auch ohne Aufsicht nachgehen.

Deshalb entschieden sich die Verantwortlichen, spätestens in den 1960er-Jahren, die jüngeren Schüler aus dem Nordhof — der sicherlich bequemer zu kontrollieren ist — in den Südhof zu verlegen.

Heute macht man sich mehr Gedanken darüber, wie „totalitär“ die Schulgebäudefassade ist, pfercht ganz folgerichtig — hoffentlich nicht wegen einer totalitären Grundeinstellung — die heutigen Grundschüler ein und sorgt dafür, dass sie sich so wenig wie möglich selbst entfalten können.

Dabei konnte man gerade an der Dammschule beobachten, wie gut es den Grundschüler getan hat, erstmals aus den Containern in ein großzügiges Gebäude umzuziehen.

Da man diese positiven Entwicklungen nun nicht nutzt oder gar weiter ausbaut, könnte daran liegen, dass man sehr früh die Entwicklung mündiger Bürger verhindern, oder Sorge dafür tragen möchte, dass die „bessere Gesellschaft“ ihre Kinder auf Privatschulen schickt.

Dieses Einpferchen der Grundschüler passt haargenau zur aktuellen Umwidmung dringend benötigter Sportstätten (Olga-Zentrum), um dort subventioniert Kunst auszustellen!

Geburtstag des Tages

Leonard Cohen


Beitragsfoto: Allee | © Shutterstock

20.9.02021 5 (1)

Beitragsfoto: Allee | © Shutterstock

Ras-le-bol!

Ungarn und Polen, zwei der EU Mitgliedsstaaten, welche den anderen Ländern seit 2004 — nun bereits 15 Jahre lang — nur auf der Tasche liegen und keinen positiven Beitrag zu unserer Gemeinschaft leisten, faseln derzeit davon, dass sie diese „Unterdrückungsmaschine“ wieder verlassen möchten.

Das kann man in soweit verstehen, da die EU inzwischen mit Billionen-Subventionen nicht nur die Infrastruktur dieser Länder saniert hat, sondern auch deren Industrien sowie Gesundheits- und Sozialsysteme.

Und da den Ungarn als auch den Polen sehr erfolgreich weisgemacht wurde, dass dies alles nationale Errungenschaften sind, welche noch viel größer wären, wenn es den „europäischen Gängelungsappart“ überhaupt nicht gäbe, muss man sich nicht wundern, dass viele dieser Menschen von einem HUXIT oder POXIT träumen — einem funktionierenden „Schlaraffenlandsozialismus“, bei dem alle faul auf ihrer Haut liegen, während ihnen die „verdammten demokratischen Kapitalisten“ weiterhin das Essen und die Getränke reichen.

Jetzt, da nicht nur sehr viele Polen und Ungarn Gefallen an solche einem POXIT bzw. HUXIT gefunden haben, sondern auch die restlichen EU-Staaten diesen sehr begrüßen würden, machen die verantwortlichen polnischen und ungarischen Politiker nun eine steile Kehrtwende.

Das neue Motto dieser Nutznießerstaaten: Wir bleiben weiterhin in der EU, um diese aber jetzt nach unseren Wünschen und Vorstellungen umzugestalten. Erbärmlicher kann Politik nicht mehr werden!

Hierzu fällt mir das alte Sprichwort ein: „Wessen Brot ich ess’, dessen Lied ich sing’.“ Aber auch dieses: „Das Mädchen, das nicht tanzen kann, beschwert sich über die Musikkapelle.“

Einsatzkräfte

Im Gegensatz zur jüngsten Behauptung vieler verantwortlicher Politiker, verfügt die EU seit Jahren über eigene Einsatzkräfte, welche explizit dazu in der Lage sind, Flughäfen, wie z. B. den in Kabul, für mindestens 30 Tage lang zu sichern.

Das Problem mit diesen EU-Einsatzkräften ist das Folgende: alle betroffenen Staaten müssen vorab einem solchen Einsatz zustimmen. Und im Falle, dass sie dies tun, auch die versprochenen Kapazitäten, einschließlich der notwendigen Soldaten, liefern.

Da in der EU mehr Schaumschläger als verantwortliche Parteien vorhanden sind, müssen die betroffenen „Militärs“ nicht nur vorab bei den involvierten Regierungen nachfragen, ob sie so einen Einsatz wünschen, sondern auch, ob sie ihren eingegangenen Verpflichtungen überhaupt nachkommen können.

Wenn nicht, dann müssten heutzutage wahrscheinlich alle EU Staaten erklären, dass sie Verträge nur dazu abschließen, um sie nicht einzuhalten.

Rüstung

Man darf Rüstung nicht mit Waffenhandel verwechseln, denn dieser dient dem eigenen Gewinnstreben. Rüstung ist hingegen eine verantwortliche und nachhaltige Sicherstellung der Ausstattung eigener und verbündeter Streitkräfte.

Aufgrund der Komplexität und Kosten heutiger Rüstungsprojekte ist es zwingend, dass man sich bei der Entwicklung, Produktion, Wartung und Reparatur zusammenschließt. Alles andere ist verantwortungslos.

Hier bietet es sich sehr gut an, dass die Allianz sämtliche Rüstungsgüter gemeinsam herstellt. Der wesentliche und unabdingbare Vorteil davon ist, dass man zudem in die Lage versetzt wird, im Falle eines Krieges genügend Ersatz für zerstörte oder beschädigte Rüstungsgüter wie auch Nachschub an Munition zu erhalten.

Vor diesem Hintergrund ist es nur selbstverständlich, dass sich Australien — gerade hinsichtlich einer zunehmenden Bedrohung — für U-Boote entscheidet, die vielleicht sogar besser sind, aber auf jeden Fall in größeren Mengen hergestellt werden und im Falle eines Konfliktes auch schneller ersetzt werden können.

Die inzwischen „europäische Art“ Waffen in „Manufakturen“ sowie in homöopathischen Mengen herzustellen, ist nicht nur völlig überteuert, sondern auch brandgefährlich und im Konfliktfall tödlich!

Einzig und alleine Firmen, Waffenhändler und totalitäre Regime — die entsprechenden Kunden — profitieren davon; vermutlich auch die involvierten Politiker.


Beitragsfoto: Schachfiguren | © Pixabay

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Beitragsbild: Schachfiguren | © Pixabay

Menschenbild

Es ist schon erstaunlich, was so manche Gemeinderäte von ihren Mitbürgern so denken: „Sie sollen sich nicht nur um Falschparker und Hundekotbeutel kümmern, sondern darüber nachdenken, wie der Ort aufgewertet werden kann.“

Da sitzen so manche im Gemeinderat und haben bestenfalls eigene Aufsichtsratsposten im Sinne, ohne jemals selbst darüber nachdenken zu wollen, was man in Heilbronn verbessern könnte, geschweige denn selbst einmal Positives dazu beizutragen, oder gar mit Hand anzulegen — ok, wenn es pressewirksam ist, lässt man sich schon einmal ein Papierchen zum Einsammeln vor die Füße legen.

So muss der Bürger bereits eigenhändig Menschenkot aus den Straßen, Gassen und Hauseingängen entfernen, dafür sorgen, dass er aus seiner Hofausfahrt herauskommt und Hundekotbeutel aus dem Garten aufklauben, und soll jetzt auch noch darüber nachdenken, neue Erlebnisorte zu schaffen.

Dabei könnte sich der Heilbronner Gemeinderat dafür einsetzen, dass es z. B. ausreichend öffentliche Toiletten gibt, die Sauberkeit auf unseren Straßen verbessert wird, eine funktionierende Verkehrsplanung einschließlich befahrbarer Radwege gewährleistet wird, und vor allem, dass die Stadtverwaltung dafür sorgt, dass in Heilbronn wieder Regeln eingehalten werden.

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir schon damit eine wunderbare städtische Erlebniswelt hätten, was dann auch Bürger dazu motiviert, zusätzlich noch einzelne „Tüpfelchen auf die Sahnehaube” zu setzen.

Neue Ideen

Gestern konnten wir wieder einmal von vielen neue Ideen in der Heilbronner Stimme lesen. So zum Beispiel wird angeregt, alle Ampelstandorte daraufhin zu überprüfen, ob ein Rechtsabbiegepfeil für Autofahrer möglich ist. Das ist besonders interessant, da man zuvor still und heimlich solche in Heilbronn entfernt hat, z. B. gleich bei mir um die Ecke an der Südstraße.

Das hat eine ähnliche Qualität, wie das beträchtliche Reduzieren des Polizeiapparates, um gleich danach jahrelang mehr Polizisten zu fordern. So schafft man sich populäre Themen, die eigentlich gar keine wären — auf jeden Fall wird so Politik sehr, sehr bequem.

Die Forderung nach grünen Pfeilen für die Radfahrer in Heilbronn dürfte hingegen ein Novum sein. Nur hat dies einen gewaltigen Haken, denn in Heilbronn gelten für Radfahrer überhaupt keine Regeln. Damit sind solche Pfeile völlig überflüssig.

Gespräche

Gestern hatte ich die Ehre, die inzwischen 5. Hertensteiner Gespräche erneut eröffnen zu dürfen, welche dann in gut zehn Stunden vier Gesprächsthemen sehr intensiv hinterfragten und ausloteten.

Zwar war der Teilnehmerkreis nicht so groß wie bei den vorherigen drei Präsenzveranstaltungen, dafür aber hoch qualifiziert. Dies war von Vorteil, da es gelungen ist, die diesjährigen Themen von allen Seiten zu beleuchten und dabei auch in die Tiefen der eigentlichen Thematiken zu gelangen.

Alle Teilnehmer waren sich nach diesen erneut sehr fordernden Gesprächen einig, dass es gut investierte Zeit war, und die kommenden 6. Hertensteiner Gespräche am 17. September 2022 — dann wieder in Präsenz — auf jeden Fall eine Reise nach Heilbronn wert sind.

Besonders gefreut hat es mich, dass fast der gesamte Heilbronner Kreisvorstand der EUROPA-UNION mit diskutierte, und sich Michael Georg Link MdB trotz Wahlkampf die Zeit nahm, erneut als Moderator eines der Gesprächskreise zu fungieren.

Konstantin Kümmerle, erstmals in der Funktion als Moderator bei den Hertensteiner Gesprächen, legte sehr stark vor und motivierte damit die anderen Moderatoren, ebenfalls in die Vollen zu gehen — das Gesamtergebnis war alleine deshalb eine Veranstaltung, welche für die Diskussionskultur im Gesamtverband Maßstäbe setzen wird.

Geburtstag des Tages

William Golding